Plaudereien Eva hat Mut

pilli
pilli
Mitglied

Re: Braune Schwestern - Bücherfrauen + Labelmädchen
geschrieben von pilli
als Antwort auf pilli vom 11.10.2007, 09:02:55
in diesem zusammenhang möchte ich auf Dr. Renate Bitzan aufmerksam machen und ihre arbeit:

"Rechte Frauen : Skingirls Walküren und feine Damen "

sie begegnete mir oftmals bei der recherche im netz nach den frauen der rechten szene und schon in den klassischen foren des ST habe ich sie zitiert.


Dr. Renate Bitzan, Jahrgang 1965, Journalistin, Soziologin.

Wissenschaftlicher Werdegang
Studium an der Universität Gesamthochschule Kassel

Grundstudium in den Fächern:

Politikwissenschaft
Soziologie
Mittlere und Neuere Geschichte

Hauptstudium in den Fächern:
Politikwissenschaft
Soziologie

Abschluss Magister Artium

Promotion zur Erlangung des Grades Dr.rer.pol.

Thema: "Zwischen Antisexismus und völkischem Denken"
Zeitschriftenanalyse zur Präsenz von Frauen in rechtsextremen Publikationen und zu ihren heterogenen Positionen im Geschlechterdiskurs - Eine Herausforderung für die feministische Theorieentwicklung ?
[Gutachter: Prof. Dr. Eike Hennig, PD Dr. Klaus F. Geiger]

Während und nach dem Studium Mitarbeit in diversen Forschungsprojekten (siehe Forschungsprojekte).
1.7.1999-31.12.2000 wissenschaftl. Angestellte an der Georg-August-Universität Göttingen, Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien (ZENS)

ab 1.1.2001 wissenschaftliche Assistentin am ZENS mit dem Ziel der Habilitation

Fortlaufend: Vortragstätigkeit und Publikationen (siehe Veröffentlichungen)

Veröffentlichungen

Monographien

· (with Birsl, Ursula; Solé, Carlota; Parella Rubio, Sònia; Schmidt, Juliane; Alarcón, Amado; French, Steven):
Migration and Interculturality in Great Britain, Germany and Spain, Birmingham 2004 (in Vorbereitung)

· (con Birsl, Ursula; Solé, Carlota; Parella Rubio, Sònia; Schmidt, Juliane; Alarcón, Amado; French, Steven):
Migración e interculturalidad en Gran Bretana, Alemania y Espana, Barcelona 2004 (in Vorbereitung)

· (zus. mit Birsl, Ursula; Solé, Carlota; Parella Rubio, Sònia; Schmidt, Juliane; Alarcón, Amado; French, Steven):
Migration und Interkulturalität in Großbritannien, Deutschland und Spanien. Fallstudien aus der Arbeitswelt. Europa- und Nordamerika-Studien, Band 10, Opladen 2003

· Selbstbilder rechter Frauen. Zwischen Antisexismus und völkischem Denken, Tübingen 2000.
Herausgegebene Bände

· Bitzan, Renate (HG.): Rechte Frauen. Skingirls, Walküren und feine Damen, Berlin 1997
Aufsätze (Auswahl)

· „Die Mädels mit den Kopftüchern, die sind auf jeden Fall noch nicht so emanzipiert in ihrer Kultur“. Zu Konstruktionen von „Geschlecht“ und „Ethnizität“ bei weiblichen Industriebeschäftigten, in: Roß, Bettina (Hg.): Migration, Geschlecht und Staatsbürgerschaft. Weiterdenken für antirassistische, feministische Politik/-wissenschaft, Opladen 2004 (im Erscheinen)

· Differenz und Gleichheit - Zur Geschlechterideologie rechter Frauen und ihren Anknüpfungspunkten zu feministischen Konzepten, in: Antifaschistisches Frauennetzwerk / Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus (Hg.): Braune Schwestern? Realitäten, Strategien, Ideale aktiv rechter Frauen - aktuelle Entwicklungen (Arbeitstitel), Münster/Hamburg 2004 (in Vorbereitung)

· (zus. mit Köttig, Michaela / Schröder, Berit): Vom Zusehen bis zum Mitmorden. Mediale Berichterstattung zur Beteiligung von Mädchen und Frauen an rechtsextrem motivierten Straftaten, in: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, 21. Jg., Heft 2+3/2003, S.150-170

· „Bad Girls“ ohne Schmunzeln und Augenzwinkern: Rechtsextreme Frauen zwischen Antisexismus und völkischem Denken, in: Väth, Anke (Hg.): Bad Girls. Unangepasste Frauen von der Antike bis heute, Konstanz 2003, S. 201-226

