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Plaudereien Verlobung auf dem spielplatz

hugo
hugo
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Re: Verlobung auf dem spielplatz
geschrieben von hugo
als Antwort auf klaus vom 24.10.2010, 14:06:44
danke adam,,schönes Bild ( hängt übrigens im Dr. Karl Renner Institut in Wien)
bringt so ganz nebenbei und sicher ungewollt, einen gelungenen Vergleich von dem, wie sich Lasalle und Marx den Sozialismus mal vorstellten.

der erstere spricht ÜBER die Arbeiter und wozu sie mal gemacht werden sollen und der Zweite spricht ZU den Arbeitern und das SIE gestalten sollen.

hm mradefeld,,nee wir -da haste wohl recht- werden da wenig ändern können,,aber dort wo ich gefragt werde bzw wo ich die Möglichkeit habe meine Version vorzubringen und zu verteidigen, werd ich das tun,,

das es weltweit immer mehr oder weniger streng religiös Gläubige geben wird, hängt sicher erstens mit der Zunahmen bzw dem Verschwinden der Armut zusammen,,allein durch Wohlstand nimmt erfahrungesgemäß das Allgemeinwissen zu, die Lust an der Religion ab aber auch der Trend zu vielen Kindern,,
und zweitens hängts mit der Vorbildfunktion zusammen,,und was wir(also relativ Reiche, der Westen insgesamt) uns gerade leisten z.B bei den Muselmanen, wie WIR dort auftreten z.B. im Irak in Afghanistan usw ist ja alles andere als Nachahmenswert oder Erstrebenswert für die dortigen Massen und somit werden die durch uns zu einem leichten Spiel(ball) für dortige Extreme und Rückschrittliche und Fundis,,

Wir ziehen uns, durch unser Tun und Lassen (hier und anderswo) gerade massenhaft die Kritiker, vielleicht die eigenen Totengräber, selber mit heran.

zumindest sagt mir mein Gefühl das unser Ansehen eher schwindet als zunimmt. ok, im eigenem Saft und unter Zuhilfenahme unserer Politikermeinungen sehen wir uns noch recht vorteilhaft, aber ist wohl ein Zerrbild,, *g*

hugo

Re: Verlobung auf dem spielplatz
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 24.10.2010, 19:38:32
"...zumindest sagt mir mein Gefühl das unser Ansehen eher schwindet als zunimmt..."
geschrieben von hugo


Im Moment sieht es ja noch ganz gut aus.
In den letzten Jahren hatten wir ja erheblichen Zulauf von Ausländern aus unterschiedlichsten Gebieten.
Ich erinnere mich auch noch gut, wie sich Kriegsflüchtlinge aus den ehemaligen Gebieten Jugoslawiens weigerten, nach Frankreich und Italien und ...zu gehen - sie wollten mehrheitlich nach Deutschland.
Das geschah dann ja auch und bringt uns heute noch nicht nur positive Aspekte, um das mal vorsichtig auszudrücken.

Ich sehe das als Beispiel für einen positiveren Umgang mit Ausländern, als in vielen unserer Nachbarländern.
Umfragen bei Ausländern zeigen übrigens ein ähnliches Bild.


Zu dem Bild, dass ich da reingestellt hatte.
Ich habe das Bild 1999 oder 2000 im Willi-Brandt-Haus in Berlin im Original gesehen. Es war wohl ausgeliehen aus Wien( wusste ich aber nicht).
Es ist faszinierend, dass damals auch die Arbeiterbewegung zu solchen allegorischen Darstellungen griff.
Interessant auch der Spruch auf dem Bild:
"Die Arbeiter sind der Fels, auf dem die Kirche der Gegenwart erbaut werden wird."
hugo
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Re: Verlobung auf dem spielplatz
geschrieben von hugo
als Antwort auf klaus vom 25.10.2010, 09:26:06
Kriegsflüchtlinge wollten mehrheitlich nach Deutschland.

ja dafür gabs mehrere Gründe,,,
-Erstens waren sie im Umgang mit den Deutschen die, -anders als die Italiener und Franzosen- massenhaft als Urlauber, Touristen und Saisonarbeitgeber bekannt waren,,schon gewöhnt und hatten wohl auch schon Bekannte und Verwandte hier bei uns.

und Zweitens war schon damals die hiesige Gesetzgebung (vermutlich wegen der deutschen Vergangenheitstraumatas) lückenhaft und lasch und machte die Entscheidung sich hierher zu begeben, eben einfacher.

Das damit auch der Behördenwillkür Tür und Tor geöffnet ist, zum Teil große Verunsicherung besteht im Umgang mit diesen Flüchtlingen und Zuwanderern, sehen wir ja bis in die heutigen Tage auch an den vielen Diskussionen in Sachen Ausländer in Deutschland.

ja zum Bild,,da schrieb ich ja schon Lasalle spricht ÜBER die Arbeiter und wozu sie mal gemacht werden sollen und Marx wendet sich an die Arbeiter und das SIE gestalten sollen.

also sollten wir weiterhin gut aufpassen das die Arbeiter nicht, wie vorgesehen- als Kirchenfundamente einbetoniert und/oder anderweitig verheizt werden.

hugo


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