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Schwarzes Brett heute Hart aber fair - auch zu Gaza

Medea
Medea
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von Medea
als Antwort auf yankee vom 22.01.2009, 00:37:52
Der "schleimige" Friedman ist nicht mehr schleimig, das ist mir angenehm aufgefallen - allerdings auch kaum zügelbar und fällt zu oft den anderen ins Wort. Daß es zum Teil sehr erregt zuging, war verständlich bei der Brisanz dieses Themas, Herr Dreßler in seiner Sachlichkeit hat mir gefallen - diese Sendung lohnt sich, sie noch einmal anzusehen.

Medea
rolf †
rolf †
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von rolf †
als Antwort auf Medea vom 22.01.2009, 08:33:50
Ich wollte mir die Sendung eigentlich auch nochmal ansehen, aber den dauernd abweichenden und unterbrechenden Friedmann tue ich mir nicht nochmal an.
In der Bewertung stimme ich mit Karl überein.
--
rolf
hugo
hugo
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von hugo
als Antwort auf yankee vom 22.01.2009, 00:37:52
hallo yankee, du schreibst: Ich hoffe es wurde nicht allzuviel über solche Nebensächlichkeiten diskutiert und vom eigentlichen Thema abgelenkt."

Mein Eindruck, es wurde total vom eigentlichem Thema abgelenkt

das eigentliche Thema (Unterthema)Nach den Kriegsbildern sind die Deutschen hin und her gerissen: Was sollen sie stärker verurteilen? Den Raketenterror der Hamas oder die Kriegswalze Israels? Wer lügt? Wer hat Recht? Und ist es für uns tabu, auch Israel offen zu kritisieren?

Über die Kriegswalze der Israelis wurde fast gar nicht diskutiert, sie wurde nur erwähnt und es wurde versucht, ich sage versucht,,zum Thema: das Tabu, Israel offen kritisieren zu dürfen, ohne in die Falle des Semitismus/Antisemitismus zu geraten,,,

Nee dazu sind sie gar nicht erst gekommen, sie waren sofort in dieser Falle gefangen und Friedmann ließ auch gar kein Herauskommen zu.

Die Versuche des Moderators Kienzles und Blüms auf dieses Thema zurückzukommen wurden sämtlich abgebloggt.

Den verunsicherten Bürger hugo, ließ dieser abend noch verunsicherter zurück,,wer da gehofft hatte mal eine Linie zu sehen, eine Richtschnur, wie man sich selber am sichersten immer auf dem Pfad der Diskutiertugend hält und wie weit man nach rechts und inks abweichen darf ohne in Gefahr zu geraten als rechter /Nazi oder Antisemit zu gelten,,,nein das wurde nicht klar herausgearbeitet, dazu waren diese "Experten" nicht in der Lage,,

wir werden uns wohl weiterhin in einigen Grauzonen bewegen müssen,,,schade eigentlich,,
irgendwie schwirrte mir bei jedem Mundöffnen eines der Beteiligten der Begriff Befangen, Befangenheit durch meinen Kopf und je lauter und aufgeregter die Gemüter zu Werke gingen, desto mehr hatte ich dieses Gefühl,,
--
hugo

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yankee
yankee
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von yankee
als Antwort auf hugo vom 22.01.2009, 10:40:49
Hallo Hugo,

genau einen solchen Verlauf hatte ich befürchtet. Dabei wäre es wahrscheinlich gar nicht so schwierig, den Staat Israel in dieselbe Zwickmühle zu bringen, denn Völkerrechtsvertoss, Menschenrechtsverletzung und Kriegsverbrechen (Verbrechen gegen die Menschlichkeit) haben nichts mit Antisemetismus oder rechtsradikalen Parolen zu tun, sondern sind schlicht und einfach Fakten. Ich befürchte nur, daß die westliche Welt nicht das Rückrat hat, das auch genauso zu formulieren. Die scheitern scheinbar schon am "Nuttenmichel".
--
yankee
rolf †
rolf †
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von rolf †
als Antwort auf yankee vom 22.01.2009, 10:52:43
Zumindest ist die Diskussion an ihm gescheitert.
--
rolf
luchs35
luchs35
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von luchs35
als Antwort auf rolf † vom 22.01.2009, 10:53:54
Ich sehe es als höchst bedauerlich an, dass man ausgerechnet M. Friedmann immer wieder als Vertreter der Juden in Deutschland in den Vordergrund schiebt, obwohl schon des öfteren moniert wurde, dass es gerade Friedmann ist, der durch seine Art des Diskutierens antisemitsche Gefühle weckt. Und gerade davor zuckt jeder Gesprächspartner zurück, denn keiner möchte sich ganz offen gegen Friedmann stellen und sich dem Ruf, Antisemit zu sein, aussetzen.