· Frauen in der rechtsextremen Szene, in: Grumke, Thomas / Wagner, Bernd (Hg.): Handbuch Rechtsradikalismus. Personen – Organisationen – Netzwerke vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft, Opladen 2002, S.87-104

· Zu Frauen und Frauenbildern im bundesdeutschen Rechtsextremismus, in: Heinrich-Böll-Stiftung, Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie (Hg.): Geschlechterdemokratische Dialoge V. "männlich. weiblich. Rechtsextrem", Dokumentation der Veranstaltung am 27.3.2001, Berlin 2001, S. 4-6

· Neofaschismus - ein Männerproblem?! Frauen in der rechtsextremen Szene, in: Schneider, Ulrich (Hg.): Tut was! Strategien gegen Rechts, Köln 2001, S. 86-97

· Zurücklehnen ist nicht... Zur Involviertheit von Frauen in die rechtsextreme Szene, in: K(r)ampfader, Kasseler Frauenmagazin, H I/2001, 15.1.2001, S. 6-9 u. 26-31.

· (zus. mit Christiane Streubel): "...die germanischsten unter den Frauen" Frauen in rechtsextremen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, in: Ariadne 2000, Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung: Das 20. Jahrhundert. Frauenrechte - Gleichheit - Selbstbestimmung, Kassel, Juni 2000, S.84-91.

· Mythos friedfertige Frau, in: Brenner Brief, Informationsdienst der Otto Brenner Stiftung, Nr.1, September 1999, S. 11.

· Themen und Positionen rechter Zeitschriftenautorinnen, in: Bitzan, Renate (Hg.): Rechte Frauen. Skingirls, Walküren und feine Damen, Berlin 1997, S.12-17.

· Variationen des Zweifels - Feminismus und Faschismus. Theoretische Überschneidungen und Widerstände in brüchigen Traditionen, in: ebd., S.84-103.

· Resümee, in: ebd., S.242-248.

· (zus. mit Katrin Sturhan): Kurzbiographien rechter Frauen, in: ebd., S.249-277.

· Rechte Autorinnen, in: Müller, Gudrun / Keinhorst, Annette (Red.): Mädchen, Frauen & Rechtsextremismus. Dokumentation einer Arbeitstagung vom 7.-9. November 1996 in Saarbrücken, Dialog (Schriftenreihe der Stiftung Demokratie Saarland) Nr. 4, Saarbrücken 1997, S.128-164.

· Faschismus und Feminismus - Theoretische Überschneidungen und Widerstände in brüchigen Traditionen, in: alaska, Zeitschrift für Internationalismus, Heft 216, November 1997, S.4-8.

· Rechter Geist aus Frauenfedern, in: Fantifa Marburg (Hg.): Kameradinnen - Frauen stricken am Braunen Netz, Münster 1995, S.81-97.

· Nationalsozialistische Frauenpolitik, in: Ariadne, Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung, Heft 28, November 1995, S.68f.

· (zus. mit Beate Hans): Von braunen Kämpferinnen und braven Biederfrauen. Frauen und Rechtsextremismus - Ein Überblick, in: Eichhorn, Cornelia / Grimm, Sabine (Hg.): Gender Killer. Texte zu Feminismus und Politik, Berlin / Amsterdam 1994, S.93-113.
Interviews:

· "Auch rechte Frauen pochen auf Frauenrechte. Skingirls, Reenies, Mädelschar und nationale Weiberaktion" (Interview, geführt von Annette Rollmann), in: Das Parlament Nr.39, 22.9.2000, Extra-Beilage Rechtsextremismus, S.VII. Nachdruck unter dem Titel "Skingirls, Renees, Mädelschar und nationale Weiberaktionsfront" in: Lila Blätter, Rundbrief des Frauenreferates der Evangelischen Kirche von Westfalen, Nr. 23, Mai 2001, Dortmund, S.12-14

· Interviews für The Guardian, Time Magazin, Daily Mail etc., Frühjahr 2001

· "Nationalistisch, rassistisch - feministisch?" (Interview, geführt von Cordelia Heß), in: Der Rechte Rand Nr.65, Juli/August 2000, S. 9.

