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Schwarzes Brett Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik

Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Hallo liebe ST-Community!

Ich arbeite gerade an meiner Diplomarbeit und werde euch voraussichtlich bald (in ungefähr 2-3 Wochen) bitten, an einer Online-Befragung teilzunehmn. Die Umfrage richtet sich nicht speziell an Senioren, aber eben an *alle* Onliner in Deutschland, und von denen sind nunmal jeweils gut 10% über-50- bzw. über-60-jährige. Gleichzeitig ist es schwerer, diese eure Altersgruppen für Onlinebefragungen zu gewinnen...
Ich habe gesehen, dass es hier solche Umfragen häufiger gibt, und dass sie auf ziemlich geteiltes Echo stoßen. Bevor ich mit der Tür ins Haus falle, möchte ich euch deshalb vor dem Start fragen, was ich tun kann um euch zum Teilnehmen zu motivieren - oder andersrum, was euch abschreckt bzw. zum Abbrechen bewegt.

Hier erstmal ein paar Hintergründe zu der Arbeit:
Die zwei Fragen (so weit, wie das mit einer einzelnen Diplomarbeit eben geht), die ich beantworten möchte:
1. Gibt es verschiedene Online-Benutzertypen? D.h. z.B: Ist es so, dass die eine Gruppe Onliner hauptsächlich auf Seiten A, B und C surft, wohingegen eine andere Gruppe sich gar nicht für A-C interessiert, dafür aber Dienste D und E benutzt?
2. Wenn es diese verschiedenen Onlinenutzertypen gibt: Finden sie verschiedene Dinge an Websites ästhetisch? Plump ausgedrückt z.B.: Mag die erste Gruppe knallige, warmen Farben gerne, die zweite Gruppe dafür nur Pastelltöne?

Beide Themen zielen darauf ab, das Web-Angebot interessanter zu machen. In der Offline-Welt weiß man schon lange ziemlich viel über Medien-Interessen. Z.B. dass jemand, der WDR4 als Lieblings-Radiosender hat, eher selten Pop-Musik hört und andersrum. Im Internet ist man noch längst nicht so weit.
Vor allem zum ersten Thema gibt es inzwischen einige Forschung und auch wenigstens ein Modell, das sich auf große Datensätze stützt: Die OnlineNutzerTypologie (ONT) vom ARD-ZDF-Forschungsdienst. Einige von euch haben bestimmt schon mal von der ARD-ZDF-Onlinestudie gehört; in deren Rahmen wurde auch die ONT entwickelt und wird seit 2004 jährlich aktualisiert. Wen das genauer interessiert, dem empfehle ich die August-Hefte der "Media Perspektiven" durchzulesen, die man kostenlos unter www.media-perspektiven.de runterladen kann. Ich stehe in Kontakt mit dem zuständigen Forschungsdienst und werde voraussichtlich auch alle Fragen von dort stellen, darüber hinaus aber noch einige weitere, die meiner Meinung nach bisher fehlen.
Zum Thema visueller Ästhetik gibt es natürlich seit Jahrhunderten und Jahrtausenden viele Theorien und empirische Arbeiten - die Forschung zu Online-Ästhetik steckt aber noch in den Kinderschuhen. Sicher weiß man bisher eigentlich nur, dass man Ästhetik-Regeln von Gemälden nicht so einfach auf Websites übertragen kann - gerade nicht in Sachen Farbgestaltung. Farbe ist aber die "bedeutendste" Variationsmöglichkeit auf Websites, weil sich für fast alles andere schon Regeln eingeschlichen haben: Ein Banner kommt nach oben (/links in die Ecke); die Hauptnavigation entweder auch nach oben oder nach links; der eigentliche Inhalt in die Mitte; und rechts ggf. noch kontextbezogene Informationen. Natürlich gibt es auch ganz anders gestaltete Websites, aber das sind auf die große Masse gesehen Ausnahmen.


