Ernährung für Diabetiker – mit dieser Taktik haben Sie den Durchblick

Viele Patienten stellt die Diagnose Diabetes vor enorme Herausforderungen. Was muss ich jetzt beachten? Was darf ich jetzt noch essen? Muss ich mein Leben komplett ändern? – Das sind alles Fragen, die einem sofort im Kopf herumschwirren. Doch mit dieser Diagnose sind Sie nicht allein: Mehr als sieben Millionen Menschen in Deutschland sind derzeit an Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 erkrankt. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen eine einfache Taktik, die Ihnen dabei hilft, sich gesund zu ernähren und so nachhaltig zu einer positiven Lebensweise zu finden.
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Diabetiker müssen auf nichts verzichten

Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung – das sind die zwei Zutaten, die Sie fortan als Diabetiker begleiten werden. Schaffen Sie es hierbei, einen guten Weg einzuschlagen, finden Sie fast wie von selbst den Weg zu einer gesunden Lebensweise. Diabetes erfordert gerade zu Beginn eine große Portion Selbstdisziplin und Eigenmotivation. Warum ist das so? Alte Muster und eingefahrene Gewohnheiten lassen sich nur schwer ändern. Gerade der korrekte Umgang mit Messgeräten zum Auswerten der relevanten Messergebnisse ist anfangs fremd. Am besten gehen Sie Schritt für Schritt vor und hören dabei auch auf Ihren Körper. Freuen Sie sich über die kleinen Erfolge – so bleiben Sie immer motiviert.

Wichtig für Patienten mit Diabetes Typ 1: Kohlenhydrate richtig berechnen

Die Ursache für Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Der Körper kann kein eigenes Insulin mehr herstellen, da die dafür verantwortlichen Zellen durch den Körper zerstört wurden. Deswegen sind Patienten mit dieser Diagnose ein Leben lang auf die Zugabe von Insulin angewiesen. Das, was Sie als Patient unbedingt wissen müssen, ist, wie viele Kohlenhydrate sich im Essen verstecken, damit Sie die Menge an benötigtem Insulin korrekt berechnen können. Eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung können Ihnen zusätzlich zu einem positiven Wohlbefinden helfen.

Wichtig für Patienten mit Diabetes Typ 2: Abbau von Übergewicht

Patienten, die diese Diagnose bekommen, haben gute Chancen, die Krankheit mit einer Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung in den Griff zu bekommen. Ungesunde Fette, Fertigprodukte, zu viel Zucker – all das kann in ungesunder Kombination zu erhöhten Blutfett- und Blutzuckerwerten führen.

Insulin wird bei Diabetes Typ 2 zwar noch produziert, aber die betreffende Zelle kann nichts oder wenig davon aufnehmen. Aber auch die Qualität und damit die Wirkung des produzierten Insulins lässt nach. Eine gesunde Lebensweise mit den richtigen Nahrungsmitteln, Sport, wenig Stress und Alkohol können hier zu einer deutlichen Verbesserung des Krankheitsbildes führen.

So finden Sie Ihren Weg zu einer gesunden Lebensweise

1. Der persönliche Draht zu Ernährungstipps und neuen Rezeptideen

Statt in Büchern zu wälzen oder im Internet nachzuschauen, bevorzugen viele Patienten nach ihrer umfassenden Diabetes-Schulung den persönlichen Austausch mit einem Ernährungsberater oder mit anderen Patienten. In einer Kochgruppe gelangen Sie zum Beispiel gemeinsam Schritt für Schritt zu einer bewussten und gesunden Ernährung. Dabei erhalten Sie leckere Rezepte und finden so einen guten Weg, sich mit Diabetes zu arrangieren.
 
2. Lassen Sie sich Zeit beim Lebensmittel-Einkauf

Sie sollten jetzt auf ausgewogenes und bewusstes Essen setzen. Egal ob Bioladen oder Supermarkt, achten Sie auf die Qualität der Lebensmittel und schauen Sie sich vor allem die Zutatenliste genau an. Gerade auf Fertignahrung sollten Sie wegen Konservierungsstoffen und künstlichen Zutaten möglichst verzichten. Enden diese auf –ose, kann das ein Hinweis auf versteckten Zucker sein, wie zum Beispiel bei Dextrose. Setzen Sie stattdessen auf unbearbeitete Lebensmittel, die Sie mit den notwendigen Vital- und Nährstoffen versorgen. Mit der Zeit lernen Sie die verschiedenen Produkte besser kennen und wissen genau, was Ihnen guttut und was nicht. Unser Tipp: Gehen Sie niemals hungrig einkaufen, das verleitet Sie schnell dazu, Lebensmittel in Ihren Einkaufskorb zu legen, die häufig nicht gesund für Sie sind.