Ich frage mich, ob das in der Absicht der einladenden Sender liegt? Das eigentliche Thema gestern Abend ging völlig in den lautstarken Auseinandersetzungen unter, die Friedmann in ungestörter Penetranz auf Nebengeleise schob.
Ein Kompliment an Norbert Blüm, der zwar vor Zorn einen roten Kopf bekam, sich aber trotz Beleidigungen nicht von seiner Meinung abbringen liess.



--
luchs35

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uki
uki
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von uki
als Antwort auf rolf † vom 22.01.2009, 10:53:54
Das eigentliche Thema wurde nicht nur von Friedmann durch Abweichungsmanöver gestört, sondern ebenfalls von Plasberg selbst, bei dem es mir so schien, als ob sein Konzept für die Sendung schon so angelegt war, vom Thema Gaza abzuweichen.

Leider formulierte Blüm seine Sätze paarmal so, als sei Friedmann Israeli und gab ihm damit Gelegenheit, lautstark und möglichst anhaltend Erklärungen abzugeben, dass er Deutscher sei.


--
uki
yankee
yankee
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von yankee
als Antwort auf uki vom 22.01.2009, 11:16:48
Scheinbar war in der Runde ja auch kein Palästinenser vertreten. Allein diese Tatsache (wenns denn so ist) deckt die Scheinheiligkeit dieser Diskussion doch auf. Da wird der Seite des Aggressors eine Plattform gegeben zu erläutern warum Israel so furchtbar fair zu den Mitbewohnern bzw. Mitmenschen war. Leider hat man den Opfern keine Chance gegeben hierzu etwas zu sagen bzw. hat vergessen sie einzuladen. Damit ist für mich auch klar, wie die Taktik der Medien und der Politik aussieht. Gebt dem dummen Volk das Gefühl darüber gesprochen und diskutiert zu haben, dann beruhigt sich das Ganze sehr schnell.
--
yankee
uki
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von uki
als Antwort auf yankee vom 22.01.2009, 11:30:14
Genau!
Einen deutschen Moslem als Vertreter der palästinensischen Seite hatte auch ich vermisst.

Alles Show.


--
uki
pilli †
pilli †
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Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von pilli †
als Antwort auf luchs35 vom 22.01.2009, 11:12:52
ich meine zu ahnen luchsi,

datt du nicht gleich einen hochroten kopp bekommst und wage zu schreiben, dass ich während der sendung an den lippen von Friedmann gehangen habe, der mit den anwesenden ein verbales ping-pong gespielt hat. dem mittlerweile wort-tattrigen Blüm ist er m.e. sowatt von rhetorisch excellent mit nicht zu widerlegenden argumenten begegnet, jaanz grosse schule!

nicht schleimig, sondern eisklar hat er die mehrfachen wort-ausrutscher von opa Blüm kommentiert, der sich tatsächlich hat verleiten lassen, Friedmann aufgebracht ein "ihr" (!) entgegen zu schleudern, verallgemeinernder kann es nicht sein!

ich schreibe das, weil ich Plasberg und seine sendungen, die ich schätze, im bereich informierender unterhaltung sehe und unterhalten wurde ich bestens!

den grund, das thema auszuweiten, hat Plasberg doch für alle gut verständlich genannt? ursache waren die vielzahl der nazi-sprüche und kommentare im gästebuch zur gestrigen sendung, die dort entfernt wurden; aber die redaktion eben nicht unkommentiert lassen wollte. ein, sein gutes recht als moderator und gastgeber der sendung nach weiteren ursächlichen zusammenhängen zum thema zu suchen?! das kann wohl niemand Friedmann anlasten?

...

nun Karl

auch nutten sind menschen, die nicht nur Friedmann besucht hat! welch versöhnliche art ist denn das, bei gemachten fehler in der vergangenheit nun gleich den "Nutten-Michel" raus zu kramen; datt ist nicht wirklich fein, meine ich mal? ich differenziere da gerne, das eine hat nix mit dem anderen zu tun...


--
pilli

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