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Plaudereien Spitznamen sind häufig der Ausweg!

Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied

Viele, die ihren richtigen Namen ablehnen, regeln das über Spitznamen, stellen sich
damit auch anderen vor und unterschreiben so.

Nach eine Studie hadern wohl 10 % der Deutschen mit ihrem Vornamen.

Für Akademiker sieht die Namenswelt tatsächlich anders aus als für bildungsfernere Schichten,
die zu Namen aus den Medien oder dem amerikanischen Sprachraum neigen.

Warum machen sich so viele Eltern keine Gedanken, ob der Vorname zum Nachnamen passt oder ob
das Kind darunter leiden könnte, wenn man den Namen verkürzen oder verballhornen kann.

So hieß es in einer Studie "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose".

Positives soziales Feedback wirkt sich immer günstig auf die Persönlichkeitsentwicklung aus.
Und umgekehrt.



Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 26.06.2010, 18:03:04


nur 10 % hadern mit ihrem Vornamen?

das kommt mir direkt wenig vor.


julchentx
julchentx
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von julchentx
als Antwort auf vom 26.06.2010, 18:03:04
Kevin ist keine Name...


Anderswo wird Wolfgang belaechelt, heisst es doch uebersetzt Wolfs Bande *)

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heide †
heide †
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von heide †
als Antwort auf vom 26.06.2010, 18:03:04
Zwischen 1934 und 1959 gehörte Karin in Deutschland zu den 10 häufigsten weiblichen Vornamen und war ab 1940 sogar auf Platz 1.

xxx

....na, sind Deine Eltern auch Akademiker?

H.
fenna
fenna
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von fenna
als Antwort auf vom 26.06.2010, 18:03:04
eine ehemalige kollegin erzählte mir einmal, ein nachbarskind heißt kimberly, abkürzung kim.
wenn sie es ruft klingt das auf gut österreichisch so:
kim, kim her
eko †
eko †
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von eko †
als Antwort auf vom 26.06.2010, 18:03:04
"Warum machen sich so viele Eltern keine Gedanken, ob der Vorname zum Nachnamen passt oder ob
das Kind darunter leiden könnte, wenn man den Namen verkürzen oder verballhornen kann"



Da habe ich auch schon darüber nachgedacht und mich gefragt, warum das wohl so ist. Da werden dem Kind Vornamen verpasst, die offensichtlich nur dazu dienen, den Eltern das Gefühl zu vermitteln, etwas Besonderes, Außergewöhnliches vollbracht zu haben.

Wie dieser Mensch dann später damit zurecht kommen soll, darüber wird gar nicht nachgedacht.

Ich finds schlimm - für die Namensträger!

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Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf eko † vom 26.06.2010, 21:32:46

Die Geschmäcker sind offensichtlich so verschieden,
dass eine Frau Schickelgruber nicht zwingend Abstand davon nimmt,
ihre Tochter Schantalle zu nennen, bloß weil das inhaltlich
nicht mit dem Nachnamen harmoniert



loretta †
loretta †
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von loretta †
als Antwort auf eko † vom 26.06.2010, 21:32:46
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Namensforschung

Studien haben belegt, dass Leute aus niedrig angesiedelten sozialen Schichten eindeutig die extravaganten Namen wählen, um hier etwas zu kompensieren bzw. wenigstens damit zu glänzen.

loretta

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf loretta † vom 26.06.2010, 22:15:44

Studien haben belegt, dass Leute aus niedrig angesiedelten sozialen Schichten eindeutig die extravaganten Namen wählen, um hier etwas zu kompensieren bzw. wenigstens damit zu glänzen.




oder vielleicht auch nur, weil sie die als schönklingend empfinden
und sich keinen Kopf um soziokulturelle Zusammenhänge machen?

Ob ein Albert heute im Kindergarten nicht auch zum Außenseiter werden könnte??


clara
clara
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von clara
als Antwort auf vom 26.06.2010, 22:29:29
Das ist gut möglich! Mein Großvater hieß schon Albert. Aber wenn man den Namen französisch ausspricht, wird er wieder modern, oder? Clara

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