Forum Politik und Gesellschaft Religionen-Weltanschauungen Wie Religionen zu Ausbeutern werden

Religionen-Weltanschauungen Wie Religionen zu Ausbeutern werden

dicker68
dicker68
Mitglied

RE: Wie Religionen zu Ausbeutern werden
geschrieben von dicker68
als Antwort auf schorsch vom 02.09.2019, 15:30:36

Ja schorsch und die Ungläubigen glauben sie sind die besseren Menschen da sie ja nicht glauben an irgendwas. Schon fatal das Ganze.

astrid
astrid
Mitglied

RE: Wie Religionen zu Ausbeutern werden
geschrieben von astrid
als Antwort auf kahate64 vom 02.09.2019, 14:32:25
Lieber Mitschreiber,Kahate 
die Überschrift dieses Threads ist schon so richtig.
Ich glaube, Du hast Dir nicht die Mühe gemacht, den ganzen Thread zu lesen.
Sonst würdest Du sicher nicht so argumentieren.
Dieser Thread wurde bereits 2008 eröffnet und öffnet vieleicht Manchem hier 
die Augen.

Ganz am Anfang ging es um die Haare der indischen Frauen, die sie aus Not heraus verkauften. Und diese Frauen sind sehr arm gewesen, aber sehr gläubig.

Da steht unter anderem drinnen auf Seite 7:


Ja und auch wenn ich jetzt einigen hier vor den Kopf stosse, so ist die ach so fromme Mutter Teresa nicht nur für mich das schlimmste Beispiel von Ausbeutung auf der Grundlage religiöser - christlicher - Spendenbereitschaft. Das habe ich in diesem Forum auch schon einige Male über die Jahre erwähnt und ich erlaube es mir, diese Meinung auch weiterhin zu vertreten. Abgesehen davon, dass in ihrem Sterbehaus in Kalkutta auch Menschen sterben mussten, die eigentlich hätten geheilt werden können - aber auf Anweisung dr Mutter Teresa wurde strikt verboten, dass die jungen Ärzte aus aller Welt tatsächlich halten - dazu kommt viel schwerwiegender der nicht geklärte verbleib von den fast 100 Milionen US$ , die dem Orden jährlich gespendet werden - denn wenn man sich die erbärmlichen Kinderheime und Sterbehäuser ansieht, in denen sich in 20 Jahren kaum was geändert hat, dann muss man sich fragen, wo das Geld eigentlich bleibt - ihre Seligsprechung war vorauszuahnen und ihr Friedensnobelpreis wie bei vielen anderen eine teuer bezahlte Medienkampagne, die nur mit der verleihung des Preises enden konnte. Ich fände es sehr wichtig, dass diese Heilige mal gründlich unter die Lupe genommen wird. Glaubwürdige zeugen gibts genug, auch Abtrünnige aus ihrem Orden ...
--
angelottchen


Ist natürlich alles nicht schön, was da so gelaufen ist, einfach nur schrecklich.

LG, Monika

 
kahate64
kahate64
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RE: Wie Religionen zu Ausbeutern werden
geschrieben von kahate64
als Antwort auf astrid vom 03.09.2019, 09:46:47

Hallo, liebe astrid/Monika,

die Überschrift zu diesem Themenstrang stimmt wirklich nicht, auch wenn Du das Gegenteil behauptest.
Es besteht immerhin ein großer Unterschied zwischen dem, woran Menschen glauben und zwischen dem, wie sich Menschen verhalten. Es gibt Menschen, die an die Existenz Gottes glauben und es gibt Menschen, die sich gegenüber ihren Mitmenschen so verhalten, dass die in jedem Menschen vorhandene Gier nach Macht, Ansehen, Reichtum bzw. zum gelebten Egoismus voll zum Tragen kommt.

Du selbst hast es doch bestätigt in Deinem Beitrag vom 1.9. mit Deinen Worten:
Also immer die Leute, die an der Spitze stehen, haben sozusagen "Das Sagen". Die kleinen Leute haben das Nachsehen, das ist nun mal leider so und müssen sich fügen.
Genau das ist der wunde Punkt, die Geißel (Erbsünde) der gesamten Menschheit!
Damit, ob jemand in seinem Innersten an die Existenz Gottes glaubt bzw. ob es nun Gott gibt oder nicht, damit hat das wirklich nichts zu tun.

Wieso beschimpfst Du Gott (die Religion als solche), wenn die Menschen aufeinander losgehen??

Bitte hör Du (und alle anderen Klagenden) auch damit auf nach Gott zu fragen in Situationen, welche die Menschen selbst in ganz eigener Verantwortung zu meistern haben!

