Religionen-Weltanschauungen Prophezeiungen im AT und NT

Sirona
Sirona
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Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von Sirona


Prophezeiungen üben auf die meisten Menschen eine gewisse Faszination aus, denn wer möchte nicht auch einmal erfahren was in der Zukunft sein wird. 
Es ist mir durchaus bewusst, dass gerade die biblischen Prophezeiungen auf Ablehnung stoßen, warum auch immer. Und doch sind es gerade diese, die sich stets erfüllt haben und die sich auch erfüllen werden - ganz gleich ob man daran glauben kann oder nicht.
 
Obiges Video zeichnet die vielfältigen Prophezeiungen auf Jesus – den Messias – auf, und ich muss schon gestehen dass ich erstaunt bin. Vorhersagen, die Jahrhunderte vor dem Eintreffen niedergeschrieben worden sind, haben sich fast buchstäblich erfüllt. Man kann nun wirklich nicht sagen dass diese im nachhinein geschrieben worden sind, denn archäologische Ausgraben beweisen eindeutig, dass es sich um sehr alte Schriften handelt., die lange aus einer Zeit vor Jesu Erscheinen stammen. 
 
Auf jeden Fall hat mich dieses Video in meinem Glauben bestärkt, dass sich auch die noch ausstehenden Vorhersagen, die insbesondere das Ende einer Epoche in der Menschheitsgeschichte prophezeien, ebenfalls eintreffen werden und auch dass Jesus eine historische Person ist, die von Gott gesandt wurde, um uns Menschen den Weg zum Leben aufzuzeigen. 
 
Vielleicht nehmt Ihr Euch einmal die 40 Minuten Zeit und schaut Euch diese Informationen an. 


 

wandersmann_1
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf Sirona vom 13.02.2019, 12:00:58

Den Hesekiel (Ezechiel) am Ende des AT aber fand ich auch nicht schlecht, so mit seiner Darstellung/Beobachtung eines Hubschraubers. Er nannte es Cherubim. Warum nicht.

Der uneheliche Sohn "Gottes" ... war der  eigentlich wirklich tot an diesem Holzpfosten?
Dass er wohl eher aufGEstanden, als aufERstanden ist, leugen heute auch Theologen nicht, also dass er er das "Ans Kreuz nageln" schlicht und ergreifend überlebt hat, und dann predigend weiter gewandelt ist ...

schorsch
schorsch
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Sirona vom 13.02.2019, 12:00:58

Weissagungen sind meistens dann zutreffend, wenn sie im Nachhinein geweissagt werden....


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Sirona
Sirona
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von Sirona
als Antwort auf schorsch vom 16.02.2019, 11:56:12

Schorsch, da bist Du möglicherweise nicht gut informiert. Die Weissagungen auf den Messias bestanden bereits Jahrhunderte vor dem Erscheinen Jesu. Also nix im nachhinein geweissagt. LächelnLächeln

 

Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von Monja_moin
als Antwort auf Sirona vom 13.02.2019, 12:00:58
Welche archäologischen Ausgrabungen beweisen den Fund von den von Dir erwähnten alten Schriften?
Kannst Du dazu Quellenangaben machen?


Falls es solche Schriften gibt, zu welcher Zeit, von wem wurden diese übersetzt?
Das Wort "Jungfrau" wird in diesem Video oft genannt.
Dazu ist ein interessanter Artikel auf welt.de zu lesen, der auf Übersetzungsfehler aufmerksam macht.
Die göttliche Zeugung war ein bekanntes Bild


Hier ein Auszug daraus:
Die göttliche Zeugung war ein bekanntes Bild
In der Septuaginta ist unter Jesaja 7 zu lesen: „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: sie, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären. Und du wirst ihm den Namen Emmanuel geben.“
Der Unterschied sticht ins Auge. In der hebräischen Textfassung spricht der Prophet von einer „jungen Frau“, die einen Sohn gebären wird. In der Septuaginta wird die „junge Frau“ mit dem griechischen Wort „parthenos“ übersetzt – es steht für „Jungfrau“.
Im ägyptischen und hellenistischen Mythos war die Vorstellung einer wunderbaren göttlichen Zeugung nichts Ungewöhnliches. So war göttliches Eingreifen in die Geschicke der Menschen zu verdeutlichen, noch mehr die göttliche Legitimität von Herrschern zu beweisen.
„Bei hellenistischen Königen“, schreibt der Bamberger Theologe Volker Eid, ein Kenner Israels und der christlichen Archäologie, „war es nicht unüblich, sich auf göttliche Zeugung zu berufen und so eine despotische Herrschaft zu begründen.…
Als unter heidenchristlichem Einfluss die Gottessohnschaft Jesu immer stärker betont wurde, lag die hellenistisch geprägte Vorstellung nahe, Jesus sei durch göttliches Einwirken empfangen und ungeschlechtlich-jungfräulich geboren worden.“ Es ist der Evangelist Matthäus, der die Vorstellung von der Jungfrauengeburt, die aus dem griechischen Judentum Syriens stammen dürfte, aufgreift und damit der christlichen Theologie eine Richtung weist.

