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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Margareta35
Margareta35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Margareta35

In den Ponyhof ein spätes Guten Tag,
Sonne bei uns leider heute nicht scheinen mag.
Der Himmel ist wieder bedeckt mit Wolken
und vereinzelt Regentropfen durch die Landschaft rollten.

So sieht es heute mit einem Spaziergang nicht gut aus
und ich werde wieder bleiben zu Haus.
Auch Mittwochs-Bingo findet nicht statt,
Corona das Alltagsleben doch erheblich beeinträchtigt hat.

Doch vorhin erlebte ich eine große Freude,
die jungen Hausmitbewohner wollen für uns einkaufen, nicht nur heute.
So ist von der Politik gefordertes soziales Verhalten bei uns angekommen
und ich glaube das Angebot wird gerne angenommen.

Margareta.

 
Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf Margareta35 vom 18.03.2020, 11:44:20
DSC06505.JPG
Bin heute auch durch den Wald gelaufen ein ganzes Stück,
bergauf bergab und hab wieder heimgefunden zu meinem Glück!
Kurz vor dem Ende des Weges war er versperrt:
eine riesige Fichte war drauf gestürzt.


DSC06527.JPG
So kann es gehen,
wenn am Anfang des Weges das Ende ist nicht zu sehen!
Über Stock und Stein
ging es dann heim!

Jetzt tun mir die Gehwerkzeuge weh
und auf dem Sofa eine Pause - das ist schee!
Klara
Majorie
Majorie
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Majorie
als Antwort auf luchs35 vom 18.03.2020, 11:11:17
Natuerlich bekommt der 'Sankt' nicht den Straus,
er holte so Viele nicht aus dem Haus.

Auch mit uns hier hatt' er nichts am Hut
und machte uns noch nichtmal Mut.

Wie schoen waren sonst die Feiern,
und nun wir einzeln im Haus rumeiern.

Die Ausgangssperre ist noch nicht beschlossen,
bei (nur) 7 Faellen wird noch nicht geschossen.

Doch sicherlich sind wir auch bald dran,
wir haengen uns an den Virusschwanz an.

Ein wenig Schutz ist sicher das Meer,
das Schwimmen faellt dem Miststueck schwer.

Doch wir Alle bleiben auch weiterhin munter,
halten den Kopf hoch und nicht herunter.

Und wer uns're Dichtkunst kann nicht begreifen
soll einen Kommentar sich nur verkneifen.

Das Fruehstueck wird uns trotzdem schmecken (ich klaue mir immer mal was)
und wem's nicht passt, kann am A....... uns lecken.

Bleibt Alle bitte frohen Mutes
und goennt Euch taeglich recht viel Gutes.

*********************************************************************************************
Und hier noch etwas Erbauliches? - teils, teils?

Eine message wurde uns heute unter die Tuere geschoben - sie besagt:

eine Weissagerin (Name weiss ich nicht) sagte vor einigen Jahren:" im Jahre 2020
wird in der ganzen Welt eine Pandemic ausbrechen. Der Virus kommt sehr schnell
und zerstoererisch, und ebenso schnell wird er wieder verschwinden.
In 10 Jahren kommt er nochmals zurueck, und danach werden wir ihn nie wieder erleben".

"So long",Majorie

EAGLE BALD JANUARY 23 2009 07213.jpgdie 'Bald Eagles'(Weisskopfadler) sind hier. Sie kuemmern sich einen Dreck um den Virus. Sie sitzen
in Scharen auf den noch kahlen Aesten und geniessen die Sonne und das Futter der Bauern.
Nur die Amerikaner, die sonst um diese Zeit in wilden Mengen hier anreisten um das Schauspiel
der Fuetterung zu erleben, bleiben ds.J.aus - GsD- wir haben unseren eigenen Virus und benoetigen
den ihren nicht auch noch :-))

 

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weserstern
weserstern
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von weserstern

Moin moin zusammen,

ich war heute auch auf Tour, zuerst zum Getränkemarkt, dann stony's Rezepte angeholt.

Bei bestem Wetter wurden dann auf der Terrasse die letzten Möhren  "bearbeitet" 😂 

Doch jetzt muss ich doch mal schauen, watt bei EUCH so los war .

