Prognose für das Pflegewesen – Wie sieht der Zukunft der Pflege in Deutschland aus?

Das Pflegewesen steht sich in den kommenden Jahrzehnten einer gigantischen Herausforderung gegenüber. Schon heute werden durch den demografischen Wandel fehlende Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt beklagt.
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©StockSnap | Pixabay.com
 
Deutschland wird laut aktuellen Prognosen bis zum Jahr 2030 deutlich altern. So ist in den kommenden Jahren mit einem spürbaren Wachstum der Pflegebedürftigen in Deutschland zu rechnen. Schon heute werden händeringend Alternativen gesucht, die dem Pflegesystem eine Entlastung bieten könnte. Demnach könnten in den kommen Hightech-Helfer Pflegekräften bei der täglichen Arbeit unter die Arme greifen. Die Technologie für das Pflegesystem soll die Medikamentenauslieferung, die Unterhaltung für Demenzkranke und tägliche Helfer für eine Erleichterung der Arbeit von Pflegekräften dienen. Die steigenden Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche sind mit ein Grund für kommende Entlastung durch Roboter. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hat ergeben, dass Pflegekräfte häufiger krankheitsbedingt nicht zum Einsatz kommen können. Die hohe Belastung im Pflegewesen fordert Entlastungen und bessere Arbeitsbedingungen. So sind Roboter im Pflegesystem schon längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern sollen bis zum Jahr 2030 vermehrt zum Einsatz kommen. Doch was leisten Roboter tatsächlich in der Zukunft? Und wie lassen sich Roboter in den Personalschlüssel von Pflegeheimen einrechnen? Noch gibt es viele offene Fragen, wenn es um Hightech-Helfer in der Pflege geht. Wir haben für Sie den neusten Stand und einen Ausblick in die Zukunft zusammengefasst. 

Effektive Unterstützung durch Roboter in der Pflege 

Übernehmen bald Roboter die Arbeit von Pflegekräften? Nein. Auch im Jahr 2030 werden Pflegefachkräfte weiterhin das Sagen im Pflegewesen haben. Roboter und technische Hilfsmittel können allerdings in den nächsten zehn Jahren die Arbeit von Fachkräften in der Pflege deutlich erleichtern. So soll vor allem die körperliche Belastung deutlich durch die neuen Hightech-Pflegekräfte reduziert werden. Doch ist die neuste Technik wohl auch eine Kostenfrage. Bis wann die neuste Technik für gemeine Pflegeheime zur Verfügung steht, ist noch nicht abzusehen. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit bis sich der technische Fortschritt auch im Pflegewesen durchsetzt. 

Arbeitsbedingungen müssen sich für Pflegekräfte verbessern 

Nach einer Hochrechnung werden im Jahr 2030 mehr als 500.000 Fachkräfte für das Pflegewesen fehlen. Eine gigantische Zahl, wenn man bedenkt, dass heutzutage circa 1,3 Millionen Pflegebedürftige durch ambulante Pflegedienste oder Pflegefachkräften in Altenheimen versorgt werden. Die Politik hat die ersten Schritte zur Verbesserung in der Pflege eingeleitet. Durch die Technisierung in den kommenden Jahren wird das Pflegewesen deutlich für die Fachkräfte vereinfacht. 

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