Forum Soziales und Lebenshilfe Soziales Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen

Soziales Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen

old_go
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Mitglied

Re: Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen
geschrieben von old_go
als Antwort auf olga64 vom 09.09.2010, 16:40:20
It's olgatime

meine Güte,Olga

merkst du eigentlich,wie sinn-los deine jeweiligen Einlassungen sind?

Behauptungen dahingehend aufzustellen,

dass die Diskutantinnen hier keine Ahnung von den Anforderungen im Klinik-oder Pflegebereich hätten,
ist gelinde gesagt ziemlich unverfroren!
Denn
die Meisten haben ja gerade ihre diesbezügliche Berufstätigkeit
angegeben!

Wohingegen wohl kaum hier jemand daran interessiert ist,
dass du nicht arm bist,
auf jeden Fall stets um dein eigenes Wohlergehen bedacht bist,
usw........

Dass du wiederholt sehr unsoziale Ansichten von dir gibst,
fällt allerdings sehr unangenehm auf!

Kannst froh sein,
nicht in der heutigen Zeit Sorge um einen Arbeitsplatz haben zu müssen,
für den du lange Studienjahre,
Lehren
oder andere Ausbildungszeiten
eingesetzt hast!

Vielen Hartz IV-lern geht es so!

Bin fest überzeugt,dass du einer derzeitigen Situation absolut nicht gewachsen wärst!

Gebe es ehrlich zu,
es wäre mir ein Vergnügen,
dich als Pflegeersatzverpflichtete verschmutzte Popos reinigen sehen zu können

Re: Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen
geschrieben von meli
als Antwort auf Cathalina vom 09.09.2010, 17:28:19
Cathalina,

danke für den Bericht aus der Pflegefront!
Er stimmt 100 %ig.
Ich finde es sehr gut, wenn über die tatsächlichen Zustände in der Pflege mal geschrieben und wachgerüttelt wird. Sie gehen uns alle an.
Wir sind, wenn es in den Zeitabläufen und dem Leben entsprechend verläuft, die nächsten, die in diese Bereiche kommen.
Und so lange, wie wir dafür eintreten können, dass die zum Teil unmenschlichen Bedingungen in den Kliniken und Heimen verändert werden, dann sollte das geschehen.

Meli



Cathalina
Cathalina
Mitglied

Re: Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen
geschrieben von Cathalina
als Antwort auf meli vom 09.09.2010, 22:20:34
Hallo Meli,

was nützt das ganze hier im Forum? Ich meine, nicht sehr viel. In Deutschland muss sich, meiner Meinung nach, wieder eine anständige Streikkultur entwickeln. Das Personal muss raus auf die Straße und die Bevölkerung aufklären. Die Gewerkschaften in Deutschland kann man heute in die Tonne treten, die stecken mit den Arbeitgebern und den Politikern unter eine Decke.

Schau Dir doch nur mal die voll gefressenen Bonzen der Gewerkschaften an. In wie viel Vorständen hocken die, genau wie die Politiker? Die Piloten und auch die Eisenbahner sind hier Vorreiter. Die haben sich abgespalten und eigene kleinere Gewerkschaften gegründet, mit Erfolg.
Frankreich steht still weil man den Renteneintritt nach oben setzen will. Was passiert in Deutschland? Nichts, aber rein gar nichts.....! Die Deutsche Arbeitnehmerschaft ist scheinbar zu Duckmäusern degeneriert, anders kann ich mir das nicht mehr vorstellen. Aber man soll ja nie die Hoffnung aufgeben...

Cath

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rolf †
rolf †
Mitglied

Re: Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen
geschrieben von rolf †
als Antwort auf Cathalina vom 10.09.2010, 12:22:56
Die Schwächung der Gewerkschaften wurde eingeleitet, als die Forderung abgelehnt wurde, Verhandlungsergebnisse nur für ihre Mitglieder wirksam werden zu lassen.
Die AG haben dagegen durch Austritt aus dem Verband die Möglichkeit, die Tarifverträge zu umgehen, es sei denn, sie wurden ausnahmsweise für allgemeinverbindlich erklärt.
Cathalina
Cathalina
Mitglied

Re: Einsatz von Hartz IV-Empfängern als Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen
geschrieben von Cathalina
als Antwort auf rolf † vom 10.09.2010, 12:31:48
Die Schwächung der großen Gewerkschaften fing schon viel früher an. Nämlich als sie immer mehr anfingen mit den Arbeitgebern zu Mauscheln und nicht mehr voll die Interessen ihrer Mitglieder vertraten, sondern mehr und mehr die Interessen der AG.

Ich selbst habe diese Erfahrung vor über 30 Jahren gemacht. Damals arbeitete ich für die Sozialbehörde in Hamburg und war in einem großen staatlichen Altenheim beschäftigt. Damals bin ich sofort aus der Gewerkschaft ausgetreten. Einige Jahre später hatte mein Mann trappel mit der Gewerkschaft, das ging soweit, dass wir gegen die Gewerkschaft geklagt haben. Als die Spitze bemerkte das sie den Prozess wahrscheinlich verliert, verlegte sie kurzerhand die Zuständigkeit der Streitigkeit von Hamburg nach Frankfurt am Main. Das Gericht in Hamburg machte den Schachzug mit. Hat ihnen aber nichts genutzt, unser Anwalt war clever und hat einen sehr guten Stellvertreter in Frankfurt gefunden. Mein Mann hat den Prozess gewonnen. Danach ist er allerdings auch ausgetreten.

Cath

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