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Plaudereien Frauenmodejournale

Frauenmodejournale
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Obwohl ich mir keine Modejournale kaufe (lohnt sich für mich nicht mehr), schau ich sie mir doch hin und wieder gern an.

Zu einigen spanischen und französischen Tageszeitungen, die wir am Arbeitsplatz beziehen, gibt es wöchentliche Beilagen für die Frau, die blättere ich meistens durch, wenn’s die Zeit erlaubt.

Ich sehe gern schöne Frauen und Mädchen, und die meisten Models sind eine Augenweide! Ihr Outfit, ob sportlich-leger oder elegant, ist ebenso sehenswert, wie das Ambiente, das der Fotograf für die speziellen Aufnahmen ausgewählt hat.

Dies – das ästhetisch Schöne an den Fotos und den abgebildeten Damen - ist das Eine.

Der andere Grund, warum ich die Fotos gern betrachte, ist eher amüsanter Natur. Und zwar beachte ich die Körperhaltung, die Gestik und Mimik der Models und vergleiche sie mit der Haltung der Mannequins aus den fünfziger Jahren, also der Zeit, in der ich allmählich begann, mich für Mode zu interessieren.

Über den Wandel der Kleider- und Frisurenmode findet man etliches im Internet; das will ich nicht wiederholen.
Es geht mir vielmehr um solche Dinge, wie Haltung und Gesichtsausdruck.

Mitte des vergangenen Jahrhunderts war “die Dame” angesagt. Nicht nur die erwachsene Frau, auch die jungen Mädchen zeigten sich möglichst anmutig und damenhaft. Der Mund offenbarte das typische “Cheese-Cake”-Lächeln, wie man es damals nannte. Die Haltung war aufrecht; die Fußspitzen leicht nach außen gestellt, graziös wie bei einer Balletteuse. Der Gesamteindruck: gefällig, freundlich, fröhlich, - dabei manchmal vielleicht auch “zickig und unnatürlich”. Die Hände waren auch im Sommer meist behandschuht. Eine Hand hielt die obligate Handtasche. Der andere Arm war vielleicht geziert abgedreht oder erhoben; die Hand hielt etwa einen Hut fest.

Ganz anders präsentieren sich die Models heutzutage. Das Gefällige und Zierliche ist nicht mehr so gefragt.
Die damenhafte Haltung weicht entweder kindlich-verspielter Natürlichkeit oder verführerischen Posen. Die Mimik ist mal zornig, mal verwundert, mal lasziv bis katzenhaft ausdruckslos. Nicht selten schauen die Models gewollt dümmlich aus der Wäsche. Die aufrechte Körperhaltung wird nicht oft gezeigt; das Model lümmelt sich etwa auf der Couch oder lehnt gelangweilt an einer (antiken) Mauer. Interessant ist die Beinhaltung. Der beabsichtige Eindruck der Kindlichkeit wird meist verstärkt durch nach innen gestellte Fußspitzen!
Alles in allem: die Natürlichkeit wird so auf die Spitze getrieben, dass sie schon beinahe wieder unnatürlich wirkt.

Sicher wird auch immer noch oft gelächelt, besonders in Versandhauskatalogen. Aber für Modejournale der etwas “gehobenen” Klasse gilt das vorher gesagte.

Mir macht es immer wieder Spaß, auf diese Dinge zu achten, eine nette Beschäftigung am Rande.
--
gummibroetchen
arno
arno
Mitglied

Re: Frauenmodejournale
geschrieben von arno
als Antwort auf vom 10.03.2009, 13:05:05
Hallo, gummibroetchen,

für alle Männer sind Frauen das Interessanteste, was es gibt.

Und nakte Frauen sind für Männer immer viel interessanter als
noch so schön angezogene Frauen.

Viele Grüße
--
arno
Re: Frauenmodejournale
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf arno vom 10.03.2009, 13:22:11
hallo, Arno,
da gibt's im Netz schöne Seiten. Man muss nur achtgeben, dass es keine "Kostenfallen" oder virenbehaftetes Gedöns ist.
--
gummibroetchen

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heide
heide
Mitglied

Re: Frauenmodejournale
geschrieben von heide
als Antwort auf arno vom 10.03.2009, 13:22:11
Hui Arno, da hab' ich Dich aber glatt falsch eingeschätzt.

Gruss Heide
peter25
peter25
Mitglied

Re: Frauenmodejournale
geschrieben von peter25
als Antwort auf arno vom 10.03.2009, 13:22:11
Hallo, gummibroetchen,

für alle Männer sind Frauen das Interessanteste, was es gibt.

Und nakte Frauen sind für Männer immer viel interessanter als
noch so schön angezogene Frauen.

Viele Grüße
--
arno
geschrieben von arno



So sehe ich das nicht arno,(zweiter Absatz)
Schön angezogene Frauen,die mit ihren Reizen nicht geizen sind für mich interessanter-------jeder aus seinem Blickwinkel.
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Frauenmodejournale
geschrieben von schorsch
als Antwort auf vom 10.03.2009, 13:05:05
@: "...Ich sehe gern schöne Frauen und Mädchen..."

Da sind wir ja schon zu Zweit (

--
schorsch

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Re: Frauenmodejournale
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf schorsch vom 11.03.2009, 08:55:54
falsch gedacht, Schorsch. Ich bin selbst eine Frau.
Drum sehe ich auch gern schöne Männer, aber Modejournale für Männer gibt's nicht so häufig.
--
gummibroetchen
wanda
wanda
Mitglied

Re: Frauenmodejournale
geschrieben von wanda
als Antwort auf vom 11.03.2009, 08:58:02
eine sehr gute Beobachtung - teilweise verkrampft, was heute erwartet wird - aber die Welt will das wohl so sehen.
--
wanda
nasti
nasti
Mitglied

Re: Frauenmodejournale
geschrieben von nasti
als Antwort auf vom 10.03.2009, 13:05:05

Ich kaufe mir auch gerne mal so eine Madame , Vogue oder ähnliche elegante Modezeitungen. Finde ich sehr ästhetisch, das Spiel mit Licht und Schatten bei der Profi Fotografen ist bezaubernd, eine Quelle meiner Inspiration . Ich liebe die künstliche Lichter.
Neulich sind die junge Modelle mit dunkle schminken dargestellt wie psychisch kranke. Finde ich aber viel mehr interessanter als die in Katalogs ewig lächelnde „ glückliche“ Modelle.
Die neue Modelle strahlen das Geist unsere Zeiten aus, die jugendliche fühlen die ausweglose Situation, diese Zeiten sind keine Rock n Roll und Hippies Zeiten, eher breitet sich eine Depression , also aus diesem Sicht sind die Mode Zeitungen ehrlicher als die anderen, mehr authentisch, und das ist die KUNST.

Nasti
Re: Frauenmodejournale
geschrieben von mart1
als Antwort auf vom 10.03.2009, 13:05:05
...und es sind Glanzleistungen der Fotographie und Fotobearbeitung!
--
mart1

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