Schwarzes Brett Nur ein Buchhinweis

niederrhein
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Nur ein Buchhinweis
geschrieben von niederrhein
Nur ein Buchhinweis


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Die Bertha
vom Niederrhein
seelenvogel
seelenvogel
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Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von seelenvogel
als Antwort auf niederrhein vom 18.11.2008, 21:02:04

Sklaverei.. entsetzlich ja, liebe niederrhein.

Ich denke aber...
in der heutigen Zeit und in Deutschland gehören zwei Menschen dazu.

Sicherlich jemand, der es macht,
aber auch jemand, der es mit sich machen lässt und zulässt.

Man hat immer mindestens zwei Möglichkeiten, bei einer Entscheidung.

Das Buch kenne ich aber nicht.

Liebste Grüße...

seelenvogel
Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf seelenvogel vom 18.11.2008, 21:30:10
Da weiß ich nicht, ob man sich so wehren kann.
Gewiß, es ist wohl der moderne "Verkauf" gemeint, ich kenne aber das Buch nicht.
Mit Verkauf meine ich, wenn eine Firma eine Sparte an eine andere Firma "verkauft", mit Personal.
Wenn solch eine Entscheidung gefallen ist, verlieren die betroffenen Mitarbeiter alle sonst üblichen sozialen Dinge der alten Firma.
Der Arbeitsplatz ist in der neuen Firma sicher erstmal sicher.
Aber wie lange?

Mich hat es veranlaßt, den Vorruhestand zu wählen.
Ich konnte mir das leisten, weil ich gut gespart habe.
Aber heute kann sich das kaum einer leisten.

"Verkaufen" ist für mich auch eine Sache, wenn ich mich z.B. pötzlich in einer anderen Versicherung wiederfinde.
Gut, ich gebe zu, zum echten Sklavenhandel ist das nur ein schwacher Abklatsch.
Menschenverachtend ist es in meinen Augen allemal.
Firmen, die so agieren, gehören durch den Mitarbeiter und Kunden vom Markt gefegt.
Ich wehre mich.
Aber machen das alle Betroffenen ?
--
clabauterman

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karl
karl
Administrator

Hier gibt es schon eine Rezension
geschrieben von karl
als Antwort auf niederrhein vom 18.11.2008, 21:02:04
Man wundert sich: Ist die Sklaverei nicht längst ein für allemal abgeschafft? In seinem Buch Menschenhandel gibt der US-amerikanische Journalist E. Benjamin Skinner eine erschreckende Antwort. Heute, im 21. Jahrhundert, gibt es in allen fünf Kontinenten unserer Erde mehr Sklaven als je zuvor in der Geschichte. Fünf Jahre lang hat der Autor 12 Länder bereist, um diese unfassbare wissenschaftliche Erkenntnis konkret zu untersuchen. Er musste sie leider bestätigen. Noch heute kann man sich ohne große Probleme Sklaven und Sklavinnen für alle denkbaren Zwecke kaufen und sogar nach Deutschland einführen.
geschrieben von amazon Rezensent

--
karl
hugo
hugo
Mitglied

Re: Hier gibt es schon eine Rezension
geschrieben von hugo
als Antwort auf karl vom 18.11.2008, 21:57:23
ja das ist ein ständiges nicht enden wollendes Thema

Formen moderner Sklaverei sind politische Gefangenschaft, Kinderarbeit, Zwangsprostitution, Rekrutierung von Kindersoldaten sowie die klassischen Formen der Leibeigenschaft und wirtschaftlichen Ausbeutung. Der renommierte Sklaverei-Forscher Kevin Bales schätzt, dass heute mindestens 27 Millionen Menschen in Sklaverei-ähnlichen Verhältnissen leben; die Menschenrechtsorganisation "terre des hommes" geht von mindestens 12 Millionen Sklaven aus. Die Dunkelziffer ist erheblich höher.

so zu lesen bei Planet Wissen,,,
--
hugo
wikinger
wikinger
Mitglied

Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von wikinger
als Antwort auf niederrhein vom 18.11.2008, 21:02:04
Hallo niederrhein
Ich kenne das Buch nicht. Ich denke es geht um Leiharbeit. Im Grundgesetz heißt es so schön: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Für mich ist es Menschenhandel, ich gehe noch soweit und bezeichne es als Zuhälterei, denn nichts Anderes ist es. Es geht nur um billige Arbeitskräfte. Die Firmen können bei Auftragsspitzen Arbeitslose vom Arbeitsamt holen und Zeitverträge abschließen und nach Tarif bezahlen. So sind sie nicht an den Arbeitern gebunden und umgehen damit Kündigungen. Der Arbeitgeberverband redet immer von zu hohem Kündigungsschutz, wo haben wir noch Kündigungsschutz?

--
wikinger

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Medea
Medea
Mitglied

Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von Medea
als Antwort auf wikinger vom 18.11.2008, 22:13:33
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, einen Menschen zu versklaven. Das geschieht an Kopf, Leib und Seele.
Mir fällt dazu spontan die "Gehirnwäsche" in totalitären Staaten (hier auch China) ein.

M.
Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf wikinger vom 18.11.2008, 22:13:33
Wehren wir uns denn ?
Was brauchen diese Firmen ?
Zeitarbeiter aus der Masse des Volkes.
Noch sind es in erster Linie die einfachen Tätigkeiten.
Da gibt es ja genug Menschen und man kann Löhne drücken.
Nach Ingenieuren schreien sie doch schon.
Was macht die nächste oder übernächste Ackermann-Generation, wenn das Volk schwindet.
Irgendwann müssen sie selber wieder arbeiten.
Ich weiß auch, so einfach geht es nicht.
Aber wenn in Hamburg Jungpolitiker nach 28 Semestern mit 35 Jahren ihre Wahlen verlieren und nach Versorgung schielen, geht irgendwas total schief.
--
clabauterman
wikinger
wikinger
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Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von wikinger
als Antwort auf vom 18.11.2008, 22:41:17
ja sicher Clabautermann, die Firmen schreien nach Fachleuten. Sie haben ihre Pflichten nicht erfüllt, keine Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Und wehren wir uns? Wir machen doch alles mit. Da fällt mir Aldi&Co ein mit ihren 400€-Jobs. Kaum Vollzeitkräfte. Und wer unterstützt es? Wir! Wer kauft nicht da ein. Und was geht da hinter den Kulissen ab? Man glaubt es kaum.
--
wikinger
wikinger
wikinger
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Re: Nur ein Buchhinweis
geschrieben von wikinger
als Antwort auf Medea vom 18.11.2008, 22:40:04
hi medea,
Du hast ja Recht, mir fiel im Moment nur die Leiharbeit ein, weil ich solange es die gibt einen dicken Hals habe. Es war doch vorraus zu sehen, daß die Wirtschaft es ausnutzt.
--
wikinger

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