Gesund bleiben – so kommen Senioren gut durch den Winter!

Die kalte Jahreszeit stellt insbesondere für ältere Menschen eine große Herausforderung dar. Aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen wie Regen, Schnee und Glätte steigt das Risiko für Stürze und Unfälle. Gleichzeitig können Erkältungskrankheiten wie Husten, Schnupfen oder das Coronavirus die Gesundheit von Senioren beeinträchtigen. Es empfiehlt sich deshalb, vorsorglich einige Maßnahmen zu ergreifen und wichtige Tipps zu beachten, um den Herbst und Winter gesund und fit zu überstehen.
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Senioren in ihrer Mobilität unterstützen

Nasses Laub auf dem Gehweg stellt für viele Senioren ein Sicherheitsrisiko dar. Beim Ausrutschen kommt es häufig zu Verletzungen und Knochenbrüchen. Außerdem dauert der Heilungsprozess im höheren Lebensalter länger als bei jüngeren Menschen und Komplikationen treten häufiger auf. Zu den wichtigsten Aufgaben in der Seniorenbetreuung gehört deshalb, hilfsbedürftige Senioren in ihrer Mobilität zu unterstützen und darauf zu achten, dass beim Verlassen der Wohnung rutschsicheres Schuhwerk getragen wird. Bei Bedarf sollte ein Gehstock mitgeführt werden, um für sicheren Halt zu sorgen. Da das Gefühl für Hitze und Kälte mit zunehmendem Alter abnimmt, sollte insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen auf die richtige Bekleidung geachtet werden, damit die Körpertemperatur stabil bleibt und eine Unterkühlung vermieden wird. In diesem Winter stellt besonders das Coronavirus eine Gefahr für Senioren, die aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gehören, dar. Es empfiehlt sich deshalb, bei der Seniorenbetreuung darauf zu achten, dass ein Schutz- und Hygienekonzept vorhanden ist und dieses auch eingehalten wird, damit das Infektionsrisiko so niedrig wie möglich gehalten werden kann. Bei führenden Dienstleistern in der 24-Stunden Betreuung kann von einer strikten Beachtung aller notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahme ausgegangen werden. Auch beim Betreuungspersonal, das häufig auch osteuropäischen Fachkräften besteht, sollte darauf geachtet werden, dass ein negativer Coronatest vorgewiesen werden kann. Die neuen Corona-Regelungen haben viele Auswirkungen auf die Pflege älterer Menschen.

Risikofaktoren vermeiden und die Immunabwehr stärken

Mit den Pflegevorschriften sollen besonders pflegebedürftige Senioren vor einer Corona- Infektion geschützt werden. Zu den Risikofaktoren, die einen schweren Krankheitsverlauf begünstigen, zählen neben dem hohen Alter auch mögliche Vorerkrankungen sowie ein geschwächtes Immunsystem. Die Immunabwehr kann durch gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung gestärkt werden. Außerdem genügt bereits ein kurzer Spaziergang um den Häuserblock, um die Muskulatur zu trainieren und die Standfestigkeit zu verbessern. Gleichzeitig kann mit konsequenter Bewegung auch Stürzen vorgebeugt werden. Grundsätzlich unterstützt jede Art von Bewegung die Herz- und Kreislauftätigkeit. Auch für Senioren ist Bewegung sowie Sport in Maßen eine Möglichkeit, die eigene Mobilität zu fördern, den Blutdruck zu senken und fit zu bleiben. Welche Art von Bewegung am besten geeignet ist, kann in einem klärenden Gespräch mit dem behandelnden Arzt erörtert werden.

Um ältere Menschen vor einer Ansteckung durch Viren zu schützen, wird empfohlen, nach Möglichkeit einen Abstand von mindestens 1,50 bis 2 Metern zu jeder Person, die nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, einzuhalten. Diese Regelung gilt für pflegende Angehörige ebenso wie für Pflegedienstmitarbeiter. In der Seniorenbetreuung ist der direkte Körperkontakt allerdings nicht immer vermeidbar, sodass es wichtig ist, weitere Schutzmaßnahmen zu beachten. Oft wird empfohlen, regelmäßig die Hände zu waschen und diese vor und nach dem Kontakt mit einer pflegebedürftigen Person zu desinfizieren. Durch regelmäßiges Lüften wird für eine hohe Frischluftzufuhr gesorgt. So soll das Lüften eine der wirksamsten Methoden zum Entfernen virushaltiger Aerosole aus Innenräumen sein. In der Regel wird die verbrauchte Luft beim gleichzeitigen Öffnen von zwei gegenüberliegenden Fenstern wesentlich schneller ausgetauscht.
 

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Kommentare (1)

ironimo

Hallo Freunde

Das mit dem Abstand ist gut wenn man in einer Stadt zuhause ist. Bei uns tut es das flache Land wo sich ohnehin fast niemand begegnet. Wo Fuchs und Hase Gute Nacht sagen ist sie nicht zu finden die Corona weit und breit. Vielleicht man ein Hallo vom Jäger, ein Hinterher vom Wachesoldaten so vor der Grenze. Es hat so fünf Wochen gedauert bis sich jemand hat blicken lassen, alleine im Ökotaxi, alleine im Autobus. So der erste Lockdown im Frühjahr. Also sagen weiter Fuchs und Hase Gute Nacht und zur Kirche auch nicht bald, für was haben wir die wundervolle Stille, die Tausend Brüder, den heimlich stillen Wald.

Es grüßt aus der Weinidylle einfach so der Ironimo, und wünscht so spät noch eine

Gute Nacht!


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