COPD: Chronischen Husten ernst nehmen

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Dauerhusten und ständiges Räuspern halten viele für harmlos. Es können jedoch erste Symptome einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung sein, kurz COPD. Raucher sind besonders gefährdet.
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„Anfangs dachte ich, mein Alter und die mangelnde Fitness wären dafür verantwortlich, dass ich beim Treppensteigen öfters mal nach Luft japsen musste und meine Schüler auf dem Weg zum Klassenzimmer mühelos an mir vorbeiliefen“, erzählt Claudia Biehl, pensionierte Lehrerin eines Berufskollegs. Das sei nun sieben Jahre her und sie war gerade mal Mitte Fünfzig.

Das Gefühl, zu wenig Luft zu bekommen, zeigte sich dann aber auch bei anderen Gelegenheiten. „Zudem verspürte ich manchmal einen unangenehmen Druck auf der Brust, den ich auch nicht auf eine sich anbahnende Erkältung schieben konnte“, erinnert sich Biehl. Als sie dann eines Morgens gleich mehrere Pausen mit dem Fahrrad einlegen musste und völlig ausgepumpt an der Schule ankam, entschloss sie sich, ihre Kurzatmigkeit medizinisch abklären zu lassen.

Die COPD-Diagnose wird oft erst spät gestellt

Biehl bekam eine Überweisung zum Lungenfacharzt, der neben einer umfangreichen körperlichen Untersuchung und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs auch eine Lungenfunktionsprüfung, Spirometrie genannt, durchführte. Das Verfahren, das einfach anzuwenden und schmerzlos ist, gibt Auskunft über die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Lunge.

Das Ergebnis von Claudia Biehl fiel nicht gut aus und die Diagnose des Pneumologen lautete: chronisch obstruktive Bronchitis, kurz COPD genannt. Das Kürzel steht für die englische Bezeichnung "chronic obstructive pulmonary disease". Bei einer chronischen Bronchitis handelt es sich um eine dauerhafte Entzündung der Bronchien und der Begriff „obstruktiv“ besagt, dass die Erkrankung mit einer Verengung der Atemwege einhergeht. Auch kann sich wie bei Biehl zusätzlich ein Lungenemphysem entwickeln, bei dem die Lungenbläschen und die ganz feinen Atemwege (Bronchiolen) überbläht sind und gleichzeitig das Lungengewebe zerstört wird.

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„Beim Suchen im Internet stieß ich auf eine interessante Seite, auf der ich viele Informationen rund um COPD gefunden habe: Das COPD-Magazin der SHOP APOTHEKE. Es gibt da einen Newsletter, der alle 2 Monate verschickt wird, und auf die neuen Artikel hinweist, das ist echt praktisch. Ich habe dann auch mal mein Arzt-Rezept zur SHOP APOTHEKE geschickt und hatte das verschriebene Medikament zwei Tage später zuhause, zusammen mit einigen freiverkäuflichen Produkten, die auch noch sehr günstig waren.“

COPD entwickelt sich zur Volkskrankheit

Häufig wird die Erkrankung erst spät diagnostiziert, denn erste Anzeichen wie chronischer Husten, Auswurf am Morgen und Abgeschlagenheit werden von vielen verharmlost. Kommt dann irgendwann Kurzatmigkeit hinzu, nehmen die Betroffenen statt der Treppe lieber den Aufzug und nutzen das Auto selbst für kleinste Strecken, statt zum Arzt zu gehen. Wird die Erkrankung erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt, ist die Lunge bei vielen Patienten bereits stark geschädigt und eine Heilung nicht mehr möglich. Dabei könnte ein frühzeitiger Behandlungsbeginn den Krankheitsverlauf deutlich begünstigen.

In Deutschland leiden aktuell fast sieben Millionen und weltweit rund 251 Millionen Menschen unter der chronischen Erkrankung der Lunge. Experten gehen davon aus, dass die Zahlen in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen werden. Dabei zählt COPD weltweit zu den führenden Todesursachen, wie eine Sterbestatistik der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das Jahr 2016 aufzeigt, bei der COPD an dritter Stelle hinter der koronaren Herzkrankheit und Schlaganfall rangiert.

Rauchen gilt als Hauptrisikofaktor für COPD

Früher wurde COPD als „Raucherkrankheit“ bezeichnet und nach wie vor sind oder waren die meisten Erkrankten nikotinabhängig. Schätzungen zufolge erkrankt jeder vierte bis fünfte Raucher an COPD und laut Daten des RKI aus dem Jahr 2019 ist fast jeder zweite COPD-Todesfall der Nikotinabhängigkeit zuzuschreiben. Auch bei Claudia Biehl waren die Zigaretten der Grund für die Erkrankung. „Ich habe früher mindestens eine Packung pro Tag geraucht und auch schon als Jugendliche damit angefangen“, erzählt sie. „Den morgendlichen Auswurf und den ständigen leichten Husten habe ich jahrelang ignoriert – leider.“ Denn kurz nach der Diagnose COPD schaffte es Biehl mithilfe von Nikotinersatzpräparaten sogar recht mühelos, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die COPD-Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung

Bis heute ist bei COPD keine Heilung möglich. Um das Fortschreiten der Erkrankung zu verringern und so lange wie möglich eine hohe Lebensqualität zu erhalten, stehen den Patienten jedoch verschiedene medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Eines der wichtigsten Basismedikamente sind die sogenannten Bronchodilatatoren, die die Muskelspannung der Bronchien verringern. Dadurch erweitern sich die Atemwege und die Lungenüberblähung geht zurück. Ist man bereits schwerwiegend erkrankt, nehmen chronischer Husten, Auswurf und Atemnot also innerhalb eines kurzen Zeitraums stark zu, werden antientzündliche Phosphodiesterase-4-Hemmer (PDE-4-Hemmer) eingesetzt. Liegt bereits ein schwerer chronischer Sauerstoffmangel im Blut vor, ist auch eine Langzeit-Sauerstofftherapie möglich.

Neben einem Rauchverzicht helfen auch Sport und Therapie-Begleitung

Erkrankte können auch selbst einiges tun, um die Atemnot zu reduzieren, ihre Belastbarkeit zu erhöhen und ihre Lebensqualität insgesamt zu verbessern. Wichtige Säulen sind dabei konsequenter Rauchverzicht, Atemphysiotherapie, körperliches Training und eine Patientenschulung. Claudia Biel hat sich mit ihrer Pensionierung vor einem Jahr einen kleinen Mischlingshund zugelegt, mit dem sie nun im Wald bei Wind und Wetter spazieren geht. „Das tut mir unheimlich gut und ich merke, wie ich besser durchatmen kann“, erzählt sie. Außerdem geht sie regelmäßig zum Lungensport, den sie von ihrem Arzt verordnet bekommen hat, um Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination zu verbessern.

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iskoline

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