Plaudereien DIE NEIDDEBATTE

hema
hema
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Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von hema
als Antwort auf sonja47 vom 08.11.2009, 23:19:59
Der Neid ist eine der sieben Todsünden!

Er zerfrißt die eigene Seele und schadet auch jenem, auf den man Neid hat, weil ihn die bösen Gedanken des Neiders treffen und zu allem Übel kann der gar nichts dafür.

Deshalb: gönnt doch den Menschen was sie haben!

Meistens ist es eh hart erarbeitet.
Ob jene die mehr haben als andere glücklicher sind, bezweifle ich manches mal.

Deshalb wünsche ich allen die Zufriedenheit.
Sie ist der Gegenspieler des Neid.


--
hema
pippa
pippa
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von pippa
als Antwort auf hema vom 09.11.2009, 17:55:46
Da bin ich aber eine große Sünderin, sooft wie ich neidisch bin. Beispielsweise auf ein schönes Pferd, weil es so schön aussieht, oder auf einen Greif, wenn er so elegant über mir schwebt. Auf eine Drossel war ich auch schon neidisch, weil sie viel besser singt als ich. Aber ich schwöre: ich gönne allen ihr Können und Aussehen. Ehrenwort!
--
pippa40
myrja
myrja
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Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von myrja
als Antwort auf hema vom 09.11.2009, 17:55:46
So ein Quatsch Hema!

Ich gestehe es, ich bin auch manchmal neidisch auf Sprachbegabte. ich muss mühsam Vokabeln auswendig lernen, anderen fliegen sie zu. Aber das heißt doch nicht, dass ich die Begabung anderen nicht gönne oder mich gar der Neid völlig zerfrisst. Ich hätte es nur einfach gerne auch ein bischen leichter beim Sprachen lernen.
--
myrja

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Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von meli
als Antwort auf myrja vom 09.11.2009, 18:55:54
Myrja, und wenn Du genau hinschaust, hast Du sicher etwas, das die anderen nicht haben - irgendwo ist immer ein Ausgleich.
--
meli
hema
hema
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Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von hema
als Antwort auf myrja vom 09.11.2009, 18:55:54
Das ist auch kein Neid, was du beschreibst.

Das ist Wunschdenken und das ist "erlaubt". Es ist doch schön, wenn wir Wünsche haben. Sie sind auch eine Triebfeder unseres Tuns.
Wir wären arm, hätten wir keine Wünsche mehr.



--
hema
Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von meli
als Antwort auf hema vom 11.11.2009, 06:59:30
Hema, ich finde es erstaunlich, dass Du so genau Bescheid weißt, was ein Gefühl einer anderen Userin ist oder nicht ist.
Ich finde das etwas vermessen.

Was Myrja beschreibt, kann man sehr wohl als Neid bezeichnen - nur ist das verbunden mit der Akzenptanz, dass es anderen Menschen auf dieser Ebene einfach besser ergeht bzw. sie eine Fähigkeit besitzen, die ihr abgeht.

Es gibt bei allen Gefühlen, von Neid bis Bewunderung, auch Abstufungen.

Es geht hier nicht darum, wofür Du das Gefühl eines anderen Menschen hältst, sondern darum, wie er dies empfindet.

also butter bei de fische – wer ist auf wen oder worauf neidisch?
geschrieben von plumpudding


Das war die Frage im Eingangsthread.


--
meli

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nasti
nasti
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von nasti
als Antwort auf hema vom 11.11.2009, 06:59:30


Hi Hema!

Nach deinen Beitrag über Neid hatte ich jetzt sofort vor der Augen eine unglückliche junge Frau aus Russland in Deutschland lebende. Sie war von Gier nach die schöne Dinge was die deutsche haben sehr neidig, und das hat Sie unglücklich gemacht. Sie verlor dabei alle Ihre Kräfte, war Sie unfähig eine von großzügige Arbeitsamt gegebene Schulungen durchmachen.
Ich habe das beobachtet und sagte für Sie: Ich habe nie in leben über West, /als Ostblock stammende/, über Materie oder ähnliches geträumt wie meiste meine Kollegen. Das ganze kommt zu mir mit Macht meiner Gedanken und Glauben an das bessere.

