Arthrose – Was kann man wirklich tun?

Die Arthrose gilt heute unter Medizinern als echte Volkskrankheit. Infolge von natürlichem und auch übermäßigem Verschleiß degenerieren die Knorpel in den Gelenken. Daraus resultiert, dass der schmierende Knorpel zu schnell abgebaut wird und die Knochen aneinander reiben. Das Gewebe darum herum entzündet sich dabei, was oft starke Schmerzen, Schwellungen sowie Bewegungseinschränkungen als Folgen mit sich bringen. Doch wie lässt sich eine Arthrose verhindern und gibt es Möglichkeiten, die Erkrankung zu therapieren?
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Sport ist nicht immer gut!

Zwar ist es generell ratsam, viel Sport zu treiben, bei Erkrankungen wie der Arthrose verhält es sich jedoch etwas anders. Das Ziel des punktuellen Trainings ist es, die Muskulatur zu stärken und Knorpel sowie Gelenke dabei möglichst zu entlasten. Auf diese Weise kann der degenerative Prozess der Knorpel eingeschränkt werden. Als ideale und schonende Sportarten gelten daher Radfahren, Wassergymnastik sowie Schwimmen. Keinesfalls sollten jedoch Sportarten ausgeübt werden, die die Gelenke stark beanspruchen. Hierzu zählten beispielsweise Basketball oder Tennis.

Was tun, wenn die Arthrose bereits festgestellt wurde?

Fast immer könnte man einer Arthrose vorbeugen, wenn man diese rechtzeitig erkennt und konsequent behandelt. Sind Patienten davon betroffen, so verschlechtert sich ihr allgemeiner Gesundheitszustand in der Regel deutlich und die Lebensqualität nimmt ab, da gerade auch die Mobilität und Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt sind. Daher ist es sehr wichtig, eine mögliche Erkrankung in Ruhe mit dem Arzt zu besprechend. Gemeinsam lassen sich dann Therapien und Ernährungspläne entwerfen, die ideal auf das Krankheitsbild abgestimmt sind. Unbedingt sollten sich Patienten aber auch selbst informieren, da es gerade in Deutschland auch stetig bessere Therapiemöglichkeiten gibt, die noch nicht jeder Arzt kennt. Hierbei können auch speziell entwickelte Therapien hilfreich sein. Die besten Ergebnisse werden derzeit mit Kombinations- oder Synergetischen-Therapien erreicht. Bei diesen ganzheitlichen, synergetischen Therapien handelt es sich um Behandlungsformen, die in vielfältiger Hinsicht die Erkrankung sowie deren Symptome angeht und unterschiedliche Behandlungsmethoden und Ansätze vereinen. Vermeiden sollten Sie unbedingt Produkte aus dem Ausland, da diese in Deutschland keinerlei Überprüfung oder Standards unterliegen. Auch hochwertige Produkte mit wenig Zusatz- und Hilfsstoffen (Pur Premium) haben deutliche Vorteile (Zutatenliste).

Die richtige Ernährung gegen Arthrose

Auch mit Blick auf die tägliche Ernährung können Menschen eine Menge dafür tun, um Arthrose vorzubeugen. Generell ist eine fettarme sowie ausgewogene Ernährung die beste Grundlage, um ein mögliches Übergewicht zu bekämpfen und die Gelenke zu entlasten. Positive Auswirkungen auf die Gelenkfunktionen haben darüber hinaus gewisse Nährstoffe, auf deren regelmäßige Aufnahme Wert gelegt werden muss. Man geht in der Forschung heute davon aus, dass ein wichtiger Grund für Arthrose in einer Mangelernährung der Gelenke zu sehen ist, d.h. dass durch die Nahrung nicht genügend „Gelenknährstoffe“ über den Darm aufgenommen werden. Insbesondere Vitamin E gilt als sehr wichtige Komponente, um die Gelenke vor einer Arthrose zu schützen. Eine der positivsten Eigenschaften von Vitamin E sind schützende Effekte auf die Gelenkknorpel. Aber auch die Zufuhr bzw. Ergänzung mit speziellen Aminosäuren oder auch sog. „Gelenkschutzstoffen“ (Chondroprotektiva) wie z.B. hochwertiges Glucosamin, Chondroitin oder auch Hyaluronsäure verbessert die Ernährung der Gelenke deutlich. Die Effektivität der Behandlung liegt in der optimalen Kombination der Einzelwirkstoffe. So ist z.B. bekannt, dass Glucosamin und Chondroitin gleichzeitig eingenommen keine Verbesserung bringen. Nimmt man diese Wirkstoffe aber mit zeitlichem Abstand in hoher Qualität ein, verstärkt sich die Wirkung der Einzelwirkstoffe nochmal deutlich. Das wird aber leider fast immer falsch gemacht!

Darüber hinaus ist es wichtig, bestimmte Essgewohnheiten zu ändern. Tierische Lebensmittel enthalten häufig viel Arachidonsäure, welche Entzündungen begünstigen kann. Entsprechend kann die Reduzierung tierischer Lebensmittel im Ernährungsplan positive Auswirkungen haben. Dennoch dürfen fettarme Fleischsorten wie Wild oder Geflügel bis zu drei Mal pro Woche auf dem Speiseplan erscheinen. Besser wäre jedoch der Verzehr von Fisch. Die darin enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und hochwertigen Proteine wirken gegen mögliche Entzündungen. Anstelle der tierischen Produkte, mit Ausnahme von Fisch, empfiehlt sich vor allem der Griff zu frischem Obst oder Gemüse. Die Versorgung mit ausreichend hochwertigen Aminosäuren und Eiweiß muss sichergestellt werden, da daraus der schützende Knorpel und die Kollagene (Typ 2) in den Gelenk-Knorpeln erzeugt wird. Auch hier kann eine Ergänzung oder Supplementierung angezeigt und wichtig sein. 

Zusammenfassung

Arthrose ist eine fast immer unterschätzte und häufig zu spät erkannte, schwere Erkrankung! Oft wird behauptet, man könne wenig dagegen tun. Fest steht: Je früher diese Erkrankung erkannt und je konsequenter und ganzheitlicher diese Arthrose behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf eine deutliche Verbesserung bzw. auf ein Stoppen des Krankheitsfortschritts. Es gibt derzeit am deutschen Markt sehr sinnvolle Pur-Premium Produkte, die eine Behandlung tatsächlich sehr positiv unterstützen können!

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Kommentare (3)

Sabrinana22

Akupunktur  wollte ich auch mal ausprobieren, wobei ich vor einiger Zeit erst diesen: http://scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/05/19/akupunktur-wirkt-nicht-bei-rueckenschmerzen/ Artikel gelesen habe...  Ich denke aber, dass ich auf jeden Fall ein Nahrungsergänzungsmittel hinzunehmen werde. Bei mir sind die Verspannungen vor allem im Nacken. 


 

xenia

Was verstehen Sie bitte unter "Pur Premium" Produkten?

Über eine zeitnahe Antwort freue ich mich.

Freundliche Grüße, xenia

Freiburger

Akupunktur könnte ich empfehlen, alllerdings nur bei einem Chinesen. Freiburger


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