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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

ahle-koelsche-jung
ahle-koelsche-jung
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von ahle-koelsche-jung
als Antwort auf Klara39 vom 05.10.2019, 13:06:48

@Klara39

Liebe Klara, leider weiß ich den Grund heute auch nicht mehr. Denke es war eine Bemerkung meinerseits die ihr nicht gepaßt hat.

a-k-J

luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 05.10.2019, 13:15:25
Dass Kinder von Lehrern geschlagen wurden, habe ich in Deutschland noch in den 60er Jahren erlebt, als mein Ältester - gerade sieben Jahre alt geworden - in meiner Heimatstadt mal für sechs Wochen Zwischenstation machte, als wir in die Schweiz umzogen. Er blieb solange bei meinen Eltern und sollte dann eben auch für kurze Zeit in die Schule - Ende 1. Klasse. Der Zufall wollte es, dass er bei einer Lehrerin landete, die ich auch schon für  kurze Zeit mal hatte, die aber auch zu jenen gehörte, die gerne mal "zulangten" wie ich einst selbst erleben durfte. Aber ich wusste ja, dass inzwischen das Schlagen verboten war.
Am 1. Schultag holte ich ihn von der Schule ab, fragte ihn wie es war, aber er schwieg sich aus. Als wir fast zuhause waren, sagte er mir im letzten Moment, dass ihn die Lehrerin geschlagen habe, konnte mir aber nicht erklären warum. Ich lieferte ihn bei meinen Eltern ab und ging zur Schule zurück. Die Lehrerin ahnte wohl, dass es gleich krachen würde und überschüttete mich mit einem Wortschwall an Entschuldigungen.
Ich fackelte allerdings nicht lange und zerrte sie ins Rektoriat, und da ging es mächtig rund, vor allem  als ich erklärte, dass sie meine Stellungnahme in der Pforzheimer Zeitung nachlesen dürften. Alleine mit den Entschuldigungsversuchen dieser Frau hätte man die Zeitung füllen können, aber ich verzichtete und meldete meinen Sohn an der Schule ab mit dem Hinweis, dass ich ihn sofort in die Schweiz mitnehmen wolle. 
Und ich kann heute nur sagen, dass in der Schweiz dieses Problem nie wieder auf mich zukam, bei beiden Söhnen und trotz manchmal sehr strengen Lehrern nicht,  weder im Welschland noch in der Ostschweiz. 
Leider war das meine letzte"Schulerinnerung" an meine Heimat. Das ist bei mir haften geblieben, leider ...Luchs 

Achja, der Grund , warum die Lehrerin ihn ohrfeigte war, dass er keine Antwort gab, als sie ihn fragte, was er bisher gelernt habe, und er verstand nicht richtig, was sie wissen wollte oder was er sagen sollte. 


 
old_go
old_go
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von old_go
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 05.10.2019, 00:39:55
Lieber AKAJOTT,😊
nu abba flott...

wir soll'n nicht mit den Hufen...
na,dann werd' ich's 
pärdsäppel.PNG
damit versuchen

getrocknet sind die (Pärdsäppel) dann guter Mist
für deine Rosen....wie das im Leben so ist..

nu hau mich nich,bin scho gestraft
der Tag gestern hat mich doch geschafft.....

ich sag nur noch schnell allen freundlich:Hallo!🌻
und den Erkrankten:werdet gesund und richtig froh😄

un nü legt old_go sich auf die Liege,
damit neue Kraft sie wieder kriege😴

 

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CharlotteSusanne
CharlotteSusanne
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von CharlotteSusanne
als Antwort auf old_go vom 05.10.2019, 14:56:30


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Hallo, Ihr Lieben,
so sah und sieht heute noch die Herbstfassade von meiner Schule aus.
Hinter einem der Fenster war mal mein Klassenzimmer.
Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich oft dabei war, wenn wir einige Lehrer geärgert
haben, besonders unseren Physiklehrer. Hinter jedem halben Satz kam ein "äh", und wir haben
immer lauter mitgezählt, wie oft....... Na ja, und noch andere Sachen. Er war ein junger Lehrer
und hat später eine Bekannte, die hübsche Brigitte, geheiratet. Bei einem Straßenfest standen
die beiden viele Jahre später in unserer Nähe, und mein Bruder -leicht angetrunken - konnte
sich nicht verkneifen, relativ laut zu sagen,  "wie konnte denn die Brigitte  DEN nehmen?"

