Forum Allgemeine Themen Plaudereien Spitznamen sind häufig der Ausweg!

Plaudereien Spitznamen sind häufig der Ausweg!

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf heide † vom 26.06.2010, 22:48:39

na, heide - so weit braucht man mit der namenswahl natürlich nicht zurück gehen.

aber wenn man unterwegs eine runtergekommene mutter mit lulle im mund ihr kind

cheyenne maricel rufen hört, dann dreht sich mir der magen um


ein blondes, blauäugiges kind mit dem namen carmen hat es sicher auch nicht leicht
cecile
cecile
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von cecile
als Antwort auf loretta † vom 27.06.2010, 09:23:52

Wo wir schon bei ausgefallenen Nachnamen sind:

In Frankreich hatte ich einen Nachbarn - Monsieur Kotzmann - der unheimlich stolz auf seinen "nom germanique" war.

Er erzählte mir mehrmals, dass er vorhabe, sich in Deutschland nach dem Ursprung des Namens zu erkundigen.

Ich hoffe nur, er hat es nie getan ....


Cécile
pilli †
pilli †
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von pilli †
als Antwort auf cecile vom 27.06.2010, 09:38:55
zum thema gelesen und gelacht:

Kevinismus - eine Krankheit und ihre Behandlung; daraus zitiert:

... Als Kevinismus (auch: Chantalismus) bezeichnet man die krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben. Kevinismus führt bei den Erkrankten und vor allem bei deren Nachwuchs zur sozialen Isolation. Die Betroffenen entwickeln eine Psychose gegen gesunde Menschen und verkehren nur mit Personen, die ebenfalls an Kevinismus leiden...

...Die Krankheit kommt in allen Gesellschaftsschichten vor. Sie tritt jedoch in den Randschichten verstärkt auf. Seltsamerweise haben sowohl Menschen der Unterschicht (Hartz IV-Empfänger und C-Promis) als auch der Oberschicht (A- und B-Promis) das Bedürfnis, ihren Kindern vollkommen exotische Namen zu geben. Ein Grund könnte sein, dass sie die Einzigartigkeit ihrer Kinder auf übertriebene Art nach außen demonstrieren wollen. „Dieses Kind ist ein Produkt meiner Eierstöcke und Ausdruck meiner Kreativität“
geschrieben von Uncyclopedia


--
pilli

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miriam
miriam
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von miriam
als Antwort auf cecile vom 27.06.2010, 09:38:55
Du kannst ja gut lachen, mit deinem schönen, melodiösen Namen, chère Cécile!

Was hättest du erwartet? Dass dein Nachbar seinen Namen in Monsieur Dégobillard* ändert? Das hätte man ja in Deutschland gar nicht aussprechen können...

Was hatte Monsieur Kotzmann für einen Beruf? Ich kann ihn mir gut als Eigentümer eines Delikatessenladens vorstellen!

Als Verzierung für eine Visittenkarte, wäre auch ein kleines Bild zu empfehlen:

http://www.denkforum.at/forum/images/smilies/puke3.gif[/img]

Miriam - [i]heute hier mal unterwegs, da die Turmfalken anscheinend auch unterwegs sind...


*Dégobiller bedeutet kotzen

Elizabeth
Elizabeth
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von Elizabeth
als Antwort auf vom 26.06.2010, 18:03:04
@ allg

Meine Taufnamen, laut Geburtsurkunde, sind Elizabeth, Jacoba, Margaretha.

In Holland wurde und werde ich mit Kurzname Els, Kurznamen sind in Holland üblich, angesprochen. Später bekam der Bruder meine damalige Verlobte einer Freundin, die auch Els genannt wurde. Um
Verwechslungen zu vermeiden bekam ich kurzerhand Ellis als Rufname verpasst.

Nachdem ich in Österreich sesshaft geworden war, wurde irgendwann aus Ellis Alice, auf Englisch als Ellis ausgesprochen. Weil man, denke ich, der Meinung war, dass Ellis auf Englisch geschrieben gehört.

Kennt ihr Euch aus?
Wenn ich das hier so lese, kenne ich mich selbst (oder selber?) fast nicht mehr aus, aber eins ist sicher, es ist mir egal wie ich genannt werde oder wie meine Vorname geschrieben wird, weil Namen doch nur Schall und Rauch sind.

O ja, in Österreich und wahrscheinlich auch in Deutschland schreibt man meine Taufname Elizabeth automatisch mit „s“ als Elisabeth. Das ist erst verwirrend!!

