Mehr Zeit für’s Wesentliche: Entlastung für pflegende Angehörige

Die Pflege eines Angehörigen ist für viele Menschen eine Herzensangelegenheit – aber auch eine sehr zeitintensive Aufgabe. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, pflegende Angehörige zu entlasten: So bleibt mehr Zeit für’s Wesentliche.
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Wer die Pflege eines Angehörigen übernimmt, kennt sicherlich Situationen, in denen es unmöglich scheint, zur Ruhe zu kommen: Checklisten wollen abgehakt, Einkäufe erledigt und die unzähligen Gedanken im Kopf strukturiert werden. Nicht selten rückt das eigene Wohlbefinden in den Hintergrund – zu groß das Verantwortungsbewusstsein für die alltäglichen Aufgaben.

Doch genau für diese Situation gibt es Lösungen. Wenn sich Menschen dazu entscheiden, einen pflegebedürftigen Angehörigen zu pflegen und zu betreuen, übernehmen sie eine verantwortungsvolle Aufgabe, die mit dem eigenen Berufs- und Familienalltag vereinbart werden muss. Dass es hier manchmal zu einem Gefühl der Überforderung kommt, ist menschlich.

Hier knüpfen z.T. kostengünstige oder gar kostenfreie Services und Dienstleistungen an, die dazu beitragen, pflegende Angehörige zu entlasten.

Hilfe auf Knopfdruck dank zuverlässigem Hausnotruf

Es ist unmöglich, rund um die Uhr bei seinem pflegebedürftigen Angehörigen zu sein. Doch genau in den Zeiträumen, in denen man nicht anwesend ist, fragt man sich, ob zu Hause alles in Ordnung ist.

Um seine Angehörigen rund um die Uhr in Sicherheit zu wissen, leistet ein Hausnotruf einen wichtigen Beitrag im Alltag betreuungsbedürftiger Menschen: Sollte einmal eine Notsituation eintreten, ist es schnell möglich, auf sich aufmerksam zu machen. Ein Druck auf den Notrufknopf, der immer am eigenen Körper getragen wird, reicht aus, um mit der Notrufzentrale über eine Freisprechanlage in Kontakt zu treten. Die Notrufzentrale leitet dann sofortige Anweisungen ein: Je nach Situation werden entweder Angehörige benachrichtigt und/oder ein Krankenwagen bzw. Notarzt alarmiert.

Weil das Hausnotrufsystem ein offiziell anerkanntes Hilfsmittel (siehe § 40 Abs. 1 Sozialgesetzbuch (XI)) für Senioren ist, übernehmen die Pflegekasse bei anerkannter Pflegebedürftigkeit mindestens einen Teil der Kosten.

Essen auf Rädern – Abwechslungsreiche Menüs bis zur Wohnungstür

Einkaufen, planen, vorbereiten, kochen – körperlich eingeschränkten oder gar pflegebedürftigen Menschen fällt es oft schwer, ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten. Pflegenden Angehörigen gelingt es im Alltag vielleicht nicht immer, einzukaufen und für ein warmes Mittagessen zu sorgen.

Deshalb bietet es sich an, Bringdienste wie „Essen auf Rädern“ zu beauftragen: Diese liefern vielseitige und ausgewogenen Menüs bis vor die Haus- bzw. Wohnungstür.

Die Kosten für „Essen auf Rädern“ liegen – je nach Anbieter – zwischen 4,50 und 7 Euro pro Menü.

Kurzzeitpflege zur Entlastung von pflegenden Angehörigen

Benötigen pflegende Angehörige eine Auszeit vom Pflegealltag, haben sie die Möglichkeit, eine vorübergehende Kurzzeitpflege zu beanspruchen. Darunter versteht man einen vollstationären Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung für einen begrenzten Zeitraum pro Jahr.

Dies bietet sich zum Beispiel an, wenn Pflegebedürftige in Folge eines Krankenhausaufenthalts auf professionelle Hilfe angewiesen sind oder wenn Angehörige verreisen möchten.

Im Rahmen der Kurzzeitpflege gewährt die Pflegekasse einen Zuschuss in Höhe von 1.612 Euro pro Jahr, die Betroffene auf acht Wochen verteilen können.

Zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel in der häuslichen Pflege

Was viele Pflegebedürftige und deren Angehörige nicht wissen: Bereits ab Pflegegrad 1 haben sie monatlich Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro – sofern sie von Privatpersonen (Angehörigen, Freunden, Bekannten) im häuslichen Umfeld gepflegt und betreut werden. Zu den sogenannten „Pflegehilfsmittel zum Verbrauch“ (Produktgruppe 54) zählen unter anderem Desinfektionsmittel, Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe und Fingerlinge.

Damit sich Angehörige nicht regelmäßig um die Besorgung all dieser Produkte kümmern müssen, bietet VitalSet einen kostenfreien Service an: Pflegebedürftige bekommen alle wichtigen Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro automatisch ein Mal pro Monat nach Hause geliefert. Im Vorfeld müssen Pflegebedürftige lediglich auswählen, welche Produkte sie erhalten möchten – die Kommunikation sowie die Abrechnung mit der Pflegekasse übernimmt anschließend VitalSet. Somit fallen weder Kosten noch Mühe an und Pflegebedürftige können sich auf den regelmäßigen Erhalt der Pflegehilfsmittel verlassen.
 
 

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Kommentare (1)

I.Gebert

Hallo zusammen, 

sehr schöner Beitrag mit vielen wichtigen Informationen. 

Es gibt noch eine Entlastung für alle Beteiligten und zwar die Häusliche rund um Betreuung. 
Wir von der PROMEDICA Plus haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen ein würdiges und selbst bestimmtes Altern in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Ich hinterlasse hier mal den Link zu meiner Seite. 
https://www.promedica24.de/24-stunden-betreuung-pflege-kuenzelsau/

Ich freue mich auf Ihren Anruf. 

Herzlichste Grüße 
Igar Gebert


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