Forum Wissenschaften Umwelt und Klima Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?

Umwelt und Klima Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?

mephistopheles
mephistopheles
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von mephistopheles
als Antwort auf Vicinus vom 06.07.2019, 06:49:55

Um mal die Startfrage wieder in den Mittelpunkt zu rücken

Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?

 

Einschränken, nicht unbedingt, aber man sollte bestimmte Handlungsweisen und Routinen auf den persönlichen Prüfstand stellen und evtl. Veränderungen vornehmen. Auch eine Rückbesinnung auf die Vergangenheit ist eine Möglichkeit, denn unseren Altvorderen waren nicht doof und waren mit der Natur noch direkter konfrontiert als wir es heute.

Und damit man/frau mit den Gedanken nur im eigenen Saft schmort - ist ein Gedankenausstausch (z. B. über das Internet) sicherlich hilfreich; alternativ gibt es sicherlich auch Gesprächspartner Offline.

Nebenbei noch angemerkt: Eine andere Meinung sollte nicht immer gleich als persönlicher Angriff gewertet werden. Wenn der berühmte "dicke Hals" droht, dann ist es nicht unüblich die Tastatur unter den Tisch zu schieben bzw. den Laptop zu zuklappen.
teri
teri
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von teri
als Antwort auf mephistopheles vom 06.07.2019, 08:58:15
Um mal die Startfrage wieder in den Mittelpunkt zu rücken
Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
 
Einschränken, nicht unbedingt, aber man sollte bestimmte Handlungsweisen und Routinen auf den persönlichen Prüfstand stellen und evtl. Veränderungen vornehmen. Auch eine Rückbesinnung auf die Vergangenheit ist eine Möglichkeit, denn unseren Altvorderen waren nicht doof und waren mit der Natur noch direkter konfrontiert als wir es heute.

Und damit man/frau mit den Gedanken nur im eigenen Saft schmort - ist ein Gedankenausstausch (z. B. über das Internet) sicherlich hilfreich; alternativ gibt es sicherlich auch Gesprächspartner Offline.

Nebenbei noch angemerkt: Eine andere Meinung sollte nicht immer gleich als persönlicher Angriff gewertet werden. Wenn der berühmte "dicke Hals" droht, dann ist es nicht unüblich die Tastatur unter den Tisch zu schieben bzw. den Laptop zu zuklappen.
Wir haben auch die Möglichkeit einer Einflußnahme durch politische Wahlen und ebenso durch Kontakte zu Umweltorganisationen, wo wir uns gründlicher informieren können als aus den üblichen medialen Tagenesgeschichten....

Manchmal gibt es auch Unterschriftenlisten für Volksbegehren usw. - dort zählt auch jede Stimme. Je mehr Menschen bei solchen Begehren mitmachen, umsomehr zwingen sie unsere Politiker zum Nachdenken.

teri
Vicinus
Vicinus
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RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von Vicinus

Uns hier in der westlichen Welt geht es ja noch ausgesprochen gut.

Würde es uns hier so schlecht gehen, wie in vielen Ecken dieser Welt, würden wir wahrscheinlich kaum darüber diskutieren, was uns möglich wäre einzusparen. Dann hätten wir keine andere Wahl als umgehend drastisch zu handeln. Und in dem Fall würde uns das Hemd näher sitzen als die Jacke. Und wir würden sofort Dinge tun, die uns hier und momentan noch als Einschränkung unserer gewohnten Lebensweise vorkommen.

Uns geht es hier noch so unbeschreiblich gut, daß wir es als noch nicht so besonders wichtig finden, uns auch ein wenig einzuschränken, es womöglich sogar noch als Zumutung empfinden, ein wenig von unserer gewohnten Bequemlichkeit, dem Anspruchsdenken und der Lebensroutine zu opfern. Und ich selbst nehme mich natürlich nicht aus davon.

Aber es würde mich nicht einmal so sonderlich wundern, wenn auch wir hier in der reichen westlichen Welt und auch noch wir in unserem doch schon recht hohen Alter eines gar nicht so schrecklich fernen Tages durch die natürlichen Tatsachen zum Umdenken gezwungen sein werden.

