Forum Soziales und Lebenshilfe Soziales eine geschichte zum nachdenken

Soziales eine geschichte zum nachdenken

justus39 †
justus39 †
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf burgfrau vom 10.02.2013, 02:52:52
Liebe Burgfrau,
obwohl diese Geschichte keinen gehobenen literarischen Ansprüchen genügt und medizintechnisch nicht realisierbar ist, hat sie mich dennoch angeregt, über deren Sinn nachzudenken. Auch meine größeren Enkel und meine orientalischen Freunde wissen mit derart märchenhaften Gleichnissen umzugehen, und hätten kaum Probleme damit.
In diesem Zusammenhang musste ich an einige Mütter denken, die ihre Jugend und ihre Schönheit für ihre Kinder opferten, die ihre Bildung vernachlässigten um ihrem Kind eine Ausbildung und ein Studium zu ermöglichen, und die dann später von ihnen ausgegrenzt wurden. Die Kinder schämten sich für die abgearbeiteten Waschfrauenhände und für die ungeschliffenen Umgangsformen ihrer Mutter, die ihnen symbolisch beide Augen geopfert hatte.

Verliere nicht den Mut auch weiterhin zu sagen und zu schreiben was Du für richtig hältst.

Diesen Spruch hat mir einmal ein großer Kollege in mein Gästebuch geschrieben:
Wenn Dich der Lästerer Zunge sticht dann lass dir dies zum Troste sagen:
Es sind die schlechtesten Früchte nicht, woran die Wespen nagen.


Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag
justus
Mareike
Mareike
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von Mareike
als Antwort auf fenna vom 10.02.2013, 11:06:55
Fenna, das habe ich sehr wohl verstanden.

Meine Frage geht an Dutch, nur an Dutch.

Mareike
Felide1
Felide1
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von Felide1
als Antwort auf justus39 † vom 10.02.2013, 11:26:17


so viel zum Lästern

Felide

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Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von marina
als Antwort auf dutchweepee vom 10.02.2013, 02:11:25

Die meisten der "Mädels" hier sind doch Mütter. Würde euer Sohn, selbst wenn er strahlend schön und klug wäre, Euch verleugnen, nur weil ihr einäugig putzen geht? Was ist das nur für ein Müll. Es hat nichts mit Überheblichkeit oder gar "Unfehlbarkeit" zu tun, wenn man diesen Schrott ablehnt.

Ich könnt mich schibbeln.
Mein Sohn verleugnet mich nicht, stattdessen hat er mir zum Geburtstag das Buch "Nein, ich geh nicht zum Seniorentreff" geschenkt.
Dutch, deine Beiträge hier schlagen dem Fass den Boden aus, wunderbar.
Und da fällt mir doch glatt noch ein richtiges Märchen ein, sogar von den Gebr. Grimm, also im Unterschied zu dem Schrott oben (und natürlich ist das Schrott) sogar gut geschrieben, lest mal unten im Link:
Wer also gern schöne Geschichten und Märchen - auch zum Nachdenken - liest, dafür gibt es wirklich bessere Beispiele als so einen Kappes, wie hier präsentiert.
Mareike
Mareike
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von Mareike
als Antwort auf marina vom 10.02.2013, 12:25:33

Die meisten der "Mädels" hier sind doch Mütter. Würde euer Sohn, selbst wenn er strahlend schön und klug wäre, Euch verleugnen, nur weil ihr einäugig putzen geht? Was ist das nur für ein Müll. Es hat nichts mit Überheblichkeit oder gar "Unfehlbarkeit" zu tun, wenn man diesen Schrott ablehnt.

Ich könnt mich schibbeln.
...
Dutch, deine Beiträge hier schlagen dem Fass den Boden aus, wunderbar.
...
Wer also gern schöne Geschichten und Märchen - auch zum Nachdenken - liest, dafür gibt es wirklich bessere Beispiele als so einen Kappes, wie hier präsentiert.


Es gibt wahrhaftig bessere Geschichten, aber muss das so
diskutiert werden:
wie lange bist du mitglied im ST, nicht erkannt zu haben, wer hier wie diskutiert? für allerlei flaches aber auch anderes ist platz und da müllst du das forum derart zu? was möchtest du diskutieren?


Mareike
Edita
Edita
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von Edita
als Antwort auf marina vom 10.02.2013, 12:25:33

Wer also gern schöne Geschichten und Märchen - auch zum Nachdenken - liest, dafür gibt es wirklich bessere Beispiele als so einen Kappes, wie hier präsentiert.


