Was tun gegen Haarausfall in den Wechseljahren?

Nicht nur Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen sind typische Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Zwei von drei Frauen leiden zudem unter einem Thema, das überaus unangenehm und eine echte Belastung sein kann: Haarausfall. Ganz gleich ob Haare verloren gehen oder dünner werden, das Selbstwertgefühl leidet.
Hairlust_beautiful-senior-woman-enjoying-her-time-at-the-beach_freepik.jpg
©Freepik.com

Doch wie kommt es zu Haarausfall in den Wechseljahren? Um das 50. Lebensjahr herum beginnen die Eierstöcke allmählich weniger Fortpflanzungshormone – auch als Östrogene bekannt – zu produzieren. Durch diesen schwankenden Hormonspiegel kommt es zu diversen Veränderungen im Körper, die bei jeder Frau unterschiedlich ausfallen können. Neben Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit oder Hitzewallungen kommt es oft auch zu Haarausfall.

Östrogen-Mangel dünnt das Haar aus

Wieso kommt es überhaupt zu Haarausfall? Einfach ausgedrückt: in jüngeren Jahren sind Hormone wie Östrogene im Überschuss zu vorhanden und begünstigen die Wachstumsphase des Haarzyklus nicht nur, sondern verlängern diese. Dadurch wachsen Haare schneller. In den Wechseljahren kommt es zu einem Hormondefizit, was die Wachstumsphase des Haarzyklus merklich verkürzt. Durch das langsamer wachsende Haar können ausfallende Haare nicht mehr schnell genug ersetzt werden, wodurch das Haar nach und nach weniger und dünner wird. 

Chemikalien und Hitze schaden gleichermaßen

Die gute Nachricht ist, dass Sie etwas gegen dünner werdendes Haar in den Wechseljahren tun können. Auch wenn es banal klingt, sollten Sie zuallererst Ihr Haar im Auge behalten und auf Veränderungen achten. Wirkt etwa Ihr Pferdeschwanz schmaler, scheint die Kopfhaut zunehmend durch oder finden sich vermehrt Haare auf dem Kopfkissen, in der Haarbürste oder im Duschabfluss? Bei diesen Anzeichen macht es Sinn, einen Termin beim Frauenarzt zu vereinbaren. Ein weiterer Faktor sind Haarpflegeprodukte. Da das Haar mit zunehmendem Alter empfindlicher wird, sind Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen empfehlenswert, wie sie etwa HairLust anbietet. Außerdem sollten Sie mit zunehmenden Alter besonders sanft mit Ihrem Haar umgehen. Speziell Wärme kann extrem schaden, so das heiße Styling-Werkezuge wie Glätteisen oder Föne nur sporadisch – wenn überhaupt – zum Einsatz kommen sollten. Und intensive Färbemittel sind Gift für die Haarwurzel, erst recht im Alter. 

Vitamin-Kick und Bambus-Bettwäsche

Es gibt allerdings noch weitere Maßnahmen, die Haarausfall in den Wechseljahren vorbeugen können. An erster Stelle steht eine gesunde und vitaminreiche Ernährung. Vor allem Biotin und Eiweiß sind großartige Helfer bei der Stärkung der Haarwurzel und können optional auch in Tablettenform als Nahrungsergänzung eingenommen werden. Auch zu viel Sonneneinstrahlung schadet. Verwenden Sie einen Hut als Schutz vor UV-Strahlung oder Stylingprodukte mit UV-Schutz. Ergänzend schwören viele Frauen auf Kopfkissenbezüge aus Bambus. Bambus ist viel glatter als Baumwolle und reibt dadurch nachts weniger auf dem Haar, was diesem Feuchtigkeit entzieht und es brüchiger macht.
 

Anzeige

Kommentare (1)

Mona 100

ein hallo, ich denke ich bin mit meine frage hier richtig,
meine frauenärztin hat bei mir
zuviel männliche hormone festgestellt, meine haare werden immer dünner
 und bilden krauses haar, ich bin total unglücklich,
wer macht das gleiche durch
und wer hat einen ehrlichen RAT,
ich wäre sehr dankbar. Lg Mona.


Anzeige