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Plaudereien Tornado richtet in Köln große Schäden an

astrid
astrid
Mitglied

Tornado richtet in Köln große Schäden an
geschrieben von astrid
Nun sind sie schon bei uns, diese Tornados.
Früher kannte man sie nur hauptsächlich aus Amerika.
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Nicht so ernst gemeint,der Satz hier:
Auf die spassige Schiene gebracht, wir übernehmen doch wirklich alles, was von dort
kommt.
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Ich weiß, es ist kein Spass, sondern bitterer
Ernst, wir müssen uns darauf einstellen.


Lieben Gruß, Astrid

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Tornado richtet in Köln große Schäden an.

Köln (ddp). Eine Windhose hat am frühen Sonntagabend im Kölner Stadtteil Roggendorf gewütet. Wie die Feuerwehr am Montag mitteilte, wurden in kurzer Zeit auf einer Länge von etwa 300 Metern schwere Schäden an Fahrzeugen, Wohnhäusern und Gartenanlagen angerichtet. Von mehreren Gebäuden wurden die Dächer abgedeckt, Fahrzeuge von umherfliegenden Gegenständen beschädigt, teilweise Fensterscheiben eingedrückt und Gebäudewände in Mitleidenschaft gezogen. Zudem wurden Bäume entwurzelt, die Straßenzüge blockierten. Die Feuerwehr sicherte die beschädigten Dächer. Im Einsatz waren rund 60 Feuerwehrleute. Zur Höhe der entstandenen Schäden gab es zunächst keine Angaben.
pilli
pilli
Mitglied

Re: Tornado richtet in Köln große Schäden an
geschrieben von pilli
als Antwort auf astrid vom 08.06.2009, 12:31:44
Auf die spassige Schiene gebracht, wir übernehmen doch wirklich alles, was von dort
kommt.


wer ist denn "WIR" ???

ich übernehme nicht alles...egal von wo "was kommt! das möchte ich schon bemerkt wissen.

angesicht der verzweiflung der bewohner astrid

frage ich dich, warum du die "spassige Schiene" nutzt, ernstes zu diskutieren? geht dir das leid der menschen so am arsch vorbei oder wie darf ich deinen beitrag verstehen?

--
pilli
astrid
astrid
Mitglied

Re: Tornado richtet in Köln große Schäden an
geschrieben von astrid
als Antwort auf pilli vom 08.06.2009, 12:38:36
Doch Pilli, egal was es ist,
wir Deutsche übernahmen immer fast ALLES
von Amerika. Das ist nichts NEUES.
Egal ob in der Musik oder auch das FastFood-Essen.
Die Mode mit den Fitness-Centern und und....
Das ließe sich noch um Einiges erweitern.

Ich weiß, daß es traurig ist, äußerte mich auch
so, nur ich betrachte immer die Angelegenheiten
von 2 Seiten.
--
astrid

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ramires
ramires
Mitglied

Re: Tornado richtet in Köln große Schäden an
geschrieben von ramires
als Antwort auf astrid vom 08.06.2009, 12:31:44
Ja, das ist bedenklich...
Ich meine, Windhosen gab es schon immer auch bei uns, aber regelrechte Wirbelstürme waren doch wohl nicht dabei.
Ich muss gestehen, dieses Naturphänomen erweckt bei mir schon längere Zeit alles andere als ein gutes Gefühl beim Betrachten auf dem Bildschirm und ich habe schon etwas Sorge, dass es bei uns hier auftreten könnte und (jetzt flaxe ich auch mal ansatzweise) mir die Katze beim Abendspaziergang fortträgt.

@astrid: Deinen "Schienenersatzverkehr" hatte ich richtig eingeordnet!
--
ramires
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Tornado richtet in Köln große Schäden an
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf astrid vom 08.06.2009, 12:31:44
Einen solchen Tornado mit erheblichem Sachschaden hatten wir vor einigen Jahren auch hier in Duisburg schon. Das ging durch alle Medien seinerzeit.

Als dieser Tornado hier 50 Meter entfernt an uns vorbeischrammte, war der Himmel ganz rot und es kreischte in der Luft, dass es einem Angst und Bange werden konnte. Erst später erfuhren wir, was da so nah an uns vorbei gerast ist.
Einen Straßenzug weiter sah es danach aus wie, na ja, wie nach einem Tornado halt. Er zog seine Bahn quer durch die linksrheinischen Stadtteile Duisburgs und hinterließ immense Schäden an Häusern, Autos, Parkanlagen und alles was nicht niet- und nagelfest war, fand sich mehrere hundert Meter entfernt zertrümmert wieder. So zierte ein Metallgartenhäuschen, irgendwo weggefegt, die Zaunbegrenzung einer Kuhweide mitten in den Feldern. Uralte, dicke Bäume waren entwurzelt oder ihre großen Äste wie Streichhölzer abgeknickt. Wochen später noch waren die Wirtschaftsbetriebe dabei, all diese alten Bäume zu fällen, weil sie eine Gefahr für die Allgemeinheit waren.

Doppelgaragentüren waren aus den Verankerung gerissen worden und wie Leichtblech verbogen worden.
Dachziegel steckten in den Fassaden der Nachbarhäuser. Viele, sehr viele Dächer mussten in den kommenden Tagen ganz oder teilweise neu eingedeckt werden, die Fassaden ausgebessert werden.

Am schlimmsten war in den darauffolgenden Tagen der Katastrophentourismus. Aus allen Gegenden kamen sie, die Sensationsgeilen und ergötzten sich mit Ahs und Ohs und Boahs an dem Schaden, den sie da sahen. Fernsehanstalten belagerten die Straßenzüge, die es am schlimmsten getroffen hatte und die Bewohner wurden zum Interview vor ihre kaputten Häuser gezerrt. Alles anschließend im TV zu sehen. Grässlich sowas.

Mein Mitgefühl ist in diesen Stunden bei den Kölnern, die geschädigt wurden und die nun mit ihren Versicherungen über die Schadensregulierung streiten müssen.

LG,
--
woelfin
schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Tornado richtet in Köln große Schäden an
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Drachenmutter vom 08.06.2009, 14:57:32
Das beste Mittel, um solche Gaffer abzuhalten: Eintritt verlangen!

--
schorsch

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