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Plaudereien Das Leben ist (k)ein Ponyhof

luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Shenaya vom 06.08.2018, 17:33:01


Der Abend senkte sich über das  Mòinteach-Moor.

Nur das leise Widerkäuen von Mc Ewans Hochlandrindern war
noch hin und wieder zu vernehmen, sonst herrschte absolute Stille.
Plötzlich fiel in die Stille ein Schuss!
Kein Schrei, kein Stöhnen, kein Wimmern -nur Totenstille!

Ganz langsam erhob sich MC Det und griff nach seinem Pistolenhalfter,
da bekam er von hinten einen Schlag auf den Kopf und sackte in sich zusammen.

Aber im gleichen Augenblick breitete sich ein dunkler Schatten über dem am Boden
liegenden Mc Det aus und machte ihn unsichtbar.

Ein Schauer ging durch seinen Körper als er sich plötzlich hochgehoben fühlte und durch die Luft flog....

Er schloss die Augen und  wie im Zeitraffer zogen all die Mythen und Sagen über das
schottische Hochland, die schon seine Großeltern ihm am knisternden Kaminfeuer erzählt
hatten, vor seinem inneren Auge vorbei.
Panikerfüllt wollte er sich festklammern, doch da war nichts, absolut nichts - er schwebte völlig alleine über dem Boden und nur mit all seiner Willenskraft ließ er sich sanft herabfallen auf die weiche Oberfläche des sich bis zu den grünen Hügeln erstreckenden Mòinteach-Moores.
Vorsichtig erhob sich McDet - inzwischen war es stockfinster geworden und nur der Mond verstreute sein fahlgelbes Licht über das Moor, als er plötzlich wieder dieses Heulen vernahm. Sofort fiel ihm ein, dass schon länger ein Rudel Wölfe hier sein Unwesen trieb und er einen Weg finden mußte, um die Rinder zu schützen. Er erinnerte sich an einen Zauberspruch, den ihm seine Großmutter einst mit auf den Weg gegeben hatte...

Sehr vorsichtig suchte er feste Stellen, auf die er treten konnte, ließ sich auch nicht beirren durch die immer wieder aufflackernden Irrlichter, die versuchten, ihn ins tiefere Moor zu locken. Erleichtert spürte er nach einiger Zeit festen Boden unter den Füßen und schritt zügig aus, um nach seiner Herde zu schauen, als plötzlich ein tiefes, drohendes Knurren die Stille durchbrach. Es war die Zeit des Vollmonds, die Nacht der Werwölfe und McDet erschauerte erneut, war aber nun einigermaßen erleichtert, dass er immer noch unsichtbar war. 

Doch dann kam ihm in den Sinn, dass sich auch die heulenden Werwölfe in der gleichen Welt bewegten wie er selbst -und der Schrecken über diese Erkenntnis lähmte ihn für einen Moment. Doch dann rappelte er sich auf und überlegte; schließlich schrie er laut in die Nacht den Zauberspruch seiner Großmutter "Medio tutissimus ibis - Omnia vincit amor -  und sofort hörten die Werwölfe mit dem Geheule auf, begannen aber zu summen- in feinen Tönen, die aber doch weithin zu hören waren. Und plötzlich vernahm MC Det eine leise Stimme :"Wie bist du denn hierher gekommen? Fürchte dich nicht, ich bin Prinzessien Shenaya von dem Geschlecht der Assonen. Hast Du Hunger? " Geblendet von ihrer Schönheit konnte er nur leise "Ja" stammeln. Er war ein harter, starker Mann, aber weibliche Schönheit machte ihn schwach. Prinzessin Shenaya ließ einen Tisch decken mit den herrlichsten Gerichten, wie Datteln in Mandelsoße, Poulardenbrüstchen und ... als Dessert ein köstliches Rotweinmousse mit weißer Schokolade.

Begeistert machte sich McDet über die dargereichten Speisen her, doch als die Nachspeise verlockend vor ihm stand, wisperte eine innere Stimme "Sei vorsichtig, McDet! Die Nachspeise wurde angerichtet mit dem Trank des Vergessens! Shenaya wird dich mit seiner Hilfe für immer in das Moor locken " Die Irrlichter flatterten sichtlich erwartungsvoll um McDet herum, doch rechtzeitig fiel ihm wieder der Zauberspruch seiner Großmutter ein - "Medio tutissimus ibis". Er schob das verwunschene Dessert von sich - die Prinzessin verwandelte sich zurück in ihre wahre Gestalt - die der Mondwölfin und sie stob mit dem Wolfsrudel von dannen.