Mein Heirat nach Deutschland hat fast esoterische Hintergrund. Ich bekam ein Erlaubnis nach ehemalige Jugoslavien verreisen wegen mein damals an Asthma leidende Sohn. Also aus gesundheitlichen Gründen. In meinen Träumen sprach ich regelmäßig mit einem schon lang verstorbenen bekannten Kunstmaler, wo ich mich bitter beschwerte über die brutale Politik bei uns, Korruption, etc. Und immer sagte ich Ihn: „ Bitte hilf mir!“
Nachdem wir, mein deutsche Ehemann uns getroffen haben und auf ernste Minute verliebt, folgte für uns ein Märchen Schneewitschen Situation. Nasti und die Familia- 2 Söhne in Weiße Kutsche nagelneue dicke Ford Sierra :O))), ich hatte ein Trabant/ durch die Gegend und am Ende in West gelandet. Hätte ich das vor, wäre das niemals gelungen.
Binnen 2 Monaten eroberte ich mehr Freunde hier wie mein deutsche Man. Die Menschen haben das gespürt das ich habe die Gabe bewundern, aber nicht neiden. Zu mir ist alles gekommen was ich nicht hatte. Meine ernste Beteiligung an Weihnachtsaustellung widmete ich für der lang verstorbene Kunstmaler aus meiner Träume, 3 Bilder mit Passau, wo in Schaufenster strahlte er zurück, eine geheimnisvolle Figur für alle. Zwischen ca. 50 austellende Künstler waren meine 3 Bilder 10 Minuten vor Vernissage Eröffnung verkauft. So etwas ist noch nie passiert, und die Presse /damals noch sehr wacker/ schrieb über mich eine ganze Seite in PNP. Damit haben sich die die Türen für Bekannt sein sofort geöffnet, sofort an Anfang meiner Aufenthalt in Deutschland.
In diese Nacht erschien wieder mein Traumfreund und teilte mir mit: „Ruf mich nieeeee wieder“. Und er verschwand zwischen weiße Wände, nur das Echo ----nieeeee—habe ich lange gehört. Ich akzeptierte sein Wunsch, niemals hatte ich ein Traum über Ihn.

Die russische Frau war sehr empfindlich, hörte mich zu, und sagte: „Was ein Mensch sehr begehrt, das geht von Ihm weg.“
Jetzt wohnt Sie in München, ist glücklich, hat eine Arbeit und ein Freund. Ich weiß das alle werden mich jetzt auslachen, aber die Geschichte sind wahr.

Nasti


Paradox: Die neidische waren neidisch wegen meine Fähigkeit nicht neidisch sein. Sie verlangten von mir ein Neidgefühl.
Das hat viel bösses vernastaltet, ich schlug unangemessen hart zurück.

ich gluabe bin ich inzwisschen mit NEID fertig, kann ich verzeihen. Sehr spät.

Nasti
olga64
olga64
Mitglied

Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von olga64
als Antwort auf hema vom 11.11.2009, 06:59:30


Das ist Wunschdenken und das ist "erlaubt". Es ist doch schön, wenn wir Wünsche haben. Sie sind auch eine Triebfeder unseres Tuns.
Wir wären arm, hätten wir keine Wünsche mehr.



--
hema[/quote]

Sofern es sich um realistische Wünsche handelt, die evtl. erfüllbar sind, ist dies schon okay. Es breitet sich in unserer Medien-Gesellschaft jedoch immer mehr aus, dass - angestachelt von RTL usw.- die Leute unrealistische Wünschen haben: Star zu werden, Model zu sein, Millionär zu werden u.v.m. Klappt dies dann nicht, wovon schon im Vorfeld auszugehen ist, wird Neid produziert auf all die anderen, denen es gelungen ist.
Und damit versauen sich die Neider ihr bisschen Lebenszeit und versperren sich der Chance, kleinere Brötchen zu backen und damit zufrieden zu sein.

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olga64
sonja47
sonja47
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Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von sonja47
als Antwort auf olga64 vom 11.11.2009, 16:03:04
olga64
Es wäre eigentlich schön von Dir auch mal ein Bild auf Deiner GB zu sehen.
Oder.... was...?
Doch das wäre schön!
Meint Sonja
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sonja47
ehemaligesMitglied65
ehemaligesMitglied65
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Re: DIE NEIDDEBATTE
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf sonja47 vom 11.11.2009, 21:55:40

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Nach bänglichen Lesen dieses Threads atme ich erleichtert auf: Kein böser Neidhammel hier! *zwinker*

Nun gut, wenn ich so in mich hinein horche.... So manchmal in meinem Leben...
War da nicht hin und wieder ein wenig echter Neid? Also nicht der im Wesentlichen hier geschilderte "gönnen könnende"?

Vielleicht sollten wir alle mal ein wenig ehrlicher auch mit uns selbst umgehen.
Ich glaube einfach nicht, dass es möglich ist, gönnend und ohne negative Gefühle dem Betroffenen gegenüber zu neiden.

Neid ist dem Begriff nach eindeutig das gelb-grüne, negative Gefühl, für das man sich schämt (schämen sollte). Wenn man dem "Beneideten" das Gute und Schöne von Herzen gönnt, ist man eher selbstlos. Und bewundernswert, neidisch seufze

Und daher behaupte ich, um die Eingangsfrage, deren Hintergrund mir sehr klar ist, zu beantworten: Ja, es gab User, die -sagen wir mal- das ein oder andere Mal deutlich von gelb-grünen Neid getrieben schrieben.


meritaton

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