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Plaudereien Gibt es tatsächlich "christliche Gärten"?

cecile
cecile
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von cecile
als Antwort auf mart1 vom 14.07.2009, 15:36:49
Hallo Mart,

Auch wenn Medeas Spagatübungen und Meritatons unermüdliche ( aber in ihrer Wiederholung nervlichen) Versuche, Pilli in einen "hochspirituellen" Zweikampf zu locken ,einige Kommentare wert wären, versuche ich jetzt mal eisern beim Thema zu bleiben


Ich kann mir schon vorstellen, daß man mit gezielt eingesetzten Pflanzen und Formen, gepaart mit allerhand Symbolik, einen "christlichen Garten" kreieren kann, in dessen Atmospäre der religiöse Mensch sich mit ein bisschen Phantasie und einer Menge Glaubensbereitschaft "heimisch" fühlen kann.

Soviel ich verstanden habe, ist bei dem Marzahner Projekt ja nicht nur ein christlicher, sondern Gärten aller religiösen Richtungen geplant.

Und genau da liegt mein Problem: in der kontinuierlich steigenden Tendenz, mehr und mehr "Themengärten" zu gestalten.

Genügen die Pflanzen, genügt die Natur an sich nicht mehr?
Kann der Mensch nicht einfach mit all seinen Sinnen "hinschauen" und sich selbst alle möglichen Themen schaffen?

--
cecile
So wird er ausschauen, der Garten Eden, das Paradies:-)
geschrieben von mart1
als Antwort auf Medea vom 14.07.2009, 16:24:12
So wird er nach dem Gutachterverfahren, 2007, aussehen.

Medea, es ist mir schon klar, dass weder dich noch sonst viel Leute dieses Thema interessiert.
Mich interessiert es, da ich von Landschaftplanung und Gartenarchitektur eine gewisse Ahnung habe und sehr viele Gärten kenne. Da erstaunte mich schon dieser Begriff, den ich hier zum ersten Mal gehört habe.
Es ist ja wirklich toll, dass sich Landschaftarchitekten so in die christliche Vorstellungswelt, zu der ja auch die Zeugen Jehovas zählen, eindenken können. Es müssen wahrhaft religiöse Menschen bei dieser Planung tätig sein, oder nicht?

--
mart1

Ich wollte mich noch bei eleonore für ihr Angebot bedanken, wenn es so weit ist, hier Fotos einzustellen. Meinen Vorsatz, nur aus diesem Grund (und um Försters Garten zu genießen) nach Berlin zu fahren, habe ich nun, als ich diese Planung gesehen habe, aufgegeben.

Damit ist das Thema für mich erledigt.

Edit: Cecile, du hast jetzt gut ausgedrückt, was ich nur unklar fühlte.
ehemaligesMitglied65
ehemaligesMitglied65
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von ehemaligesMitglied65
als Antwort auf cecile vom 14.07.2009, 16:29:55
Hallo Mart,

Auch wenn Medeas Spagatübungen und Meritatons unermüdliche ( aber in ihrer Wiederholung nervlichen) Versuche, Pilli in einen "hochspirituellen" Zweikampf zu locken ,einige Kommentare wert wären, versuche ich jetzt mal eisern beim Thema zu bleiben


--
cecile


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Cecile, ich habe dich eigentlich auch für eine kluge Frau gehalten, zwinker.

Umso mehr überrascht mich nun dein Beitrag, traurig blicke...

Nun ja, selbst die größte Klugheit hilft letztendlich nicht, wenn man Dinge verstehen soll, die einem offenbar wesensfremd sind.

So muss ja mein Anliegen bei dir auf Unverständnis stoßen und zu Mißverständnissen führen.
Wie seltsamerweise immer meine Ansichten bei den ihre soziale Kompetenz wie eine Monstranz vor sich her Tragenden.
Was nun wiederum mich nicht nur irritiert sondern ebenfalls nervt.

Jeden nervt halt was anderes... Eine Frage des Charakters, ohne Zweifel.