Ich kann es nicht mehr hören und noch weniger verstehen: Das Gewinsele zu einem lieben, einem gütigen, einem barmherzigen oder einem gnädigen Gott. ER ist nicht lieb, gütig, barmherzig oder gnädig. Das sind alles nur Wünsche und Vorstellungen (Adjektive) von Menschen aber nicht von IHM. GOTT IST einfach!
Und niemand braucht im Ernst zu glauben, Gott hätte die Menschen erschaffen, damit er selbst eine Beschäftigung hat, ihnen ihr Leben so einzurichten, damit sie mit IHM zufrieden sind.
Gott ist kein Geist aus der Lampe, den man nur herbeizurufen braucht, damit alles so wird, wie man als eines seiner kleinsten Geschöpfe sich das selbst so vorstellt und ja wohl fordern darf? Welch ein Irrglaube!!

Bitte lies doch meine bisherigen Beiträge nochmals durch und denke einmal mit bei meinen Vorstellungen. Das gesamte Universum einschließlich aller Geschöpfe ist in einem unendlich langen Prozess aus dem entstanden, was immer schon war und es wird in einer stetig sich wandelnden Form auch ewig existieren, denn es ist in Raum und Zeit nicht begrenzt. Auch alles zum Thema Zeit hat der Mensch selbst erfunden und berechnet.

Und den in allem enthaltenen Sinn und Geist konnte die Wissenschaft bisher zwar weder messen noch berechnen; aber Sinn und Geist durchziehen das gesamte Universum, dessen Entstehung nicht auf einem Zufall beruht (z.B. Einstein: Gott würfelt nicht).

Also, welche weiteren Fragen zum Verhältnis Gottes zu den Menschen beschäftigen Dich darüber hinaus sonst noch?


LG von kahate64
 

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astrid
astrid
Mitglied

RE: Wie Religionen zu Ausbeutern werden
geschrieben von astrid
als Antwort auf kahate64 vom 03.09.2019, 16:10:46
Hallo, lieber Kahate,
ich glaube Du hast von mir auch dies nicht gelesen.
Aber bei dem Thread "Kann man der Bibel heute noch glauben"
Also denken wir doch ähnlich. Ich glaube an das Universum.
______________________________

Hallo Kahate,
sowas ähnliches hatte ich schon mal geschrieben,
eben das unsere Energie wieder zurück geht, wenn wir sterben.
Und bei der Geburt bekommen wir Energie mit für unser Leben.
Wenn wir uns nicht so wohl fühlen oder krank sind, so ist die Energie nicht auf vollle Leistung. Sobald man wieder gesund ist, ist die Leistung ja auch wiede.r vorhanden.
Nur ich hatte Gott mit einer großen Energie-Kugel verglichen, so das man es besser verstehen kann.

LG, Monika
________________________________

Und ich beschimpfe doch nicht Gott, was Du da aus meinem Schreiben lesen willst, ist Deine ganz eingene Auslegung. Deine Auslegung sagt sovieles aus,
was ich nicht mal angekratzt habe, tut mir leid, wir reden da wohl aneinander
vorbei.

Menschen machten sich die Religion zu nutzen und so hatten Sie das einfache
Volk in der Hand und konnten Sie beherrschen. Und wer machte sowas?,
natürlich zuerst die kath. Kirche und Sie bereicherten sich an Ihnen, am Volk.
Denn woher sollten Sie wohl Ihr eigenes Einkommen haben?, von nichts ist nichts.
Sie beuteten somit das gemeine Volk aus, umsonst ist die Kirche nicht so reich.
Das war Sie früher schon, nicht erst heute.....

Und was ist das für ein Unsinn mit klagen? Ich klage nicht, da ich diese Zeit nicht
miterlebt habe, kann ich auch nicht klagen. Nur ist es nicht rechtens was damals
mit dem einfachen Volk getrieben wurde, bringt mich ganz einfach in Wut. 
Wenn sowas Dich kalt lässt???

Trotzdem bin ich wohl der Meinung, das hier der Titel zum Thread sehr treffend ist
Ich glaube, Du hast diese Seiten hier nicht mal gelesen von Anfang an. Nur auf meine jetzigen Beiträge zu antworten, passt irgendwie nicht so richtig da rein.

