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minerva
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da ich schon mehrmals erwähnt habe, daß ich vor 3 jahren einen crash hatte, möchte ich jetzt doch mal schreiben, was das genau war.

vor einigen jahren bekam ich plötzlich zahnprobleme, weil der zahnarzt, bei dem ich mehrere jahre war, bei jeder kontrolluntersuchung gesagt hat, es wäre alles in ordnung und ich ihm glauben mußte, weil ich keine beschwerden hatte und auch nicht sehen konnte, daß etwas nicht ok war.

als es dann weh tat, war es zu spät für eine behandlung. unter den intakten kronen waren die zähne weggefault und man konnte nur noch die reste der zähne rausbuddeln.
der kieferchirug sagte mit einer wirklichen gründlichen untersuchung hätte der zahnarzt es schon so früh feststellen können, daß man nur die kronen hätte erneuern müssen.

beim ersten mal hat der kieferchirurg das betäubungsmittel verwendet, das ich ihm genannt hatte, weil es lt. der med. fachbücher bei einer aip (ak. int. porphyrie) rel. verträglich ist.  es machte dann auch nur rel. geringe beschwerden, die nach ein paar stunden besser wurden.

beim nächsten mal hab ich ihm wieder gesagt, daß ich die aip hab, ein attest vorgezeigt und gefragt, ob das betäubungsmittel wieder das gleiche ist wie beim mal davor, was er ausdrücklich bejaht hat.
später hab ich von der helferin erfahren, daß es gelogen war.

ich bin einige stunden später auf der straße ohne vorwarnung umgekippt und mit dem gesicht auf den gehweg geknallt, wobei die brille total zersplittert ist.
von da an bin ich einige tage lang immer wieder ohne vorwarnung umgekippt und mit dem kopf auf den fußboden geknallt. die ärzte waren keine hilfe.
ich war dann in einer krankenhausambulanz, wo ich aber trotz hinweis auf die aip und attest ein mittel bekam, das man bei der aip niemals geben darf und das alles noch schlimmer machte.

ich hatte vorher schon trotz intensiver suche nur einen einzigen arzt gefunden, der wenigstens wußte was eine aip ist, aber auch nicht, ob und wie man es behandeln kann.
außerdem hatte ich dann offene beine, was vorher nie der fall war, weil ich eigentlich auch keine venenprobleme o.ä. hatte.
und div. nahrungsmittelunverträglichkeiten, die ich vorher auch nicht hatte und die leider nicht wegzubekommen waren.

ein mann, mit dem ich beruflich zu tun habe, hat mich dann ins krankenhaus gebracht, wobei die ärzte da anscheinend auch keine ahnung hatten, was eine aip ist und was man dann tun muß.
damit keiner merkt, daß sie garnichts tun, habe sie mich in ein einzelzimmer gelegt, obwohl ich kassenpatientin bin und da lag ich auch mal eine halbe stunde mit den offenen beinen auf dem dreckigen boden.

und nach 10 tagen haben sie mich mit dem krankenwagen in meine wohnung bringen lassen und das am sonntag vormittag, obwohl sie wußten, daß ich allein lebe und nicht rausgehen konnte um etwas zu essen zu kaufen.
aber sie hätten dann sagen können, daß sie mich im gebesserten zustand entlassen haben und alles weitere unvorhersehbare komplikationen waren.

ich hab dann beim sonntagsdienst angerufen, aber der diensthabende arzt hatte auch keine ahnung und ist einfach wieder gegangen. 
am nächsten tag kam eine ärztin, die von der aip auch nichts wußte, aber den zustand meiner offenen beine fand sie so schlimm, daß sie einen krankenwagen gerufen hat, der mich in ein anderes krankenhaus gebracht hat.
da wurde ich in einen abstellraum gelegt und nach ein paar stunden hat eine ärztin einen kurzen blick auf meine beine geworfen und gesagt, das könnte ambulant behandelt werden und ich wurde wieder mit dem krankenwagen in meine wohnung gebracht.

als ich endlich wieder rausgehen konnte, bin ich von einem arzt zum anderen geschickt worden. der allgemeinmediziner hat mich zum internisten geschickt und der zum phlebologen und der wollte mich wieder ins krankenhaus schicken................
ich hab es dann gsd selbst wieder soweit hinbekommen daß es keine offenen stellen mehr gab und die gefahr ohne vorwarnung umzukippen nur noch sehr gering war.
und da ich im internet nach langer suche auch infos fand, die nicht in den üblichen med. fachbüchern stehen, konnte ich auch noch einiges andere etwas bessern. die aip leider nur teilweise, aber vielleicht finde ich ja irgendwo noch infos dazu, die helfen.
die leberwerte, die viele jahre auch sehr oft erhöht waren, obwohl ich keinen alkohol trinke, haben sich dann auch gebessert.

und ich habe jetzt auch noch mehr zum sle (syst. lupus eryth.) gefunden, den die meisten ärzte auch nicht kannten und der teils die gleichen symptome hat wie die aip und der vor etlichen jahren u.a. dazu geführt hat, daß die nierenfunktion unter 50 % war und die ärzte wieder nur sagten, da könnte man nichts dran machen. ich konnte es gsd bessern. die nierenschäden waren zwar beim ultraschall weiter sichtbar, aber die funktion war wieder im normbereich.
die schäden durch die lange zeit ebenfalls bestehende vaskulitis (u.a. mit massenweise petechien an den beinen) konnte ich zwar überwiegend, aber leider noch nicht komplett beseitigen. aber ich arbeite dran.

https://www.medpertise.de/gefaessentzuendung-vaskulitis/

https://www.medpertise.de/lupus-erythematodes/


lg
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