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Umwelt und Klima Wie wird die Stadt satt?

Bruny
Bruny
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Re: WIe wird die Stadt satt?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf sirod49 vom 26.09.2014, 13:09:17
Ich, für meinen Teil, habe es aufgegeben mit Menschen über deren Einkaufsverhalten und Essensgewohnheiten zu diskutieren. Denn meistens war die immer wieder kehrende Antwort: "Ich kann mir nicht leisten andere Lebensmittel zu kaufen ...... ". Ein Mensch der sich kein qualitativ hochwertiges Fleisch angeblich leisten kann, dafür aber jeden Tag ein Schnitzel Marke Billigware auf dem Teller liegen haben muß, bedeutet für mich reine Zeitverschwendung für jegliche Diskussion.
Unsere Wirtschaft ist rein auf den Konsum ausgelegt und ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Menschen auf ihre derzeitige Bequemlichkeit verzichten würden. Darum kann eine "bessere" Umwelt nicht funktionieren.

Bruny
karl
karl
Administrator

Re: WIe wird die Stadt satt?
geschrieben von karl
als Antwort auf Bruny vom 26.09.2014, 16:16:56
Darum kann eine "bessere" Umwelt nicht funktionieren.
So pessimistisch bin ich nicht. Allerdings glaube ich auch, dass es erst in einer ferneren Zukunft, die wir kaum noch erleben werden, weltweit die Nachhaltigkeit, der Tier- und Umweltschutz funktionieren wird. Die Probleme müssen aber zuerst überhaupt erst einmal ausgesprochen werden, bevor sich jemand mit Lösungen befassen kann.

Karl
sammy
sammy
Mitglied

Re: WIe wird die Stadt satt?
geschrieben von sammy
als Antwort auf Bruny vom 26.09.2014, 16:16:56
Unsere Wirtschaft ist rein auf den Konsum ausgelegt.....

...mit all den einhergehenden Nachteilen; geringere Lebensdauer von Geräten, kurzlebige Modelle, Überangebot und Vorhaltung im Nahrungmittelsektor, Preisdumping als Kaufanreiz usw.
Diese Spirale wird voraussichtlich noch weiter gehen...!

sammy

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mane
mane
Mitglied

Re: WIe wird die Stadt satt?
geschrieben von mane
als Antwort auf vom 25.09.2014, 13:59:15
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WIE WIRD DIE STADT SATT?

"DasErste
Wie wird die Stadt satt?
24.09.2014 | 52:25 Min. | UT | Verfügbar bis 01.10.2014 | Quelle: Das Erste"

lg m./.
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geschrieben von margarit


Liebe Margarit,

ein sehr interessantes Video, welches Du eingestellt hast.

Es wird in dieser Richtung viel experimentiert. Wenn man, wie dort geschildert, davon ausgehen darf, dass 2050 etwa 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben werden (hier wird sogar von 10 Milliarden ausgegangen Essen wächst auch auf dem Dach), dann sollte klar sein, dass diese auch alle mit Nahrung versorgt werden müssen.

Drei Viertel werden in Städten wohnen und was liegt näher, als die Nahrungsmittel auch dort zu produzieren. Ob das u.a. in riesigen Gewächshäusern mit auf Mineralwolle erzeugten Tomaten geschehen soll (habe auf der diejährigen Floriade ähnliches bestaunt), lässt sich diskutieren.

Aus meinem eingestellten Link:
In den Entwicklungsländern stehen andere Motive im Vordergrund. Die Nahrungsmittelproduktion wieder in die Städte zu holen, dorthin, wo die meisten Lebensmittel auch verbraucht werden – das wird hier als Chance zum Überleben gesehen, um Transportwege und Energie zu sparen. Stadtnahe Versorgung, Wiederverwertung des Abwassers – die Landwirte von Dakar haben ein ausgeklügeltes und zugleich praktikables System einer urbanen Landwirtschaft entwickelt, das an die Möglichkeiten einer afrikanischen Großstadt angepasst ist. Der urbane Ackerbau in Dakar hilft, Ressourcen zu sparen. Zum einen, da in der Stadt an der Küste mehr Wasser zur Verfügung steht als im Hinterland, zum zweiten dadurch, dass die städtischen Abwässer wieder verwendet werden. Und schließlich, weil die Wege vom Acker zum Verbraucher kurz sind – und der Salat nicht durch das ganze sengend heiße Land gefahren werden muss.

Gruß Mane

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