3. Rot-Gelb-Grün – Das Ampelsystem macht es Ihnen leichter

Nicht nur Diabetiker, auch gesunde Verbraucher fordern immer wieder, dass die Lebensmittelindustrie ihre Produkte ausreichend kennzeichnet. Mit einem sogenannten Ampelsystem, das jeder kennt, finden Sie sich optimal zurecht. Aber bis dieses System umfassend und in ganz Deutschland umgesetzt wird, können noch einige Jahre ins Land gehen – obwohl schon einige Unternehmen eigene Systeme und Bewertungen auf die Verpackungen drucken lassen. Trotzdem können Sie sich selbst so ein Ampel-System aufstellen:

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4. Bewegung unterstützt Sie – gerade bei der Gewichtsabnahme

Gerade für Menschen mit Diabetes Typ 2 kann ausreichend Bewegung dazu beitragen, langfristig Gewicht abzubauen. Hierbei sollten Sie allerdings nicht übertreiben und Langstreckenläufe bestreiten. Starten Sie langsam, probieren Sie verschiedene Sportarten aus und bleiben Sie dort am Ball, wo es Ihnen auch Spaß macht. Auch hier können Gleichgesinnte dazu beitragen, gesetzte Ziele gemeinsam zu erreichen.

Fazit: Diabetes? – Sie schaffen das!

Setzen Sie auf eine langfristige Ernährungs- und Lebensumstellung, kommen Sie mit kleinen Schritten zum Ziel. Patienten mit der Diagnose Diabetes mellitus Typ 2 können mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung ihren Stoffwechsel verbessern und eventuell ganz ohne Medikamente auskommen. Typ-1-Betroffene sorgen mit diesen Tipps allgemein für ein Wohlbefinden und stärken Körper, Herz und Kreislauf.
 

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Kommentare (6)

Juttchen

Hallo Jutta,

vielen Dank für die Info. Das mit dem Weizen ist mir weitesgehend bekannt und da stimme ich Dir auch zu. Ich bin nur skeptisch bei Kommentaren, die eine sofortige und schnelle Heilung einer Krankheit versprechen.
Wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.
LG
Jutta

Juttchen

Ich empfehle die mediterrane Kost, mit viel Gemüse, wie Tomaten, Oliven, Brokkoli, Auberginen usw., guten Ölen und Seefisch und Kräuter. Fleisch und besonders das "rote" Fleisch nur ganz wenig. Obst zwei Portionen am Tag wären in Ordnung. Wer es sich finanziell leisten kann, in Bioqualität. Genug Bewegung, mindestens eine halbe Stunde spazieren gehen am Tag. Obst- und Fruchtsäfte auch nicht häufig trinken und wenn, dann gemischt mit Wasser als  z. B. Apfelsaft -Schorle. Ein Stück Torte ist besser als Kuchen, da sie meistens nicht so viel Zucker enthält wie Kuchen.
Dann braucht es auch keine zusätzlichen Vitaminpillen und Mineralstoffe. Und für die "Entgiftung" sog. Schadstoffe hat unser Körper eigene Organe, wie die Leber und die Niere. Da brauchts auch nichts Zusätzliches.😉
 
Einen sonnigen Tag wünscht
Jutta

Jutta

@Juttchen  
Hallo Jutta,
Ich stimme mit deinen Ausführungen überein. Damit du aber verstehst, was ich mit dem Weizen andeuten wollte, füge ich dir ein Blatt bei.
Liebe Grüsse
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Jutta

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass nebst dem Zucker auch Weizen dafür verantwortlich ist, dass wir heute mehr Patienten mit der Diagnose Diabetes und übergewichtige Menschen haben. Denn der heutige Weizen ist leider nicht mehr das, was er vor 40 Jahren war. Es gibt ein ausserordentlich spannendes und informationsreiches Buch und zwar "die Weizen Wampe". Ich denke, wenn man dieses Buch gelesen hat, fällt einem die Ernährungsumstellung VIEL leichter, wie unten "Termeko" es kurz gefasst hat. 

Jutta

termeko

Diabetes kann man innerhalb von 2 Wochen durch totale Umstellung
wegbekommen.

 

termeko

Der Weg heisst: Erdfastenkur und viel Wildpflanzenrohkost.
  auch                Schwermetallausleitung und Parasitenbekämpfung, damit es
                         keine FibroMyalgie gibt.
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