 


Ähnliches habe ich auch in anderer Literatur von anderen Autoren gelesen (auswendig kann ich keine Quellenangaben machen).
Zur "göttlichen Geburt" findet man in Ägypten in den Tempel auf Tempelwänden viele Belege. So zum Beispiel im Tempel von Luxor in den sogenannten Geburtsraum der Königin Hatschepsut.  
Hiermit wird versucht die göttliche Legimitierung ihrer Herrschaft zu belegen.
Aber nicht nur bei Hatschepsut ist eine göttliche Legimitierung der Herrschaft zu finden. Auch andere Könige (Pharaonen) benutzten diese sogenannte "göttliche" Legimitierung.
 
Ich empfehle folgendes Buch zu lesen:

Halbfas, Hubertus; Die Bibel für kluge Kinder und ihre Eltern. Köln 2013. ISBN: 978-3-8436-0439-0
 
Unter dem Begriff "Klug" versteht er, wach und aufgeschlossen.


Der Verfasser ist ein gläubiger katholischer Theologe, der die Bibel hinterfragt und darauf hinweist, daß die Bibel in vielen Stellen nicht wörtlich übernommen werden sollten, eher sinnbildlich , symbolisch und es ist zu  hinterfragen in welchem geschichtlichen Zusammenhang diese Aussagen erfolgten.
 
Ein interessantes Zitat aus dem Buch Seite 172:

Der berühmte Theologe und Arzt Albert Schweitzer  (1875-1965) schrieb eine Geschichte der Leben Jesus-Forschung
 

Monja.
Monja_moin
Monja_moin
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von Monja_moin
als Antwort auf Monja_moin vom 16.02.2019, 13:51:23

Ich sehe gerade, daß das von mir erwähnte Zitat aus dem Buch von Hubertus Halbfas unvollständig ist.
Hier noch einmal:

Der berühmte Theologe und Arzt Albert Schweitzer  (1875-1965) schrieb eine Geschichte der Leben Jesus-Forschung .
Er meinte, dass diese Forschung nicht den historischen jesus sichtbar mache, sondern stets nur dasJesusbilddes jeweiligenVerfassers zeigte.
Der geschichtliche Jesus von nazaret bleibe für immer unbekannt.
.......
............

Monja.

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JuergenS
JuergenS
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von JuergenS

Ich kann zu dem Thema gar nichts beitragen, halte euch aber die Daumen, dass es so sachlich weitergeht, wie bisher, es ist angemessen.Daumen hoch

Sirona
Sirona
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von Sirona
als Antwort auf JuergenS vom 17.02.2019, 12:43:03
Es ist doch selbstverständlich dass viele Bibelbücher nicht wörtlich zu verstehen sind. Allerdings weisen die mannigfaltigen Prophezeiungen u.a. von Jesaja auf den Messias hin. 
 
1947 wurden zufällig Schriftrollen von einem Hirten in der Wüste gefunden, und beim Vergleich mit der heutigen  Bibel gibt es keine nennenswerten Unterschiede, die Übersetzer haben korrekt gearbeitet. 
 
Große Jesajarolle
Die aus der Zeit um 200 v. Chr. stammende Große Jesajarolle gibt auf 7,34 Metern nahezu lückenlos den Text des Prophetenbuchs Jesaja wieder. Dieser deckt sich bis auf wenige unbedeutende Abweichungen mit der bis dahin ältesten vollständigen Bibelhandschrift, dem Codex Leningradensis von 1008 n. Chr. Deshalb gehen Bibelforscher heute von einer enormen Genauigkeit bei den mindestens 1200 Jahre fortgesetzten Kopien von Bibelhandschriften aus, die dem Masoretischen Texttyp zugeordnet werden. Diese Genauigkeit wird auch bei der Überlieferung der Qumranhandschriften selbst vorausgesetzt.
Mehr unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftrollen_vom_Toten_Meer
 
Mir ging es insbesondere darum,  dass in den Jesajabüchern vieles zu lesen ist, das sich an Jesus erfüllt hat. Die damaligen Schriftgelehrten hätten es eigentlich wissen müssen dass Jesus der lang erhoffte und ersehnte Messias war.
 