Nomen ist Omen.

Lieber Gruß
Elizabeth
miriam
miriam
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von miriam
als Antwort auf Elizabeth vom 27.06.2010, 10:36:21
weil Namen doch nur Schall und Rauch sind.[...]

Nomen ist Omen.



Nun - welches von den beiden?

Miriam

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Elizabeth
Elizabeth
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von Elizabeth
als Antwort auf miriam vom 27.06.2010, 11:16:22
@ Miriam

Weil Namen doch nur Schall und Rauch sind.

Nomen est Omen. Der Name ist ein Zeichen.

Miriam: Nun - welches von den beiden?

Ich habe mich für sowohl als auch entschieden.

Lieber Gruß
peter25
peter25
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von peter25
Spitznamen ändern sich auch..
In der Schule fängt es an und im Berufsleben geht es weiter mit den Spitznamen.
In meinem beruflichen Umfeld wurden einige Kollegen nur mit dem Spitznamen angesprochen und man wußte zum Teil nicht mal die Vornamen/Nachnamen.Da waren echt gute "Namen " darunter, wie zum Beisp.: Fingermann,Schürze, Goldfinger,Zigarre,Entenschnabel,Ölwanne,Bombenleger,
Windhund,Spitzkopf,Kochwurst usw.
Peter
Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf peter25 vom 27.06.2010, 11:59:00


der schwarze Drucker des Betriebes, in dem ich gelernt habe,
wurde "Schneeflöckchen" genannt.

Mir war dabei immer unwohl,
er lachte (was sollte er auch tun?)

Die Belegung mit Spitznamen ist nicht immer auf Augenhöhe ...



usabima
usabima
Mitglied

Re: Spitznamen sind häufig der Ausweg!
geschrieben von usabima
als Antwort auf vom 27.06.2010, 12:43:33
Hallo an alle,

ja, das mit den Spitznamen.....oft sucht man sich die ja nicht aus...

ich selbst bin heilfroh, eeendlich aus dem Alter raus zu sein, als man beim Hören meines Vornamens immer das dämliche Bänkellied von diesem unseligen Schuuuhmachäär aus Treuenbrietzen zu singen begann

meine liebste Tante (eher Mutter denn Tante für mich) suchte einst für ihren Sproß einen Namen, der
NICHT zu irgendwelchen Verstümmelungen führen sollte und entschied sich für FRANK - er wurde immer nur FrankI gerufen....(Pech gehabt, ne?)

Als es noch die DDR-Grenzkontrollen gab, mussten wir mit unseren Jugendgruppen immer Buslisten fertigen, einmal hatte ich eine zu schreiben und dachte, daß ich mit mir völlig unbekannten Jungs und Madels unterwegs sein würde: Wer war nur Bernd Meyer (Goldi)? Oder Peter Schmidt (Fuzzi) oder etwa Elke Müller (Blondi), sogar Marlies Ebermann war mir fremd (Mäuschen) und so ging es weiter, bis der große Bus gefüllt war.....unter mehr als 40 Teilnehmern war niemand, den ich mit seinem wirklichen Namen kannte - und ich kanne alle schon jahrelang....

Nach der Wende, als mein Arbeitgeber eine riesige Firma aus der ehemaligen DDR aufkaufte, konnte ich jahrelang anhand der Personalliste genau sagen, wer aus dem Osten kam, die Namengebung unterschied sich von der aus dem Westen in eklatanter Weise.

Manchen war der Name allerdings peinlich, Elvis zum Beispiel, mit Nachnamen Lahm....der träumte von einer Änderung......

und nett finde ich folgende Story:

Schulanfang, die Lehrerin in Bayern fragt die Erstklässler nach ihren Namen:

I bin der Hannes, Frau Lehrerin, sagt der erste

nun, entgegnet die Lehrerin, ich denke, das ist falsch, hier im Klassenbuch steht JOHANNES, Du bist also der Johannes vom Brunnerhof, wer sitzt da neben Dir?

I bin der Achim...

oh, nein, sagt die Lehrerin, das kann auch nicht sein, Du bist der JOACHIM!

Auch JOachim wundert sich, wie sein Vorgänger, denn.... Ihr wisst schon...

aber dann kommt der nächste Junge dran, die Lehrerin fragt ihn nach seinem Namen:
Sagt der laut und stolz :

Frau Lehrerin, I bin der JOKURT

Usabima

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