Mit Gruß von Monika,
die sich früher mit Eirene, ich weiß nicht, ob Du Ihn noch kanntest,
sehr darüber getritten hatte, weil Er nicht wahrhaben wollte, womit die kath. Kirche
überall Ihr Geld her hat, Aktien und mit der Anti Baby Pille, Waffengeschäfte und
und und....



 
kahate64
kahate64
Mitglied

RE: Wie Religionen zu Ausbeutern werden
geschrieben von kahate64
als Antwort auf astrid vom 03.09.2019, 16:57:49

Hallo, liebe Monika,

ich glaube, ich muss hier was klären:
Selbstverständlich habe ich Deine Ausführungen gelesen, auch in dem anderen Thread.
Und ich denke auch, dass wir in unserem ganz persönlichen Glauben ähnlich denken.
Du vergleichst Gott mit einer großen Energie-Kugel und ich stelle mir Gott als unendliche "Blase" vor, in der absolut alle Existenz, also Materie, Energie und Geist als Gesamtheit vorhanden sind.
Ich denke, beide Vorstellungen kann man als "Glauben an die Gesamtheit des Universums" sehen.

Damit wir nicht länger an einander vorbei reden: Meine Kritik an der Überschrift zu diesem Thread bezieht sich auf das Wort "Religionen".
Religion ist der Glaube (an einen Gott, an verschiedene Götter, an ein höheres Wesen, an ein Leben nach dem Tod und und und)
Nicht der Glaube (die Religion) wurde zu Ausbeutern sondern, wie Du ganz richtig schreibst, Menschen, die Glaubende beherrschten und auch heute noch beherrschen und ausnutzen.
Mich lässt so etwas beileibe nicht kalt. Ganz im Gegenteil. Aber welche Möglichkeiten gibt es dagegen?
Welche Möglichkeit gibt es gegen die Gier nach Macht, Ansehen und Reichtum von Menschen?

Wer sagt, Religionen werden zu Ausbeutern, der diffamiert in meinen Augen ausnahmslos auch alle, die aufrichtig an Gott glauben. Und das ist bestimmt nicht der Sinn des gesamten Themenstranges.
Die Überschrift zum Thread ist nur dann richtig, wenn statt dem Wort "Religionen" z.B. steht:
"Kirchliche Institutionen und ihre Vertreter"
Ich hoffe, ich konnte das jetzt richtigstellen.

Darüber hinaus möchte ich noch erwähnen, dass ich auch noch in einem anderen Seniorenportal (bei ahano.de) mitschreibe. Dort ging es auch um die "Ausbeuter" und um die schwarzen Schafe in der Kirche.
Auf die wird auch dort losgezogen z.B. mit Texten:

"...jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen von Gott.
Meine Meinung ist jedoch, daß Gott und die Kirche, inclusiv dem unberechenbaren und zum Teil kriminellen Bodenpersonal, untrennbar zusammen gehören.
Auch wenn Gott keine Kirchen gebaut haben soll, woher will man das denn wissen???
Gott wird so dargestellt wie man ihn gerne möchte, mal ist ihm alles Irdische zu verdanken, dann wiederum hat er mit nichts zu tun was hier auf Erden so passiert.
Er will den Menschen Gutes tun .... so, so, und warum tut er es dann nicht.
Er will uns vor Bösem bewahren ..... warum tut er es nicht?
Alleine vom Reden wird niemand satt, ist kein Frieden auf der Welt und sind die ( Kirchen-)Reichtümer gerechter verteilt." oder auch:

"Gottesdienste können wirklich sehr schön sein und zu Tränen rühren, aber nicht wenn man Menschen vor sich hat die so gefangen sind in ihrem Glauben wie z.B. du, wenn du das was du schreibst ehrlich meinst.
(Glaubst du wirklich - Zitat : "mein Gott" allgegenwärtig, allmächtig, allwissend und ewig.
Wenn ja, dann zeige ihm mal die hungernden Menschen, die kaputt gemachten Menschen des Zölibats)"


...und so könnte ich noch genügend andere Textbeispiele anführen.
Ein Teil des Textes meines letzten Beitrags an Dich stammt aus einer meiner Stellungnahmen zu den obigen Gedanken. Das nur als Erklärung.

Ich bin eben der Meinung, dass die kirchlichen Institutionen und ihre Vertreter getrennt von dem zu betrachten sind, woran wir glauben, an GOTT als die Gesamtheit des Universums, aus dem alles kommt...

LG von kahate64
 
arno
arno
Mitglied

RE: Wie Religionen zu Ausbeutern werden
geschrieben von arno

Moin,

die feudalen  Kirchenorganisationen haben in der Tat seit vielen Jahrhunderten ein sehr erfolgreiches
Geschäftsmodell entwickelt.
Sie produzieren nichts und kassieren nur.
Sie sitzen wie ein Krebsgbeschwür an und in allen Stellen der staatlichen Macht und
lenken auch über Parteien alle gesellschaftlichen Geschicke in ihrem Sinne.
Jede Demokratie wird in einer Kirchenrepublik manipuliert.

Gruß arno


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