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Schwarzes Brett Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.

Tina1
Tina1
Mitglied

Re: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von Tina1
als Antwort auf karl vom 30.05.2014, 15:23:41
Liebe Tina1,

das wird mit dem Handy funktionieren. Du drückst eine Taste, die besagt, dass Du ein Taxi haben möchtest und dieses weiß sofort, wo Du bist aufgrund der Ortungsfunktion. Das nächste freie selbstfahrende Taxi holt Dich ab, Du sagst deine Zieladresse und wirst dann dort abgesetzt. Das Taxi sucht sich den nächsten Kunden.

Ob Sergey Brin Recht hat mit der Annahme, dass niemand mehr ein eigenes Auto besitzen will, ist natürlich ungewiss. Sicher aber wird es in der Großstadt keinen Sinn machen, ein eigenes Auto zu benutzen.

Karl
geschrieben von karl


Danke, also es wäre ein Taxi ohne Fahrer. Das ganze würde
aber nur Sinn machen, sich lohnen, wenn die Kosten
wesentlich günstiger wären wie bei einem Taxi, ansonsten
kann man alles beim alten lassen. Oder sehe ich das Falsch?
Führerschein würde sich dann auch erledigen, denk ich mal?
Tina
karl
karl
Administrator

Re: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von karl
als Antwort auf Tina1 vom 30.05.2014, 15:34:46
Hallo Tina1,

ja interessant, was wäre anders, außer den von mir oben bereits genannten Punkten in Bezug auf Sicherheit etc.?

Ich glaube nicht, dass alle Autos gleich sein werden, dazu sind viele Menschen zu eitel, sie brauchen Statussymbole und die Autokonzerne werden daran weiter verdienen wollen. Es wird auch weiterhin Autos als Eigentum geben, aber die "Taxis" werden den öffentlichen Nahverkehr revolutionieren.

Derjenige, der detaillierte Vorhersagen macht, der wird aber auch oft falsch liegen, deshalb höre ich jetzt auf.

Karl
karl
karl
Administrator

RE: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von karl
als Antwort auf karl vom 30.05.2014, 22:25:02
VW will schon 2021 selbstfahrende Taxis auf die Straße bringen.

Damit zeigt sich, dass die Entwicklung doch schneller sein wird, als hier von den meisten prognostiziert wurde.
 

VW-Digitalchef Johann Jungwirth spricht im Interview über autonomes Fahren - und verrät, wann und wie VWs Mobilitätsdienst Moia konkret starten soll.

manager-magazin.de: Herr Jungwirth, vor einigen Wochen haben Sie auf der Automesse IAA Volkswagens Pläne für selbstfahrende Fahrzeuge konkretisiert. Der selbstfahrende Personentransporter Sedric soll schon ab 2021 durch die ersten Städte kurven. Womit soll es losgehen?

Johann Jungwirth: Unser Ziel ist es, 2021 in zwei bis fünf Städten mit komplett selbstfahrenden Fahrzeugen zu starten. Diese Fahrzeuge sollen jedes Ziel in der Stadt anfahren können, das wird ein echter Tür-zu-Tür-Transport. Wir testen die Sedric-Fahrzeuge aktuell auf unserem Werksgelände in Wolfsburg und auf dem Prüfgelände in Ehra-Lessien. Auch auf ganz normalen Straßen erproben wir unsere selbstfahrenden Fahrzeuge, allerdings noch mit eingeschränktem Funktionsumfang.

Das ist keine gute Nachricht für Taxifahrer, auch nicht für Taxiunternehmen, denn VW will wohl diesen Service selber betreiben. Dazu startet VW bereits 2018 mit 200 rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen sein Dienstleistungsprojekt "Moia". Die E-Taxis werden bis zu 6 Sitze haben und herkömmlichen Taxis Konkurrenz (zunächst noch mit menschlichem Fahrer) machen. Ab 2021 sollen die Menschen nur noch Begleiter für den Notfall sein, bis dass sie dann ganz wegfallen.

