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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Barbara48
Barbara48
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Barbara48
als Antwort auf WoSchi vom 24.03.2019, 21:51:21

Hallo WoSchi

melde Dich wenn de ne Gehhilfe brauchst,
habe hier zu Hause noch 2 Rollatoren und 2 Krücken da,
denn wer weiß was noch kommt, vllt. braucht man sie
ja nochmal.

Wünsche Dir weniger Schmerzen. Lächeln

Ich habe mit Voltaren und Diclofenac-Salben schon
einen Bonus-Vertrag. Zwinkern
Hunderte von Euronen habe ich dafür schon ausgegeben
und brauche sie immer noch, wenn ich mal wieder
unvernünftig war, weil ich zuviel aufeinmal gemacht habe.

Einen guten Montag wünscht Dir

diufvxe69fo.gif

 

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf Barbara48 vom 25.03.2019, 10:53:49

Liebe Barbara,
Danke, das ist lieb :-) aber krücken habe ich ja nach der OP bekommen - und ich war so stolz, schon ohne sie ganz gut zurechtzukommen, aber im Moment ist es ganz übel ..der Doc sagte mir heute, dass es mir einfach an "Masse" fehlt, um alles schön einzubetten und zu schützen :-( und ich nu doppelt aufpassen muss, damit ich wieder flott werde. Die Schmerzen .. da brauch ich Dir ja nichts zu zu sagen. Einfach gemein.

Mir geht es wie Dir, ich kann auch nicht still rumliegen :-)

Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf WoSchi vom 25.03.2019, 10:45:16
DSC04760.JPG
Ja WoSchi, bei uns ist auch schon Aprilwetter
und der Schneesturm zog heute morgen vorbei.
Die Osterhasen werden sich ganz schön erschrocken haben -
aber man soll eben nicht zu früh in die Spur gehen.

(Das mit den Kronjuwelen fand ich köstlich...hatte es noch nicht gehört! Tränen lachen)

Gleich geht es zum Mittagessen,
das darf ich nicht vergessen:


Hühnerkeule.JPG
Bis später!
Klara

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johanna
johanna
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von johanna
als Antwort auf WoSchi vom 25.03.2019, 11:09:01

Wie gut, dass es mir nicht allein so geht. Das tröstet mich ungemein. 

youngster
youngster
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von youngster
als Antwort auf Barbara48 vom 25.03.2019, 10:44:27

Liebe Barbara,

es freut mich ungemein, dass du wieder nun im Ponyhof kannst sein;
und deine schlimme Krankenplag;
nun weitgehend geheilt ist so Gott mag.

Auf alle Fälle wünsche ich dir weiterhin noch gute Besserung und dass du bald wieder springen kannst wie ein junges Reh.

Liebe Grüße youngster

Allen Ponyhöflern wünsche ich:

null

 

Barbara48
Barbara48
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Barbara48
als Antwort auf Klara39 vom 24.03.2019, 20:49:02

Hallo liebe Klara,

der Hinweis mich an die NDR-Sendung "Visite" zu wenden,
wäre für  mich überlegenswert,
denn ich hätte da noch eine "Räuberpistole" zu erzählen,
die sich wie folgt zugetragen hat:

Bevor ich am 11.04.2017 in die Schmerztherapie kam,
hatte ich nachts höllische Schmerzen und mein Sohn
bat mich doch die Tilidin zu nehmen, also ein starkes Schmerzmittel.

Alle zwei Std. kam er ins Schlafzimmer und fragte, ob die Tabl. wirken.
Ich versprach ihm mich zu melden, wenn die Schmerzen unerträglich werden.

So war es dann auch,
habe ihn morgens um 6.30 Uhr angerufen und ihm gesgt,
dass ich es nicht mehr aushalte.

Er fuhr mit mir dann nach Langensteinbach in die Notaufnahme,
dort mußten wir erstmal warten bis die Ärzte gefrühstückt hatten.

Dann untersuchte mich eine junge Neurologin und ein junger
Orthopäde, den ich kaum verstand,
denn er kam aus einem anderen Land.

Sie bewegten meinen linken Fuß, lasen sich die Arztberichte
durch und meinten," sie können sich doch bewegen und noch laufen,
da werden wir nichts unternehmen,
sie können doch keinem Schwerkranken ein Bett wegnehmen,
sondern sie müssen wieder nach Hause gehen".

Mein Sohn war wütend und konsultiere die Ärzte nochmal,
bekam aber dieselbe Auskunft.
Er bestand darauf, dass ich aufgenommen werde,
denn so würde er mich nicht mehr mit nach Hause nehmen.

Sie rieten ihm, mich unten in der Schmerzambulanz anzumelden,
um einen Termin für eine Schmerztherapie zu vereinbaren,
sagten aber gleich, das kann bis zu einem Jahr dauern,
bis ich einen Termin bekomme.

Ich ging zu den Schwestern am Empfang und wollte fragen,
wie wir dahin kommen,
in dem Moment konnte ich nicht mehr stehen und sackte nach
unten.
Markus schrie "meine Mutter braucht sofort einen Rollstuhl,
sie sehen doch, dass sie nicht mehr stehen kann."

