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Plaudereien Eine wahre Weihnachtsgeschichte

heijes
heijes
Mitglied

Eine wahre Weihnachtsgeschichte
geschrieben von heijes
Eine Frankfurter Zeitung sollte einen Christstollen per Kurier erhalten, doch 2 Kuriere konnten nicht wiederstehen, denn sie hatten Hunger. Sie tauschten das Päckchen kurzerhand aus und verzehrten den Stollen. Als Ersatz nahmen sie ein Päckchen aus einer anderen Lieferung und übergaben dies der Zeitung.
Und so kam die Zeitung in den Besitz 1000er Daten von LBB Kunden.
Tagelang hatten die Journalisten gegrübelt, wer ihnen die Daten zukommen ließ.

Jetzt präsentiert die Staatsanwaltschaft eine Erklärung: Der Christstollen wurde gegessen und die Daten sollten eine Art Ersatz für den Empfänger darstellen.

Die Diebe sind geständig. Den Kurierfahrern könnte der Stollenklau teuer zu stehen kommen. Es drohen eine Geldstrafe und bis zu 5 Jahren Gefängnis.

Soll man nun Schmunzeln oder sich Gedanken oder gar Sorgen um die Sicherheit von Daten machen?
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heijes
longtime
longtime
Mitglied

Re: Eine wahre Weihnachtsgeschichte
geschrieben von longtime
als Antwort auf heijes vom 19.12.2008, 19:28:44
Mann kann sich ja fragen, ob man selber vom Stollen genascht hätte.

Aber ernsthaft:

Verdienen diese Wertfracht-Hin- und Her-Fahrer nicht besser, dass sie solche Ausreden erfinden müssen...?

Und wie oft untersuchen die andere Päckchen und Briefchen?

Irgendwie phantsielos, wie alles Kriminelle, wenn eine Ausrede gesucht - ja, vielleicht schon vorher ausbaldowert wird!

Ach, ich habe so Hunger nach den "Sieben-und-ein-halb-Richtigen" im Samstags-Lotto.


Hilfe?
An welchem PC und wo muss ich da schrauben und irgendwas austauschen, dass ich am Montag den Anruf vom LOTTO-Service kriege:
"Dürfen wir Sie beraten bei der Anlage des Geldes und der Überweisung Ihres Gewinnes."

Klasse! Danke!




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longtime
Medea
Medea
Mitglied

Re: Eine wahre Weihnachtsgeschichte
geschrieben von Medea
als Antwort auf heijes vom 19.12.2008, 19:28:44
Der Stollen bringt es an den Tag .....


Medea

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loreley
loreley
Mitglied

Re: Eine wahre Weihnachtsgeschichte
geschrieben von loreley
als Antwort auf heijes vom 19.12.2008, 19:28:44
Danke für den Link. Ich habe über die Auflösung, wie die hoch sensiblen Daten zur Zeitung kamen, nicht nur geschmunzelt, sondern gelacht. Würde man so eine Geschichte erfinden, niemand würde sie glauben. Die wahrsten Geschichten schreibt immer noch das Leben...

Meines Erachtens gibt es aber noch einen anderen Aspekt an dieser Meldung. Gestern gab es ja ein Urteil zu Mindestlöhnen im Dienstleistungsbereich Zustelldienste. Und da wurde den Beschäftigten ein Mindestlohn zwischen gerade mal 6,50 und 7,50 € zugestanden. Wen wundert es bei diesem Hungerlohn da noch, dass sich die Zusteller über den Stollen (Wert im Supermarkt ca. 3 E) hergemacht haben?
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loreley
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Eine wahre Weihnachtsgeschichte
geschrieben von pilli †
als Antwort auf heijes vom 19.12.2008, 19:28:44
meldung von gestern; quelle: WDR/aktuelle Stunde:

eine mitarbeiterin der WestLB wollte sich per mail kundendaten an die private mail-adresse senden, diese zuhause zu bearbeiten und hat lediglich eine zahl in der mail addi vertauscht. die mail landete bei einem aufmerksamen teilnehmer, der ebenso wie die mitarbeiterin der bank bei netcologne sein mailkonto hatte und der dann sofort den Datenschutzbeauftragten informiert hat, der wiederum mit dem Datenschutzbeauftragten der WestLB in seiner wohnung erschien und die entsprechenden massnahmen traf. die mitarbeiterin ist derzeit beurlaubt.

dem empfänger der mail mit anhang wurde dann schriftlich bestätigt, dass alle daten den erforderlichen bestimmungen nach von seinem pc entfernt wurden...

watt für ein gedönz, da hat der mann doch zuerst befürchtet, eventuell auch noch probs zu haben ob der nachlässigkeit der bankangestellten, da sich die daten auf seinem pc befanden.


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pilli
niederrhein
niederrhein
Mitglied

Unpassend wie immer ...
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf loreley vom 19.12.2008, 19:45:31
Unpassend wie immer ...
meine Anmerkung hier!


[...] Würde man so eine Geschichte erfinden, niemand würde sie glauben. Die wahrsten Geschichten schreibt immer noch das Leben ...loreley


Das hatte ich mir u.a. seinerzeit angesichts des Mathias-Rust-Fluges zum Roten Platz in Moskau gedacht.
Hätte man das Ganze ein Drehbuchschreiber einer Film- oder Fernsehgesellschaft angeboten, wäre vermutlich diese Story als unglaubwürdig eingestuft worden ...


Sich für diese überflüssige Anmerkung entschuldigend

Die Bertha
vom Niederrhein

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