Wir Menschen tun dieser Erde nicht wirklich gut und wir tun uns auch selber nicht gut.
Die Erde wird uns sicherlich überleben.
Ob auch wir auf dieser Erde überleben werden, scheint mir doch sehr fraglich.

Ich habe halt manchmal solche Gedanken und ich wünschte mir, sie nicht haben zu müssen.

 


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heigl
heigl
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von heigl
als Antwort auf WoSchi vom 05.07.2019, 19:01:17

klingt romantisch.
Nach Haiti schwimmst du aber nicht, sonderen steigst in ein Flugzeug, was ja eine der umweltschädlichsten Aktionen ist.

Oft denk ich mir auch, wenn Politiker sich irgendwo auf der Welt einen persönlichen Eindruck von irgendwas schlimmes verschaffen müssen, fliegen sie dorthin.


warum eigentlich?

WoSchi
WoSchi
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von WoSchi
als Antwort auf heigl vom 06.07.2019, 13:19:51

ja heigl, das sag mal denen, die zB auf Ärzte ohne Grenzen und andere med. Notversorgung angewiesen sind.
Manchmal muss man vielleicht einfach ein bisschen nachenken und abwäen, was wichtiger ist?
Hilfsgüter und humane Hilfe in Notgebiete per Flug bringen um Menschen zu helfen oder liber verrecken lassen, aber sich stolz an die brust klopfen, dass man sich einen Flug mehr gespart hat, um die Umwelt zu retten. Ich fliege nicht zum Vegnügen nach Haiti

heigl
heigl
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von heigl
als Antwort auf WoSchi vom 06.07.2019, 13:25:43

reg dich nicht auf, das war ja aus deinem Text nicht erkennbar, dass du dort einen Hilfseinsatz hattest.


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olga64
olga64
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von olga64
als Antwort auf teri vom 06.07.2019, 11:14:51
 
Wir haben auch die Möglichkeit einer Einflußnahme durch politische Wahlen und ebenso durch Kontakte zu Umweltorganisationen, wo wir uns gründlicher informieren können als aus den üblichen medialen Tagenesgeschichten....

Manchmal gibt es auch Unterschriftenlisten für Volksbegehren usw. - dort zählt auch jede Stimme. Je mehr Menschen bei solchen Begehren mitmachen, umsomehr zwingen sie unsere Politiker zum Nachdenken.

teri
geschrieben von teri
Interessant - und durch die Unterschrift auf einer Liste wird der Klimawandel dann schon massgeblich beeinflusst?
Das ist mal wieder die wenig hilfreiche Denkweise. Umweltschutz und Klimawandel sind seit Jahrzehnten bekannt und einigermassen logisch veranlagte Menschen wissen es seit langem, dass dies nicht "von denen da oben" sondern von uns allen beeinflusst werden muss und kann.
Realistische Menschen wissen auch, dass es ohne Verzicht eines jeden Einzelnen und Mehrkosten nicht gehen wird.
Denk- und/oder Handlungsweisen wie Unterschriften, Einkauf im Biomarkt, die richtige Partei wählen sind eine Art Ablasshandel, womit der Einzelne versucht, sein Gewissen zu beruhigen. DAs klappt aber jetzt nicht mehr, weil "man"täglich darauf hingestossen wird, was falsch läuft.
Ich denke, diejenigen, die sich schon seit längerer Zeit in ihrem Privatleben einschränken und anders leben, wisses gar nicht mehr detaillreich, worum es da eigentlich geht, weil die neuen Lebensweisen komplett in das Leben integriert wurden, was der einzig sinnvolle Weg ist.
Dann hat "man" es auch nicht mehr nötig, sich selbst zu beweihräuchern oder "die da oben" als Verantwortliche für unfähig zu erklären, sondern sucht die Fehlverhalten  dort, wo sie entstehen und seit langer Zeit entstanden sind: bei uns selbst. Dann brauche ich als mündige BürgerIn auch nicht den Kraftakt, "Politiker zum Nachdenken zu zwingen", wenn ich selbst mal nachgedacht habe. Olga
teri
teri
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von teri
als Antwort auf olga64 vom 08.07.2019, 16:50:37
 
Wir haben auch die Möglichkeit einer Einflußnahme durch politische Wahlen und ebenso durch Kontakte zu Umweltorganisationen, wo wir uns gründlicher informieren können als aus den üblichen medialen Tagenesgeschichten....

