Nordlichter

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Sonntagsausflug zum Aschberg


Gestern, am Sonntag, hat sich der morgendliche Hochnebel so nach und nach langsam verzogen. Dann kam die Sonne raus, und es wurde ein herrlicher Tag mit herbstlichen Farben. Das haben wir sofort ausgenutzt für eine Fahrt zum Spazierengehen rund um den Fresensee. Noch nie davon gehört? Es ist auch ein Geheimtipp. Der Fresensee liegt ganz versteckt im Walde und ist Ende der 70er Jahre aus einer nicht mehr genutzten Kiesgrube zwischen Damendorf und Ascheffel entstanden. Und anschließend waren wir auf dem Aschberg. Das ist immerhin die zweitgrößte Erhebung in Schleswig-Holstein. Mit ganzen 89m. Nun ist zusätzlich noch ganz oben ein 20m hoher Aussichtsturm neben dem Restaurant errichtet worden. Mit Fahrstuhl. Die Aussicht von da oben begeistert einen echten Schleswig-Holsteiner und lässt das Herz höher schlagen. Der 7m hohe blecherne Bismarck mit den Riesenstiefeln ist nun nicht mehr die einzige Attraktion auf dem Aschberg.


Wertvolle Holsteiner Pferde begrüßen die Spaziergänger.


Die Lärchen lassen jetzt ihre Nadeln im Sonnenlicht golden vor dem blauen Himmel aufleuchten.


Auf dem Rundweg i, den Fresensee gibt es zur Zeit noch so manches Hindernis durch die noch nicht beiseite geräumten umgestürzten Bäume vom letzten Orkan. Aber wenn man sich traut, unter einigen schräg gefallenen Riesenstämmen durchzukrabbeln, kann man eine wunderschöne herbstliche Spiegelung bewundern.


Pappelblätter leuchten schön und verströmen einen herben Geruch.


Auch der Anblick von ungewöhnlichen Pilzen auf einem Baumstumpf machen den Spaziergang zum Erlebnis.


Der Bismarck oben auf dem Aschberg blickt nach Norden. Ursprünglich stand er auf dem Knivsberg in Nordschleswig, das seit 1920 zu Dänemark gehört. Dann wurde der Bismarck nach Deutschland geholt und zunächst in Rendsburg gelagert, bis er 1930 auf dem Aschberg aufgestellt wurde. Dazu gab es eine Tribüne mit einem Sportgelände, wo Schulfeste stattfinden konnten, oder Sängerveranstaltungen. Auch eine Jugendherberge befand sich hier auf dem Aschberg.


Bismarck stützt sich majestätisch auf sein Schwert und schaut auf die weiteren Erhebungen der Hüttener Berge.


Oben vom Aussichtsturm kann man gut die Knicklandschaft erkennen: Felder mit Wällen drumherum als Begrenzung. Das entstand vor 200 Jahren als die Felder in das Eigentum der Bauern übergingen.


Blick Richtung Südosten. Man erkennt den Wittensee.


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