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Schwarzes Brett heute Hart aber fair - auch zu Gaza

rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Off topic: Zwangsprostitution und Kokain
geschrieben von rolf †
als Antwort auf karl vom 22.01.2009, 13:24:26

...Für mich ist es ein Skandal, dass er inzwischen wieder ebenso häufig im TV zu sehen ist wie früher.
--
karl
geschrieben von karl


Das verstehe ich auch nicht, zumal er noch genauso arrogant und selbstherrlich auftritt, wie früher.
--
rolf
yankee
yankee
Mitglied

Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von yankee
als Antwort auf miriam vom 22.01.2009, 12:40:30
in den Diskussionen hier aber auch andernorts, fehlen sehr oft die elementarsten Kenntnisse über Israel.

Zitat Yankee: "Genauso gibt es auch jüdische Christen."

Auch das ein kleines Beispiel der mangelnden Kenntnisse und der Verwechslungen: es gibt natürlich christliche Israelis - aber nicht christliche Juden.

--
miriam



Aus Wikipedia ziziert:
Jüdische Bevölkerung
In offiziellen Statistiken wird vorrangig zwischen Juden und Nichtjuden unterschieden, hier werden die Juden sowohl als Volk wie auch als Religion verstanden. Im Jahre 2001 waren 81 Prozent der israelischen Bevölkerung jüdischen Ursprungs (in dieser Rechnung ist nicht die Bevölkerung der besetzten Gebiete enthalten), heute wird von 76,7 % ausgegangen


Ich geb dir aber Recht, daß die Bezeichnung christliche Juden sich selbst widerspricht. Letztlich erscheint mir die Bezeichnung der einzelnen Gruppen aber auch nicht als das Wichtigste und lenkt vom eigentlichen Thema ab.
Ich darf nochmal daran erinnern, daß weit über 400 Kinder weg gebombt wurden. Dies mag ja für einige einen gewissen Unterhaltungswert haben und für andere nicht so wichtig wie die Bezeichnung oder Betitelung eines Volkes. Sind ja schliesslich auch nicht eure/unsere Kinder/Enkel zerstückelt, ermordet oder verletzt worden. Die Frage der rhetorischen Qualitäten einzelner Diskutanten aus einer zweifelhaften Sendung ist vielen wohl auch von grösserer Bedeutung als die brutalen Fakten. Hart aber fair - daß ich nicht lache. Was ist denn an einer Sendung fair, indem die Betroffenen gar nicht zu Wort kommen. Das finde ich nur hart aber nicht fair. Krankenhäuser und Schulen zu bombardieren ist hart aber nicht fair. Aber darum geht es in der Sendung ja nicht, sondern darum welcher Diskutant am besten rüber kommt. Die Grundhaltung vieler Menschen auch in diesem Forum ist hart aber nicht fair den eigentlichen Opfern gegenüber. Es ist beschämend daß ein solches Thema in einer Sendung nur dazu dient um hinterher die Rhetorik eines Verteidigers des Massenmordes zu bewundern.

Schönen Tag noch
--
yankee
ehemaligesMitglied451
ehemaligesMitglied451
Mitglied

Re: Off topic: Zwangsprostitution und Kokain
geschrieben von ehemaligesMitglied451
als Antwort auf rolf † vom 22.01.2009, 13:32:19
wer sich genauere Gedanken über "TV" (ob nun ÖR oder privat) macht, der versteht das schon. Die Teilnahme von F ist kein Ruhmesblatt für Plasberg, der offenbar genauso den zeitgeistgerechten TV-Massstäben anheim fällt, wie das "Dschungelcamp" ala RTL.

donaldd

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rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Off topic: TV
geschrieben von rolf †
als Antwort auf ehemaligesMitglied451 vom 22.01.2009, 13:43:27
Da stimme ich dir zu, auch bei den ÖR-Sendern gilt: Erst kommt die Quote, dann die Quote und dann?
--
rolf
hugo
hugo
Mitglied

Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von hugo
als Antwort auf wikinger vom 22.01.2009, 12:33:31
hallo wikinger, du sagst: Am Besten gefiel mir Dreßler und Kienzle, die immer sachlich blieben.

den Eindruck hatte ich auch, aber da ich mich an eine Sendung erinnere von vorletzter Woche genau vom:
12. Januar PHOENIX Runde Moderation: Gaby Dietzen "Der ewige Konflikt? - Krieg im Gazastreifen" mit Rudolf Dreßler (Ehem. Botschafter Israel), Lea Fleischmann (Schriftstellerin), Fuad Hamdan (Eine WeltHaus e.V. München) und Thomas Silberhorn, CSU

dort hatte ich ihn völlig anders in Erinnerung,,er war total einseitig und nur pro-Israel eingestellt und wollte mit seinen guten Beziehungen, seinen langen Israelaufenthalten und den besonderen Kenntnissen punkten und angeben,,

gestern, ok hat er sich mächtig zurückgehalten und auch die eine oder andere Meinung so stehen gelassen,,,

in einem Beitrag aus dem Jahre 2000 (Spiegel online)las ich: Takt, Zurückhaltung und das Schreiten auf leisen Sohlen sind bis heute die Prinzipien der Diplomatie, von der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten des Gastlandes ganz abgesehen. Der sozialdemokratische Haudegen Rudolf Dreßler muss diese Kunst noch lernen.

damals machte er sich mit dem so vorlauten wie naiven Vorschlag, Jerusalem zu internationalisieren, großen Ärger

bis heute hat er tatsächlich dazugelernt und,,das konnte man gestern sehen,,,aber was er tatsächlich denkt, das kam gestern nicht rüber,,er war sehr TV tauglich geglättet -meine Meinung.
--
hugo
wikinger
wikinger
Mitglied

Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von wikinger
als Antwort auf hugo vom 22.01.2009, 17:37:31
Die Sendung habe ich nicht gesehen. Bei Talkshows habe ich oft das Gefühl das was die Gäste sagen und denken weit auseinander klafft . In den Talkshows sind die Politiker auch sonderbar schlau und "wissen" was man alles besser machen kann, aber sind sie aus dem Studio scheinen sie es wieder vergessen zu haben. Und was mich dabei auch ärgert ist, daß ich mir das Geschwafel anhören muß und nicht meinen Senf dazu geben kann. Wenn ich sowas sehe, denn nur hart aber fair. Bei anderen Sendungen wird mir, was diesmal bei dieser Sendung zuviel durcheinander gesprochen, so daß man nichts versteht.
--
wikinger

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hugo
hugo
Mitglied

Re: heute Hart aber fair - auch zu Gaza
geschrieben von hugo
als Antwort auf wikinger vom 22.01.2009, 22:48:32
hallo wikinger,,:daß ich mir das Geschwafel anhören muß und nicht meinen Senf dazu geben kann,,,,passt wie die Faust aufs Auge,,so wird es wohl vielen Menschen ergehen,,

nun hab ich gerade mal zusammengefasst,,was gegenwärtig von der Politik für Gaza zu erwarten ist,,

ausgehend davon das der Terrorist Israel (der ja hundertmal effektiver und präziser seine zerstörerischen Werke präsentiert und dafür in den Medien noch Zustimmung erheischt und bei Talkrunden in Schutz genommen und verteidigt wird,,) ja auch eine indirekte Aufforderung von Obama bekam, die anderen Terroristen in Gaza zu stoppen,
kann man den Termin der Kampfhandlungen und des Überfalls auf Gaza gut verstehen,,

Wenn also der eine Terrorist eine Vorrangbehandlung mit Samthandschuhen bekommt und der andere (die Hamas) nicht als Gesprächspartner anerkannt, ja sogar bösartig ignoriert wird,,wie sollen sich dann Verhandlungen gestalten und zu irgendwelchen dauehaft brauchbaren und friedlichen Ergebnissen kommen ?

Ich glaube auf dieser Basis ist der nächste Streit vorprogrammiert,,und soweit ich das überblicke, kann Israel gar nicht an einer schnellen friedlichen Lösung interessiert sein, weil das auch Rückzug bedeuten würde,,

,,Nur in Kriegszeiten und anhaltenden kriegerischen Auseinandersetzungen kann Israel die Besetzung fremder Ländereien vor der Weltöffentlichkeit so halbwegs glaubhaft als erforderlich für seine Sicherheit verkaufen,,

Ein Friedensbemühen würde auch unweigerlich einen Rückzug einschließen müssen und dem will Israel freiwillig wohl nicht zustimmen.

Obama hatte wörtlich bei seinem Israelbesuch gesagt: "Wenn jemand Raketen in mein Haus schießen würde, in dem meine Töchter nachts schlafen, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um das zu stoppen."und ich denke er hat damit nicht die Palästinenser gemeint, die sich wehren sollten,,

denn weiter sagte er: "Und ich würde erwarten, dass die Israelis das Gleiche tun",

wenn das in den Ohren der Israelis keine Aufforderung zum Töten war ??dann weiss ich ja nicht,,

immerhin hat Obama ja auch nichts (oder fast nichts) gegen die Todesstrafe,,er kann sich das gut vorstellen und?? heute kannste in der Zeitung lesen :"Erste Giftspritze in Texas nach Amtseinführung Obamas,,"

kann Zufall sein,, mal sehn was noch kommt und wie fair mit den Menschen im nahen Osten -während seiner Amtszeit- umgegangen wird, wird sich auch bald zeigen.


--
hugo
niederrhein
niederrhein
Mitglied

Kleine Anmerkung
geschrieben von niederrhein
als Antwort auf pea vom 21.01.2009, 07:19:46
Kleine Anmerkung

Eigentlich wollte ich einen längeren zusammenfassenden Beitrag schreiben - daß mich das Thema tangiert, ist dem einen oder anderen ST-Mitglied bewußt - ...
aber jetzt zunächst begnüge ich mich nur mit einem Hinweis auf das Gästebuch zur Sendung beim WDR: 107 Seiten!


Aufgrund der Diskussion hier im ST habe ich mir sowohl die Hörversion der Sendung (Vorteil: Man konzentriert sich mehr auf die Argumente) heruntergeladen und angehört als auch den Video-Stream (so nennt man das wohl neudeutsch?) angeschaut. Anschließend eben die Beiträge zur Sendung auf der Webseite des Fernsehsenders (Gästebuch))


Die Bertha
vom Niederrhein


silhouette
silhouette
Mitglied

Re: Kleine Anmerkung
geschrieben von silhouette
als Antwort auf niederrhein vom 23.01.2009, 14:57:26
Und? Welcher Teilnehmer brachte die guten Argumenten und auf welchen Teilnehmer hätte man verzichten können? Äußere dich doch auch.

Ich für meinen Teil fand nur den Dreßler und den Kienzle gut, den weinerlichen Israel-Touristen Blühm schon mal nicht.
--
silhouette
pea
pea
Mitglied

Re: Kleine Anmerkung
geschrieben von pea
als Antwort auf niederrhein vom 23.01.2009, 14:57:26
Hallo Bertha,

mich würde Deine Meinung auch interessieren.

Vielleicht nimmst Du Dir ja die Zeit...


--
pea

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