McDet seufzte- einesteils ,weil er satt war, andereseits, dass diese wunderschöne Prinzessin doch nicht die war, welche er i ihr gesehen hatte. Aber er sollte sich geirrt haben, denn plötzlich stand die Prinzessin wieder vor ihm. Sie hatte Tränen in den Augen und flüsterte leise:" Hilf mir, ich wurde verhext, weil ich dem Stern Samuel nicht dienen wollte. Und ich kann nur erlöst werden, wenn ein Fremdling mein Dessert verspeist. Du warst der erste seit 2030 Jahren, dem ich sie anbieten konnte..."  Ihre Tränen flossen immer reichlicher, und Mc Det hätte sie gerne in den Arm genommen,aber im letzten Moment hielt ihn die Vernunft zurück. Die Tränen konnten eine Finte sein um sein Herz zu erweichen und doch noch in die Falle zu treten. Er machte eine abwehrende Bewegung mit der Hand und drehte sich weg- gerade noch rechtzeitig, um dem Dreizack des inzwischen aufmerksam gewordenen Stern Samuel auszuweichen, der zornig Prinzessin Shenaya zur Seite stieß und sich daran machte, Mc Det aufzuspießen. Der hatte nichts in der Hand als einen Federstiel, um sich zu verteidigen, was allerdings auch gelang, da dieser schöne  Worte in die Wolken schrieb, was Samuel tatsächlich beruhigte ....
denn In Grossbuchstaben stand da am Firmament:
McDet hat Kartoffelsalat mitgebracht !
Eilends wurde wieder der Tisch gedeckt und wie von Zauberhand erschienen zu dem köstlichen Kartoffelsalat Würstchen, Steaks und anderes mehr. Auch für Getränke war gesorgt, da standen Fässer mit Wein und Bier und ein jeder konnte sich nehmen so viel er wollte. Das war ein fröhliches Schmausen und Plaudern, doch plötzlich tat es einen mächtigen Donnerschlag .....
danach gab es einen Blitz, aber nicht so einen einfachen, sondern einen blutroten. Und dann erschien im plötzlich flackernden Licht eine Gestalt, die jedem einen kalten Schauer über den Rücken jagte und das Blut in den Adern gefrieren ließ : Es war höchstpersönlich  Songeurius, der rachedürstend aus seinem belgischen Verlies ausgebrochen war und nun blitzeschleudernd den fröhlich Feiernden den Rost heruntermachte. In seiner Begleitung befand sich ein Geselle, über und über mit Federn gekleidet mit Namen Federkiel. Er war sein Adlatus und hatte dafür zu sorgen, dass der Strom für die Blitzen nicht ausging. Dann aber stellten die erschrockenen Weinseligen fest, dass es nicht Federkiel, der Schreckliche war, sondern Federstrich, sein Zwillingsbruder, der immer seinen Höllenhund mitbrachte, um das Entsetzen zu verbreiten, und weil er in seiner Umgebung stets das Wasser entzog und das Gras gelb werden ließ. Wo er hinkam, hinterließ er eine große Dürre und es war ein Jammern und Klagen unter den Menschen. Da geschah ein Wunder und Samuel, der Dreizackige bewarf den auf dem Boden aufstampfenden  Zwilling mit den Resten vom Kartoffelsalat, bis  dessen Federn die lockere Form verloren und klebrig abstanden.

Doch plötzlich bricht Colonius Adoleszens aus dem Gebüsch hervor und gibt ein Zahlen- und Buchstabengewirr von sich. Alles rätselt, was er wohl damit sagen will. Doch Prinzessin Shenaya weiß es sofort und sie  ...

... schaute auf die Uhr. Es war kurz vor Mitternacht und sie hatte keine Zeit mehr, das von den Jungs angerichtete Chaos zu beseitigen, denn zur Geisterstunde bei vollem Mond erhoben sich aus dem Moor die Jahrhunderte alten Moorleichen gemeinsam mit den Werwölfen zum nächtlichen Tanz, Das darauf folgende Ritual forderte ein Opfer. Colonius Adoleszens hatte ihr den Schlüssel verraten, wer der anwesenden Männer dieses Opfer zu erbringen hatte. Er würde inmitten der Hochlandrinder an einen Pfahl gefesselt werden und müsste bis zum ersten Glockenschlag des neuen Tages alle an ihn gestellten Fragen wahrheitsgemäß beantworten, sonst würde er für immer im Moor vesinken.
 
