Wirtschaftsthemen Eine eminente Sauerei

eliza50
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Re: Eine eminente Sauerei
geschrieben von eliza50
als Antwort auf olga64 vom 28.07.2010, 16:36:42
I had only a "short run" at the Edinburgh School of Economics, only bachelor degree, some time before 2006.
adam
adam
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Re: Eine eminente Sauerei
geschrieben von adam
als Antwort auf eliza50 vom 28.07.2010, 17:00:54
eliza50 und olga64,

ehe Ihr die Messer wetzt und Euch, nach bewährter Art und Weise, dieses Mal zu englischem beef filetiert, könnten wir doch gleich beim alten Thema "Eine eminente Sauerei" bleiben?

Wenn ich mir die Machenschaften großer Unternehmen ansehe, komme ich mir nur noch als manipulierter Konsument vor, keinesfalls mehr als König Kunde. Seien es Banken, Mineralölkonzerne, Lebensmittelketten oder Kaufhäuser, ich muß parieren.

Zum Wohl der Gewinnmaximierung oder auch für Marktanteile der Firmen, muß ich kriminelle Maxipleiten hinnehmen, eine versaute Umwelt, Ekelfleisch und vergiftete Kleidung.

Warum lassen sich die Menschen so manipulieren? Es sollte doch jedem klar sein, daß Zinsen ab etwa 8% seriös nicht machbar sind, es die Umwelt nur einmal gibt, das Töten von Tieren nicht sein darf, nur um durch ein Überangebot die Preise zu drücken und krebsige Pickel nicht durch Billigkleidung zu rechtfertigen sind.

--

adam


digi
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Re: Eine eminente Sauerei
geschrieben von digi
als Antwort auf schorsch vom 28.07.2010, 16:28:43
Das, lieb' Schorsch,
ist auch in der IT so üblich. Genau so.
Das nennt man dort 'Himmelfahrtskommando'.

Nun, ich habe einige solche Projekte angeboten erhalten - und natürlich auch angenomen zwischendurch.

Warum?
Weil die eigene Mannschaft das Projekt nicht geschafft hat.
Und dann müssten aus der Mannschaft ein paar 'verreisen'.

Da heuern sie dann lieber schnell mal einen Externen mit breitem Kreuz,
der das mit Mühe hinkriegen würde.
Nur reicht dazu die Zeit nicht.
Weil alles neu gemacht werden müsste; und man das ja auf keinen Fall 'oben' sagen darf.

Und das weiß natürlich der Externe (ich in diesen Fällen).
Und das weiß auch der 'Trupp'manager.

Weißt Du was das Nette daran war?
Ich mußte mich nicht wirkich reinknieen,
weil jeder der Truppe wußte, daß das Projekt ein totgeborens Kind war.
Und jetzt -dank meines Beitrages- aber niemand entlassen werden würde.
Ich war ja dann der Schuldige - wenn DER das nicht schafft, wie sollten wir das dann jemals schaffen?

Das war dann immer eine Schacherei um die meinige Vergütung.
Ablösung der Beschäftigten der Firma - gegen meinen Preis.

Und mir hat das nichts ausgemacht; denn ich hatte ja immer neue Projekte auf Vorrat.
Und über das tote Projekt der betreffenden Firma wußte die Branche dann halt Bescheid -
und hat mir zugestimmt, daß so etwas gar nicht funktionieren konnte. _grins_

Ich bin dabei sehr gut weggekommen.

Und ja, es waren auch große, sehr große, bekannte Firmen dabei.

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