Religionen-Weltanschauungen Gedanken zur Papstwahl

weserstern
weserstern
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von weserstern
Als evangelischer Christ bin ich nicht geistig etwas unterbelichtet, auch kritikfähig und bin auch aufgeklärt.
Ich möchte hier keinen missionieren, in die eine oder andere Richtung.

Ab und an bekenne ich sogar meinen Glauben in der Kirche,
nehme am Abendmahl teil,
habe ehrenamtlich in der Gemeinde mitgewirkt.

Das ist meine persönliche Einstellung, nicht anerzogen von den Eltern, aber jeder kann es so halten wie er möchte.

weserstern
Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von marina
als Antwort auf omaria vom 21.03.2013, 12:37:56
Danke für eure Rückmeldungen.
Nur noch ein kleines PS zur Verbrüderung der Kirchen mit den Mächtigen: Die gab es zwar oft, leider zu oft, aber es gab immer auch andere. Z. B. auch in der NS-Zeit die "Bekennende Kirche", die sich gegen das Regime eingesetzt hat. Der Bekannteste von ihnen war Dietrich Bonhoeffer, eine ganz große Persönlichkeit (auch die meisten Atheisten werden oder sollten ihn kennen), der dafür umgebracht wurde.
Und meine christliche Erziehung rührt aus diesem Geist, mein Vater war Mitglied in dieser Bewegung.
Mareike
Mareike
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von Mareike
Etwas grundsätzliches möchte ich noch anmerken: " Zum Dialog gehört als Grundvoraussetzung, daß ich den anderen annehme, so wie er sich selbst versteht. Dialog gibt es nur in gegenseitiger Augenhöhe, nicht in Bevormundung.

Ich freue mich darüber, dass es doch etliche ST-ler-Innen gibt, die ähnlich empfinden!

Vielleicht kommt doch mal ein Dialog zu Stande?!

LG
Mareike

Anzeige

silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von silhouette
Würde doch nur die Begeisterung für unseren Staat, in dem wir seit über 60 Jahren in Frieden leben dürfen, nur halb so emotional und wortreich formuliert! Gerade auch nach den Bildern, die im TV in den letzten Tagen zu sehen waren (sofern man sie ausgehalten hat).

Aber da wird viel lieber gesucht, was man schlecht reden kann.
Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von marina
als Antwort auf silhouette vom 21.03.2013, 13:43:12
"Begeisterung"? Wo siehst du die?
Und unseren Staat soll ich nicht mehr kritisieren dürfen deshalb? Du erwartest Obrigkeitshörigkeit?
Was für seltsame Forderungen! Oder von mir aus Wünsche!
olga64
olga64
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von olga64
als Antwort auf silhouette vom 21.03.2013, 13:43:12
Vielen DAnk Silhouette für diesen überaus klugen Beitrag, der mir so sehr aus der Seele spricht (auch aufgrund des TV-Films). Olga

Anzeige

silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von silhouette
als Antwort auf marina vom 21.03.2013, 16:11:43
Diese Wünsche oder Forderungen, marina, erhebe ich mit demselben Recht, mit dem du in deinen wortreichen WirhabenunsalleliebunddieKirchewegenderkIrchenmusikallemal über Umwege den Artenschutz für das System Vatikan einforderst. Alles klar?

Und erhoffe dir jetzt nicht, dass ich auf dein seltsames Gezeter nochmal antworte. Folglich: Bahn frei, für alles, was du schon immer schreiben wolltest. Auf geht's mit Gebrüll!
hobbyradler
hobbyradler
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von hobbyradler
Kritik an Kirche, Staat, Parteien und sonstigen Institutionen ist immer erlaubt.

Für mich ist es dann ärgerlich, wenn es vor allem um das Verächtlichmachen der jeweiligen Institution geht. Für Lügen geht mir das Verständnis völlig ab.

Ciao
Hobbyradler
sammy
sammy
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von sammy
als Antwort auf hobbyradler vom 21.03.2013, 17:59:11
Für mich ist es dann ärgerlich, wenn es vor allem um das Verächtlichmachen der jeweiligen Institution geht. Für Lügen geht mir das Verständnis völlig ab.

Ich meine diese Aussage trifft es eher, Kritik an der Sache muss und sollte doch wohl in allen Bereichen zulässig , nein sogar notwendig sein, da aus einer konstruktiven Kritik immer etwas Besseres entstehen kann. Aber eine Wortwahl, die letzlich der Sache nicht dient, aber bestückt ist mit verbalen Lächerlichkeiten und Verächtlichmachungen ist m. E. eine unangemessene Form,die nie dienlich sein kann.

sammy
weserstern
weserstern
Mitglied

Re: Gedanken zur Papstwahl
geschrieben von weserstern
als Antwort auf sammy vom 21.03.2013, 19:24:03

Ich meine diese Aussage trifft es eher, Kritik an der Sache muss und sollte doch wohl in allen Bereichen zulässig , nein sogar notwendig sein, da aus einer konstruktiven Kritik immer etwas Besseres entstehen kann. Aber eine Wortwahl, die letzlich der Sache nicht dient, aber bestückt ist mit verbalen Lächerlichkeiten und Verächtlichmachungen ist m. E. eine unangemessene Form,die nie dienlich sein kann.

sammy


Da stimme ich Dir zu...

ich diskutiere nicht viel darüber im Forum, ich mache es ganz einfach... wie man so sagt, im real life...
denn dann kommt das Feetback...ob und wie man etwas durch den direkten Austausch verändern kann , es gibt auch mal Kritik...
alle Dinge werden vor Ort besprochen...

Gedanken, Anregungen, die Umsetzung ...

das ist doch viel spannender, denn es betrifft alle Altersstrukturen und jeder kann sich aktiv mit einbringen...

Ich habe schon viele Abende mit Jugendlichen verbracht und bin immer überrascht, welche kreativen Ideen sie haben, wenn man sie ernst nimmt und auch mal machen lässt...

weserstern

Anzeige