Sirona
Sirona
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RE: Prophezeiungen im AT und NT
geschrieben von Sirona
als Antwort auf Sirona vom 17.02.2019, 17:32:09
Da mich immer schon insbesondere die Geschichte der Israeliten sehr interessiert hat, habe ich mich damit beschäftigt und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es in der Tat ein Geheimnis um dieses Volk gibt. 
Warum Gott ausgerechnet Abraham zum Stammvater „seines Volkes“ erwählt hat wird niemand genau erklären können. Ich könnte mir lediglich vorstellen dass Abraham von den vielen babylonischen Göttern enttäuscht war – er stammt aus Ur in Chaldäa, einer Hochburg der Götterverehrung mit vielen abartigen Ritualen wie auch Menschenopferungen - und  sich viele Fragen über den Schöpfer der Welt gestellt hat. Mit Sicherheit wird er auch die vielen Erzählungen seiner Vorfahren (z.B. die von Noah) überdacht haben und somit auf der Suche nach diesem Gott seiner Väter war. 
Da Gott ausschließlich Geist ist, ist er für uns Menschen unsichtbar und wollte sich durch ein von ihm erwähltes Volk offenbaren. Die Israeliten bzw.  Juden sollten ein Vorbild für alle Völker der Erde sein. Wer also Gott erfahren möchte, kommt nicht umhin, sich mit der Geschichte Israels auseinander zu setzen. 
 
Die Bibel ist u.a. auch ein prophetisches Buch und erzählt die Geschichte Israels.  Hier sind viele Prophezeiungen angeführt, die sich teilweise schon erfüllt haben und deren Erfüllungen zum Teil noch in der Zukunft liegen. In keiner Religion der Völker gibt es erfüllte Prophezeiungen, einzig in der Geschichte der Juden. Ein markantes Beispiel ist die Zerstreuung des Volkes Israels im Jahr 70 n. Chr., die schon im Alten Testament angekündigt wurde und die Jesus vor seinem Tod wiederholt hat. Auch die Rückkehr wurde vorhergesagt, die sich bereits erfüllt hat. Seit 1948 existiert der Staat Israel seit 2.000 Jahren der Zerstreuung wieder. 
 
Wie Gott Israels Handeln heute beurteilt, insbesondere deren Umgang mit den Palästinensern, wird sich in der Zukunft zeigen. Auf jeden Fall wird er aufgrund seiner Versprechungen, die er Abraham, Isaak und Jakob gegeben hat, dieses Volk niemals untergehen lassen. Viele Regierungen in Europa wollten in den letzten 2.000 Jahren die Juden ausrotten, es ist ihnen nicht gelungen, auch der Holocaust war dazu nicht in der Lage, es blieb immer ein kleiner Rest aus diesem Volk erhalten. Es konnte nie entwurzelt bzw. ausgemerzt werden. 
Die Verfolgung der Juden in Europa seit 70 n. Chr. ist in dem Buch „Und wurden zerstreut unter alle Völker“ von Werner Keller detailliert nachzulesen. Eine sehr spannende Lektüre!
 
Erfüllte Prophetie ist ein Beweis für die Inspiration, weil die biblischen Voraussagen künftiger Ereignisse so lange vor dem Eintreten der Ereignisse getroffen wurden, dass kein rein menschlicher Scharfsinn oder Weitblick sie vorausahnen konnte. Diese Voraussagen sind so detailliert, genau und konkret, dass jede Möglichkeit ausgeschlossen ist, dass es sich lediglich um glückliche Schätzungen handelt. Hunderte von Voraussagen über Israel, das Land Kanaan, Babylon, Assyrien, Ägypten und zahlreiche Personen (so alt, so einzigartig, so offensichtlich unwahrscheinlich und zugleich so detailliert und konkret, dass kein Sterblicher sie sich hätte ausdenken können) sind in Erfüllung gegangen unter Mitwirken der Naturgewalten oder von Menschen, die diese Voraussagen nicht kannten oder nicht glaubten oder sogar verzweifelt versuchten, ihre Erfüllung zu verhindern.

http://www.dasjahrderbibel.de/Bibel/ErfuellteProphetie.htm

Allein aus dieser Überlegung heraus muss eine Kraft dahinter stehen, die uns Menschen nicht in Unwissenheit über sein Dasein lassen möchte. 
 
 
 
 

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