Ich denke gern an einen meiner ersten Klassenlehrer, ein älterer großer Mann mit "Bauch",
bei dem wir auch Geografie bzw. Heimatkunde hatten. Und ich sehe ihn noch heute vorne
an der groß aufgerollten Karte von Deutschland mit gestrichelter Linie zwischen BRD und DDR,
wie er uns erklärte, wie unser Land gegliedert ist. Daß wir im Norden die Meere haben, dann
die norddeutsche Tiefebenen, also in Grün das "flache Land", dann die Mittelgebirge.......
die Alpen, sogar "subtropisches Klima" auf der Insel Mainau. Er hat sich nicht nur auf die
kleine DDR beschränkt. Das war Mitte der 50er Jahre noch möglich.

Schläge und dergleichen waren verboten. Aber die frechsten und faulsten von unseren Jungs
bekamen schon mal einen Schlüsselbund geworfen, wenn sie es etwa zu bunt trieben oder
am Einschlafen waren.

Wir waren in unserer Klasse von der 1. bis zur 8. zusammen, hatten dann Konfirmation
und/oder Jugendweihe, dann blieben die meisten noch bis zum Abschluß der 10. zusammen,
aber ich und noch ein paar mußten dann mit dem Zug jeden Tag zur EOS (Gymnasium)
fahren.....

Ich habe diese Schulzeit und meine LehrerInnen in guter Erinnerung............
Und danke für Eure Berichte !
Charlie
luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf CharlotteSusanne vom 05.10.2019, 15:26:49
119.jpg


Nun wird es aber Zeit, dass es Tee oder Kaffee  gibt,
wo so manche/r sicher schon auf der Lauer liegt.
Mal sehen, was ich so unter den Angeboten finde,
bevor ich mich unter @old_Go 's Hufen finde.

Da hilft auch nicht so ein bunt belaubtes Haus,
denn es schüttet weder Tee noch Kaffee raus. 
Und auch was Süßes muss es sein,
           auch so ein Stückchen Kuchen wäre jetzt fein...Luchs 

61391-johannisbeerkuchen-mit-baiserhaube.jpg

 
Bruny
Bruny
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
als Antwort auf CharlotteSusanne vom 05.10.2019, 15:26:49

Was für ein herrliches Foto @CharlotteSusanne.
Ich habe tatsächlich vergessen zu sagen, warum ich überhaupt nach Orihuela gefahren bin. Das Königspaar wollte ich eigentlich sehen denn in der CBN wurde berichtet: "Am Freitag, 4. Oktober, kommen der spanische König Felipe und die Königin Letizia nach Orihuela. Sie besuchen die bei der Überschwemmung beschädigten Bezirke. Los geht der Besuch um 11 Uhr am Rathaus."
Bis zum Rathaus habe ich es aber erst gar nicht geschafft, habe dafür lieber den Baum mit den Dornen begafft. Dann in San Francisco (Café) mir einen Cafe con Leche gegönnt und dazu ein Tostada con Tomate geschlemmt.
Das Königspaar durften andere bejubeln, ich fühle mich nicht wohl bei all diesem Trubel.