Manchmal gibt es auch Unterschriftenlisten für Volksbegehren usw. - dort zählt auch jede Stimme. Je mehr Menschen bei solchen Begehren mitmachen, umsomehr zwingen sie unsere Politiker zum Nachdenken.

teri
geschrieben von teri
Interessant - und durch die Unterschrift auf einer Liste wird der Klimawandel dann schon massgeblich beeinflusst?

Das ist mal wieder die wenig hilfreiche Denkweise. Umweltschutz und Klimawandel sind seit Jahrzehnten bekannt und einigermassen logisch veranlagte Menschen wissen es seit langem, dass dies nicht "von denen da oben" sondern von uns allen beeinflusst werden muss und kann.


Antwort:
Bekannt ist es seit einem halben Jahrhundert. Trotzdem wurde nichts dagegen unternommen, außer es noch zu verschlimmern, bis die heutige Situation so sichtbar ist, daß sie sich nicht mehr verschleiern läßt.



Realistische Menschen wissen auch, dass es ohne Verzicht eines jeden Einzelnen und Mehrkosten nicht gehen wird.

Antwort:
Was bitte verstehst du unter realistischen Menschen? Diese haben doch die/unsere Erde und das Klima in diese Krise hineinkatapultiert. Nennst du das realistisch????



Dann hat "man" es auch nicht mehr nötig, sich selbst zu beweihräuchern oder "die da oben" als Verantwortliche für unfähig zu erklären, sondern sucht die Fehlverhalten  dort, wo sie entstehen und seit langer Zeit entstanden sind: bei uns selbst. Dann brauche ich als mündige BürgerIn auch nicht den Kraftakt, "Politiker zum Nachdenken zu zwingen", wenn ich selbst mal nachgedacht habe. Olga
geschrieben von olga64


Antwort:
Ohne zwingende Maßnahmen seitens der Gesetzgebung wird es nicht funktionieren.
Es gibt seit Jahrzehnen wissenschaftliche Untersuchungen, Warnungen, internationale Klimakonferenzen u.s.w. Und was geschieht???????
NICHTS

Wir sind schon eigenartige Wesen, die sich für intelligent halten, die Bäume und Wälder vernichten und riesige Industrien betreiben, um dieses Verhalten der klimaschädlichen Abgase noch weiter zu treiben. Dazu wählen wir auch noch Politiker, die uns in diese Katastrophe weitertreiben.


teri
Harald L.
Harald L.
Mitglied

RE: Würden wir uns wirklich alle einschränken um die Umwelt zu retten?
geschrieben von Harald L.
als Antwort auf Naturella vom 07.07.2018, 17:29:37

Ein Rennauto brauche ich nicht, jedoch fühle ich mich als Gehbehinderter, der es durch fehlende ausreichende öffentliche sinnvoll nutzbare Verkehrsmittel nicht schaft vom Land, aber auch in der Stadt auf das Verkehrsmittel Auto zu verzichten. Wenn es geht nehme ich den Roller um wenigstens den Spritverbrauch, die Abgase (hat Euro3) und den Reifenabrieb zu verringern. Fahradfahren (früher Hobby) geht nicht. Aber durch diese Situation kann jemand in meiner Lage eben mit dem Fahrbaren Untersatz nur bedingt ein Beitrag zum Umweltschutz leisten. Dafür fühle ich mich als Behinderter mittlerweile auf einer Art Treibjag mit dem Wahnsinn Fahrad- und E-Roller-Hype gegen Behinderte Menschen. Und kommt ja nicht mit dem E-Auto, kann sich doch Otto Normal Rentner gar nicht leisten und wenn dann Kisten in die ich mit meinen 1,91m gar nicht reinpasse und die Reichweite ein Witz ist. Abgesehen davon ,das ein Wasserstoff oder Erdgasauto die bessere Umweltbilanz hat.

Ich persönlich versuche es halt mit meinem Beitrag durch Verzicht auf Plastik und ander Konsummittel die die Umwelt belasten.


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