Roxanna
Roxanna
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Roxanna
als Antwort auf Shenaya vom 06.08.2018, 17:33:01


Der Abend senkte sich über das  Mòinteach-Moor.

Nur das leise Widerkäuen von Mc Ewans Hochlandrindern war
noch hin und wieder zu vernehmen, sonst herrschte absolute Stille.
Plötzlich fiel in die Stille ein Schuss!
Kein Schrei, kein Stöhnen, kein Wimmern -nur Totenstille!

Ganz langsam erhob sich MC Det und griff nach seinem Pistolenhalfter,
da bekam er von hinten einen Schlag auf den Kopf und sackte in sich zusammen.

Aber im gleichen Augenblick breitete sich ein dunkler Schatten über dem am Boden
liegenden Mc Det aus und machte ihn unsichtbar.

Ein Schauer ging durch seinen Körper als er sich plötzlich hochgehoben fühlte und durch die Luft flog....

Er schloss die Augen und  wie im Zeitraffer zogen all die Mythen und Sagen über das
schottische Hochland, die schon seine Großeltern ihm am knisternden Kaminfeuer erzählt
hatten, vor seinem inneren Auge vorbei.
Panikerfüllt wollte er sich festklammern, doch da war nichts, absolut nichts - er schwebte völlig alleine über dem Boden und nur mit all seiner Willenskraft ließ er sich sanft herabfallen auf die weiche Oberfläche des sich bis zu den grünen Hügeln erstreckenden Mòinteach-Moores.
Vorsichtig erhob sich McDet - inzwischen war es stockfinster geworden und nur der Mond verstreute sein fahlgelbes Licht über das Moor, als er plötzlich wieder dieses Heulen vernahm. Sofort fiel ihm ein, dass schon länger ein Rudel Wölfe hier sein Unwesen trieb und er einen Weg finden mußte, um die Rinder zu schützen. Er erinnerte sich an einen Zauberspruch, den ihm seine Großmutter einst mit auf den Weg gegeben hatte...

Sehr vorsichtig suchte er feste Stellen, auf die er treten konnte, ließ sich auch nicht beirren durch die immer wieder aufflackernden Irrlichter, die versuchten, ihn ins tiefere Moor zu locken. Erleichtert spürte er nach einiger Zeit festen Boden unter den Füßen und schritt zügig aus, um nach seiner Herde zu schauen, als plötzlich ein tiefes, drohendes Knurren die Stille durchbrach. Es war die Zeit des Vollmonds, die Nacht der Werwölfe und McDet erschauerte erneut, war aber nun einigermaßen erleichtert, dass er immer noch unsichtbar war. 

Doch dann kam ihm in den Sinn, dass sich auch die heulenden Werwölfe in der gleichen Welt bewegten wie er selbst -und der Schrecken über diese Erkenntnis lähmte ihn für einen Moment. Doch dann rappelte er sich auf und überlegte; schließlich schrie er laut in die Nacht den Zauberspruch seiner Großmutter "Medio tutissimus ibis - Omnia vincit amor -  und sofort hörten die Werwölfe mit dem Geheule auf, begannen aber zu summen- in feinen Tönen, die aber doch weithin zu hören waren. Und plötzlich vernahm MC Det eine leise Stimme :"Wie bist du denn hierher gekommen? Fürchte dich nicht, ich bin Prinzessien Shenaya von dem Geschlecht der Assonen. Hast Du Hunger? " Geblendet von ihrer Schönheit konnte er nur leise "Ja" stammeln. Er war ein harter, starker Mann, aber weibliche Schönheit machte ihn schwach. Prinzessin Shenaya ließ einen Tisch decken mit den herrlichsten Gerichten, wie Datteln in Mandelsoße, Poulardenbrüstchen und ... als Dessert ein köstliches Rotweinmousse mit weißer Schokolade.