· diverse Radio-Interviews zum Thema Frauen und Rechtsextremismus (seit 1993) und zu Migration und Interkulturalität in der Arbeitswelt (seit 2003)

Forschungsprojekte - Dr. Renate Bitzan

Während des Studiums Mitarbeit in folgenden Forschungsprojekten:
Die Wiedergutmachung für NS-Opfer in Hessen (Prof. Jörg Kammler, Prof. Dr. Stefan Freiger, Prof. Dr. Tennstedt - Universität Gesamthochschule Kassel)

Interkulturelle Frauenräume (Dr. Claudia Schöning-Kalender - Universität Gesamthochschule Kassel)
Rechtsextreme Einstellungspotentiale in der Kasseler Bevölkerung (Prof. Dr. Eike Hennig, Dr. Manfred Kieserling, Dr. Rolf Kirchner - Universität Gesamthochschule Kassel)

Promotionsforschungsprojekt:

"Zwischen Antisexismus und völkischem Denken" Zeitschriftenanalyse zur Präsenz von Frauen in rechtsextremen Publikationen und zu ihren heterogenen Positionen im Geschlechterdiskurs - Eine Herausforderung für die feministische Theorieentwicklung ? (Gutachter: Prof. Dr. Eike Hennig, PD Dr. Klaus F. Geiger - Universität Gesamthochschule Kassel)
Nach der Promotion Mitarbeit in folgenden Forschungsprojekten:
Frauenbewegung(en) und Antisemitismus 1865-1933 (Projektentwicklung - Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel)

Das "Fremde" und das "Eigene": Interkulturelle Konflikte in Spanien, Großbritannien und Deutschland. Empirische Fallstudien zur Bedeutung von ethnisch-kulturellen Zuordnungen (Prof. Dr. Peter Lösche, Dr. Ursula Birsl - Georg-August-Universität Göttingen, Zentrum für Europa- und Nordamerika-Studien)

Analyse medialer Berichterstattung 1998-2000 zur Beteiligung von Mädchen und Frauen an rechtsextrem motivierten Straftaten (2001/02 zusammen mit Dipl. Soz-Päd. Michaela Köttig, Dipl. Soz.wirtin Berit Schröder)

Laufendes Habilitationsprojekt:

Gewerkschaftliche Interessenvertretung von Migrantinnen unter den Bedingungen unterschiedlicher Arbeitsverhältnisse (Arbeitstitel)

geschrieben von unrast-verlag


...

es sind nicht nur einige wenige frauen, die sich der rechtsextremen denkweise verpflichtet fühlen, wie das manch koboldiger, konservativer schreiber wie telramund glauben lassen wollte!

es ist nicht ein "kleines häuflein"; wer aufmerksam liest und zuhört, der wird das bestätigen.


--
pilli
ingo*
ingo*
Mitglied

Ich habe keine "Verstehensprobleme"
geschrieben von ingo*
als Antwort auf karl vom 11.10.2007, 08:47:58
Ich bin allerdings der Meinung, dass es gleichermassen kritikwürdig ist, wenn jemand auf Hitlers Autobahnen entgleist, wie wenn bei, meinetwegen hanebüchenen, jedoch nicht nationalsozialistischen, Beiträgen ein Forummitglied in einen "braune-Schwestern-Topf" geworfen wird. Ein solcher Begriff hat hier m.E. nichts zu suchen. Sag' mir, wenn Du das anders siehst.
--
kreuzkampus
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Braune Schwestern - Bücherfrauen + Labelmädchen
geschrieben von eleonore
als Antwort auf pilli vom 11.10.2007, 09:31:42
und ich möchte auf ein buch hinweisen.
es hat indirekt mit diese thema zu tun, aber es ist wichtig, in meine augen.

Meine deutsche Mutter
von Niklas Frank


Niklas Frank wurde mit einem gnadenlosen Porträt seines Vaters bekannt. Jetzt erzählt er das Leben seiner Mutter, der »Königin von Polen«. Brigitte Herbst wurde 1895 in bescheidene Verhältnisse geboren. Schon früh erwachte in der Sekretärin ein brennender Ehrgeiz, es ganz nach oben zu schaffen. Und ganz oben, das war sie an der Seite des fünf Jahre jüngeren Hans Frank, der als Hitlers Verteidiger während der »Kampfzeit« begann, 1933 zum Reichsminister und nach Kriegsbeginn 1939 zum »Generalgouverneur« von Polen aufstieg. Eiskalt schaffte es Brigitte, den schwachen, aber aussichtsreichen Bewunderer Hitlers an sich zu binden. Ihr Lebenshunger ließ sie rücksichtslos wie Millionen anderer deutscher Frauen das »Wonneproppenreich « genießen. Sie handelte mit Pelzen und gestohlenem Schmuck, bereicherte sich schamlos in Gettos, leistete sich zahllose Affären - und wer ihr in die Quere kam, sah sich plötzlich bei SS-Chef Himmler als Jude verdächtigt. Nachdem Hans Frank - der noch in der Nürnberger Zelle Angst vor seiner Brigitte hatte - hingerichtet worden war, half Kardinal Faulhaber der Witwe über die ersten Hungerjahre hinweg. Später feierte Brigitte Frank mit anderen, gleichfalls verhafteten »Hohen Frauen« wie Emmy Göring oder Ilse Heß im Internierungslager Augsburg-Göggingen die gute alte Zeit, ohne dass sie angesichts der Verbrechen ihres Mannes je Reue geäußert hätte. Für ihren Sohn hatte die Mutter am Ende ihres Lebens nur ein verächtliches Achselzucken übrig. Brigitte Frank starb verarmt mit 64 Jahren.

