Wie kann man kostenfreie Pflegehilfsmittel beantragen?

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Sie pflegen einen Angehörigen mit anerkanntem Pflegegrad? Dann nutzen Sie Ihren gesetzlichen Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich! In nur drei einfachen Schritten zu Ihren kostenfreien Pflegehilfsmitteln.
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©meinPflegeset 

Was sind Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, auch zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel genannt, schützen Sie und die pflegebedürftige Person in der häuslichen Pflege. Einmal bei der Pflegekasse des Pflegebedürftigen beantragt, erhalten Sie die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel im Wert von bis zu 40 Euro monatlich. Diese sollen die Pflege des Pflegebedürftigen im Alltag erleichtern.
 
Zur Erstattung der Kosten für die zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel ist keine ärztliche Bescheinigung (Rezept) erforderlich. Die pflegebedürftige Person oder der Bevollmächtigte muss lediglich einmalig einen Antrag auf die Kostenübernahme bei der zuständigen Pflegekasse des Versicherten stellen.

Voraussetzungen zur Kostenübernahme für zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel durch die Pflegekasse:

  • Der Pflegebedürftige hat einen anerkannten Pflegegrad (1-5)
  • Die pflegebedürftige Person lebt zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder einer Einrichtung für betreutes Wohnen
  • Der Pflegebedürftige wird durch einen Freund, Angehörigen oder Bekannten gepflegt.

Was viele nicht wissen: Auch wenn sich zusätzlich zur pflegenden Person ein Pflegedienst um die pflegebedürftige Person kümmert, besteht nach §78 Absatz 1 in Verbindung mit §40 Absatz 2 Sozialgesetzbuch XI grundsätzlich trotzdem ein Anspruch auf kostenfreie Pflegehilfsmittel.

Welche Produkte gehören zu den zuzahlungsfreien Pflegehilfsmittel?

  • Einmalhandschuhe
  • Fingerlinge
  • Schutzschürzen
  • Einmal-Lätzchen
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Händedesinfektionsmittel
  • Mundschutz zum Einmalgebrauch
  • Filtrierende Halbmaske FFP2
  • Saugende Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch

Pflegegrad

Bis Ende 2016 wurde die Art und Schwere der Beeinträchtigung durch die sogenannten Pflegestufen dokumentiert. Diese Pflegestufen 0 - 3 wurden im Rahmen der Pflegereform 2016/2017 zum 01.01.2017 durch fünf Pflegegrade ersetzt. Sie dienen der Erfassung von Art und Schwere der Beeinträchtigung, unabhängig davon, ob diese psychisch, körperlich oder geistig bedingt ist.
 
Im Zuge der Pflegereform wurde der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definiert, wodurch seitdem auch Menschen mit psychischen Erkrankungen, bspw. mit einer Demenz, die gleichen Leistungen erhalten wie körperlich pflegebedürftige Menschen.
 
Im Rahmen eines Prüfverfahrens durch einen Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (auch MDK genannt) wird der Grad der Selbständigkeit von Pflegebedürftigen und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, wie z. B. geistig Behinderten, Demenzkranken oder psychisch Erkrankten, festgestellt. Die Leistungen der Pflegekasse sind abhängig von dem jeweiligen Pflegegrad.
 
Pflegegrad 1 I Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
 
Pflegegrad 2 I Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 3 I Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

Pflegegrad 4 I Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
 
Pflegegrad 5 I Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung
 
Der Anspruch auf zuzahlungsfreie Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro monatlich, die Sie bei meinPflegeset individuell nach Hause geliefert bekommen, besteht bereits ab Pflegegrad 1. Ebenfalls haben Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 einen Anspruch auf den Entlastungsbetrag in Höhe von monatlich 125 Euro. Andere Pflegeleistungen, wie etwa die Pflegesachleistungen oder das Pflegegeld, steigen mit zunehmendem Pflegegrad.

Wie Sie meinPflegeset beantragen

Die kostenfreien Pflegehilfsmittel von meinPflegeset können Sie ganz einfach erhalten:
 
  • Unterlagen direkt downloaden oder telefonisch unter: 0800 000 83 64 (kostenfrei) anfordern
  • Antrag ausfüllen und im portofreien Umschlag an uns zurücksenden. Den Rest erledigen wir für Sie und kümmern uns um alle Formalitäten mit Ihrer Pflegekasse!
  • Wir informieren Sie, sobald die Pflegekasse den Antrag genehmigt hat, und senden Ihnen monatlich ihr individuelles meinPflegeset zu
 

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