Ein Hinweis, dir mein Anliegen noch verständlicher zu machen: NEIN, es liegt mir nicht daran, pilli in einen hochspirituellen Zeikampf zu "locken".
Warum sollte ich mit jemandem kämpfen, den ich noch nicht mal kenne? Hochspirituell oder nicht.
Vielleicht hilft dir das ja weiter?




meritaton

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hema
hema
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von hema
als Antwort auf inspiritosankto vom 14.07.2009, 09:24:06
bei Hemas Kindern gäbe es keine Toleranz für Homosexualität. waere ein Kind wohl so veranlagt würde es das bitter zu spüren bekommen dass das nicht so zu sein hat. Wohl durch Bestrafung oder Ausgrenzung . Man muss dieses denken nicht hinnehmen da pflichte ich dir bei ! LG


Wieso kannst du sowas behaupten?
Ich lasse NIEMANDEN etwas spüren.
Bestrafung und Ausgrenzung haben meine Kinder noch nie zu spüren bekommen. Ich habe sie zu fleißigen, erfolgreichen und guten Menschen erzogen. Ich liebe sie sehr und hab auch zu meinen Enkelinnen ein liebevolles Verhältnis. Einmal in der Woche sind sie bei mir, weil ihre Mutter da arbeiten geht.

Ich muß deine Unterstellungen nicht hinnehmen.
Nimm dich selber bei der Nase. Du bist bösartig mit deinen Unterstellungen. Außerdem hast du eine eingeengte Sicht mir gegenüber. Das grenz nämlich auch aus!


--
hema
Linta
Linta
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von Linta
als Antwort auf hema vom 14.07.2009, 17:50:26

Tztztztztz,

das hat doch wieder nichts mit "Christlichen Gärten"
zu tun.........
Es sei denn ihr laßt die Kindlein dort wild aufwachsen
und von den Paradiesäpfeln naschen.

ninna
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von schorsch
als Antwort auf hema vom 14.07.2009, 17:50:26
Und fütterst du deine Enkel auch mit frommen Sprüchen wie uns?

--
schorsch

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gila
gila
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von gila
als Antwort auf mart1 vom 13.07.2009, 08:59:17
Es gibt einen japanischen Garten, den ich sehr liebe. Bei Leverkusen. Immer, wenn Nichten Kommunionsfeier hatten, sind wir vor dem Essen dort spazieren gegangen. Ich bin (und war) fasziniert.
Herzlichst
--
gila
gila
gila
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von gila
als Antwort auf mart1 vom 13.07.2009, 08:59:17
Es gibt einen japanischen Garten, den ich sehr liebe. Bei Leverkusen. Immer, wenn Nichten Kommunionsfeier hatten, sind wir vor dem Essen dort spazieren gegangen. Ich bin (und war) fasziniert.
Herzlichst
--
gila
pelagia
pelagia
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von pelagia
als Antwort auf mart1 vom 14.07.2009, 12:26:40
Liebe mart,
hier meine versprochene Reaktion auf die Frage, ob es „christliche Gärten“ gibt.
Mit dem Begriff „christlicher Garten“ habe ich Probleme. Ein Garten kann schön sein, verwildert, groß, aber meinem Sprachempfinden nach kann ein Garten nicht christlich sein. Christlich sein ist personenbezogen.
Sicher kann ich in jedem Garten zur Ruhe finden, für mich sein, meditieren, zu meinem Gott beten und dabei ist es völlig unerheblich ob ich Christ, Jude, Muslim bin oder einem anderen Glauben angehöre. Möglich ist es sicherlich, in einem Garten biblische Akzente zu setzen, durch Bibelzitate, Pflanzen der Bibel, Meditations- oder Gebetsorte, Kreuzwege, Labyrinthe, aber dadurch wird ein Garten nicht christlich, es spricht nur den gläubigen Menschen vielleicht mehr an. Auch den Garten Gethsemane, dem Ort des Gebets und der Gefangennahme Jesu am Fuß des Ölbergs bei Jerusalem (Mk. 14,32), würde ich nicht als christlichen Garten bezeichnen. Wenn überhaupt hier eine Zuordnung zu einem Gartentypen notwendig wäre, dann würde ich ihn eher als Gebetsgarten bezeichnen.
Wie ninna in einem Beitrag erwähnte, könnte man einen Friedhof vielleicht mit einem christlichen Garten bezeichnen, man spricht ja auch von Gottesacker. Da bezieht es sich auf die Personen, die auf einem christlichen, jüdischen, muslimischen Friedhof, ihrer Religion entsprechend, bestattet wurden.

Gestattet mir noch einen Hinweis auf ein Buch:


--
pelagia
arno
arno
Mitglied

Re: Gibt es tatsächlich
geschrieben von arno
als Antwort auf mart1 vom 13.07.2009, 08:59:17
Hallo, mart1,

ich denke, daß "christliche Gärten" die katholischen und evangelischen
Friedhöfe sind!

Viele Grüße
--
arno

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