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Plaudereien Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen

edda214
edda214
Mitglied

Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von edda214

Durch den schrecklichen Mord an einem 19-jährigen an unserem Ort – wo wir unser Geschäft haben – habe ich mir Gedanken gemacht über die Moral bzw. den erkennbaren Zerfall einer Gesellschaft – einer Wohlstandsgesellschaft.

Die Hemmschwellen werden immer niedriger – man kann lügen, betrügen, oder auch einen umbringen – ist alles nicht so schlimm. Es gibt ja gute Anwälte und die Gerichte entscheiden sowieso nach gutdünken.
Man kann vergewaltigen, missbrauchen – egal. Der Mensch zählt nichts mehr.
Wichtig sind nur noch materielle Dinge. Ich sag mal – Macht – Geld – Ehre.
Und: Jeder ist sich selbst der Nächste…. Kann man auch schon im näheren Umfeld beobachten – wer hat schon noch Zeit - sich um den Nachbarn, die Freunde, die Verwandten zu kümmern – man ist ja so ausgelastet – im Arbeitsleben – im Privaten Leben – im Verein oder sonst wo…. jeder will nur noch SEIN DING durchziehen… und da haben andere keinen Platz.
Der Zerfall wird auch sehr deutlich, wenn ich die Zeitung aufschlage. 85 % der Nachrichten sind Negativ-Schlagzeilen.. und machen einen nicht gerade glücklich. Mord, Totschlag, Betrügereien, Kindesmissbrauch, Doping, Konkurse, Klimakatastrophen usw usw……..

Man hört, sieht, liest das alles – schüttelt mit dem Kopf – und geht zur Tagesordnung über.
„Gott sei Dank ist das mir nicht passiert“

Der Mensch hat seinen eigenen Willen bekommen – jedoch zum Schaden für die Menschheit.
Ich möchte sicher nicht pauschalisieren – es gibt auch noch welche, die freundlich sind, die sich kümmern um den Nächsten, die Anteil nehmen, die lachen oder einen anlächeln können – aber das werden immer weniger. Die Gesichter sprechen oft Bände!

Gott hat die Welt als ein schönes perfektes Gemälde erschaffen… und die Menschheit hat es fertiggebracht, dieses Gemälde in tausend Einzelteile zu zerlegen – und es wird niemand mehr imstande sein, dieses Bild jemals wieder zusammen zu fügen.

Ich glaube, das Ende des Zerfalls ist noch nicht ganz erreicht – aber es wird ein schlimmes Ende nehmen.

Die Moral von der Geschichte ist – es gibt sie nicht mehr – die Moral!

--
edda214
bartnixe
bartnixe
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von bartnixe
als Antwort auf edda214 vom 05.09.2007, 16:13:35
Hallo Edda, ich stimme Dir in vielen Dingen zu, aber ich denke, mann sollte nicht gar so schwarz sehen. Leider ist ja nun so, daß die Medien meistens nur negative Berichte bringen. Wieviel Guten und schönes es gibt, darüber wird selten berichtet - es ist halt so langweilig und vor allem - es interessiert niemand!
--
bartnixe
karl
karl
Administrator

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von karl
als Antwort auf edda214 vom 05.09.2007, 16:13:35
die Gerichte entscheiden sowieso nach gutdünken.
Da machst du die Richter schlechter als sie sind.

Zur Jugend sagten schon die alten Griechen:
„Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“
geschrieben von Sokrates

--
karl

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edda214
edda214
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von edda214
als Antwort auf karl vom 05.09.2007, 17:21:40
Karl
findest Du nicht, dass manche Urteile - ich könnte jetzt im Moment kein konkretes Beispiel nennen - viel zu milde ausfallen?

Und das Zitat von Sokrates kann man sicher genauso wenig pauschal sehen, wie die Meinung, dass ALLE MENSCHEN SCHLECHT seien.
Es gibt solche und solche..... leider mehr solche.
--
edda214
astrid
astrid
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von astrid
als Antwort auf edda214 vom 05.09.2007, 17:33:13
Hallo Edda,da gebe ich Dir recht.

Der arme Vergewaltiger oder Verbrecher schlecht hin,
der bekommt dann noch eine Psychische Behandlung,weil
sein ach so zerüttetes Elternhaus Ihn so geprägt hat.
(Wenn Du aber mal was hast und brauchst ne Behandlung,
dann darfst Du sie schön selber zahlen.)

Und danach fallen dann auch ganz milde die Urteile aus.Mir kommt es manches mal vor,als wenn die Richter angst
vor den Straftätern haben? Deshalb die milden Urteile???

Dabei werden die Kinder doch heute,nicht Alle,doch aber
sehr viele,garnicht mehr erzogen und so können Sie machen wasSie wollen. Und das machen Sie dann auch.Beide Eltern müssen heute arbeiten um über die Runden zu kommen.Um Ihren Lebensstil zu halten,man will ja nicht schlechter da stehen,wie der Nachbar,andererseits ist alles so teuer geworden,daß ein Alleinverdiener nicht für die Familie,so wie früher,sorgen kann.Somit bleibt dann aber die Erziehung im Argen und man sieht,was dabei rauskommt.
Leider bekommt man alles von den Kindern zurück,wenn man
sich nicht drum kümmerte,so sind Sie dann auch aggressiv
und schlagen so manches mal Ihre Eltern.
Was für eine verkehrte Welt.

Lieben Gruß,Astrid
plautus
plautus
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von plautus
als Antwort auf astrid vom 06.09.2007, 00:02:07
zerfall einer gesellschaft??????
sie zerfällt nicht, sie wird zerfallen. und die abbruch-
arbeiter verdienen dabei gutes geld.
--
plautus

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peter25
peter25
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von peter25
als Antwort auf plautus vom 06.09.2007, 11:45:00
.........und evtl.alle(95%) machen mit???

peter25
astrid
astrid
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von astrid
als Antwort auf plautus vom 06.09.2007, 11:45:00
So kann man es auch sagen

astrid
carlotta
carlotta
Mitglied

Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von carlotta
als Antwort auf edda214 vom 05.09.2007, 16:13:35
eines meiner lieblingsfächer in der schule war geschichte, und mein interesse daran ist bis heute geblieben. wenn du dich damit beschäftigst wirst du feststellen, dass es gewalt immer gegeben hat. immer, zu jeder zeit haben stärkere schwächere ausgenützt. die geschichte der menschheit ist ein strom aus blut und gewalt. ich höre immer wieder: "früher war alles besser", ich glaube, dass das nicht stimmt. im gegenteil, heute haben wir ein viel besseres soziales bewusstsein.


carlotta
plautus
plautus
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Re: Zerfall einer Gesellschaft – Gedanken über die Moral und Zeiterscheinungen
geschrieben von plautus
als Antwort auf carlotta vom 06.09.2007, 14:03:30
die alten leute, die immernoch davon faseln, dass
,, früher alles besser gewesen sei,, haben entweder im geschichtsunterricht geschlafen, oder nur etwas über die
,,rumreiche geschichte der teutschen nation,, gehört.
und seitdem haben sie nichts dazu gelernt.
stolz darauf, deutscher zu sein????????????????????
--
plautus

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