Religionen-Weltanschauungen Christenverfolgung in Deutschland

schorsch
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Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von schorsch
als Antwort auf olga64 vom 05.08.2014, 17:32:26
Das Beispiel Wasser: Millionen kleiner Rinnsale finden sich zu Bächlein und tausende dieser Bächlein ergiessen sich in oder zu einem Fluss, der das Wasser dorthin bringt, wo es her stammt: ins Meer. Aber unterwegs nährt das Wasser alles um sich herum, das ohne Wasser zugrunde gehen würde.

Das Beispiel Geld: Millionen von Kirchgängern spenden ihren Obolus der Ortskirche. Diese nimmt einen Teil davon zum eigenen Überleben. Ein beträchtlicher Rest strömt nach Rom. Dort dient es dazu, die Würdenträger und den Pomp zu ernähren. Was dann noch übrig bleibt, landet in der Vatikanbank. Da verrottet es aber nicht, sondern wird gewinnbringend angelegt. Wenn es zu wenige lukrative Objekte gibt, wo man das Geld anlegen kann, wandert es auch schon mal in zwielichtige bis Kriegs-treibende Projekte.

Der Unterschied: Wasser fliesst (ohne künstliche Beihilfe) stets von oben nach unten. Geld fliesst immer von unten nach oben. Nach unten tröpfelt es nur!
Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von meli
Also mal ganz locker so vom Hocker gesprochen...

Wenn ich keine Kirchensteuer zahlen will, weil ich mich weigere Rom und Gefolgschaft zu unterstützen, dann kann ich aus der Kirche austreten...
Es ist also ganz einfach und dann von "Christenverfolgung" in unserem Land zu sprechen ist ja wohl Blödsinn...

Ich habe noch nirgendwo einen Löwen gesehen...

Meli
hema
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Mitglied

Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von hema
Nachdem wir alle an den gleichen Gott glauben (oder irre ich mich da?) sollten wir uns gegenseitig tolerieren.

Das gilt in meinen Augen besonders für Saudi Arabien, wo schon der Besitz einer Bibel strafbar ist. Kirchenbau ist unmöglich.

Die Erde ist nur ein Land
und wir sind alle
Brüder und Schwestern.

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Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf meli vom 06.08.2014, 10:21:11
Hallo, meli,

wenn Du alleine lebst und aus der Kirche austrittst, brauchst Du
keine Kirchensteuer bezahlen und trotzdem finanzierst Du dann
über die Steuern die Kirchen, jüdische Gemeinden usw.

Wenn Du mit einem Kirchenmitglied verheiratet bist und aus
Deiner Kirchenmitgliedschaft austrittst, bezahlst Du über die
finanzamtliche Gesamtverantlagung weiter Kirchensteuer.

Unser Staat schröpft im Auftrag der gläubigen Christen alle
Nichtgläubigen!

Die Steuerverschwendung an überreiche Kirchen muß aufhören!

Das Recht auf Religionsfreiheit umfasst bekanntlich nicht das
Recht, von unerwünschter Unterstützung religiöser Organisationen
durch staatliche Institutionen verschont zu bleiben.

"Was für ein Glück für die Regierenden, dass die Menschen
nicht denken
."
(Adolf Hitler)

Gruß Grums
pippa
pippa
Mitglied

Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von pippa
als Antwort auf meli vom 06.08.2014, 10:21:11
Also mal ganz locker so vom Hocker gesprochen...

Wenn ich keine Kirchensteuer zahlen will, weil ich mich weigere Rom und Gefolgschaft zu unterstützen, dann kann ich aus der Kirche austreten...
Es ist also ganz einfach und dann von "Christenverfolgung" in unserem Land zu sprechen ist ja wohl Blödsinn...

Ich habe noch nirgendwo einen Löwen gesehen...

Meli
geschrieben von meli


Leider nützt Dir ein Kirchenaustritt überhaupt nichts.

Die Gehälter der Würdenträger werden ja nicht aus dem Topf der Kirchensteuern bezahlt.