Ähnliche Projekte betreiben Daimler und BMW.


Karl

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Klara39
Klara39
Mitglied

RE: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von Klara39
als Antwort auf karl vom 20.10.2017, 08:41:08

Selbstfahrende bzw. automatisch gesteuerte Autos sind schon eine tolle Erfindung. Aber dann müsste man auch einen neuen Menschen dazu erfinden emoji_wink. Wir haben vor kurzem eine längere Busreise gemacht und uns auch mit dem Fahrer unterhalten, z.B. über Bremssysteme, die die Entfernung messen und automatisch bremsen, wenn der Abstand zu kurz wird. Aber schon da geht es los. Da die meisten Fahrer unter Zeitdruck stehen, schalten sie diese Systeme nicht an, denn solange es Lückenspringer auf den Straßen gibt, werden sie ständig ausgebremst und verlieren Zeit. Also wird es weiter Auffahrunfälle geben. Ich habe während der Fahrt die LKW-Fahrer beobachtet, wenn man so sieht, was sie beim Fahren treiben, stehen einem die Haare zu Berge (Manche lenkten mit den Knien und spielten mit dem Smartphone!)
Langer Rede kurzer Sinn: ich habe ein kleines Automatik-Auto, das ist mein Zugeständnis an Fremdbestimmung und reicht völlig aus.
Ach ja, und Fahrschulen wären dann auch überflüssig - man brauchte nur eine Betriebsanleitung! Und wer zahlt den Schaden, wenn die Technik mal streikt?
Klara

Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

RE: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von Monja_moin

emoji_laughingemoji_thumbsupemoji_laughing
Jawolll !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
karl
karl
Administrator

RE: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von karl
als Antwort auf Monja_moin vom 22.10.2017, 16:36:25

Spätestens unsere Enkel werden es erleben. Ein Anfang ist mit den Robotstaubsaugern und den Wischrobotern doch längst gemacht.


Karl


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olga64
olga64
Mitglied

RE: Google stellt Prototype für selbstfahrende Autoserie vor.
geschrieben von olga64
als Antwort auf Klara39 vom 20.10.2017, 11:42:25

Ich bin sicher, FAhrschulen wird es weiterhin geben. Selbstfahrende Autos heisst ja aus heutiger Sicht nicht ,dass die Menschen schlafend in dem Gefährt sitzen. Sie müssen ja eingreifen, wenn ein bestimmter Alarm ertönt und auch das muss "gelehrt" werden.
Naturgemäss sträuben sich im Vorfeld alle Menschen, die mit autofahren Geld verdienen: Busfahrer, Lkw-Fahrer und irgendwann die Millionäre, die mit Autos im Kreis fahren und das auch noch Sport nennen.
Die werden natürlich nicht mehr in dem Umfang gebraucht wie heute und sollten sich schon bald (insbesondere wenn sie jünger sind) darauf einstellen, überlegen, wie sie sich umschulen können und vor allem ihre Gewerkschaften (sofern sie Mitglieder sind) veranlassen, diese Situation frühzeitig anzugehen.
Wie ich aber seit Jahren höre, finden Speditionen keine geeigneten Fahrer mehr, weil die wenigsten Menschen Lust auf diesen Job haben,der sie von ihren Familien entfremdet und der ausserdem schlecht bezahlt ist und teilweise unmenschliche Bedingungen für das Leben im Truck bietet. Nicht alle sind so nostalgisch veranlagt, dass sie dies gut finden, weil auch die grossen Weiten wie in den USA im dicht besiedelten Deutschland/Europa fehlen.
Also Speditionen dürfte es entgegenkommen, wenn der FAktor Mensch ausfällt.
Auch die öffentlichen Verkehrsmittel dürften dadurch attraktiver werden, zumal wenn die Tickets vielleicht billiger werden, weil der Mensch ja nicht mehr als Kostenfaktor dient. Es gibt ja heute schon fahrerlose U-Bahnen und auch Busse, die im Strassenverkehr rum-cruisen. Olga


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