So, genug der Theorie-Reden, zurück zu meinem Anliegen: Wie bringe ich euch dazu mitzumachen? Hier ein paar Fakten zu den Rahmenbedingungen:
- Es werden keine Daten erhoben, mit denen man einen Einzelnen identifizieren könnte.
- Es ist bei meiner Untersuchung nicht wichtig, den Befragten bis zum Schluss im Unklaren über Sinn und Zweck irgendwelcher Fragen zu lassen, man erkennt also Sinn und Zweck der allermeisten Fragen.
- Ich mache das nicht fürs stille Kämmerlein. Auf der Konferenz GOR im April stelle ich schonmal erste Ergebnisse vor, außerdem wird in meinem Fachbereich basierend auf meinen Ergebnissen weitergeforscht.
- Selbstverständlich gibt es zu Beginn der Befragung Hintergrundinfos zum Thema und auch zu mir und meinen Betreuern an der Uni. Außerdem meine Email-Adresse und zum Schluss eine Textbox für Fragen und Anmerkungen.
- Ich biete an, den Befragten über die Ergebnisse der Untersuchung zu informieren und tue das dann auch wirklich, auch wenn das noch ein bisschen dauert (ich will nicht wissen, bei wie vielen Onlinefragebögen ich Ergebnisse am Schluss angefordert habe und doch nie etwas bekommen habe...)
- Die Befragung dauert in der momentanen Version 25-40 Minuten, je nach dem wie routiniert man beim Ausfüllen von Onlinefragebogen ist.
- Technische Voraussetzungen: Cookies müssen zumindest temporär aktiv sein, damit Mehrfach-Teilnahmen ausgeschlossen werden. Javascript muss aktiv sein, außerdem wird es sich wohl nicht verhindern lassen, dass für einige Fragen (Bewertung der Ästethetik) ein installierter Flash-Player aktiv ist.


Ist bei diesen Punkten etwas für euch Wichtiges dabei, das für euch ein Grund ist bei einer Befragung engagiert mitzumachen bzw. nicht? Gibt es andere Dinge, die ich noch nicht genannt habe?
Und natürlich die Frage: Gibt es bestimmte Dinge, die ich zu den Online-Typen unbedingt abfragen sollte? Der Ästhetik-Teil ist schon ziemlich fest, aber beim Nutzertypen-Teil kann ich relativ problemlos noch Sachen ergänzen.


Na, dann bin ich ja mal gespannt, wen ich mit dieser Textwand erschlagen/abgeschreckt/gelangweilt, und wessen Interesse ich geweckt habe. Ich freu mich auf euer Feedback!
Re: Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 28.01.2009, 14:40:11
na bitte geht doch.

schreib doch einfach deine vorvorfragen z.b. von 1-21 runter und ich mach meine häckchen dran.
--
plumpudding
Re: Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von ehemaliges Mitglied_84475
als Antwort auf vom 28.01.2009, 14:40:11
Wer so freundlich fragt, wird selbstverständlich unterstützt . Außerdem finde ich das Thema interessant. Also her mit den Fragen, ich mache ganz sicher mit !

Gruß, Ursula

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karl
karl
Administrator

Re: Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von karl
als Antwort auf ehemaliges Mitglied_84475 vom 28.01.2009, 17:31:34
Ich habe den Eingangstext auch mit großem Interesse gelesen und würde schon einmal so antworten: Wer sich erkennbar so viel Mühe gibt, wird sicherlich freundlicher wahrgenommen als jemand, der einfach nur einen Link hinwirft nach dem Motto "Jetzt füllt mal schön aus". Nach so einer Einführung fühlt man sich als Partner ernst genommen und hilft doch gerne.

Nun aber zu einem der angesprochenen Punkte: Mich würde sehr die Korrelation des Online-Verhaltens mit dem Offline-Verhalten interessieren. Z.B. "Welche Tageszeitungen lesen die Nutzer der Webseite A, welche die der Webseite B?". Vielleicht lesen die Nutzer der Webseite C gar keine?

Interessant wäre auch der relative Anteil an Fernseh- und Internetkonsum. Stehen beide in direktem Wettbewerb oder ergänzen sie sich? Ist auch diese Relation abhängig von dem Typus des Internetnutzers (oder Fernsehnutzers), z. B. surft ein Liebhaber der Privaten Fernsehsender lieber auf Webseite A und der Liebhaber der öffentlich-rechtlichen Sender lieber auf Webseite B?

In welcher Form werden wir die Ergebnisse der Befragung einsehen können?
--
karl
Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf vom 28.01.2009, 14:40:11
So lasse selbst ich mir die Aufmachung für eine geplante Umfrage gefallen. Sieht doch gleich ganz anders aus. Da muss ich Karl zustimmen. Ich bin gespannt auf die Fragen.

Liebe Grüße,
--
woelfin
Re: Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 28.01.2009, 14:40:11
Vorab: Ich frage mich gerade, ob mein Thread hier im Schwarzen Brett überhaupt richtig eingeordnet ist. Wenn nicht, wäre ich einem Mod/Admin sehr dankbar, wenn das Ganze verschoben statt geschlossen werden könnte.


Vielen Dank für Eure Rückmeldungen und natürlich für das Lob - aber wartet damit lieber, bis ihr den Fragebogen gesehen habt
Ich will versuchen die Fragen kurz einzugehen.