Eine Biografie, schonungslos und so schmerzlich wie die Erinnerung. Aus Briefen, Dokumenten, Tagebüchern und eigenen Erinnerungen zeichnet Niklas Frank das Bild einer deutschen Mutter, die wie Millionen anderer deutscher Frauen rücksichtslos das »Dritte Reich« genossen hat.

Klappentext

"Ein schauriges Stück deutscher Geschichte, geschrieben aus Verzweiflung an den Eltern."
Süddeutsche Zeitung

"Ein Buch, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt und das gleichzeitig das Dokument des Schmerzes eines Sohnes ist, der seine Mutter gern geliebt hätte und doch nur Hass empfinden kann."
Brigitte

"Mit dem Buch klagt Niklas Frank nicht nur seine Mutter an, sondern alle "süßen furchtbaren Omas", die als Töchter, Ehefrauen und Mütter während der NS-Herrschaft "wie Fettaugen auf dem Leid der Geknechteten" schwammen und ihre Männer moralisch unbedingt unterstützten. Seine Biografie ist ein Pamphlet gegen das spätere Schweigen und stille Selbstmitleid dieser Frauen, die nunmehr kollektiv als Opfer von Bombenkrieg und Vertreibung wahrgenommen werden."
Berliner Zeitung

--
eleonore

Anzeige

niederrhein
niederrhein
Mitglied

Ein Dankeschön ....
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf ingo* vom 11.10.2007, 09:53:38
Ein Dankeschön ....

für die Buch- und weiterführenden Hinweise (Eleonore, Pilli) ... das macht dann die Lektüre und Diskussion hier im Forum interessant!


Die Bertha
vom Niederrhein


Der Vater. Eine Abrechnung. Von Niklas Frank gibt es bei Goldmann als Taschenbuch; das andere Buch (Mutter) von ihm nur gebunden.
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Ein Dankeschön ....
geschrieben von eleonore
als Antwort auf niederrhein vom 11.10.2007, 10:33:48
ich finde, dass buch von Niklas Frank *Der Vater-Eine Abrechnung* wesentlich spannender, als die wiki eintragung.:o)))

Kurzbeschreibung

Eine Vergangenheitsbewältigung besonderer Art ist diese Abrechnung eines Sohns mit seinem Vater. Der Vater, Hans Frank, Rechtsanwalt von Beruf, begabt, aber bald verlottert, wird 1933 als »alter Kämpfer« ministrabel, erst Justizminister, 1939 dann Generalgouverneur Restpolens, wo er mit seiner ebenso raffgierigen Frau Polen und Juden ausplündert, während in den Vernichtungslagern um ihn herum systematisch die Endlösung praktiziert wird. 1945 setzt er sich mit seiner Beute nach Oberbayern ab, wird von den Amerikanern gefasst und im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess zum Tode durch den Strang verurteilt. Der Sohn, Niklas Frank, wurde von seiner Mutter in pietätvollem Gedanken an den feinsinnigen Vater erzogen. Erst allmählich erkennt er in vollem Umfang, dass Hans Frank einer der schlimmsten NS-Verbrecher gewesen ist. Sein Buch ist eine ebenso wüst-erbitterte wie schmerzende Abrechnung mit dem Vater, die Katharsis eines Unschuldigen, der sich dennoch beschuldigt fühlt.

Klappentext
»In ihrer Einmaligkeit ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Menschenrechte.«
Robert M. W. Kempner, stellv. US-Hauptankläger in Nürnberg

»Viele der ersten und manche der zweiten Generation werden in ihm nun den Nestbeschmutzer sehen... [, da] der Sohn das Erbe des Vaters von sich weist, sich dagegen wehrt und dieses so sieht, wie es eigentlich viele Menschen sehen sollten.«
Simon Wiesenthal

»Den Schatten aufgezeigt zu haben, den der nationale Übervater im Hier und Jetzt wirft, ist das Verdienst der ebenso unbarmherzigen wie von Angst und Schrecken bestimmten Anklageschrift.«
Walter Jens

ich habe beide bücher gelesen, und es erfordert einige nerven.

