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Wirtschaftsthemen Betriebsunterbrechungsversicherungen -- in Coronazeiten

poldy
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Betriebsunterbrechungsversicherungen -- in Coronazeiten
geschrieben von poldy

Viele Gewerbe haben vor Zeiten eine --Betriebsunterbrechungsversicherung-- abgeschlossen.  Doch es gestaltet sich schwierig , diese Versicherung nun in Anspruch zu nehmen.

Wie ich in Erfahrung gebracht habe-- müssen zuerst Gewinnberichte der letzten drei Jahren vorgelegt werden-- oder auch Umsatzsdaten.  Das ist durch den Steuerberater leicht zu bewältigen.  Aber es hakt dann bei der Versicherung---  es gibt viele Nachfragen--  die Versicherten werden lange Zeit allein gelassen

Auch mit dieser Coronazeit wird die Versicherungsbranche noch lange beschäftigt sein und in Zukunft sicher viele Verluste einfahren.

Allerhand kleine Betriebe warten schon seit Zeiten auf einem Bescheid der Versicherung.

poldy

rose42
rose42
Mitglied

RE: Betriebsunterbrechungsversicherungen -- in Coronazeiten
geschrieben von rose42
als Antwort auf poldy vom 14.11.2020, 19:07:35

Das ist doch typisch für Versicherungen!  Im Kassieren sind sie großzügig und zuverlässig (jährliche Erhöhungen der Beiträge) . Brauchst Du was von ihnen, schließen sie den Geldhahn so fest wie möglich; schließlich brauchen sie ja Rücklagenpolster für ihre Immobilien und Gehälter - alles vom Feinsten!

poldy
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Mitglied

RE: Betriebsunterbrechungsversicherungen -- in Coronazeiten
geschrieben von poldy
als Antwort auf rose42 vom 16.11.2020, 10:34:52

Ja rose,

es sind diese Versicherungen abgeschlossen worden, um den Betrieb in Sicherheit zu wägen,  falls mal Wasserschäden, Sturm , Brand.. u. s.w. eine Weiterführung des Betriebes zur Zeit unmöglich machen und um für die Mitarbeiter auf der sicheren Seite zu sein, um die Lohnfortzahlung zu gewährleisten. Aber mit diesem Coronavirus, hat ja keiner gerechnet.

Alle Schausteller, Messebauer, Gastronomen , die Kulturszene ,  die gesamten Veranstaltungsplaner ... und..und.. sind nun davon betroffen.

poldy

 

olga64
olga64
Mitglied

RE: Betriebsunterbrechungsversicherungen -- in Coronazeiten
geschrieben von olga64
als Antwort auf poldy vom 16.11.2020, 19:14:56
Ja rose,

es sind diese Versicherungen abgeschlossen worden, um den Betrieb in Sicherheit zu wägen,  falls mal Wasserschäden, Sturm , Brand.. u. s.w. eine Weiterführung des Betriebes zur Zeit unmöglich machen und um für die Mitarbeiter auf der sicheren Seite zu sein, um die Lohnfortzahlung zu gewährleisten. Aber mit diesem Coronavirus, hat ja keiner gerechnet.

Alle Schausteller, Messebauer, Gastronomen , die Kulturszene ,  die gesamten Veranstaltungsplaner ... und..und.. sind nun davon betroffen.

poldy

 
In Pandemiezeiten geht es hier um den Passus, ob auch unbekannte Viren und deren weltumspannende ERkrankungen hier inkludiert sind und ob diese Versicherungen bezahlen müssen, was ja bei grösseren Unternehmungen sehr schnell in hohe Millionenbeträge gehen kann.
Einige Unternehmen haben schon gegen die Allianz gewonnen,weil die Gerichte dem zugestimmt haben.
Ich bezweifle aber ,dass Kleinstunternehmen, wie hier geschildert, solche Versicherungen jemals abgeschlossen haben; viele von denen haben nur geringfügig Beschäftigte auf 450. Euro-Basis oder sind Ein-Mann-Unternehmen, die nicht belegen können, dass ihr Betrieb überproportional hohe Kosten verursacht. Auch Klageerhebung kostet Geld.
Diesen Kleinstunternehmen hilft jetzt der Staat, also der deutsche Steuerzahler. Und das ist richtig so, Aber belegbar soll das schon sein; denn es gab ja sicher auch viele, die schon vor Corona "von der Hand in den Mund lebten" und sich jetzt nicht auf Kosten der Allgemeinheit sanieren sollen.
Solche Zeiten können ja auch die Kreativität gerade bei solchen Berufen ankurbeln oder, wenn es aussichtslos erscheint, jemals wieder in diesem Segment zu arbeiten, wäre eine Umschulung wünschenswert. Es gibt sie ja die Arbeitsplätze, z.B. im Pflegesektor, dem Einzelhandel u.v.m. Olga

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