Plaudereien DIE NEIDDEBATTE

schorsch
schorsch
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von schorsch
als Antwort auf pelagia vom 15.11.2009, 23:43:39
Kluge Gedanken; kluges Kindchen (

--
schorsch
nasti
nasti
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von nasti
als Antwort auf pelagia vom 15.11.2009, 23:43:39
Hi Pelagia


Zum Neidgefühl noch etwas. Ich klicke schon lange immer das „Artnet“, wo man kann sehen wiviel Bilder verkauft ein gute Künstler, meistens sind das international bekannte Künstler.
Wäre das ein Neidgefühl? Nein!! Ich nenne es „Neugier“, wo ich über mich selber gut lachen kann. Es ist mir klar, ich mit meine Lebensweise , wo ich bevorzuge eher das Gesellschatsleben und damit verbundene gute Unterhaltung wäre so eine Karriere schaffen auch wenn ich wirklich sehr gute wäre, unmöglich. Und damit kann man ohne Neid leben. Bin faul, launisch, meistens Ziellos, von 10 Ideen fertige ich höchstens 1, sehe ich nicht die Bäume wegen Straucheln .
Die Selbstkritik hilft sehr das Neid bewältigen. Aber ich kenne Schadenfreude!!! Schlimm genug wenn ich innerlich lache über die naive Besessene welcher in eine KARRIERE Wahn verlieren sein Vermögen und auch die Ehre. Ich glaube gegen Schadenfreude ist kein Kraut gewachsen. Das ist das Elixier für Happy Gespräche.

Nasti
astrid
astrid
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von astrid
als Antwort auf pelagia vom 15.11.2009, 23:43:39
Hallo Pelagia,
gratuliere, besser kann man den Neid nicht erklären.


Sicher denkt man manches Mal, das möchte ich auch haben,
aber wie Du schon sagstest, das ist kein Neid, eher ein
Wunsch.
Den ich mir dann erfülle, wenn ich es kann.
Meist ist aber dann schon wieder einige Zeit vergangen
und der Wunsch das bewußte Stück, haben zu wollen ist
verschwunden, weil es vielleicht nun überflüssig erscheint?

Mir jedenfalls ging es schon oft so.
Ich bekam viel in meinem bisherigen Leben (auch schon als Kind) und kann deshalb garnicht, echt neidisch sein. Bekam fast immer
was ich wollte, darum entsteht bei mir kein NEIDGEFÜHL.
Im Gegenteil, ich werde und wurde oft beneidet, kann es nicht
nachvollziehen, warum???

@ Hallo Nasti,
da gebe ich Dir vollkommen Recht mit, denn ich analysiere
mich immer sehr genau, warum, wieso, weshalb.


Lieben Gruß zum Wochenanfang, Astrid



Anzeige

Linta †
Linta †
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von Linta †
als Antwort auf astrid vom 16.11.2009, 11:45:37

Ich häng mich hier nur an

Ein Spiegelkabinett den Geltungsbedürftigen, die selten oder nie sich an Beiträgen beteiligen,
AUSSER, sie haben ein neues Möbel in ihrer Hütte eingebaut, einen weiteren Klinker ans Haus gepeppt oder mal eben zwischendurch eine Reise unternommen. Das alles gilt es dann durch die Forenwände zu tröten, aber lautstark und vernehmlich.
Egomanie verlaß mich nie.
Amen


n.
(für die hiermit der Thread endet)
uki
uki
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von uki
als Antwort auf Linta † vom 16.11.2009, 12:50:44
Ich hänge mich auch mal an. Wohlgemerkt, nicht auf.

Für mich bleibt das Wort "Neid" ein viel zu schwammiger Ausdruck mit dem durch falsche Auslegung nur unnötige Verwirrung und Ärger entstehen kann.
Wer Missgunst meint, sollte Missgunst auch so benennen.

Übrigens steckt in dem Wort "beneiden" auch das Wörtchen Neid, auch wenn es irgendwie leichter in die positivere Beurteilung gerückt werden kann. Es kommt von Neid, wobei wieder die Frage aufkommt; was ist Neid?

Es ist, wie um den heißen Brei herumreden.

Eines, so glaube ich wenigstens von mir zu wissen,(das wird sicher jeder sagen) ist, dass ich nicht missgünstig bin, doch manches Mal (absolut nicht immer)gerne etwas auch hätte, was ein anderer hat oder kann.
Dieses Gefühl gönnt dem anderen das Glück, macht etwas wehmütig wenn es absolut nicht zu erreichen ist oder spornt an, um es ebenfalls zu erreichen. Kann aber auch schon nach kurzer Zeit vergessen sein.

Fazit für mich; Neid ist ein Unwort, sollte vermieden werden.