--
eleonore
nasti
nasti
Mitglied

Re: Eva hat Mut
geschrieben von nasti
als Antwort auf nasti vom 11.10.2007, 00:47:48

Jetzt versuche ich wirklich mich von Forum bisschen entfernen, mich graust der Gedanke das es in Jahre 2007 eine Jagd auf „angebliche“ Sympathisanten aus der Nazi Zeiten geben sollte!!
Nur deswegen weil jemand betrachtet die Geschichte mit Eva Herman anders wie die gewöhnliche Kopfjägers, die Erinnyien, wäre E. .H. eine dicke hässlische Frau dann ist Ihr schon lange verzeiht.
Saubern das Forum!!!!!!!---diese Worte sind mit schon lange bekannt von Faschisten, Sie sagten für die Slowake „Elendes Hund“ und hier gibt auch „eine“ welche sagt pernamenmt für mein Freund--- „das heufchen Elend“ , nur jetzt habe ich so richtig kapiert worum hier geht...... und warum die ewige verdächtigungen in Forum.

SAUBERKEIT in Forum—diesmal nach IQ—mein Gott, die Vergleiche sind NICHT zum übersehen.

Nasti


Anzeige

hafel
hafel
Mitglied

Mut kann auch saudumm sein!
geschrieben von hafel
als Antwort auf susannchen vom 11.10.2007, 07:27:52
Bei einer Analyse sollten die Dinge immer in ihrer Gesamtheit betrachtet werden. Picke ich mir nur einen Teilbereich heraus, bekomme ich ein vollkommen verschobenes Bild. Selbiges wird leider auch oft bei der Beurteilung unserer Bundesrepublik gemacht, indem ich mir einen Bereich (z.B. Gesundheitsreform) heraus nehme und dann daraus schließe, die gesamte Lebensform der Republik ist schlecht.

Im Falle Hermann sind Einzelbetrachtungen auch eine grottenschlechte Analyse. Außerdem sind die Betrachtungsweisen auch noch falsch.

Kinder:
Ich habe die Ungnade der frühen Geburt und habe als Kind die Kriegszeit erleben müssen. Ab 1944 ging es fast JEDE Nacht in den Luftschutzbunker, da die Bomber immer über Mitteldeutschland geflogen sind..... auch wenn es mal in den Süden ging. Tiefflieger auf dem Schulweg. Wo gab es hier eine glückliche Kindheit????

Mütter:
Die unzähligen Frauen, Mütter und Bräute, die ihre Partner und Söhne verloren haben und oft nur ein schnödes Telegramm „Für Ruhm und Vaterland gefallen“ bekamen, denken da anders als E. Hermann. Abgesehen davon, dass die Frau im 3 Reich keine „Gleichstellung“ (auch so ein Begriff der Hermann!!) hatte.

Die Autobahn:
Dieses Argument wird sehr oft benutzt und ist sehr dumm. Die Nazis bauten die Autobahn nicht zum besseren Fortkommen der Urlauber, sondern der Bau hatte reine militärische Aspekte. In Mitteldeutschland, auf der Autobahn Berlin-Leipzig bei Dessau, wurde die Autobahn ohne Mittelstreifen gebaut und war so als Notflughafen gedacht (und auch benutzt). Selbst die wenigen Brücken waren sehr hoch angelegt, dass die Flugzeuge durch konnten. Erst nach der Wende bekam dieser Autobahnabschnitt in der Mitte Leitplanken.

Was sind das nur für dumme Argumente!

--
hafel
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Eva hat Mut
geschrieben von eleonore
als Antwort auf nasti vom 11.10.2007, 10:43:56
@nasti,

mit diese aussage hast du dich disqualifiziert!
--
eleonore
hafel
hafel
Mitglied

es ist gut so
geschrieben von hafel
als Antwort auf nasti vom 11.10.2007, 10:43:56
@ Nasti: es gut so, dass Du freiwillig gehen willst. Du entgehst so einer Zwangsverbannung. Schlimmer kann es von Deiner Seite nicht mehr kommen. Konzentriere Dich in Zukunft auf Deine Staffelei und bleib hier weg.
--
hafel
ingo*
ingo*
Mitglied

Ein guter Link zum Thema
geschrieben von ingo*
als Antwort auf eleonore vom 11.10.2007, 10:48:20
Auf Stern.de habe ich einen Artikel gefunden, der, wie ich finde, den Kerner-Auftritt und das Drumherum, nüchtern und treffend beschreibt.
--
kreuzkampus

Anzeige