Also Klara, die Erholung hast du dir nach diesem Spaziergang wirklich verdient!!!  ( Ich habe mir in der Frühe von deinem Tisch ein Ei geschnappt  😉  )

Tja und Majorie, diesen Weißkopfadleransturm konnte ich bisher nur im Fernsehen bewundern.

Bis später
weserstern

 

luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von luchs35
als Antwort auf weserstern vom 18.03.2020, 16:10:50
 Bei uns in der Schweiz ist absolut tote Hose, kleinere Läden und Restaurants dicht, Grenzen geschlossen, keiner - außer jenen, die zur Arbeit müssen - geht mehr  zum Haus hinaus. Polizei und Armee patrouillieren in unserem Grenzrevier. 
Mein Ex-Schwiegertochter wollte rasch über die Grenze, weil Mutter und Vater krank sind, aber da ist nichts zu wollen. Grenzen bleiben dicht, man muss einen nachweisbaren und bestätigten Grund haben, um nach Deutschland oder Österreich zu wollen - und wir leben ja direkt an der Grenze- wir müssen ja nur über den Rhein. 
Noch nimmt man es mit Humor, aber wie lange? Schweizer sind zwar sehr vernünftig und halten so gut es geht alle Vorsichtsmaßnahmen ohne Gemecker ein, aber bedrückend ist hier im Grenzgebiet  dieses plötzlich "Eingesperrtsein" schon.
Mir macht es noch wenig aus, weil ich sehr gerne alleine bin. Zum Glück habe ich alle meine Lieben hier in der Schweiz, aber so ein schneller Besuch ist vorerst gestrichen. Mundschutz und Desinfektionsmittel seit langen nicht mehr erhältlich.  
Allerdings ist Nachbarschaftshilfe nun sehr groß geschrieben, die jungen Leute kaufen für die Älteren ein, jeder hilft dem anderen so gut es möglich ist. Aber die absolute Stille ringsum ist bedrückend. 
Ich bin froh, dass meine noch immer gut mit mir verbundene Ex-Schwieto mir im Notfall  helfen wird, auch mein Enkel, der nun nicht nach Irland zum Kurs der Sprachakademie fliegen kann.
Nun gut, nun hat es uns eben auch erwischt, der Virus war schneller da als wir alle dachten. 

@Majorie, Deine Weißkopfadler sind gut dran- nicht nur ohne Einschränkungen im "Reiseverkehr", sie bekommen auch Ruhe vor neugierigen Touristen. 
  KLara, solange nur ein Baum im Weg steht oder liegt, geht es ja noch, aber ich denke, Einschränkungen wirst auch Du bekommen, obwohl bis jetzt in Deutschland noch keine so strikten Maßnahmen ergriffen werden, wie wir sie seit gestern "genießen" dürfen.
Und Möhrchen bearbeiten, Sternchen, ist ja nicht schlecht, wenn man das auf einer sonnigen Terasse bei einem Tässchen Kaffee oder Tee machen kann.
Und solange der Ponyhof noch existiert können wir uns da zu einem Schwätzchen  treffen, ohne uns in die "verseuchte Luft" zu begeben.  Macht's gut ...Luchs  
  

@Klara39
 
Margareta35
Margareta35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Margareta35
als Antwort auf luchs35 vom 18.03.2020, 17:06:44

Luchs die Bestimmungen in der Schweiz sind schon heftig und beeinflussen das individuelle Leben und die persönliche Freiheit erheblich.
Ein Ausgehverbot gibt es bislang bei uns noch nicht, Spaziergänge sind noch erlaubt
mit den entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen.
Touristen dürfen jedoch nicht mehr nach SH einreisen.
Ferner folgende Einschränkungen:



Der Einzelhandel muss ab Mittwoch, 18. März dicht machen. Lebensmittelgeschäfte, Tankstellen, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Ärzte und Handwerksbetriebe sind ausdrücklich ausgenommen.
Die Regelungen gelten vorerst bis zum 19. April.
Außerhausverkauf und Lieferservice sind von den Vorgaben nicht betroffen. Unser primäres Ziel ist es, die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten“, betonte Ministerpräsident Daniel Günther.


Wir sind in der glücklichen Lage in unserem Haus (mir gegenüber) ein junges Paar wohnen zu haben, die im Treppenhaus die Mitteilung bekannt gegeben haben: sie würden für ältere Mitbewohner über 60 Jahre die notwendigen Einkäufe erledigen.


