Forum Finanzen & Wirtschaft Wirtschaftsthemen Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)

Wirtschaftsthemen Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)

RE: Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)
geschrieben von WurzelFluegel
als Antwort auf werderanerin vom 23.07.2023, 10:37:57
Was nützen kleine Schritte, wenn sich der Rest der Welt überhaupt nicht dafür interessiert, irgendetwas zu verändern. Wahlen müssen gewonnen werden und da sind zu aller erst mal wohlgeformten, vorsichtigen  Worte viel wichtiger als alles andere.

Kristine 
Was nützen kleine Schritte, Kristine?

Ich frage mich das auch schon lange und denke inzwischen
dass gerade die kleinen Schritten sehr wichtig sind:
  • sie zeigen auf, was grundsätzlich möglich ist und auch umgesetzt werden kann
  • es sind die Vorreiter, die sofort im großen Stil greifen können und werden, wenn sich die klimatische Krise ect. noch zuspitzt - und das wird mit äußerst hoher Wahrscheinlichkeit eintreten
  • sie halten die lebenswichtigen, bzw. überlebenswichtigen Herausforderungen in der medialen Präsenz und somit in vielen Köpfen -
  • die kleinen Schritte machen klar, dass es Lösungen gibt!
Die kleinen Schritte entlarven zunehmend die Ausreden, dass wir sowieso nichts bewirken können.
Umdenken braucht Zeit, ich weiß. Gerade deshalb ist es mMn. wichtig dran zu bleiben und die kleine Schritte zu unterstützen. 
Die Wirtschaft produziert, was der Käufer kauft. 


WurzelFluegel
barbarakary
barbarakary
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RE: Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)
geschrieben von barbarakary

Bei der Sendung 'Plan b' im ZDF an Samstagen werden solche Schritte gezeigt - ob es nun um landwirtschaftlichen Anbau geht oder auch umweltfreundliches Bauen und sonstige Themen. Es freut mich immer wieder, dass es - meist junge - Menschen gibt, die sich Gedanken machen zu all diesen Themen und Neues ausprobieren. Das ist Klimarettung - nicht das Ankleben auf der Straße!!!

LG barbarakary

werderanerin
werderanerin
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RE: Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf WurzelFluegel vom 23.07.2023, 15:24:34

Ja, da gebe ich dir Recht, natürlich sind viele , kleine Schritte auch wichtig aber meiner Meinung nach bedarf es einem riesen Ruck geparrt mit Umsetzungskraft, die zielgerichtet auch wirken, genau das ist aber nicht zu sehen...und kann es auch nicht in absehbarer Zeit. Auch das gehört zur Wahrheit.

Das alles wissen wir doch nicht erst seit "gestern". Man sieht ja die zähen Verhandlungen innerhalb der EU - allein das kostet Monate bis Jahre...haben wir die Zeit...?


Kristine

 


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werderanerin
werderanerin
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RE: Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)
geschrieben von werderanerin
als Antwort auf Nick42 vom 23.07.2023, 14:26:27
Hoffnung besteht auch bei mir, Nick..., zumal meine Enkel mir nicht egal sind, ich möchte, dass sie dann doch noch in einer lebenswerten Welt aufwachsen und sich verwirklichen können.

Kristine
olga64
olga64
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RE: Intelligente Verschwendung (Cradle to Cradle)
geschrieben von olga64
als Antwort auf barbarakary vom 23.07.2023, 15:44:52
Bei der Sendung 'Plan b' im ZDF an Samstagen werden solche Schritte gezeigt - ob es nun um landwirtschaftlichen Anbau geht oder auch umweltfreundliches Bauen und sonstige Themen. Es freut mich immer wieder, dass es - meist junge - Menschen gibt, die sich Gedanken machen zu all diesen Themen und Neues ausprobieren. Das ist Klimarettung - nicht das Ankleben auf der Straße!!!

LG barbarakary
Ich finde es selbstverständlich und logisch, wenn sich die jungen Menschen um ihre Zukunft sorgen und mithelfen, hier Vorsorge zu treffen,dass es nicht ganz so schlimm kommt, wie die sich festklebenden Aktivisten von LG prophezeien. An diesen stört mich persönlich, dass sie allmählich sektenartig für sich beanspruchen, im Alleinbesitz der Wahrheit zu sein.

Aber all diesen engagierten jungen Menschen stehen sehr, sehr viele alten Menschen gegenüber,die keinerlei Änderung ihres bequemen Lebens wünschen uns sich mit Händen und Füssen dagegen wehren. Das finde ich unfair,denn sehr oft haben diese älteren Menschen doch selbst Kinder und Enkel,denen sie eigentlich viel Gutes gönnen sollten.  Olga

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