Plaudereien Die "Model-Shows"

gerry
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Die "Model-Shows"
geschrieben von gerry
Eigentlich mag ich Models.
Bis auf die zickige Naomi Campbell sind sie mir ziemlich sympathisch.
Sein es Claudia Schiffer, Nadia Auermann oder Heidi Klum.
Obwohl, bei "unserer Heidi" hat sich meine Sympathie etwas gewandelt.
Es liegt an ihren "Model-Show's" die meine Frau sich gern anschaut und ich dadurch auch ab und an mal reingelinst habe.
Heidi ist nicht mehr das Model!
Unter strikter Anleitung ihres Vaters, Günter, ist sie zu einer eiskalt berechnenden "Geschäftsfrau" geworden.
Ihr Wohnsitz in den USA mag ein Übriges dazu beigetragen haben.

Für Deutschlands ehemaliges Vorzeige- Model und Hobby-Plappermäulchen Heidi Klum ist eine junge Frau, die 1,76 Meter groß und 52 Kilo wiegt, "zu dick" um Top-Model zu werden.
Und dies wird bei einer als "Show" deklarierten Sendung im deutschen Fernsehen einer ganzen Nation gezeigt.
"Warum nicht?" werden jene fragen, die auch schon bei der mit Kakerlaken durchsetzten "Dschungelshow" einer grenzenlosen Meinungs- und Geschmacksfreiheit das Wort redeten.
"Warum nicht?", schließlich sei es Sache jede Einzelnen, zu entscheiden, was ihm gefällt und zu seiner Erbauung beiträgt.
Schließlich ist der Mensch doch alt genug, um zu wissen, was gut für ihn ist.

Genau das ist der springende Punkt!

Weil an dieser Stelle die Wirkung des Mediums Fernsehen gröblichst unterschätzt wird.
Es geht dabei nicht um eine Frau von 35 oder 45 Jahren, deren Lebensweg sie in die Lage versetzt hat, eigene Wertvorstellungen und Ideale auszubilden.
Die gelernt hat, eigene Entscheidungen zu treffen.

Es geht um junge Menschen, die nach all dem noch auf der Suche sind.
Die schon ihres Alters wegen noch keine Gelegenheit hatten, soviel Selbstwertgefühl zu entwickeln, daß irgendwelche medialen Modemätzchen bei ihnen auf Granit beißen würden.

Das ist doch nichts anderes als ein humanoider Pferdemarkt, eine Vorführung, bei der begutachtet und für gut oder schlecht befunden wird.
Die Bereitschaft, sich in Millionen deutschen Wohnzimmern vorführen zu lassen, ist das Ergebnis einer seit Jahren vorwiegend vom Privatfernsehen "kultivierten" und in's öffentliche Bewußtsein gesendeten Fiktion:
"Mit etwas Glück wird man ganz schnell reich, berühmt und begehrt.

Wozu Schule, wozu Azubi, wozu Lehre, wenn man doch eigentlich nur zm Casting muß?"
Heidi Klum's Model Show ist eigentlich nichts anderes als jede "Star-Suche", zB. DsdS bei Dieter Bohlen.
Jugend läßt sich leichter manipulieren und ist, angesichts des vorherrschenden Schönheitsideals, zur Zielgruppe geworden.

Aber was ist die vermeintliche "Schönheit"?
Kann man sie definieren?
Tatsache ist, daß Schönheitsideale im Laufe der menschlichen Entwicklung rigorosen Veränderungen unterworfen waren. nach heutigen Maßstäben gilt Heidi Klum als "schön"- auf ein Rubensgemälde hätte sie es nie geschafft!

Ein Sprichwort sagt:"Wo Verstand nicht Mode ist, da lacht man den Weisesten aus".

Angesichts der Tatsache, daß es für den Promi- oder Vorbildstatus in Deutschland heute schon ausreicht, irgendwie nett auszusehen und halbwegs in ganzen Sätzen reden zu können, erfährt dieses Sprichwort wieder einmal eine traurige Bestätigung.

Einen schönen Tag
wünscht Gerry


renie
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Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von renie
als Antwort auf gerry vom 17.06.2011, 11:50:36
hallo Gerry,
deine genannten Models sind mir weder sympathisch noch unsympathisch, mir sind sie ganz einfach wurscht.
LG Renie
olga64
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Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von olga64
als Antwort auf gerry vom 17.06.2011, 11:50:36
Die Damen verdienen oder verdienten sehr viel Geld, so viel,dass es sich bei Nadja Auermann anscheinend auch rechnete, Steuerbetrug zu begehen. Für die Altersversorgung suchen sich die Damen dann noch einen berühmten, reichen Mann. Clever und widerlegt die These, dass hinter schönen Frauen kein Gehirn vorhanden sei.
Oder kann mir der Autor dieses Berichtes ein ernstzunehmendes männliches Model nennen, das sich lebenslang auf dieser Ebene sanierte und nicht als Gigolo irgendwann in den Klauen alternder, unattraktiver Damen und Herren landete? Olga

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gerry
gerry
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Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von gerry
als Antwort auf olga64 vom 24.06.2011, 16:02:46
Ehrlich gesagt, liebe Olga, habe ich mir um männliche Models noch nie einen Kopp gemacht.
Ich stehe nicht auf Männer!
Mir sind weibliche Models lieber, wenn sie nicht allzu abgehungert als Kleiderständer daherkommen.
olga64
olga64
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Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von olga64
als Antwort auf gerry vom 24.06.2011, 16:09:40
Okay - das bedeutet also, dass Sie sämtliche der erwähnten Damen schon in den Armen hielten und nicht davon ausgehen,dass fototechnisch heute retuschiert werden kann? Irgendwo glaube ich dies nicht - lasse Ihnen aber gerne Ihren Glauben, wenn es Sie glücklich macht.Was würde es auch nützen - sämtlichen Damen traue ich auch nicht zu, dass Sie, Gerry, in deren Beuteschema passen.Olga
Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von ehemaliges Mitglied_ec09d
als Antwort auf gerry vom 24.06.2011, 16:09:40
Sehr schöne antwort, gerry, es war von der model-shows (Damen) die rede. Leider nicht richtig erkannt. Oder, extra nicht erkannt. Gruß Karin.
olga64
olga64
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Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von olga64
als Antwort auf ehemaliges Mitglied_ec09d vom 24.06.2011, 16:26:39
Sie irren- Madame - lesen Sie einfach den Titel nochmals! Es gibt männliche und weibliche Models. Und als sog. Nicht-Lesbe habe ich eben mehr Interesse an männlichen Models - die anderen können ja dann wieder zu den weiblichen switchen, je nach Bedarf. Okay? Olga
gerry
gerry
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Re: Die "Model-Shows"
geschrieben von gerry
als Antwort auf olga64 vom 24.06.2011, 16:24:25
Wo steht hier, dass ich sämtliche - der erwähnten - Damen in meinen Armen hielt?
Ich könnte mich bremsen!
Nein, verehrte Dame, wer mir das unterstellt, dem unterstelle ich, nicht richtig lesen zu können!
Außerdem bin ich längst aus dem Alter raus, um mich noch in irgendeinem Beuteschema zu wähnen.
Tut mir leid aber es war amüsant zu lesen!

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