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Plaudereien Wie findet ihr Anne Will ?

hafel
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Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von hafel
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 06.06.2008, 17:40:01
Dem ist von meiner Seite nichts hinzu zu fügen.
Begriffen hat eigentlich -niederrhein- nichts.
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hafel
hugo
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Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von hugo
als Antwort auf hafel vom 06.06.2008, 17:44:57
ist doch immer wieder erheiternd, hafel und gram wenns zu solch inniger Ost-West-Harmonie kommt,,, na wer sagts denn dasss ? *g*

wenn gram nun nicht unberücksichtigt lassen würde, das gerade dieser -dem verstorbenem Sozialismus- so überlegene Kapitalismus dafür sorgt (was uns ja selber kaum betrifft und deshalb geflissentlich oft übersehen wird) das 80 % aller Menschen weltweit auf ein angenehmes Leben zu unseren Gunsten verzichten müssen,,

es wird also mehr Menschen geben die der gramschen Ansicht gram sind, als welche die vom Kapitalismus Tag und Nacht in rosarot träumen,, und das völlig unabhängig ob es den Sozialismus mal gab oder noch irgendwo gibt (der war ja selber nicht in der Lage sich eindeutig zu definieren bzw wurde in jeder Ecke unseres Erdballs anders verstanden)

Da kann dieser Sozialismus der "bewältigten nahen Vergangenheit" in gramscher Erinnerung auch noch so lange dunkle Schatten werfen,,,zum Begründen für viele unbewältigte Probleme, für das Nichtfunktionieren, für die Unfähigkeit des Kapitalismus diese Probleme zu lösen bzw davon abzulenken scheint er allemal noch gut genug zu sein,,,,*g*

hugo
EehemaligesMitglied58
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Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf hugo vom 06.06.2008, 19:02:30
ja hugo,wenn du dich hier schon wieder mal ungefragt und unqualifiziert einmischen mußt, da kann ich dir nur mit deinen schlagworten antworten.
Da hast du sicher eine durch sozitreue getrübte sichtweise auf die dinge und andere befindlichkeiten als ich und wenn dir demokratiedefizite anderswo nicht gefallen, dann erheb nicht nur unqualifiziertes geschrei sondern tu was.
Vielleicht braucht chavez noch einen berater, wie man den sozi aufbaut und ein land ruiniert.
Aber wie ich dich einschätze bist du der große revoluzzer ausm bequemen sessel und hast wenig von mutter theresa.
--
gram

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hugo
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Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von hugo
als Antwort auf EehemaligesMitglied58 vom 06.06.2008, 20:08:17
na, mein lieber gram,,Du kannst doch nicht einem der eine durch Sozitreue getrübte Sichtweise hat und dies durch unqualifiziertes Geschrei kundtut,, zu solch hohen Weihen animieren,,das kann doch nur schief gehen und,,, möchtest Du das ??

leider hab ich meine versprochenen Schlagworte vermisst,,,oder kommen die noch ??

übrigens antwortete hafel auf Deinen Beitrag, hat es aber versäumt, explizit darauf zu verweisen, das er eine ausschließlich gramsche Antwort erheischt und alle anderen aussperrt,,
--
hugo
EehemaligesMitglied58
EehemaligesMitglied58
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Re: 80% und ich bin schuld
geschrieben von EehemaligesMitglied58
als Antwort auf hugo vom 06.06.2008, 19:02:30
Na da haben wir ja wieder einen typischen hugo.
Da müssen doch tatsächlich 80% aller menschen auf der erde u.a. wegen mir auf ein angenehmes leben verzichten.
Nun will ich mal keine rechenexperimente machen, aber allein das ehemalige sozilager waren wohl ziemlich 40%.
Da hatten wohl eher die jeweiligen regimes anteil am befinden und lebensstandard ihrer landeskinder.
In rußland ist ja inzwischen ein gewaltiger reichtum eingezogen, ebenfalls in china, in den erdölländern sowieso.
Da sehe ich absolut nicht ein, wenn die dortigen regierenden die verteilung ungerecht regeln, daß ich mitschuld trage.
Nun könnt ich noch von einigen diktatoren reden wie mugabe oder den burmesen, die mich nach hugo dann auch als schuldigen für das elend ihrer landeskinder ausgemacht haben.
Prima hugo, aber auf deine postsozialistische festlegung der schuldfrage
kannste dir wirklich was einbilden.
So primitiv wurde in den gewerkschaftsschulungen auch immer argumentiert.
Ich glaube du hast wirklich nix dazugelernt.
--
gram
Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von klaus
als Antwort auf hugo vom 06.06.2008, 19:02:30
@hugo,
ob der heutige Kapitalismus das non plus ultra für die Entwicklung der Menschheit ist, sei dahingestellt.

