PETA50Plus über pflanzliche Ernährung gegen Brustkrebs

Brustkrebs ist eine Angst-Diagnose. Doch man kann einiges dazu beitragen, um nicht zu erkranken. Lesen Sie hier das Neueste aus der Wissenschaft.
Fotolia_83814420_S_Jacek_Chabraszewski.jpg
©Jacek Chabras | Fotolia.com

Vegane Kost für Senioren kann helfen, Brustkrebs zu vermeiden – überzeugen Sie sich von den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft: Die American Cancer Society (ACS) berichtet, dass ein Drittel aller Todesfälle durch Krebs in den Vereinigten Staaten auf Ernährungsfaktoren zurückzuführen sind. Und dennoch scheint diese Botschaft an vielen Menschen einfach vorbeizugehen.

Obwohl die ACS die Menschen dazu auffordert, "Gemüse, frisches Obst und andere kalorienarme Lebensmittel" zu essen, "die Aufnahme kalorienreicher Lebensmittel einzuschränken" und "so schlank wie möglich" zu sein, um das Krebsrisiko zu senken, wird weiterhin viel zu viel Fleisch konsumiert. Diese Angaben stammen aus den USA - gelten aber genauso für Deutschland.

Auch Milchprodukte stehen im Verdacht, das Wachstum von Krebszellen zu fördern: So teilte das Physicians Committee for Responsible Medicine mit, dass der Konsum von Milchprodukten die Werte des insulinähnlichen Wachstumsfaktors I (IGF-1) im Blutkreislauf erhöht. Hohe IGF-1-Werte stehen in Verbindung mit einem erhöhten Risiko auf Brust- und Prostatakrebs.

Das sagen neue Studien

Studien haben immer wieder gezeigt, dass eine vegetarische und vegane Ernährung nicht nur gesund und ausgewogen ist, sondern auch das Krebsrisiko mindern kann. Groß angelegte Studien aus England und Deutschland kamen zu dem Ergebnis, dass das Risiko, an Krebs zu erkranken, bei Vegetariern um ungefähr 40 % niedriger lag als bei Fleischessern. In einer Studie an 90.655 Frauen im Alter zwischen 26 und 46 Jahren zeigten Wissenschaftler aus Harvard, dass die Aufnahme tierischer Fette, insbesondere aus rotem Fleisch und stark fetthaltigen Milchprodukten, das Risiko auf Brustkrebs erhöht. Eine Studie aus dem Jahr 2007, an der über 35.000 Frauen teilnahmen und die im British Journal of Cancer veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass die Frauen, die am meisten Fleisch aßen, auch das höchste Brustkrebsrisiko hatten. Und eine erst kürzlich veröffentlichte Meta-Analyse aus 85 Studien, an denen über 165.000 Frauen aus der ganzen Welt teilnahmen, brachte Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass Frauen eine "pflanzliche Ernährung" anstreben sollten, um ihre Chancen, Brustkrebs zu überleben, zu erhöhen. Die Liste geht endlos weiter.

Dr. T. Colin Campbell – emeritierter Professor für Biochemie der Ernährung an der Cornell University und einer der weltweit führenden Experten für Ernährung – hat es vielleicht am besten zusammengefasst, als er schrieb: "[k]ein chemisches Karzinogen ist nur annähernd so entscheidend in der Verursachung von Krebs beim Menschen wie tierisches Eiweiß".

Gesunde Nahrung für die Zellen

Auf der anderen Seite kann der Krebs mit vielen Nährstoffen in pflanzlichen Nahrungsmitteln bekämpft werden. Gemüsesorten wie Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl und Blumenkohl enthalten das krebsvorbeugende Antioxidans Sulforaphan. Tomaten sind voll von Lycopin, was das Wachstum von Krebszellen verlangsamen oder aufhalten kann und Brombeeren und Blaubeeren enthalten Anthocyane, die dazu beitragen können, Krebszellen zu zerstören. Phytosterol in Walnüssen blockieren Östrogenrezeptoren in Brustkrebszellen. Bohnen, Linsen und Vollkornprodukte sind reich an Antioxidantien und Ballaststoffen, die überschüssige Hormone aus dem Körper entfernen können, welche sonst zu sich wiederholendem Krebswachstum führen können. Orange Gemüsesorten wie Karotten und Kürbis enthalten viel Betakarotin und können das Brustkrebsrisiko von Frauen um 19 Prozent reduzieren. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Isoflavone und andere Phytochemikalien in Sojabohnen Krebs verhindern können.

Die britische Wissenschaftlerin Dr. Jane Plant hat den Brustkrebs selbst besiegt und das Buch The No-Dairy Breast Cancer Prevention Program verfasst. Sie sagt dazu: "Zweifelsfrei wäre die beste Ernährungsform gegen Krebs die komplett vegane Ernährung." Ich kenne mehrere Frauen, die ihrem Rat gefolgt sind und den Krebs nach einem Umstieg auf die rein pflanzliche Ernährung besiegt haben. Der vegane Lebensstil schließt die Nahrungsmittel aus, die Krebs fördern und erhöht die Aufnahme von Nahrungsmitteln, die uns gegen Krebs schützen. Denken Sie "grün": Kaufen Sie gesunde, pflanzliche Lebensmittel, die dem Krebs den Kampf ansagen.