Begeistert machte sich McDet über die dargereichten Speisen her, doch als die Nachspeise verlockend vor ihm stand, wisperte eine innere Stimme "Sei vorsichtig, McDet! Die Nachspeise wurde angerichtet mit dem Trank des Vergessens! Shenaya wird dich mit seiner Hilfe für immer in das Moor locken " Die Irrlichter flatterten sichtlich erwartungsvoll um McDet herum, doch rechtzeitig fiel ihm wieder der Zauberspruch seiner Großmutter ein - "Medio tutissimus ibis". Er schob das verwunschene Dessert von sich - die Prinzessin verwandelte sich zurück in ihre wahre Gestalt - die der Mondwölfin und sie stob mit dem Wolfsrudel von dannen.

McDet seufzte- einesteils ,weil er satt war, andereseits, dass diese wunderschöne Prinzessin doch nicht die war, welche er i ihr gesehen hatte. Aber er sollte sich geirrt haben, denn plötzlich stand die Prinzessin wieder vor ihm. Sie hatte Tränen in den Augen und flüsterte leise:" Hilf mir, ich wurde verhext, weil ich dem Stern Samuel nicht dienen wollte. Und ich kann nur erlöst werden, wenn ein Fremdling mein Dessert verspeist. Du warst der erste seit 2030 Jahren, dem ich sie anbieten konnte..."  Ihre Tränen flossen immer reichlicher, und Mc Det hätte sie gerne in den Arm genommen,aber im letzten Moment hielt ihn die Vernunft zurück. Die Tränen konnten eine Finte sein um sein Herz zu erweichen und doch noch in die Falle zu treten. Er machte eine abwehrende Bewegung mit der Hand und drehte sich weg- gerade noch rechtzeitig, um dem Dreizack des inzwischen aufmerksam gewordenen Stern Samuel auszuweichen, der zornig Prinzessin Shenaya zur Seite stieß und sich daran machte, Mc Det aufzuspießen. Der hatte nichts in der Hand als einen Federstiel, um sich zu verteidigen, was allerdings auch gelang, da dieser schöne  Worte in die Wolken schrieb, was Samuel tatsächlich beruhigte ....
denn In Grossbuchstaben stand da am Firmament:
McDet hat Kartoffelsalat mitgebracht !
Eilends wurde wieder der Tisch gedeckt und wie von Zauberhand erschienen zu dem köstlichen Kartoffelsalat Würstchen, Steaks und anderes mehr. Auch für Getränke war gesorgt, da standen Fässer mit Wein und Bier und ein jeder konnte sich nehmen so viel er wollte. Das war ein fröhliches Schmausen und Plaudern, doch plötzlich tat es einen mächtigen Donnerschlag .....
danach gab es einen Blitz, aber nicht so einen einfachen, sondern einen blutroten. Und dann erschien im plötzlich flackernden Licht eine Gestalt, die jedem einen kalten Schauer über den Rücken jagte und das Blut in den Adern gefrieren ließ : Es war höchstpersönlich  Songeurius, der rachedürstend aus seinem belgischen Verlies ausgebrochen war und nun blitzeschleudernd den fröhlich Feiernden den Rost heruntermachte. In seiner Begleitung befand sich ein Geselle, über und über mit Federn gekleidet mit Namen Federkiel. Er war sein Adlatus und hatte dafür zu sorgen, dass der Strom für die Blitzen nicht ausging. Dann aber stellten die erschrockenen Weinseligen fest, dass es nicht Federkiel, der Schreckliche war, sondern Federstrich, sein Zwillingsbruder, der immer seinen Höllenhund mitbrachte, um das Entsetzen zu verbreiten, und weil er in seiner Umgebung stets das Wasser entzog und das Gras gelb werden ließ. Wo er hinkam, hinterließ er eine große Dürre und es war ein Jammern und Klagen unter den Menschen. Da geschah ein Wunder und Samuel, der Dreizackige bewarf den auf dem Boden aufstampfenden  Zwilling mit den Resten vom Kartoffelsalat, bis  dessen Federn die lockere Form verloren und klebrig abstanden.

Doch plötzlich bricht Colonius Adoleszens aus dem Gebüsch hervor und gibt ein Zahlen- und Buchstabengewirr von sich. Alles rätselt, was er wohl damit sagen will. Doch Prinzessin Shenaya weiß es sofort und sie  ...