Dann fuhr er mich im Rollstuhl runter in die Aufnahme der Schmerzklinik
und verlangte einen Oberarzt.
Da ich jedoch keinen Termin hatte, sollte das wohl auch nicht klappen
.
Mein Sohn meinte: " ich/wir bleiben solange hier stehen, bis ein Oberarzt
kommt und mit uns spricht."

Daraufhin holten sie wirklich einen Oberarzt aus der Schmerzklinik.

Mein Sohn verhandelte 1/2 Std. mit ihm,
quatschte ihm die Ohren voll und bestand darauf,
dass ich nicht 1 Jahr warten muß, hier einen Termin zu bekommen,
denn wenn hier noch Geld eine Rolle spielen würde,
dass man vorgezogen wird, würde er eine Spende für dieses
Krankenhaus machen und er würde mich sofort als
Privatpatientin mit Chefarztbehandlung anmelden.

Ich saß in meinem Rollstuhl, geplagt von Schmerzen und weinte.

Dann fuhren wir wieder nach Hause.

1 Std. später rief die Klinik an, dass ich in 8 Tagen kommen kann.

Man schob mich auch ins MRT, mit Eisabreibungen, Faszienbehandlug,
Triggerpunktbehandlung usw. wurde ich behandelt,
 bekam KG und es war jeden Tag Arztvisite.

Ich hatte Vorlesungen über Aufmerksamkeit,
Schmerz ausschalten, durch nicht mehr daran denken,
Beübungen von physiologischen Haltungen,
hatte funktionelle Bewegungslehre und
war sogar in einer Sportgruppe eingeteilt
und bekam diese Kortisoninfiltrationsspritzen,

Der Hammer war, dass sie mir Psychopharmaka - Sertralin dura- verordnet haben,
die ich per tu nicht nehmen wollte,
aber sie überzeugten mich, dass es für diese Therapie normal wäre,
diese begleitend zu nehmen.

Damit sich die Schmerzen nicht in meinem Gehin einnisten,
sollte ich sie wegdenken,
ich meinte, das kann ich nicht, spüre sie doch.

Nun ja, 3 Wochen war ich da, viele Themen- Gespräche,
Behandlungen und Vorträge bin ich durchlaufen,
sollten sogar in einer Gruppenrunde eine Kaffeebohne
nicht als Kaffeebohne sehen, sondern uns was ganz anderes
darunter vorstellen,
ich dachte ich bin der Klapse gelandet. Überrascht

Das Einzige was sie mir verschrieben haben, war ein Rollator.
Super, gell ?

Man glaubt es kaum, ist aber wahr,

es grüßt Euch ganz lieb mit einem Ständchen

Euere

meu6w8k9ryd.gif

 

 


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Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf Barbara48 vom 25.03.2019, 11:46:00
Barbara, aua aua, das passt zu dem Thema, das immer zum Schluss der Sendung
kommt: "Abenteuer Diagnose"!
So kann man doch mit schmerzgeplagten kranken Menschen nicht umgehen!
Ich würde mich  mal an den Sender wenden.
Grüßle
Klara
Barbara48
Barbara48
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Barbara48
als Antwort auf youngster vom 25.03.2019, 11:43:43

Lieber youngster,

dankeschön, für Deinen herzlichen Beitrag.

Hatte Dich schon vermißt, denn Du warst in meinem Plauderstübchen,
immer ein Gast, der tgl. gute Beiträge dagelassen hat.
Auch privat hatten wir telefonischen Kontakt.

Wo hüpft's Du denn hier im Forum rum,
warst doch ein sog. "Vielschreiber" und nu biste stumm???

Hoffe Du kommst bald wieder hier her,
damit ich Dich nicht vermissen muß mehr.

u5q5na5p9ld.jpgsendet Dir 

diufvxe69fo.gif
 

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
Viel habe ich eigentlich nicht zu sagen,
heiß ist es geworden, nach den letzten eher kühlen Tagen.
Die Wäsche flattert vergnügt im Wind
und Nachbars Katze schreit wie ein kleines Kind.
Drei Fotos habe ich heute schon gemacht,
sagt sind diese Farben nicht eine Pracht?
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Ich bin auch nur gekommen zu diesem Zweck
und elig husche ich nun wieder weg Zwinkern.
Saludos Bruny
ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von ahle-koelsche-jung
als Antwort auf Bruny vom 25.03.2019, 12:44:53
GuMo in den Ponyhof,

Bruny deine Blütenpracht ist ein Traum,
den würd ich gern in Natura anschau´n.
Hier versucht sich die Sonne durch dicke Wolken zu schieben,
der Sturm allerdings einem die Haare tut durchsieben (Verwirrt blöde Reimerei).
Auch Klara´s Blumen gefallen mir sehr gut,
die Farbenpracht macht einem Mut.

Nun genug Gelabbere für jetzt,
mal gespannt wer heut zum Kaffee was hier einsetzt.

a-k-J

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