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hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
Das Zitat ist nicht vollständig.
Liebe Sirona, mit meinem Zitat wollte ich nur ausdrücken, dass dieser Teil nichts anderes als Humanismus ist. Man braucht einen Gottesbezug dazu nicht. Der Satz gilt schließlich auch für Buddhisten, Hindus, Manitou-Gläubige, Amazonasindianer und Südseeinsulaner. Und nimm´s mir nicht übel: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es für den unendlich intelligenten, ewigen, allwissenden, allmächtigen Gott von Bedeutung sein kann, dass er diesen armseligen, dümmlichen (ich eingeschlossen) Hominiden das Gebot gibt, ihn als "Herrn" zu sehen.
Für Jesus war Gott existent, hätte er sonst die Liebe zu Gott erwähnt? Sein Gebot der Liebe ist demnach nicht nur auf Humanismus beschränkt ...
Hmmmm. Missverständnis? Habe ich ausgedrückt, dass meine statement die Liebe von irgendjemand auf Humanismus beschränkt? Übrigens: Jesus war, nach den Aussagen "biblischer Schreiber" so konditioniert, dass er diese Aussagen verknüpft hat. Bei mir ist das nicht so. diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
OK, das ist mein Verständnis. Darf ich ein wenig erläutern? Bei Geburt enthält jeder Mensch nur die genetisch verankerte Konditionierung (sieht man von vorgeburtlichem Lernen ab). Sie ist identisch mit der Konditionierung unbewusster Lebewesen (wobei die artspezifischen Verhaltensmuster für den Moment auch etwas auf die Seite gestellt werden). Werden Intelligenz und Bewusstsein nur zur Verstärkung, als Diener und Sklave dieser genetischen Antriebe eingesetzt, entsteht ein ganz typischer Macho, der sein Verhalten als Maßstab sieht und es nicht anzweifelt. Er sieht sich - in deiner Wortwahl - als "Ideal". Werden ab Geburt durch Erziehung und Ausbildung auch ethische Elemente vermittelt, so entsteht eine andere Persönlichkeit, eben eher ethisch. Die Bandbreite der Konditionierung ist sehr groß. In meiner Sprechweise liegen alle erzeugbaren Persönlichkeiten zwischen Egozentrik und Altruismus (der eigentlich nicht lebensfähig ist). Die ideale Persönlichkeit wäre die Mitte. Sie entspricht übrigens auch dem Volksmund: "Was du nicht willst, was ich dir tu´, das füg´auch keinem anderen zu". Jesus soll das so ausgedrückt haben: "Liebe deinen Nächsten (Feind) so wie dich selbst". Hat aber mit Gott aus meiner Sicht nichts zu tun. Das ist Humanismus. (Ich habe dazu ein paar Bücher veröffentlicht). diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
deine Erklärungen würden für mich den Schluss zulassen, je weniger freien Willen ein Mensch besitzt, umso mehr erhöht er sich selbst zum Ideal?
