Forum Allgemeine Themen Plaudereien Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-

Plaudereien Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-

olga64
olga64
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von olga64
als Antwort auf hafel vom 02.01.2013, 13:32:18
Vielen Dank, lieber Hafel für die wirklich klugen Zeilen.
Alles wird immer teurer - aber nicht allzu sehr: Inflationsrate betrug in 2012 durchschnittlich 2%.
Der Sprit wird immer vor den Feiertagen teurer - da soll sich der Staat drum kümmern, ist hier zu lesen. Zum einen ist das ja mit der Planwirtschaft in der früheren, ruhmreichen DDR längst vorbei - zum anderen fahren genügend grosse SUV-Fahrzeuge spritfressend durch die Lande. Kann also nicht so schlimm sein.
Ich befürchte, den meisten (alten) Menschen kann man die Meckerei nie austreiben: sie leben in einer persönlich verklärten Vergangenheit und hätten sonst ja kein Thema mehr über das sie sich genüsslich verbreiten. In diesem Sinne: ein gutes 2013 mit genügend Gründen zum Meckern - auf dass sich die Leben nicht ändern müssen. Olga
na-und
na-und
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von na-und
als Antwort auf olga64 vom 02.01.2013, 16:06:27
Ich glaube, es würde bedeutend weniger gemeckert, wenn man mit uns als "mündigen" Bürgern ehrlicher umgehen würde. Es wird uns immer wieder vorgehalten, wie gering doch der Preisansteieg seit Einführung des Euros ist, wie schön die Lohn- und Rentenerhöhungen sind (effektiv wirds von Jahr zu Jahr weniger), dass die Energiewende ja nur wenige Cents kostet usw., usw., usw.

Schnell merkt man, dass man mal wieder angelogen oder zumindest aufs berühmte Glatteis geführt wurde. Wen wundert es dann, dass beim Erwachen gemeckert wird? Vielleicht ist also dieses Thema auch etwas von hinten aufgezäumt und trennt nicht nach Ursachen und Wirkung.
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von olga64
als Antwort auf na-und vom 03.01.2013, 16:20:43
Wie soll dieses "ehrlicher umgehen" eigentlich aussehen? Kann der Bürger erwarten, dass für jeden ein eigener Politiker abgestellt wird, der ihm geduldig alle Fragen beantwortet und ihm den WEg zeigt? Bei ca 25 Mio erscheinenden Zeitungen in der BRD, unterschiedlichster Couleur, sollte doch jeder in der Lage sein, sich selbst (seriös) zu informieren - es gibt ja auch noch Internet, TV usw. Wie hätten Sie es denn gerne?
Und immer wieder die Leier mit der Euro-Preiserhöhung seit 2002. Haben Sie wirklich noch diese alten Preise im Kopf, die damals vorherrschten? Wenn ja, haben Sie berücksichtigt, dass auch bei Beibehaltung der DM in diesem Zeitraum diese um ca 30 - 50% bis heute gestiegen wären? Die Inflationsrate lag damals nämlich bedeutend höher als mit dem Euro, wo sie durchschnittlich bei 2% jährlich liegt.
Lohnerhöhungen gab es die letzten Jahre recht anständig - dies hat hoffentlich bald auch Auswirkung auf unsere Renten; vorläufig partizipieren daran nur die H4-Leute mit ihren jährlichen, ganz anständigen Erhöhungen.
Was die Energiewende anbelangt - dürfte jedem von Anfang an klargewesen sein, dass es auch diese nicht umsonst gibt. Es war und ist der Wunsch der Mehrheit - deshalb einfach solidarisch die höheren Strompreise bezahlen - einen anderen Weg gibt es nicht. Olga

Anzeige

schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von schorsch
Ich habe mir extra eine Meckerecke eingerichtet: unter dem Küchentisch - und die wird nur dann aufgesucht, wenn Frau ausser Hörweite ()
justus39 †
justus39 †
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf Klara39 vom 02.01.2013, 15:12:18
Hallo heigl! Nimmste mal mich - ich bin eine der Ausnahmen der Regel! Ich hab eine geringe (relativ!) Rente und kein Wohneigentum und schreibe trotzdem hier. Man kann über alles meckern - "schimpfen ist der Stuhlgang der Seele" heißt es bei uns. Leider ändert man eben mit meckern nichts, weil einem die Möglichkeiten fehlen, aber man hat sich wenigstens mal Luft gemacht. Wohl dem Meckerer, der immer gleich Änderungsvorschläge hat, um aus dem bemeckerten Dilemma herauszukommen.
Klara


Nach meiner Erfahrung meckern ja auch nicht die, welche nicht mit Vermögen gesegnet sind, bescheiden leben und mit wenig Geld auskommen müssen, sondern die, denen es ganz gut geht, die aber gern noch mehr hätten.

