Plaudereien Lebenssinn

Edita
Edita
Mitglied

Re: Lebenssinn
geschrieben von Edita
als Antwort auf 2.Rosmarie vom 15.01.2013, 08:07:36
Kann oder soll man überhaupt diese Frage stellen? Was ist, wenn wir keinen Sinn in unserem Leben sehen? Dann sind wir doch eindeutig gestört, krank oder lebensuntüchtig?
Ich denke, es ist eher wichtig für uns, wenn wir denn schon mal da sind, was wir mit unserem Leben anfangen, was ist uns da wichtig, und was nicht!

Edita
astrid
astrid
Mitglied

Re: Lebenssinn
geschrieben von astrid
als Antwort auf Edita vom 15.01.2013, 08:58:23
Lernen, immer wieder lernen bedeutet der Sinn des Lebens für mich.

Jeder von uns hat bestimmt so seine Probleme gehabt oder hat sie noch.
Damit fertig zu werden und einen Ausweg finden. Dann habe ich wieder
was gelernt. Sich den Problemen stellen ist manches Mal bestimmt nicht so
leicht.
Wir werden nur immer wieder auf irgendeine Art geprüft und damit umgehen
zu können, muß man einfach lernen.

Lange Spaziergänge und auch mal meditieren, können einem schon dabei helfen.
Sich mal den Wind um die Ohren wehen zu lassen, oft sehe ich dann klarer.
Einfach sich mal ablenken lassen, bei mir ist es oft der Hund mit dem ich mich dann beschäftige.
Bei Anderen sind es die Enkelkinder, die einen so herrlich ablenken können.

LG, Astrid
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Lebenssinn
geschrieben von pschroed
als Antwort auf astrid vom 15.01.2013, 12:06:26
Lernen, immer wieder lernen bedeutet der Sinn des Lebens für mich.

Jeder von uns hat bestimmt so seine Probleme gehabt oder hat sie noch.
Damit fertig zu werden und einen Ausweg finden. Dann habe ich wieder
was gelernt. Sich den Problemen stellen ist manches Mal bestimmt nicht so
leicht.
Wir werden nur immer wieder auf irgendeine Art geprüft und damit umgehen
zu können, muß man einfach lernen.

LG, Astrid


Hallo Astrid.

Diese Aussage ist und war immer mein Leitfaden.
Jede negative Erfahrung hat immer eine positive, wo man als Lernpunkt übernehmen kann.

Wenn man glaubt man wüßte was, dann stellt man mit Schrecken fest daß man noch überhaupt nicht´s weiß.

Phil.

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circe
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Re: Lebenssinn
geschrieben von circe
als Antwort auf pschroed vom 15.01.2013, 12:29:46
mein größter Lebenssinn bestand viele Jahre lang darin unsere beiden Kinder zu vernünftigen Menschen zu erziehen! Natürlich habe ich auch gearbeitet, und zwischendurch konnte ich bei einem guten Buch schon immer die Zeit vergessen. Nun sind die Kinder über 40 Jahre und sind echt "vernünftig" geworden mitsamt ihren eigenen Kindern! So einfach war es dann für mich nicht, als die Arbeit auch noch aufhörte.Es war schon eine arge Umstellung! Aber so Schritt für Schritt haben wir uns mit unseren faulen Leben, so sage ich es manchmal gut angefreundet. Und wir werden auch nicht jünger, brauchen für alles länger. Wir reisen öfter, sind Internet tauglich ( so lala) und lesen sehr gerne! Naja, und ab März fahren wir einmal pro Woche als Hausmeisterehepaar zur Tochter und helfen wo es not tut!
2.Rosmarie
2.Rosmarie
Mitglied

Re: Lebenssinn
geschrieben von 2.Rosmarie
als Antwort auf Edita vom 15.01.2013, 08:58:23
... Was ist, wenn wir keinen Sinn in unserem Leben sehen? Dann sind wir doch eindeutig gestört, krank oder lebensuntüchtig?


Muss das so sein? Ich bin mir da nicht sicher.
Umgekehrt ist es zwar so, dass z.B. ein tief Depressiver oft keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht. Psychische Krankheiten können also die Wahrnehmung eines eigenen Lebenssinnes blockieren. Aber ob man umgekehrt daraus schließen kann, dass jemand, der jeden Sinn in seinem Leben leugnet, krank sein muss?
Ich meine, eher nicht.
Denn was Lebenssinn ist, definiert ja jeder anders. Setze ich Lebenssinn mit einer höheren und sozial anspruchsvollen
Aufgabe gleich oder mit beruflichem Erfolg, dann könnte sich so mancher Rentner als "ohne Lebenssinn" empfinden...

Ich denke, es ist eher wichtig für uns, wenn wir denn schon mal da sind, was wir mit unserem Leben anfangen, was ist uns da wichtig, und was nicht!


Wenn ich dich richtig verstehe, dann meinst du, dass jeder seinem Leben selbst einen Sinn geben muss? So empfinde ich es nämlich.
2.Rosmarie
2.Rosmarie
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Re: Lebenssinn
geschrieben von 2.Rosmarie
als Antwort auf astrid vom 15.01.2013, 12:06:26
Liebe Astrid und lieber Phil, eure Darlegungen halte ich für sehr bedenkenswert!
Ich finde sie bereichernd in Hinblick auf den Lebenssinn.
Darüber hinaus halte ich solch eine positive und flexible Haltung dem Lernen gegenüber und dem Fertigwerden mit negativen Erfahrungen und Gewinn daraus ziehen, auch für die eigene seelische Gesundheit von großem Vorteil.

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2.Rosmarie
2.Rosmarie
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Re: Lebenssinn
geschrieben von 2.Rosmarie
als Antwort auf circe vom 15.01.2013, 15:42:36
Liebe Circe, aus deinem Beitrag lese ich große Zufriedenheit und Angekommensein in deinem Leben heraus. Wenn das nichts mit gefundenem Lebenssinn zu tun hat!
circe
circe
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Re: Lebenssinn
geschrieben von circe
als Antwort auf 2.Rosmarie vom 15.01.2013, 16:14:58
rosemarie, wer bist du? Hast du Ahnung vom Lebenssinn? So fachlich gesehen? Gruß circe
2.Rosmarie
2.Rosmarie
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Re: Lebenssinn
geschrieben von 2.Rosmarie
als Antwort auf circe vom 15.01.2013, 16:27:19
Überhaupt nicht, liebe Circe. Leider überhaupt nicht. Ich denke über solche Themen nur gern nach...
Edita
Edita
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Re: Lebenssinn
geschrieben von Edita
als Antwort auf 2.Rosmarie vom 15.01.2013, 16:03:49
[
Wenn ich dich richtig verstehe, dann meinst du, dass jeder seinem Leben selbst einen Sinn geben muss? So empfinde ich es nämlich.


Liebe 2.Rosemarie,
genau so meine ich das, denn soweit ich weiß , gibt es bis jetzt noch keine allgemeingültige Antwort auf die Frage, selbst die gescheitesten Philosophen haben keine Antwort darauf!

Edita

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