... verstehe dich nicht. Was willst du ausdrücken? diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
Kein seriöser Naturwissenschaftler würde sich erdreisten die Existenz Gottes völlig auszuschliessen
Ja, Gerd54, das sehe ich auch so. Ich sage, KEIN MENSCH kann solch eine 100% Behauptung aufstellen, ohne sich zu blamieren. Weil da keine Aussage objektiv wiederholbar überprüft werden kann. Aber man kann von Wahrscheinlichkeiten reden und sich gegenseitig Argumentationen zeigen. Die Fragen nach der Glaubhaftigkeit von Glauben, Religionen und Gott untersuchte ich schon vor langer Zeit auf der Basis des menschlichen Verhaltens. Ausgangspunkt war die Frage, was wohl der Grund für die Entstehung von Glauben an Übernatürlichkeiten gewesen sein könnten. Schließlich haben unbewusste Lebewesen, aus denen sich die Hominiden entwickelten, noch keinen Glauben. Man findet - und eigentlich kann das jeder - dass wegen des Sicherheitsbedürfnisses (einer der Grundantriebe), als das Bewusstsein der Hominiden sich HINREICHEND entwickelte, Fragen über ganz normale Naturphänomene (Sonne, Mond, Dürre, Regen, Blitz, Jahreszeiten, Wachstum, Geburt, Tod, ...) aufkamen, die mit dem damaligen Wissen (und bis vor wenigen hundert Jahren), nicht anders erklärt werden konnten, als mit Dämonen, Geistern Göttern (Vielgöttern). Mit höchster Wahrscheinlichkeit war das die Geburt, der Ausgangspunkt für Entstehung und Entwicklung von Glauben, Religionen, Kirchen etc. Die abrahamitische Glaubensentwicklung wurde wohl stark von Echnaton, 18.Dynastie, beeinflusst, der mit ATON (Sonnengott) (vergeblich) versuchte, eine Art Monotheismus erstmals zu verankern. Das war damals die Zeit, als die Juden dort versklavt waren - wie man sagt. Die Wahrscheinlichkeit für die Richtigkeit jeder anderen Argumentation scheint mir um Zehnerpotenzen geringer, natürlich einschließlich der Schöpfungsgeschichten und der Erschaffung des Adam. diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
Bitte um Erlaubnis, mich in die "freie Wille" Diskussion etwas einzumischen. Scheint mir sehr wichtig zu sein. Der "freie Wille", den Religionen oft behaupten, liegt in Wirklichkeit nur dann vor, wenn dem Menschen bekannt ist, welches seine inneren Grundantriebe sind, die absolut maßgeblich für die Willensbildung sind. Bei unbewussten Lebewesen sind sie die einzigen "Willensbildner", natürlich auch dann, wenn diese Lebewesen nicht lernfähig sind. So lang einem Menschen diese (genetisch verankerten) Grundantriebe nicht bewusst sind, denkt er, wegen seines allgemeinen Bewusstseins, dass er selbst frei entschieden hat. In Wirklichkeit waren es weit überwiegend seine ihm nicht bewussten internen Grundantriebe. Wie man sich entscheidet, hängt immer von der eigenen Konditionierung ab. Sie besteht aus den den Grundantrieben, dem Grundverhalten, mit dem man geboren wird und dem hinzu Gelernten im Laufe seines Lebens - ab Geburt. Die Meinungsbildung und die "Willenserzeugung" sind Konsequenzen der eigenen Konditionierung. Wenn einem Menschen diese Zusammenhänge nicht bewusst sind, wenn er seine Grundantriebe und sein Grundverhalten nicht kennt, dann wird er sich nicht nur nach seiner Konditionierung entscheiden sondern vor allem auch denken, dass er sich "frei" entschieden hat. "Frei" ist dann eigentlich "unfrei", weil ihm seine internen Willensgeneratoren nicht bekannt sind.
.... in Wirklichkeit durch die im Laufe unseres Lebens aufgenommenen Erfahrungen gebildet....
" Das scheint nur so, weil man im Laufe des Lebens - bei weitem nicht immer- Moral hinzulernt. Von Ethik will ich da noch nicht reden, kann aber sein.Das verändert die Konditionierung in Richtung "ethisch".
... Jeder Mensch kann frei entscheiden, ob er fliegen möchte oder nicht
. Wie er sich aber tatsächlich entscheiden wird, hängt von seiner Konditionierung ab. Es scheint nur "frei" zu sein, wenn man sein Grundverhalten nicht kennt.
Jeder Mensch .... frei entscheiden, ob er im "anerzogenen" Glauben ...oder ... nicht.
Das ist leider eher nicht richtig. Wurde ein Kind / Jugendlicher stark religiös und hörig "konditioniert", so wird es ihm nie gelingen, sich gegen seine anerzogene Glauben/Religion zu entscheiden. Enthält seine Konditionierung auch Komponenten des kritischen Hinterfragens, der Analytik, der Logik etc., so wird er Glaubensaspekte eher hinterfragen können - und sich dann ggfs. auch "freier" entscheiden können. Kennt ein Mensch seine Konditionierung einigermaßen gut, so wird er sich immer besser "frei" entscheiden können, weil er seine eigene Natur und seinen eigenen "Willensmechanismus" weitgehend kennt. diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
zu det vom 27.12.