... schaute auf die Uhr. Es war kurz vor Mitternacht und sie hatte keine Zeit mehr, das von den Jungs angerichtete Chaos zu beseitigen, denn zur Geisterstunde bei vollem Mond erhoben sich aus dem Moor die Jahrhunderte alten Moorleichen gemeinsam mit den Werwölfen zum nächtlichen Tanz, Das darauf folgende Ritual forderte ein Opfer. Colonius Adoleszens hatte ihr den Schlüssel verraten, wer der anwesenden Männer dieses Opfer zu erbringen hatte. Er würde inmitten der Hochlandrinder an einen Pfahl gefesselt werden und müsste bis zum ersten Glockenschlag des neuen Tages alle an ihn gestellten Fragen wahrheitsgemäß beantworten, sonst würde er für immer im Moor vesinken.
Und die Wahl der Moorgeister fiel auf .., ja sie taten sich wirklich schwer und berieten und berieten. Man kam zu dem Entschluss, dass das Los entscheiden sollte, damit sich niemand über Ungerechtigkeit beklagen mußte. Alle waren nun aufs äußerste gespannt wer den kürzeren ziehen würde und siehe da, es war .....
 
Zu langsam gewesen, Luchsis Fortsetzung gilt. Deine süßen Teilchen akj sehen sehr lecker aus :P.
luchs35
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Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Roxanna vom 06.08.2018, 17:47:48


Der Abend senkte sich über das  Mòinteach-Moor.

Nur das leise Widerkäuen von Mc Ewans Hochlandrindern war
noch hin und wieder zu vernehmen, sonst herrschte absolute Stille.
Plötzlich fiel in die Stille ein Schuss!
Kein Schrei, kein Stöhnen, kein Wimmern -nur Totenstille!

Ganz langsam erhob sich MC Det und griff nach seinem Pistolenhalfter,
da bekam er von hinten einen Schlag auf den Kopf und sackte in sich zusammen.

Aber im gleichen Augenblick breitete sich ein dunkler Schatten über dem am Boden
liegenden Mc Det aus und machte ihn unsichtbar.

Ein Schauer ging durch seinen Körper als er sich plötzlich hochgehoben fühlte und durch die Luft flog....

Er schloss die Augen und  wie im Zeitraffer zogen all die Mythen und Sagen über das
schottische Hochland, die schon seine Großeltern ihm am knisternden Kaminfeuer erzählt
hatten, vor seinem inneren Auge vorbei.
Panikerfüllt wollte er sich festklammern, doch da war nichts, absolut nichts - er schwebte völlig alleine über dem Boden und nur mit all seiner Willenskraft ließ er sich sanft herabfallen auf die weiche Oberfläche des sich bis zu den grünen Hügeln erstreckenden Mòinteach-Moores.
Vorsichtig erhob sich McDet - inzwischen war es stockfinster geworden und nur der Mond verstreute sein fahlgelbes Licht über das Moor, als er plötzlich wieder dieses Heulen vernahm. Sofort fiel ihm ein, dass schon länger ein Rudel Wölfe hier sein Unwesen trieb und er einen Weg finden mußte, um die Rinder zu schützen. Er erinnerte sich an einen Zauberspruch, den ihm seine Großmutter einst mit auf den Weg gegeben hatte...

Sehr vorsichtig suchte er feste Stellen, auf die er treten konnte, ließ sich auch nicht beirren durch die immer wieder aufflackernden Irrlichter, die versuchten, ihn ins tiefere Moor zu locken. Erleichtert spürte er nach einiger Zeit festen Boden unter den Füßen und schritt zügig aus, um nach seiner Herde zu schauen, als plötzlich ein tiefes, drohendes Knurren die Stille durchbrach. Es war die Zeit des Vollmonds, die Nacht der Werwölfe und McDet erschauerte erneut, war aber nun einigermaßen erleichtert, dass er immer noch unsichtbar war. 