Immerhin hat die "Soziale Marktwirtschaft" mit ihrer gesteuerten Wirtschafts- und Sozialpolitik eine Veränderung gebracht, die der großen Mehrheit der Bevölkerung deutlich verbesserte Lebensbedingungen ermöglichten.
Voraussetzung dafür war die Verbindung von kapitalist. Produktionsweise mit marktpolitischen Ordnungsmaßnahmen. Diese bewusste Steuerung - in Verbindung mit den Maßnahmen der Gewrkschaften- hat doch die positiven sozialen Veränderungen ( stetige Lohnerhöhungen, Rückgang der Arbeitszeit, Anstieg der Urlaubszeit ...)ermöglicht.
Voraussetzung für das Funktionieren waren und sind sicher eine hohe Arbeitsproduktivität in der Industrie und hohe Erträge in der Landwirtschaft.
Dass heute- auch durch die Globalisierung und verändertes Umweltdenken- neue Bedingungen entstanden sind, ist unumstritten. So wird ein Umdenken stattfinden müssen, um den geänderten Bedingungen gerecht zu werden.

Du wirst das sicher nicht akzeptieren.

Vielleicht aber überlegst du mal, WARUM der Sozialismus trotz 40 - 70-jähriger "Versuchsphase" so kläglich- wie du schreibst- "verstorben" ist.
War es "vielleicht" die unfähige sozialistische Produktionsweise in allen sozialistischen Ländern, mit ihrer viel zu niedrigen Arbeitsproduktivität, mit den viel zu niedrigen landwirtschaftlichen Erträgen, die z.T. völlig unsinnige Subventionspolitik, die Abschottung der Bevölkerung dieser Staaten von anderen Weltanschauungen und Wertvorstellungen ???( Ich habe übrigens umfangreiches Zahlenmat. gesammelt über Arbeitsprod. in untersch. Industriezweigen und über landwirtsch. Erträge bei gleicher Bodenwertzahl - im "Ost-West-Vergleich", der erschreckend ist.)

Ich vertraue mehr einer sozialen Marktwirschaft mit etwas mehr sozialer Ausrichtung. Glaube aber nicht, dass zum Beispiel eine sozialistisch ausgerichtete Regierung in der Lage ist, die notwendigen ökonomischen Probleme unter den Bedingungen der Globalisierung in den Griff zu bekommen.


--
klaus

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arno
arno
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Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von arno
als Antwort auf klaus vom 07.06.2008, 09:51:03
Hallo, klaus,

die Dynamik der "sozialen Marktwirtschaft" ist der Wettkampf.
Der Wettkampf ist ausgrenzend, zerstörend, unsozial.
Die notwendigen ökonomischen Probleme unter den Bedingungen der Globalisierung kommt nach Meinung von Heiner Geißler die soziale Marktwirtschaft nicht in den Griff. Mit der reinen sozialen Marktwirtschaft wird die "Karre vor die Wand
gefahren!"

Viele Grüße
--
arno
Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von klaus
als Antwort auf arno vom 07.06.2008, 10:04:31
@arno,
Ich schrieb doch:
"So wird ein Umdenken stattfinden müssen, um den geänderten Bedingungen gerecht zu werden."

Siehe z.B. Geißler:
"...Humanisierung des Globalisierungsprozesses erreicht werden - zusammen mit einem breiten Bündnis aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik."
oder:
"wird es notwendig, dass die Politik sich internationalisiert und damit wieder mit der Ökonomie auf eine Augenhöhe kommt. Das Ziel muss ein geordneter Markt sein, nicht die Abschaffung des Marktes."
oder:
"Das derzeitige System muss ersetzt werden durch eine internationale, öko-soziale Marktwirtschaft - verbunden mit einem Global Marshall-Plan, wie das zum Beispiel der Club of Budapest gefordert hat. Entscheidend wäre außerdem eine internationale Börsenumsatzsteuer.."