Allen Ponyhöflern wünsche ich gute und anhaltende Gesundheit.
Margareta


 

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Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Klara39
als Antwort auf luchs35 vom 18.03.2020, 17:06:44
DSC06490.JPG

Luchs, wie das mit dem Ausgehverbot funktionieren sollte in unserem
kleinen Dorf - da wäre ich gespannt. Das Leben geht doch weiter!?
Ich muss zur Sparkasse, meine Müllgebühren bezahlen und andere
Besorgungen machen. Und es müsste ja auch jemand da sein, der
überwacht, dass keiner rausgeht. Ich hab nicht eine Menschenseele
im Wald getroffen, weshalb soll ich da nicht rausgehen?
Mir würde es auch nicht helfen, wenn jemand für mich einkaufen
gehen wollte. Das Bissle , was ich brauche, will ich selber sehen!
Irgendwie bin ich etwas beschränkt im Denken - deshalb kann ich
auch dieses Thema nicht in Reimform posten, sorry!
Klara
old_go
old_go
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von old_go
als Antwort auf Klara39 vom 18.03.2020, 18:13:40
Wenigstens reinschau'n muss ich hier
ob Ponyhöfler und Getier

gesund und munter sich bewegen
und nicht zum Krankenstande streben...

weil überall die Klagen laut,
dass man um Klopapier sich haut,

zum desinfizieren fehlt die Brühe,
durch Händewaschen mit viel Mühe

ne Ansteckung --vielleicht- zu verhindern  ist,
Mundschutz gibt's nicht mehr....so'n Mist,

hab ich mich mal umgesehen,
und finde diese hier sehr "schön":


shopping (2).png
Peltor Gesichtsschutz V4D - mit Sonnenblende
Wer die trägt vor dem angelface,
der ist gewappnet ....ohne Sch.....😉

👵




 
Bruny
Bruny
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Bruny
als Antwort auf old_go vom 18.03.2020, 18:38:07

Nun bin ich auch herbeigeeilt 
und habe schnell meine Herzchen verteilt.
Vor 4 Tagen wurde in Spanien die Ausgangssperre verhängt
für zunächst weitere 10 Tage werden wir dazu gedrängt 🥴.
Es ist einfach sich daran zu halten,
denn niemand kann schalten und walten
wie er gerade will,
denn ganz Spanien steht ja still 😳.
Ich nehme halt wie es ist,
täte ich es nicht, wäre es auch großer Mist 😊.
Am liebsten würde ich dieses C Wort nicht mehr hören,
ich ließe mich lieber vom kommenden Frühling betören
7F2BDC28-53C6-4F66-848F-9D46FE3C93D1.jpegBruny 😉

 

Marianne49
Marianne49
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof
geschrieben von Marianne49
als Antwort auf Bruny vom 18.03.2020, 19:04:26

Guten Abend in den Ponyhof. nach sehr langer Zeit schreibe ich hier wieder mal und lasse gute Wünsche für alle Ponyhöfler und Gäste da.
Es war keine einfache Zeit, deshalb mochte ich nicht mal schreiben, auch als ich es konnte. Eine ganze Weile war ich hanicapiert, musste eine kleine OP am rechten Daumen machen lassen. Eine absolut kleine OP.....leider hat sich alles entzündet, Folge Antibiotika und ruhig stellen.
Aber jetzt ist alles vorbei. Nun müssen wir alle mit diesem Virus irgendwie klar kommen. Wie Du Luchs schon geschrieben hast....ziemlich tote Hose. Lebensmittelgeschäfte, Kioske, Apotheken, Banken Poststellen haben geöffnet. Desinfizieren, auch beschränkte Eintritte, oder Abstandslinien oder Hindernisse.

Mein mittlerer Sohn arbeitet nun im Homeoffice. Mein jüngster Sohn wird nächste Woche Kurzarbeit haben. 

Nun wünsche ich Euch Allen von Herzen "bliebet gsund" bleibt gesund!
ganz liebe Grüsse

Käthy (die mit ihrem Tablet schreiben muss, weil der PC den Geist aufgegeben hat. Und die zu blöd ist damit Lieder einzustellen)


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