Sie möchten alles Wichtige über Tiere und über die Arbeit von PETA50Plus durch unseren "Tierischen-Rundbrief" erfahren? Dann melden Sie sich jetzt kostenfrei an und erhalten Sie monatlich unseren Newsletter.

www.peta50plus.d

Anzeige

Kommentare (7)

werderanerin Wieviele Studien wurden ganz sicher schon in Auftrag gegeben, um dem Brustkrebs Hherr zu werden". Ich weiß es nicht und ich lese soetwas auch nicht, weil die Studie, die heute mal aktuell ist, morgen bereits für den Schredder gut ist....
Klar ist aber für mich, man sollte sein Eßverhalten mal "unter die Lupe" nehmen. Ich bin der Meinung, dass jeder Einzelne sehr wohl weiß (wenn man natürlich ehrlich zu sich selbst ist)...was man falsch macht und wo die Schwächen liegen.
Alles in Maßen - so heißt es doch und das finde ich für mich persönlich auch weiterhin gut und richtig.
Ich lasse mir kein schlechtes Gewissen machen, wenn ich auch weiterhin meine Wurst und hin und wieder das Schnitzel esse. Das bleibt so, nur achte ich sehr viel mehr auf eine wirklich ausgewogene Ernährung.
So...nun gut, ich werde nie Vegetarier oder wie das alles heißt !!!
edithmair Sorry, bin Neuling hier! Bitte um Nachsicht. Ich dachte, man kann auf Kommentare direkt antworten.
edithmair Jetzt könnte man sagen, klar, die Tierschützer lügen sich was zusammen, damit man keine Tiere isst.

Oder man sagt, klar, das sind Tierschützer, die zeigen, wie gut man leben kann, ohne sich von Tierprodukten oder zumindest ohne sich von toten Tieren zu ernähren.

Ich bin für die zweite Variante. Think positive!

Es gibt übrigens eine Unzahl vegetarischer und veganer Kochbücher und noch viel mehr Rezepte im Internet, das ist eine Hilfe dabei, einfach mal was auszuprobieren. Man ist sich bewusst, "etwas Gesundes" zu essen, das ist doch toll, oder? Nudeln mit frischen Tomaten, bisschen Knoblauch, darüber Basilikum und ein paar Spritzer Olivenöl - davon kann ich nicht genug kriegen!

Sagt ja keiner, dass man von Null auf Veganer werden muss (also - ich zumindest sag das nicht). Aber ein paar Mal pro Woche schauen, ob man ohne Schnitzel, Eisbein, Schweinsbraten, Wurst oder Würsteln leben kann, das ist sicher gar nicht so schwer.

Warum nicht öfter mal was Neues?
edithmair .. dass Fleisch und Wurst wahrscheinlich krebserregend ist. Vielleicht ist es aber der falsche Weg. Angst ist nie ein guter Motivator.
Vielleicht kann man sich positiv motivieren, es ist erstaunlich, was man alles köstliches nur durch pflanzliche Zutaten zaubern kann. Oder mal einen veganen Kochkurs besuchen, wie wäre das?
Timon Ich frage mich, welche Lobby die Studien in Auftrag gegeben hat. Die Bevölkerung ist auch ohne vegane Ernährung älter geworden. Für mich ist das nur ein Zweig um Geld zu scheffeln. Die Fleischindustrie stellt jetzt auch vegane Produkte her. In der Herstellung sind nach deren Aussage die veganen Produkte billiger als Fleisch oder Wurst. Der Preis im Vergleich höher. Die ganzen Blutwerte, etc. sind doch willkürlich erfunden. Beispiel >RAUCHEN
DonRWetter Zitat:
"Groß angelegte Studien aus England und Deutschland kamen zu dem Ergebnis, dass das Risiko, an Krebs zu erkranken, bei Vegetariern um ungefähr 40 % niedriger lag als bei Fleischessern. In einer Studie an 90.655 Frauen im Alter zwischen 26 und 46 Jahren zeigten Wissenschaftler aus Harvard, dass die Aufnahme tierischer Fette, insbesondere aus rotem Fleisch und stark fetthaltigen Milchprodukten, das Risiko auf Brustkrebs erhöht."

Ein Link zu diesen Studien wäre hilfreich, denn ansonsten kann man alles behaupten.

Ich behaupte mal das Gegenteil, denn bei der "grossangelegten" Studie des Krebsforschungszentrum Heidelberg vor einigen Jahren, kam heraus, daß zwar Fleischesser im Studienzeitraum eine höhere Mortalitätsrate hatten als Vegetarier oder Veganer (das liess die Verfechter dieser Ideen jubeln), aber wenn man mal in die Konklusion dieser Studie hineinsieht, liegt der Grund darin, daß Veganismus und Vegetarismus in einer Bevölkerungsgruppe mit hohem Bildungsgrad, gesundheitsaffinem Lebensstil und höherem Einkommen als der Durchschnitt hauptsächlich verbreitet ist und die geringere Mortalitätsrate mit eben diesen Attributen der Bevölkerungsgruppe zu tun hat und nicht mit der Tatsache, ob tierische Produkte verzehrt werden oder nicht.
Bastelmax Man kann nicht oft genug auf die wahren Hintergründe der PETA-Organisation und deren Machenschaften hinweisen.

PETA bei PSIRAM

Muss man wissen!

Richard Bastelmax

Anzeige