Doch dann kam ihm in den Sinn, dass sich auch die heulenden Werwölfe in der gleichen Welt bewegten wie er selbst -und der Schrecken über diese Erkenntnis lähmte ihn für einen Moment. Doch dann rappelte er sich auf und überlegte; schließlich schrie er laut in die Nacht den Zauberspruch seiner Großmutter "Medio tutissimus ibis - Omnia vincit amor -  und sofort hörten die Werwölfe mit dem Geheule auf, begannen aber zu summen- in feinen Tönen, die aber doch weithin zu hören waren. Und plötzlich vernahm MC Det eine leise Stimme :"Wie bist du denn hierher gekommen? Fürchte dich nicht, ich bin Prinzessien Shenaya von dem Geschlecht der Assonen. Hast Du Hunger? " Geblendet von ihrer Schönheit konnte er nur leise "Ja" stammeln. Er war ein harter, starker Mann, aber weibliche Schönheit machte ihn schwach. Prinzessin Shenaya ließ einen Tisch decken mit den herrlichsten Gerichten, wie Datteln in Mandelsoße, Poulardenbrüstchen und ... als Dessert ein köstliches Rotweinmousse mit weißer Schokolade.

Begeistert machte sich McDet über die dargereichten Speisen her, doch als die Nachspeise verlockend vor ihm stand, wisperte eine innere Stimme "Sei vorsichtig, McDet! Die Nachspeise wurde angerichtet mit dem Trank des Vergessens! Shenaya wird dich mit seiner Hilfe für immer in das Moor locken " Die Irrlichter flatterten sichtlich erwartungsvoll um McDet herum, doch rechtzeitig fiel ihm wieder der Zauberspruch seiner Großmutter ein - "Medio tutissimus ibis". Er schob das verwunschene Dessert von sich - die Prinzessin verwandelte sich zurück in ihre wahre Gestalt - die der Mondwölfin und sie stob mit dem Wolfsrudel von dannen.

McDet seufzte- einesteils ,weil er satt war, andereseits, dass diese wunderschöne Prinzessin doch nicht die war, welche er i ihr gesehen hatte. Aber er sollte sich geirrt haben, denn plötzlich stand die Prinzessin wieder vor ihm. Sie hatte Tränen in den Augen und flüsterte leise:" Hilf mir, ich wurde verhext, weil ich dem Stern Samuel nicht dienen wollte. Und ich kann nur erlöst werden, wenn ein Fremdling mein Dessert verspeist. Du warst der erste seit 2030 Jahren, dem ich sie anbieten konnte..."  Ihre Tränen flossen immer reichlicher, und Mc Det hätte sie gerne in den Arm genommen,aber im letzten Moment hielt ihn die Vernunft zurück. Die Tränen konnten eine Finte sein um sein Herz zu erweichen und doch noch in die Falle zu treten. Er machte eine abwehrende Bewegung mit der Hand und drehte sich weg- gerade noch rechtzeitig, um dem Dreizack des inzwischen aufmerksam gewordenen Stern Samuel auszuweichen, der zornig Prinzessin Shenaya zur Seite stieß und sich daran machte, Mc Det aufzuspießen. Der hatte nichts in der Hand als einen Federstiel, um sich zu verteidigen, was allerdings auch gelang, da dieser schöne  Worte in die Wolken schrieb, was Samuel tatsächlich beruhigte ....
denn In Grossbuchstaben stand da am Firmament:
McDet hat Kartoffelsalat mitgebracht !
Eilends wurde wieder der Tisch gedeckt und wie von Zauberhand erschienen zu dem köstlichen Kartoffelsalat Würstchen, Steaks und anderes mehr. Auch für Getränke war gesorgt, da standen Fässer mit Wein und Bier und ein jeder konnte sich nehmen so viel er wollte. Das war ein fröhliches Schmausen und Plaudern, doch plötzlich tat es einen mächtigen Donnerschlag .....
danach gab es einen Blitz, aber nicht so einen einfachen, sondern einen blutroten. Und dann erschien im plötzlich flackernden Licht eine Gestalt, die jedem einen kalten Schauer über den Rücken jagte und das Blut in den Adern gefrieren ließ : Es war höchstpersönlich  Songeurius, der rachedürstend aus seinem belgischen Verlies ausgebrochen war und nun blitzeschleudernd den fröhlich Feiernden den Rost heruntermachte. In seiner Begleitung befand sich ein Geselle, über und über mit Federn gekleidet mit Namen Federkiel. Er war sein Adlatus und hatte dafür zu sorgen, dass der Strom für die Blitzen nicht ausging. Dann aber stellten die erschrockenen Weinseligen fest, dass es nicht Federkiel, der Schreckliche war, sondern Federstrich, sein Zwillingsbruder, der immer seinen Höllenhund mitbrachte, um das Entsetzen zu verbreiten, und weil er in seiner Umgebung stets das Wasser entzog und das Gras gelb werden ließ. Wo er hinkam, hinterließ er eine große Dürre und es war ein Jammern und Klagen unter den Menschen. Da geschah ein Wunder und Samuel, der Dreizackige bewarf den auf dem Boden aufstampfenden  Zwilling mit den Resten vom Kartoffelsalat, bis  dessen Federn die lockere Form verloren und klebrig abstanden.

