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Umwelt und Klima Wechsel der Motorengenerationen

freddy-2015
freddy-2015
Mitglied

Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von freddy-2015

Toyota hat sich dazu entschlossen keine neuen Dieselmotoren zu entwickeln.
Der japanische Herrsteller zeitweilig der grösste Produzent von Autos will in Zukunft
keine Diesel PKW in Europa verkaufen.
Beginnen soll es 2018 und Toyota
wird mehr alternative Antriebe einsetzen.

In erster Linie Hybrid und ich denke mal solange bis  der Markt abgeklärt hat und ein System sich durchgesetzt hat.
Die Verkaufszahlen von den Hybridfahrzeugen steigen kontinuierlich und zeigen eines auf.
Jeder (viele) möchte auch morgen noch in die City.
Aber auch anderer Aspekt wird deutlich,
der Ölverbrauch wird dadurch langfristig nach unten gehen.
Das heisst natürlich auch, dass die Ölvorräte länger halten als berechnet.

karl
karl
Administrator

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von karl
als Antwort auf freddy-2015 vom 06.03.2018, 15:46:08

Richtig Freddy,

das ist doch mehrfach prima. Öl ist ein extrem wichtiger Ausgangsstoff für die chemische Industrie und viel zu wertvoll, um verbrannt zu werden.

Die CO2-Belastung reduziert sich, die Städte werden sauberer., der Verkehr wird leiser etc.

Karl

freddy-2015
freddy-2015
Mitglied

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von freddy-2015
als Antwort auf karl vom 06.03.2018, 16:32:46
 Öl ist ein extrem wichtiger Ausgangsstoff für die chemische Industrie und viel zu wertvoll, um verbrannt zu werden. von Karl
 
Davon leben wir hier im Rheinland.
Denn  es ist schlichtweg mit die grösste Chemieregion in der EU.
Und mit 30,5 Milliarden Umsatz (ohne Pharmaunternehmen)
bietet sie 70.000 Beschäfftigten Arbeit und Brot.
Ohne Kunststoffe (Fluch und Segen) wäre unser Leben stehengeblieben,
bzw. anders verlaufen.

Ein vernünftiger Einsatz dieser Produkte mit Wiederverwertung wäre wünschenswert.
Einsparungen, Wiederverwendung und Umwelt hängen nunmal eng zusammen.

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arno
arno
Mitglied

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von arno

Moin,

die beanstandeten Schadstoffbelastungen beziehen sich nicht auf die ganze Bundesrepublik.
Wenige Meßstationen, die immer an verkehrsreichen Innenstadt-Straßen aufgestellt stellt 
sind,
verursachen die punktuelle Grenzwertüberschreitung weniger Meßwerte und damit die Überreaktion der Bevölkerung.
Die bevölkerungsreichen Innenstädte sind eng bebaut, Mieten überbezahlt, mit bester umweltschädigender Infrastruktur ausgestattet, usw..

Ich bin davon überzeugt, dass die Verbrennungsmotoren nur als einfaches Alibi für die Politiker herhalten müssen.

Die Verbrennungsmotoren sind technisch ausgereift, aber die Innenstädte und die Infrastruktur sind nicht zukunftstauglich geplant und gebaut. Außerdem stehen die Meßstationen .nicht  an den richtigen Orten!

Da ist noch viel mehr faul "im Staate Dänemark!"

Gruß arno





 

SamuelVimes
SamuelVimes
Mitglied

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von SamuelVimes

Leider ist Diesel - wenigstens zur Zeit - nichts für die chemische Industrie.
Die brauchen "Naphta" (Rohbenzin) - eine wesentlich
leichtere Erdölfraktion.

Ich bin gespannt, was aus dem "überflüssigen" Diesel werden wird.
Leute mit Ölheizung werden sich wohl langfristig freuen.

LG
Sam
 

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von Werner_1953
als Antwort auf arno vom 15.03.2018, 22:07:57

Meiner Ansicht nach liegt der Grund für die ganze derzeitige Situation nicht darin, daß die Motoren zu viel Schadstoffe produzieren, sondern darin, daß die Grenzwerte ständig verschärft wurden und jetzt in einem nicht mehr zu verwirklichenden Bereich angekommen sind.
Das sind Wunschwerte von träumenden Bürohengsten, die mit den physikalischen Möglichkeiten nichts mehr zu tun haben.
Wie bereits geschrieben wurde, werden außerdem einzelne extrem schlechte Luftwerte mit damit unzusammenhängenden Ursachen verbunden. Das ist gut daran zu erkennen, daß u.a. CO2, NO2 und Feinstaub (Ruß) munter durcheinander gebracht werden.

 

Specht
Specht
Mitglied

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von Specht
als Antwort auf Werner_1953 vom 31.03.2018, 17:59:34

Ja - bin auch deiner Meinung. Ein Grenzwert für die Bevölkerungszahl wäre dringend nötig. Heute lese ich aber in meiner Zeitung wieder das Hohelied auf den Bevölkerungszuwachs. Einheimische Regionen mit hohem Zuwachs werden superpositiv dargestellt. Wie lange dauert dieses Umdenken denn noch?

arno
arno
Mitglied

RE: Wechsel der Motorengenerationen
geschrieben von arno
als Antwort auf Werner_1953 vom 31.03.2018, 17:59:34

Moin, Werner_1953,

die Umweltverschmutzung durch den Verkehr läßt sich im Prinzip sehr einfach lösen.

Ich stelle mal ein anspruchvolles Video zum Thema ein, in dem der Prof. Peter Wasserscheid
im Deutschen Museeum sehr verständlich alle Zusammenhänge erklärt:

Schau mal hier!

Gruß
arno


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