- plumpudding: Wenn ich dich richtig verstehe, würdest du einige Fragen gerne schon vor der eigentlich Befragung sehen. Das kann ich nicht machen, weil es immer Erinnerungseinflüsse geben kann; alle Fragen sollen gleich spontan (bzw. gleich unspontan) beantwortet werden.

- karl: Jaaa, den Vergleich mit dem Offline-Verhalten finde ich auch äußerst spannend. Er gehört zu den ungefähr dutzend Dingen, die ich noch gerne untersucht hätte, der aber partout keinen Platz mehr in meiner Arbeit gefunden hat. Eigentlich wäre allein so ein einigermaßen vollständiger Vergleich Stoff für mehrere Diplomarbeiten. Ziemlich kompakt auf 15 Seiten zusammengefasst haben Herr Oehmichen und Herr Schroeter ihre Forschungen der letzten Jahre ebenfalls in den media Perspektiven (Direktlink pdf). Da werden auch einige der Unterfragen von dir auf Basis von deren Daten beantwortet.
Zu den Ergebnissen, die ich frei zugänglich mache: 100%ig sicher ist das noch nicht. Am liebsten wäre es mir, wenn ich einfach die ganze Diplomarbeit ins Netz stellen könnte. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, weil die Veröffentlichungs-Rechte dafür nicht etwa bei mir, sondern bei meinen Betreuern und der Uni liegen werden. Das Mindeste wird aber eine 5-10-seitige Kurzzusammenfassung sein. (Was war die Fragestellung, wie wurde untersucht, was ist rausgekommen: Gab es bei mir eindeutig verschiedene Nutzertypen und eindeutig verschiedene Ästhetik-Präferenzen? Was bedeutet das Ganze für die echte Welt und für weitere Forschung?) Egal welche der beiden Varianten es wird, voraussichtlich im Juli/August schicke ich das an alle, die mir wiederum eine Email geschickt haben, dass sie die Ergebnisse haben wollen. Ich finde es frustrierend, dass das so spät geschieht, aber das komplette Schreiben der Arbeit dauert sehr lange (bis ca. Anfang Juli), und erst wenn sie korrigiert und bewertet wurde (was nochmal rund 8 Wochen dauert), darf ich überhaupt mehr als nur eine Quintessenz veröffentlichen.



Ich möchte noch eine (etwas längere) Lanze brechen für die Leute, die hier nur einen Link zu ihrer Befragung posten, und das war's. Fragebögen generell, und freiwillige Online-Fragebögen insbesondere, hochwertig zu erstellen, zu präsentieren und auszuwerten ist nicht einfach. Ich habe im Studium schon ein Dutzend Online-Befragungen durchgeführt, als Grundlage dienten mir zig Vorlesungen, Seminare und Prüfungen in wissenschaftlichem Arbeiten und Statistik. Und trotzdem kann ich keinen Fragebogen zu gestalten, bei dem nicht der eine oder andere erbost abbricht.
Ein paar Beispiele... Manche Fragen sind für die meisten Fragestellungen Pflicht, weil sie erfahrungsgemäß ziemlich gut zwischen den Befragten differenzieren. Dazu gehören das Geschlecht, das Alter und der höchste Schulabschluss (nicht aber das Einkommen, weil da eh fast keiner ehrlich antwortet). Für einige Leute ist die Frage nach dem Schulabschluss aber schon ein Affront, und ich kann das auch nachvollziehen.
Ein anderer Aspekt ist die Länge: Wenn ein Fragebogen 30 Minuten dauert, bricht erfahrungsgemäß 1/3 derjenigen ab, die es über die Einstiegsseite hinaus geschafft haben. Schon nach etwas mehr als 30 Minuten steigt die Abbruchrate drastisch an. Viele Fragestellungen lassen sich aber innerhalb von einer halben Stunde kaum bearbeiten; auch für meine Untersuchung ist das ein großes Problem.
Kommen wir zur Transparenz: Wie gesagt kann ich bei meiner Befragung ruhig sagen, worauf sie abzielt. Im letzten Semester habe ich aber eine Seminararbeit betreut, bei der meine Kommilitonen herausfinden wollten, ob die Teilnehmer stinklangweilige und unnütze Aufgaben auf einer ästhetischen Website länger bearbeiten als auf einer hässlichen. Die konnten schlecht eine Einführung geben: "Ja, Sie kriegen jetzt die hässliche Website mit total sinnlosen Aufgaben. Wir wollen gucken, ob Sie deswegen schneller aufgeben als Ihr Nachbar, der die schöne Website kriegt." Bei sehr vielen Untersuchungen hat man dieses oder ein ähnliches Problem. Am Ende der Befragung kann man dann über den eigentlichen Zweck aufklären, vorher aber nicht.
Die technische Umsetzung: Das Handbuch der Befragungssoftware, die ich benutze, hat über 600 Seiten. Die Oberfläche für die Einstellungen ist kompliziert. Wer zum ersten Mal die Aufgabe kriegt so eine Umfrage zu gestalten, wird mit ziemlicher Sicherheit eine Schrott-Befragung mit lauter Mängeln abliefern, wenn er nicht von einem sehr erfahrenen Online-Befrager unterstützt wird.
Und so kann man die Liste ewig weiter führen, warum es schwierig ist, vernünftige Befragungen zu machen. Es ist noch keine meisterhafte Befragung vom Himmel gefallen, seid also bitte nachsichtig, gerade mit Studenten

