Schwarzes Brett Nazis auslachen!

navallo
navallo
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Re: Nazis auslachen!
geschrieben von navallo
als Antwort auf susannchen vom 31.10.2008, 14:13:58
Das Problem sind ... immer die Politiker!
geschrieben von arno


Wofern arno unter „Politiker“ weniger eine Berufsbezeichnung versteht als eine oft zutreffende psychologisch typisierende Diagnose, hat er ja Recht.

„Die Bescheidenen wären die besseren Politiker, wenn sie nur nicht so bescheiden wären“ hat sinngemäß wer(?) gesagt. Wohl daher sind die Fähigen in dieser Riege nicht eben überproportional vertreten.


--
navallo
arno
arno
Mitglied

Re: Nazis auslachen!
geschrieben von arno
als Antwort auf susannchen vom 31.10.2008, 14:13:58
Hallo, susannchen,

Du schreibst: "Den meisten Westdeutschen fehlt die Courage mal Putz zu machen und auf die Strasse zu gehen."

Das ist richtig!
Der Grund dafür liegt in der entsolidarisierten
Gemeinschaft in den alten Bundesländern.


Der gelebte Wettbewerb auf allen Gebieten hat die
Menschen zu Einzelkämpfern werden lassen.

Die Solidarität der DDR-Bürger hat die Wiedervereinigung ermöglicht!
In Polen wurde auch über die Solidarität des Volkes das System gekippt!


Viele Grüße
--
arno
aurora
aurora
Mitglied

Re: Nazis auslachen!
geschrieben von aurora
als Antwort auf arno vom 31.10.2008, 21:54:17

--
aurora
Hallo,
ich denke, dass es gewollt ist und alles dafür getan wird, dass sich die Leute nicht solidarisieren. Einen Beitrag leistet auch unser "effektives" Bildungssystem, das die Leute bewusst dumm hält.
Einen guten Tag wünscht
Aurora

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susannchen
susannchen
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Re: Nazis auslachen!
geschrieben von susannchen
als Antwort auf aurora vom 01.11.2008, 10:27:19
Dein Gedanke ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
--
susannchen
Re: Nazis auslachen!
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf susannchen vom 01.11.2008, 10:34:20
Ich denke auch, die Antwort wäre eine Solidarisierung.
Ob immer eine Aktion daraus wird oder eine Gruppenbildung, das ist eine andere Sache,
Aber ein Gedankenaustausch, eine gleiche Meinung, Handlungsweise wo möglich oder ein gleichartiges Verhalten,
das wäre schon ein guter Schritt vorwärts.
Es hilft keinem, der Zivilcourage ergreift, wenn er angefeindet wird.
Das gilt in kleinen Dingen vor Ort ebenso, wie in großen Dingen überregional.
Meinungsaustausch, durchaus kontrovers, muß zu einer möglichst optimalen Handlungsweise führen.
Eine Kette ist immer nur so fest, wie ihr schwächstes Glied.
Menschenrechte, auch in Deutschland oder Europa, sollten Massensport werden.
Fangen wir doch mal im Kleinen an.
Vielleicht sogar hier.

Wenn morgen der "Russe" vor der Tür steht,
ist es doch gleich, wer neben einem steht und hilft.
Um es mal so simpel auszudrücken.
Es könnte ja der Mensch sein, mit dem ich mich vorgestern noch zoffte.
So schnell wechseln die Eindrücke.
Wir müssen uns weiterentwickeln, in der Software oben im Kopf.
Die Spatzen meckern auch nicht, wenn ihnen ein Zosse mal so richtig auf den Kopp ....
--
clabauterman
arno
arno
Mitglied

Re: Nazis auslachen!
geschrieben von arno
als Antwort auf vom 01.11.2008, 13:09:11
Hallo, clabautermann,

es steht aber kein "Russe vor der Tür"!
Die alte "Römererkenntnis": Herrsche und teile!" gilt heute
nach wie vor. Einzelkämpfer lassen sich schneller und leichter
"einnorden" als solidarisierte Gruppen!
Der die existenzbedrohende Wettbewerb auf allen Gebieten und Ebenen
unserer Gesellschaft sortiert ständig aus, vereinsamt Bürger,
schädigt die Umwelt und läßt die Schere zwischen Arm und Reich
ständig größer werden! Die Politiker kämpfen mit allen Mitteln
dafür, das der Wettbewerb mit allen Folgen ein unantastbares "Gut" bleibt!
Warum soll man "Nazis" denn auslachen?
Sie werden vom Steuerzahler subventioniert und trotzdem
will sie angeblich kein Politiker haben!

Ohne die Nazis würde die katholische Kirche in der Gesellschaft
nur noch als ein kleiner Gesangsverein wahrgenommen werden!
Ohne die Mitwirkung der katholischen Kirche, hätten die Nazis
kaum die Juden ermorden können!

Viele Grüße
--
arno

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dutchweepee
dutchweepee
Mitglied

Re: Nazis auslachen!
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf arno vom 01.11.2008, 13:50:41
es ist ein (in meinen augen) sehr interessanter aspekt, daß solidarität und gemeinschaftsgefühl vom heutigen (BRD) bildungssystem bewusst unterdrückt werden. die schüler können sich gar nicht gegenseitig helfen und müssen bei problemen teure nachhilfestunden kaufen.

ich erinnere mich an meine schulzeit in der DDR. dort belegten schüler einer klasse prinzipiell die selben fächer und kurse. es gab nur sehr wenige wahlweise obligatorische fächer.

das setzte sich an der universität fort, wo eine seminargruppe (ca 14 bis 20 studenten) immer gesamtheitlich sowohl die selben vorlesungen als auch seminare besuchte.

so konnten sich schüler und studenten bei problemen leicht gegenseitig unterstützen, da sie alle im selben stoff standen. heute beginnt das auseinander-dividieren der schüler bereits im gymnasium. zu welchem zweck?

auch probleme im studienablauf konnten wir mit "mehr druck" ansprechen, da wir alle im selben boot saßen.
arno
arno
Mitglied

Re: Nazis auslachen!
geschrieben von arno
als Antwort auf dutchweepee vom 01.11.2008, 14:29:45
Hallo, dutchweepee,

am 31.10.08 forderte der CDU-Abgeordnete F. Merz bei Maybritt Illner
im ZDF im Streitgespräch mit O. Lafontaine, daß die Kosten der Bildung
künftig privat geschultert werden sollten.
Viele Eltern sind heute gar nicht mehr in der Lage Nachhilfestunden zu
kaufen! Das entsolidarisiert die Elter und Kinder!
Du hast Recht mit Deiner Vermutung, daß die Solidarität und das
Gemeinschaftsgefühl vom heutigen (BRD) Bildungssystem bewusst
unterdrückt werden. Die CDU-Politiker glauben, daß die Absolventen eines
solchen Bildungssystems als Einzelgänger die Zukunft besser gestalten
können!
Aber jetzt weichen wir vom Thema ab!

Viele Grüße
--
arno
navallo
navallo
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Re: Nazis auslachen!
geschrieben von navallo
als Antwort auf arno vom 01.11.2008, 15:10:37
Weil Ablenkung aufmuntert, finde ich Themen-Abweichler unterhaltsamer als unaufhörliches Wiederkäuen bekannter Positionen. Mancher vermag in einem Forum gewiß Leser zu erschöpfen, niemals aber ein Thema.
--
navallo

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