justus
sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf olga64 vom 03.01.2013, 17:06:15
Lohnerhöhungen gab es die letzten Jahre recht anständig - dies hat hoffentlich bald auch Auswirkung auf unsere Renten; vorläufig partizipieren daran nur die H4-Leute mit ihren jährlichen, ganz anständigen Erhöhungen.
Was die Energiewende anbelangt - dürfte jedem von Anfang an klargewesen sein, dass es auch diese nicht umsonst gibt. Es war und ist der Wunsch der Mehrheit - deshalb einfach solidarisch die höheren Strompreise bezahlen - einen anderen Weg gibt es nicht.


genau ...



und



und dazu geschlagene 8 euro mehr für hartz 4 - empfänger !

welche zwangsveranstaltung läuft da in deinem köpfchen ?

sitting bull

Anzeige

na-und
na-und
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von na-und
als Antwort auf olga64 vom 03.01.2013, 17:06:15
Die BFA-Rente kannst Du wohl nicht meinen oder? Die ist trotz der Erhöhungen im Kaufwert immer weniger geworden.

Welche Preise haben sich seit der EURO-Einführung nur um 30% erhöht? Vielleicht der Blumenkohl oder so.

Schau Dir mal zum Beispiel die Neckermannreisepreise an! Heut in EUR mehr als in DM. Ist ja auch vielleicht ok.

Aber warum versucht man sich immer selbst in die Tasche zu lügen wie bei EURO, Lohn und Rente?

Ich mecker doch nicht über die Preise, Löhne oder Renten, sondern über die verlogenen Politiker, die uns immer wieder für dumm verkaufen wollen und die, die ihnen auch noch glauben.....
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von olga64
als Antwort auf na-und vom 04.01.2013, 12:22:07
Die BFA-Rente kannst Du wohl nicht meinen oder? Die ist trotz der Erhöhungen im Kaufwert immer weniger geworden.

Welche Preise haben sich seit der EURO-Einführung nur um 30% erhöht? Vielleicht der Blumenkohl oder so.

Schau Dir mal zum Beispiel die Neckermannreisepreise an! Heut in EUR mehr als in DM. Ist ja auch vielleicht ok.



Die sog. BFA-Renten orientiert sich an der Höhe und der Dauer der Einzahlungen eines jeden Berufstätigen - naturgemäss fällt dann eine prozentuale Steigerung bei einem Menschen mit höherer Rente höher als als bei einem anderen. Mit Kaufwert meinen Sie wohl Kaufkraft? Es sollte jedem Einzelnen immer klar gewesen sein,dass auch diese Rente inflationären Einflüssen unterliegt (seit Euro-Einführung bei ca 2% jährlich).
Ist Ihnen bekannt, dass die Lebensmittelpreise in dem reichen Deutschland um ca 16% billiger sind als in allen unseren Nachbarstaaten? Dies ist umgekehrt aber auch ein nachdenkliches Beispiel dafür, wie viel wir Deutsche bereit sind, für unsere Nahrung zu investieren (meist ist der Einkauf bei Media-Markt oder das neue Auto oder die Billigreise ja doch wichtiger).
Neckermann? Diese Firma gibt es nicht mehr. Oder denken Sie an Neckermann-Reisen? Wenn ja, bedenken Sie bitte, dass Reisen kein Grundnahrungsmittel ist. Olga
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von pschroed
SPON

Die Rufe nach starken Lohnerhöhungen in Deutschland werden immer lauter. Nach dem Wirtschaftsweisen Peter Bofinger fordert nun auch das gewerkschaftsnahe Forschungsinstitut IMK Zuwächse von mehr als vier Prozent. So sollen unter anderem die Exportchancen kriselnder Euro-Staaten verbessert werden.

Phil
olga64
olga64
Mitglied

Re: Die ewige Meckerei -alles wird schlechter und teurer-
geschrieben von olga64
als Antwort auf pschroed vom 07.01.2013, 16:27:04
Jedem selbsternannten sog. Wirtschaftsweisen sollte klar sein ,dass in Deutschland die Löhne zwischen ARbeitgebern und Gewerkschaften vereinbart werden. Eine Ausnahme bilden die staatlichen Mitarbeiter (öffentlicher Dienst, Beamte) - hier verhandelt der Bund mit den Gewerkschaften und jede höhere Lohnerhöhung bedeutet höhere Steuern für den Souverän (den Staat). Wenn dann also die höhere Lohnerhöhung in der Industrie klappt, wird diese wieder durch höhere Abgaben und Steuern aufgefressen. Dann bleibt weniger für den Konsum, das dann auch die anderen europäischen Staaten betrifft, weil deren Produkte schlechter verkäuflich auf dem riesengrossen, deutschen Markt werden. Olga

Anzeige