Bleibt noch der berühmte Satz "Der Ton macht die Musik". Und hier stimme ich voll ein. Wer seine potentiellen Teilnehmer als Subjekte sieht, die zur Zielerreichung eines Projektes nötig sind, hat meiner Meinung nach nicht verstanden, wierum es laufen sollte: Ein Forscher mit Online-Fragebogen braucht nette Teilnehmer, die ihre Zeit opfern. Bei manchen Leuten kommt es mir so vor, als meinten die Versuchsleiter, dass die Teilnehmer froh sein sollten, dass sie an der Befragung teilnehmen dürfen.


So, jetzt habe ich aber schon zu viel geschrieben, ich muss ins Bett.
Noch eine Frage zu meinem eigentlich Anliegen von oben: Wer von euch hat keinen Adobe Flash-Player mindestens in Version 8 installiert? Wenn das viele sind, muss ich mir nämlich noch etwas einfallen lassen... Testseite bei adobe.com
Re: Demnächst Befragung: Online-Nutzertypen & Ästhetik
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 29.01.2009, 00:41:53
huhu onlinenutzertypen, danke für deine aussage. damit kann ich doch etwas anfangen.

das problem bei den umfragen ist ganz klar – wie donaldd das bereits geschildert hat -, dass vielfach unter dem denkmäntelchen einer diplomarbeit anfragen gewerblicher kommt. das macht misstrauisch.

nee nee, ich wollte keine fragen vorab. ich hatte dich so verstanden, dass du versuchen möchtest vorab zu erfragen, was senioren überhaupt wollen, um das in deinen fragekatalog einzubeziehen. so nach dem motto: wieviele personen wollen lieber rot statt grün.

es geht nicht um „hochwertiges“. nur das einstellen eines fragebogens oder experimentes (wie sabrina es hervorhebt) ist für mich einfach aus dem grund problematisch, weil ich mir vorkomme wie ein versuchskarnikel und ich bin nunmal nicht bereit, das klaglos hinzunehmen. und sicherlich hat das auch dazu geführt, dass einige „nein“ sagen und „das machen wir nicht mehr“.

soweit mir bekannt wurde, lehnen einige andere foren ein einstellen der online-befragungen ab. einmal weil jede menge eingestellt wird, zum anderen weil es nicht einmal für nötig gehalten wird, den forenbetreiber zu fragen. hier im forum haben studenten einfach glück, dass der namen unseres forenbetreibers „professor fortenbetreiber“ ist und damit direkt verständnis für die arbeiten vorhanden sind. aber das ändert nichts daran, dass mitglieder (jedenfalls einige von denen mit denen ich spreche) grundsätzlich dazu bereit sind, sich an diesen befragungen zu beteiligen aber eben nicht wie ware oder senile alte knöppe behandelt werden möchten. denn wie hier eindeutig zu erkennen ist, sind verdammt rege und kluge knöppe dabei. aber um das zu erkennen, müsste „man“ sich hier erst einmal umsehen aber das ist verbunden mit zeit nehmen. wie heisst es so schön "aber einen tod muss man nunmal sterben".

es sollte vielleicht bei einer befragung darauf geachtet werden, …benötige ich für den verlauf der antworten, die fragen, die auf seite 3 gestellt wurden, zur beantwortung auf seite 10 und kann ich problemlos zu seite 3 zurück oder muss ich dann den ganzen „schmodder“ nochmals beantworten. ist dem nämlich nicht so, gehöre ich zu den befragten, die einfach an diesem punkt aufhören, weil mir die ganze handhabung zu umständlich ist.

adobe ist bei mir vorhanden.


--
plumpudding

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