Marina sei froh, daß Dir noch nie solch ein Sohn über'n Weg gelaufen ist, mir aber schon!

Ein mir bekannter Arzt, kein Dr., hat, nachdem er sich in den 50-ger Jahren mit einer Praxis selbstständig gemacht hat, seine Mutter die Praxis putzen lassen: Am Anfang war das sicherlich aus finanziellen Gründen notwendig, aber...... nach vielen Jahren hat er sich eine große Villa gebaut, und die Mutter hat weiter geputzt.....und geputzt! Die Ehe des Sohnes blieb aus welchen Gründen auch immer, kinderlos, und die Mutter hat geputzt.....und geputzt! Die Mutter hat aber nicht in seiner Villa gelebt, sondern in einer kleinen 3-Zimmerwohnung gewohnt! Mit gegen 80 Jahren, sie hat immer noch geputzt, hat sich eine leichte Demenz bei ihr eingestellt, und was hat der liebe Sohn, mittlerweile selber schon Pensionär geworden, gemacht ? nein, er hat seine Mutter nicht zu sich genommen, für das habe ich ja noch Verständnis, er hat sie auch nicht in ein einigermaßen standardmäßiges Pflegeheim gegeben, nein, er hat sie ins einfachste und billigste städtische Pflegeheim verfrachtet, und hat sich nicht einmal geschämt, sich öffentlich darüber aufzuregen, wie unverschämt teuer die privaten Pflegeheime sind! 6 Monate später war sie tot!
Es gibt solche Söhne und Töchter auch !!!

Edita

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justus39 †
justus39 †
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf Edita vom 10.02.2013, 12:53:21
Du sagst es,
ich habe auch selbst kein Probleme mit meinem Nachwuchs, aber nur weil es einem selbst nicht passiert ist, wird es doch nicht bedeutungslos.
Ich finde auch zu jedem Beitrag hier im Forum eine Geschichte, die nach meiner Meinung besser ist, dann könnte man die Bezeichnung "Kappes" unter die meisten Beiträge stempeln.
weserstern
weserstern
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von weserstern
als Antwort auf justus39 † vom 10.02.2013, 13:02:19
So ganz unsonst war dieser angebliche "Kappes" wohl doch nicht...

er hat Mitglieder zum Schreiben angeregt,
die schlaflose Nacht verkürzt,
und Meinungen widergespiegelt...

Gruß weserstern
Robin1
Robin1
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von Robin1
als Antwort auf weserstern vom 10.02.2013, 13:17:19
Ich hab hier noch nie geschrieben aber mein gestriges Erlebnis hat mich einfach dazu verleitet.
Übrigens, ich bin ehrenamtlich im Bereich der Altenbetreuung (nicht Pflege) tätig. Aber dies nur nebenbei.

Ein alte (mittelwertig demente) Dame (80)ersuchte mich, für sie einen Brief an die Hausverwaltung zu schreiben.
Sie brauche ein neues Schloss für ihre Wohnung. Die Töchter hätten einen Schlüssel und würden sie unentwegt bestehlen.
Ich führte vorsorglich ein Gespräch mit einer übergeordneten Sozialstelle. (Unter uns, - eine sehr übergeordneten Stelle)

Nun!

Der Angesprochene wusste schon seit einiger Zeit davon und meinte, dies sei eine höchstpersönliche Angelegenheit dieser Familie und ich möge von jedem Kontakt absehen.
Die Töchter würden ihrerseits das Geld dringend brauchen, - weil sie bei Banken selbst kein Geld mehr bekommen. Und der Vorteil bestehe darin, dass die demente Dame einerseits Verwandtenbesuch bekomme und die Töchter das notwendige Geld "erhalten" würden.

Damit seien drei anstehende Sozialfälle (demente Mutter+2Töchter)weniger und deren Anliegen "praxisnah" befriedigt.
Überdies kämen dadurch keine Aussenstehenden an das Geld der bedauernswerten Dame heran.

Auch so kann man das sehn?

robin1
fenna
fenna
Mitglied

Re: eine geschichte zum nachdenken
geschrieben von fenna
als Antwort auf Mareike vom 10.02.2013, 11:40:25
Bitte untertänigst um Verzeihung. Das nächste Mal werde ich dich vorher fragen ob ich antworten darf (((

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