--
klaus
hugo
hugo
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Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von hugo
als Antwort auf klaus vom 07.06.2008, 09:51:03
hallo klaus das ist eben falsch, das trifft nicht zu, höchstens auf einen ganz geringen Teil der Menschen ,,wenn Du behauptest: "Immerhin hat die "Soziale Marktwirtschaft" mit ihrer gesteuerten Wirtschafts- und Sozialpolitik eine Veränderung gebracht, die der großen Mehrheit der Bevölkerung deutlich verbesserte Lebensbedingungen ermöglichten"

hätte heißen müssen,,,,,die der Bevölkerung in Deutschland und einigen anderen Industriestaaten der Erde bessere Lebensbedingungen ermöglichte,,
dann kann ich das so stehen lassen,,
Warum kannst Du diese (wie ich schrieb verstorbene) Gesellschaftsordnung nur immer wieder aufwärmen um sie für Begründungen heranzuziehen die absolut nichts taugen,,

damit kannste bei einem ex-Ossi auf den es zutrifft, vielleicht punkten aber auf die Mehrheit der Menschen trifft das eben nicht zu und für diese und bei denen hat auch dein so über alles geliebter Kapitalismus bisher rundum versagt,,,

Das ist eben unsere hiesige üble egozentrische Nabelschau ,,,, denn trotz des Ablebens des ja so lästigen schlechten schlimmen Sozialismus packt der Kapitalismus eben nix, nix, nix bis auf einige kleine, örtlich begrenzte Inseln die er mit seiner Überproduktion beglückt,,und zufällig gehören wir dazu und haben uns dran gewöhnt und sehen das Leid anderwärts, welches eben genau durch denselben Kapitalismus verursacht wird, schon gar nicht mehr.

,,und je länger die Episoden mit dem Sozialismus zurückliegen, desto mehr werden Dir die Argumente ausgehen das diese Experimente an heutigen Schwierigkeiten schuld sind,,

Wem willste dann dann die Schuld geben, wenn es weltweit nicht vorwärts geht, weiterhin Menschen verhungern, an Seuche sterben von Diktatoren beherrscht werden und anderwärts einige Menschen immer mehr raffen raffen raffen,,,und sich das Schlaraffenland schaffen, schaffen,,?

an den Grenzen der meisten Länder endet auch die soziale Marktwirtschaft und das ist sicher nicht mehr das Verdienst oder die Schuld dieses unfähigen untauglichen verstorbenen Sozialismus,,

wenn es denn so einfach wäre --Regierung stürzen -soziale Marktwirtschaft proklamieren Wohlstand ernten,,,neee geht nicht, geht nur mit eigener Anstrengung und auf Kosten der Anderen
und auf unsere Kosten und auf amerikanische Kosten werden sich neue kapitalistische Zentren sehr schwer herausbilden können, eher gibt es Krieg,, wir sind ja kein Verein der irgendetwas zu verschenken hat, wir sind Raffkes,,,

(nun seh das bitte mal nicht so individuell wie es hier steht, sondern so wie es gemeint ist) denn nicht durch die Beendigung des Sozialismus, sondern durch den Einfluss des Kapitalismus ist es hier zu 20% Arbeitslosen zur ungeheuren Zunahme der Sozialfälle zum steigendem Bedarf an Suppenküchen, an Tafeln und sonstigem Pi Pa Po gekommen,
Frage war Haiti ein sozialistischer Staat ?
Waren die weltweit 50 ärmsten Länder kommunistische oder sozialistische Länder??

es muss als noch andere Gründe geben außer dem DDR Regime usw das es Armut weltweit gibt oder ?
--
hugo
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: verfehlte themen und die praxis
geschrieben von eleonore
als Antwort auf hugo vom 07.06.2008, 22:23:24
und all das hat direkt mit anne will zu tun????
--
eleonore

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