Zum Thema schlagende Lehrer hätte ich auf viel zu sagen, nur heute will ich mich damit nicht plagen.
Ich werde heute noch zu der nahen Tierauffangstation gehen und hoffe denen ist bei der Katastrophe nicht all zuviel geschehen.
Bruny

 


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luchs35
luchs35
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf CharlotteSusanne vom 05.10.2019, 15:26:49

Die kleineren oder größeren Marotten der Lehrer/innen bleiben auch in den Erinnerungen hängen. Unser Musiklehrer gab immer wieder so einen kleinen, aber unüberhörbaren Schnarchlaut von sich, wenn er etwas länger erklären wollte, was natürlich mit sich brachte, das wir beim Singen immer mal abwechselnd so eine Art Grunzen einbrachten.
Ich weiß noch, wie bei unseren Chorgesängen unser Musiklehrer Pfeifle mit angespannter Miene lauerte, aus welcher Ecke der Schnarcher kam. Aber so unschuldig, wie die "Helden" aus der Wäsche guckten, fand er die Verursacher/innen nie...vielleicht wollte er es auch gar nicht. 

Bis er eines Tages erzählte, wie er als Kind so unglücklich in eine Säge stürzte und es ihm fast den Hals durchgerissen hatte. Lange Zeit konnte er nicht einmal mehr sprechen , und als er nach vielen Operationen und Sprachtraining endlich wieder normal am Leben der anderen Kinder teilnehmen konnte, verging eine lange Zeit. Nur dieser Rachenlaut blieb zurück. 
Nach dieser Schilderung wurde von keinem der Schüler mehr "geschnarcht"...Luchs   
 

Seija
Seija
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Seija
als Antwort auf CharlotteSusanne vom 05.10.2019, 15:26:49
Zwei Ohrfeigen habe ich in meiner Schulzeit bekommen - die letzte mit 13 Jahren, die mich sehr gedemütigt hat und die ich meinem Lehrer nie verziehen habe.....
Aber an eine in der Grundschulzeit erinnere ich mich gerne.....
Alle Grundschüler (waren in einer Klasse), sollten ein 4-Zeilen-Gedicht lernen. Jeder von uns dachte, dass liest du dir vor der Deutschstunde durch und gut iss..... Unser Lehrer kannte uns wohl zu gut. Sofort um 8 Uhr rief er den ersten Schüler auf, um das Gedicht vorzutragen..... 
So kam einer nach dem anderen dran. Vielleicht waren es ein oder zwei, die es konnten - ich weiss es nicht mehr. Zur Strafe sollten wir eine Ohrfeige bekommen und uns dafür in Reih und Glied aufstellen. Das taten wir dann auch. Beim letzten Schüler fiel die Ohrfeige schon kläglich aus, denn diese Aktion hatte unseren Lehrer viel Kraft gekostet. Wie oft haben wir in späteren Jahren noch gelacht darüber.........
Seija

 
CharlotteSusanne
CharlotteSusanne
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von CharlotteSusanne
als Antwort auf luchs35 vom 05.10.2019, 15:46:27

Nachdem ich vorhin Luchsis  "petite fours" genascht und eine Tasse Kaffee getrunken hatte,
bringe ich ein wenig Musik vorbei mit Jean-Claude Pascal, den ich in Leipzig  LIVE im Konzert
gesehen und natürlich gehört hatte.............. nicht ohne Zigarette  Lächeln.

 


Charlie
CharlotteSusanne
CharlotteSusanne
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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von CharlotteSusanne
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 05.10.2019, 12:46:43

O, Deine süßen "Petite fours" will ich mir doch auf keinen Fall entgehen lassen  Lächeln,
lieber A-K-J  !

Aber wie waren Deine Sportlehrer ? Und warst Du gut im Sportunterricht ????

Ich entschuldige mich noch mal bei meinem Lieblingssportlehrer im Himmel,
weil er mit mir  bei der "Hohen Wende" am Stufenbarren viel Geduld brauchte.....Tränen lachen !

Das war doch gar nicht so schwer :
 

Bis später  !
Charlie

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