--
uki
albaraq
albaraq
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von albaraq
als Antwort auf vom 06.11.2009, 14:58:31
Booooooooooooah ey, Plummi,
ich könnte doch glatt platzen vor Neid - versteht sich,
25 Seiten !!!!!!
Also ich bin desweiteren neidisch auf Medea, weil sie so hübsch aussieht,
auf Nasti, weil sie so toll malen kann,
auf DvB, er knipst so tolle Bilder,
auf Abdu, weil wir ihm alle links und rechts am Po vorbeigehen,
auf Hugo, weil er stur wie ein Maulesel ist,
auf Dunkelgraf, der sich nicht beirren läßt in seiner verkorksten Weltanschauung,
auf Gram, der unbeirrbar seinen Weg hier geht,
und und und.
Du meine Güte - ich muß Schluß machen, denn ich seh gerade, ich bin ja schon grün/gelb vor lauter Neid!!!
--
Gruß Jala

Anzeige

Medea
Medea
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von Medea
als Antwort auf albaraq vom 16.11.2009, 14:21:41
Du weißt es ja längst, liebe Albaraq - ich schätze
Deine Art des Humors und darauf könnte ich tatsächlich dann und wann neidisch werden -
nicht gerade grün-gelb, das hält sich in hanseatischen Grenzen - gg - aber dennoch .....

und ich warte ja noch immer auf so einige deiner umwerfenden "Glossen" - vielleicht bietet die dunkle Jahreszeit ein wenig mehr Muße für die Schreibstube.


M.
pelagia
pelagia
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von pelagia
als Antwort auf uki vom 16.11.2009, 13:13:58
Meine Meinung ist,ich glaube nicht, dass man das Wort Neid als unklaren Begriff bezeichnen kann. Er ist klar, bitter, scharf. Vielmehr Unschärfe liegt in den anderen Umschreibungen. Nasti drückt es klar aus und sagt: ich bin neugierig, dazu stehe ich.
"Wäre das ein Neidgefühl? Nein!! Ich nenne es „Neugier“, wo ich über mich selber gut lachen kann...

Das etwas, was andere haben, Dinge oder Fähigkeiten, Wünsche in mir weckt, dieses auch zu besitzen, ist für mich noch kein Neid, solange es anderen keinen Schaden zufügt. Es setzt Aktivitäten frei, etwas zu bekommen oder zu erreichen, und richtet den Blick auf Dinge oder Fertigkeiten in Bezug auf mich selber. Das kann ein Ansporn sein und überwindet eigene Trägheit.
Das Wort Neid ist für mich klar und eindeutig negativ und für mich kann alles, was daraus folgert nicht schöngeredet werden. Auch da, wo Neid Ansporn ist, etwas zu erreichen,
"...das eine gehörige Portion Neid und Mißgunst auch Antrieb sein können seinen Hintern zu heben, sich auf die Socken zu machen, die Ärmel aufzukrempeln, in die Hände zu spucken und ..."
geschrieben von hugo
wie Hugo es so schön ausdrückt, bleibt es für mich im Negativen, wenn Neid die treibend Kraft ist, weil ich mit dem Erreichten dem anderen eins auswischen will, ihm schaden möchte, besser sein will und zwar nicht im Sinne von fairem Wettbewerb, sondern vom Übervorteilen. Dazu gibt es genug Beispiele z.B. in der Wirtschaft.
Missgunst scheint mir ein Zwilling vom Neid zu sein und weder neidisch noch missgünstig sind erstrebenswerte Eigenschaften in meinen Augen.
Kann ich Besitz oder Begabung bei anderen nicht positiv sehen, gönne ich es ihnen nicht, komme ich in die Zwangslage es bei anderen schlecht zu machen. Da beginnt der Neid zu wachsen, wenn ich nicht, wie astrid und auch nasti schreiben, meine Gefühle genau hinterfrage
" ...denn ich analysiere
mich immer sehr genau, warum, wieso, weshalb."
Mir den Spiegel vorhalten, nicht anderen, wäre ein Weg, rechtzeitig dem Neid aus dem Weg zu gehen. In dem Moment wo ich meine, anderen den Spiegel vorhalten zu müssen, bin ich oft nicht mehr in der Lage, mich selbst richtig einzuschätzen.
Mir fällt die Redensart ein; „der/die ist von Neid zerfressen“. Wer so weit dem Neid zum Opfer gefallen ist, wird sich weder selbst richtig einschätzen können, noch sich davon selber befreien können, sondern braucht Hilfe von außen. Neid zerfrisst und macht krank wie eleisa in ihren Kommentar schreibt:
"...alles erreicht...kreuzunglücklich und in Depressionen verfallen....das kann bei allzu
viel erreichen wollen herauskommen...momentan hochaktuell!"


--
pelagia
olga64
olga64
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von olga64
als Antwort auf sonja47 vom 11.11.2009, 21:55:40
olga64
Es wäre eigentlich schön von Dir auch mal ein Bild auf Deiner GB zu sehen.
Oder.... was...?
Doch das wäre schön!
Meint Sonja
--
sonja47


Genau so vorsichtig wie ich mit dem unkontrollierten DU wildfremden Menschen gegenüber bin, bin ich es auch mit dem Konterfei im Netz. Oder sollte ich ein Tierbild oder grimassenschneidend einstellen? Was hat das übrigens mit dem Thema Neiddebatte zu tun?

--
olga64
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von schorsch
als Antwort auf albaraq vom 16.11.2009, 14:21:41
Protestiere - MICH hast du in deiner Aufzählung vergessen )

--
schorsch

Anzeige