Plaudereien Ein Satz

wolfgang
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Re: Ein Satz
geschrieben von wolfgang
Auf der Suche nach der Goldenen Zeit: Eskalation der Naturverletzungen und dynamische Nachhaltigkeit (von Henrich, Károly)

Erschienen in: Natur und Kultur, Jg. 4/2 (2003), Seiten 3 - 29

Abstract: Die Altsteinzeit wird häufig als Goldenes Zeitalter der Nachhaltigkeit und des harmonischen Zusammenlebens der Menschen mit der Natur geschildert. Tatsächlich brachte hingegen das menschliche Handeln immer schon Nachhaltigkeitsverletzungen mit sich, die anfangs geringfügig und heilbar waren, mit zunehmender Annäherung an die Gegenwart aber eskalierten, das gesamte Erdsystem erfassten und immer weniger geheilt werden können. Die Herstellung von Nachhaltigkeit ist somit als eine grundlegend neuartige Herausforderung an die gesellschaftliche Lernfähigkeit zu begreifen. Ihre Bewältigung setzt ein dynamisches Nachhaltigkeitsverständnis voraus, das auf Deeskalation und Evolutionsfähigkeit zielt.

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JuergenS
JuergenS
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Re: Ein Satz
geschrieben von JuergenS
Interessante Diskussion eines Themas, das mich nicht mehr quält. Jedoch Menschen mit vielen Nachkommen schon eher.

Wolfgang, wieso sprichst du bei Evolution von "fähigkeit".
Fähigkeiten sind doch antrainierte Eigenschaften, oder?
wolfgang
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Re: Ein Satz
geschrieben von wolfgang
als Antwort auf JuergenS vom 12.10.2010, 09:22:21
Das sind nicht meine Worte. Ich zitiere sie nur (vgl. Link). Doch der Begriff 'Fähigkeit' ist richtig. Denn Fähigkeiten (i.S.v. Potenz, etwas zu bewirken) sind im Gegensatz zu Fertigkeiten von vornherein da, sind im System (egal in welchem) angelegt und müssen nicht erst erworben werden.

Ob der Mensch allerdings die Fähigkeit hat, seine Umwelt, seine ökologische Nische zu erhalten? - Zweifel daran sind angebracht.

--
Wolfgang

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wolfgang
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Re: Ein Satz
geschrieben von wolfgang

--
Wolfgang
Marija
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Re: Ein Satz
geschrieben von Marija
als Antwort auf eleonore vom 06.10.2010, 10:12:49
Ein außerordentlich guter Satz !

*Ist die Zivilisation nur ein bisschen Gebrumm zwischen zwei Zeitaltern, in denen sich der Planet sich selbst genügt?*

Ja, die Aussage stimmt.

Die Erde benötigt keinen einzigen Menschen. Wir aber haben die Erde nötig.

Die Calvinisten mit ihrer grenzenlosen Gier werden sie gänzlich ruinieren.
Die warten ja ohnehin glaubensmäßig auf den großen BIGBANG 2030 - und auch das halten sie in ihrer Verblendung als für von Gott so gewollt - einfach nur irre !

GAME OVER
wolfgang
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Re: Ein Satz
geschrieben von wolfgang

--
Wolfgang

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Allegra
Allegra
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Re: Ein Satz
geschrieben von Allegra
als Antwort auf Marija vom 18.10.2010, 08:24:09

...
Die Calvinisten mit ihrer grenzenlosen Gier werden sie gänzlich ruinieren.
Die warten ja ohnehin glaubensmäßig auf den großen BIGBANG 2030 - und auch das halten sie in ihrer Verblendung als für von Gott so gewollt - einfach nur irre !

GAME OVER



Ausgerechnet die Calvinisten???

In dieser Hinsicht gibt es ganz andere Gruppierungen.

Allegra




schorsch
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Re: Ein Satz
geschrieben von schorsch
als Antwort auf eleonore vom 06.10.2010, 10:12:49
Fragt die Erde die Katze, die sich heftig kratzt: "Warum kratzt du dich denn so heftig?"

Sagt die Katze: "Ich habe Flöhe!"

Antwortet die Erde: "Du hast es noch gut; ICH habe Menschen!"
Marija
Marija
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Re: Ein Satz
geschrieben von Marija
als Antwort auf schorsch vom 18.10.2010, 10:19:55
Fragt die Erde die Katze, die sich heftig kratzt: "Warum kratzt du dich denn so heftig?"

Sagt die Katze: "Ich habe Flöhe!"

Antwortet die Erde: "Du hast es noch gut; ICH habe Menschen!"


Prima !

Vielleicht wird die Mutter Erde bald das notwendige "Insektizid" erhalten.
mradefeld
mradefeld
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Re: Ein Satz
geschrieben von mradefeld
als Antwort auf Marija vom 18.10.2010, 10:32:33
Vielleicht sind es wirklich bald zu viele?
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass den Leuten auch da etwas einfällt. Und wenns auch nur die chinesische Lösung wäre.
An ein baldiges Ende glaube ich weniger. Zu viele Weltuntergänge wurden schon für bestimmte Jahrszahlen vorhergesagt.
Und warum gerade diese Jahreszahlen? Der "Anfang" der christlichen Zeitrechnung ist doch nur ein fiktives Datum, also eigentlich ohne jede Bedeutung, wurde nur mal so im 6. Jh. eingeführt. Es doch schon gar nicht echt belegt, dass der Religionsgründer von Nazareth wirklich im Jahre "0", oder doch lieber "1"(?) geboren wurde.
M.F.Radefeld

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