Bist Du steuerpflichtig, dann finanzierst Du auch die kirchlichen Einrichtungen, egal, ob Dir das gefällt oder nicht.

Pippa
Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von meli
als Antwort auf pippa vom 06.08.2014, 11:32:05
Das stimmt Pippa, aber ich zahle doch wenigstens nicht doppelt!!!

Meli

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Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von meli
als Antwort auf vom 06.08.2014, 11:31:06
Über die Tatsache, dass Du Adolf Hitler zitierst, werde ich mich jetzt nicht äußern.

Auch finde ich den Beitrag, der in Richtung der jüdischen Gemeinden geht, in diesem Zusammenhang deplatziert.

Es gibt nun einmal diese alte Vereinbarung, dass der Staat für Kirchengehälter aufkommt. Das war eine Wiedergutmachung für Enteignungen, die vor 200 Jahren geschehen sind.
Und dem Staat sind die jährlichen Zahlungen deutlich lieber, denn die Gesamtsumme ist so irrsinnig hoch, dass keine der Parteien daran gehen wird.

Der Artikel ist zwar von 2013, aber ich glaube nicht, dass er schon überholt ist.

Enteignung der Kirchen - Entschädigungszahlung

Meli
ehemaligesMitglied33
ehemaligesMitglied33
Mitglied

Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von ehemaligesMitglied33
als Antwort auf myrja vom 05.08.2014, 18:18:49
richtig, myrja,
für mich sind israelis und juden
auch zwei paar schuhe.
ich kenne unwahrscheinlich nette juden,
von den israelis nur ihre politik.
verzweifelte-frustrierte - grüße -
witta
Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf meli vom 06.08.2014, 11:50:07
Über die Tatsache, dass Du Adolf Hitler zitierst, werde ich mich jetzt nicht äußern.

Auch finde ich den Beitrag, der in Richtung der jüdischen Gemeinden geht, in diesem Zusammenhang deplatziert.

Es gibt nun einmal diese alte Vereinbarung, dass der Staat für Kirchengehälter aufkommt. Das war eine Wiedergutmachung für Enteignungen, die vor 200 Jahren geschehen sind.
Und dem Staat sind die jährlichen Zahlungen deutlich lieber, denn die Gesamtsumme ist so irrsinnig hoch, dass keine der Parteien daran gehen wird.

Der Artikel ist zwar von 2013, aber ich glaube nicht, dass er schon überholt ist.

Enteignung der Kirchen - Entschädigungszahlung

Meli
geschrieben von meli


Hallo, meli,

Hitler hat den Konkordatsvertrag mit der kath. Kirche geschlossen
und die darin festgelegten Privilegien auch der evangelischen
Kirchenorganisation zugestanden.
Jetzt werden all diese Milliarden Euro schweren Privilegien immer
weiter auf alle möglichen Glaubensgemeinschaften ausgeweitet.

Wo soll das enden, zumal die Alimentierung bis ans Ende der Zeit
gültig sein soll??.

Unten ein Artikel, dass die bis jetzt gezahlten Staatsleistungen
an die Kirchen weit über den vor 200 Jahre vollzogenen Enteignung
(Säkularisierung) liegen.

Weil unsere Politiker die Kirchenunterstützung für ihre Wiederwahl
brauchen (CDU/CSU u. SPD), werden die Privilegien an weitere
Religionsorganisationen immer weiter ausgedehnt, was die
öffentlichen Haushalte immer mehr belastet.

Es ist wirklich an der Zeit, dass sich Staat und Kirche trennt!
So weit mir bekannt ist, ist die Trennung von Staat und Kirche in Techien eingeleitet. Der Stadtstaat Hamburg hat auch erste Schritte unternommen.

Gruß Grums
Cheval
Cheval
Mitglied

Re: Christenverfolgung in Deutschland
geschrieben von Cheval
als Antwort auf hema vom 06.08.2014, 11:22:01
Nachdem wir alle an den gleichen Gott glauben (...).

geschrieben von hema

Du setzt demnach voraus, dass wir alle zustimmen?

Ich nicht!

Cheval

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