Doch plötzlich bricht Colonius Adoleszens aus dem Gebüsch hervor und gibt ein Zahlen- und Buchstabengewirr von sich. Alles rätselt, was er wohl damit sagen will. Doch Prinzessin Shenaya weiß es sofort und sie  ...

... schaute auf die Uhr. Es war kurz vor Mitternacht und sie hatte keine Zeit mehr, das von den Jungs angerichtete Chaos zu beseitigen, denn zur Geisterstunde bei vollem Mond erhoben sich aus dem Moor die Jahrhunderte alten Moorleichen gemeinsam mit den Werwölfen zum nächtlichen Tanz, Das darauf folgende Ritual forderte ein Opfer. Colonius Adoleszens hatte ihr den Schlüssel verraten, wer der anwesenden Männer dieses Opfer zu erbringen hatte. Er würde inmitten der Hochlandrinder an einen Pfahl gefesselt werden und müsste bis zum ersten Glockenschlag des neuen Tages alle an ihn gestellten Fragen wahrheitsgemäß beantworten, sonst würde er für immer im Moor vesinken.
Und die Wahl der Moorgeister fiel auf .., ja sie taten sich wirklich schwer und berieten und berieten. Man kam zu dem Entschluss, dass das Los entscheiden sollte, damit sich niemand über Ungerechtigkeit beklagen mußte. Alle waren nun aufs äußerste gespannt wer den kürzeren ziehen würde und siehe da, es war Mc Det , denn er würde der Erste sein, der von den dunklen Gestalten geprüft würde. So konnte er sich wenigstens noch ansehen, welcher dieser  verschlammten Knochenrassler seine hageren Finger um seinen Hals legte, wenn er die Prüfung nicht bestand.
 
 
  Deine süßen Teilchen akj sehen sehr lecker aus :P.

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Shenaya
Shenaya
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Shenaya
als Antwort auf ahle-koelsche-jung vom 06.08.2018, 17:24:12











luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von luchs35
als Antwort auf luchs35 vom 06.08.2018, 17:52:21

Schon korrigiert, während Du mir die leckerenTeilchen weg futterst,Roxy  Lächeln..Luchs

luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von luchs35
als Antwort auf Shenaya vom 06.08.2018, 17:52:57

Ist mein G 7 schon gehoben oder bin ich auf Wartestellung?Zwinkern...Luchs


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RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von mausschubser
als Antwort auf luchs35 vom 06.08.2018, 16:19:55

.... schööön. Schade daß ich für diese Art von Erzählungen keine Begabung habe.

det, der Fortsetzung harrend

luchs35
luchs35
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von luchs35
als Antwort auf mausschubser vom 06.08.2018, 18:00:55

Ja, und nun pass schön auf, Det, dass Du den Moorgeistern entkommst - wir Mädels sind da grausam.Tränen lachen Luchs

Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Klara39
als Antwort auf luchs35 vom 06.08.2018, 17:55:40
DSC03423.JPG
Auch wenn es den Ablauf stört, aber ab und zu ein Grüßle muss sein.
Im Übrigen geht´s mir wie dem Katerlein -
Ich lass das Arbeiten einfach sein!
Gönnt Euch auch ein wenig Ruh.
Ich mach die Klappe gleich wieder zu!
Klara
Shenaya
Shenaya
Mitglied

RE: Das Leben ist (k)ein Ponyhof XII.
geschrieben von Shenaya
als Antwort auf luchs35 vom 06.08.2018, 17:55:40
Dein Tauchgang wurde schon aktualisiert, s. Spielfeld.

Aber ich muss dir - wie schon im vergangenen Jahr - kurz Muriel, die Muräne
vorbeischicken, denn schon wieder hast du auf ANTWORTEN geklickt, Puschelchen! - und Prinzessin S. kann nix mehr korrigieren ... 
;-)





AKJ ist dran mit dem nächsten Tauchgang.


@ahle-koelsche-jung

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