Ein Glaubenssystem muss keine logisch durchdachten und in sich konsistenten Aussagen machen.
geschrieben von det
An dieser Stelle sollte ich die "Konditionierung" eines Menschen ins Spiel bringen. In Erweiterung zu Pawlow verstehe ich darunter die Gesamtheit aller verhaltensrelevanten Informationen in unserem Gehirn. Jedes Menschen Konditionierung wäre dann die Grundlage seiner Meinungsbildung, seines Verhaltens - in jeder Hinsicht. Deine oben zitierte Aussage gehört da auch dazu. Da ich eine andere Konditionierung habe, gilt für mich, dass auffällige Inkonsistenzen religiöser Botschaften die Glaubhaftigkeit herabsetzen, u.U. bis nahe null. In Diskussionen sage ich das dann auch, wenn ich denke, dass meine Diskussionspartner es "vertragen". Ein Beispiel möge die Existenz dutzender, gar hunderter verschiedenen Religionen sein, deren Mitglieder alle ihren Gott für den Universalgott halten, der allerdings nur ihnen die richtige Offenbarung, die richtige Botschaft überlassen hat. Mit dem besten Willen ist das nicht für alle Religionen gleichzeitig möglich. Eher wären also die meisten Religionen auf verkehrten Aussagen aufgebaut. Das macht, aus meiner Sicht, alle Religionen für unglaubhaft. Mindestens ihre vielfältigen Religionsmerkmale. Damit ist die Existenz Gottes noch nicht in Abrede gestellt. Aber auch die Weigerung sehr vieler Religionsanhänger, ihre Schöpfungsgeschichten mit Fakten der irdischen Evolution in line zu bringen: enorm viele Inkonsistenzen!Natürlich kann man das als "Symbolik vergangener Zeiten" verstehen.
... erwarte von einem Kaminfeuer auch nicht ..., ... sondern daß es wärmt, schön aussieht und ein heimeliges Gefühl vermittelt.
geschrieben von det
Ja sicher, Religionen vermitteln ein angenehmes Gefühl, Sicherheit, Geborgenheit, ..., völlig egal, ob sie auf Wirklichkeiten aufbauen oder nicht. Genau deshalb sind sie ja auch entstanden! Wegen des Grundantriebs des Sicherheitsbedürfnisses, als ein "hinreichendes" Bewusstsein Fragen über ganz simple Naturphänomene entstehen ließ, die damals nicht anders zu beantworten waren, als durch unsichtbare Geister, Dämonen und Götter. Du beschreibst Symptome religiösen Glaubens zufolge eines befriedigten Sicherheitsbedürfnisses. Lässt sich durch Hinterfragen mit Hilfe weniger Fakten so finden. Ich mache das niemandem streitig, dem dieses Gefühl wichtiger ist, als die Wirklichkeit.
Genauso sehe ich deine Frage, ob Gerd die vielen Inkonsistenzen und das "Zurechtbiegen" wirklich nicht erkennen könne? Selbst wenn er sie erkennt, warum sollten sie ihn interessieren? Vermutlich hat er eine völlig andere Erwartungshaltung an den Glauben, als du sie sehen oder verstehen kannst und deswegen wird deine Frage für ihn unverständlich sein.
geschrieben von det
In einer Diskussion sollte der schmale Grat zwischen Toleranz und Akzeptanz auf der einen Seite und dem Versuch der Aufklärung auf der anderen keine Rolle spielen. Man zeigt sich gegenseitig, welche Sichtweisen aus welchen Gründen jeder hat und hinterfragt weiter gegenseitig, warum man ggfs. verschiedene Antworten hat. Ist das nicht auch deine Sicht von Diskussionen? Der Grat zu Belehrungen, Behauptungen ohne Begründungen ist dabei schmal und oft nicht leicht erkennbar.
Könnte es nicht sein, daß es für einen Menschen auf Grund eines häßlichen Schicksals eine schützende Hilfskonstruktion ist, Ereignisse als Prüfung durch Gott zu verstehen? Wäre es dann nicht vermessen, ... überheblich, ihm seinen Schutz wegzutreten, indem man ihn unter logischen Gesichtspunkten zerlegt ....? Nicht jedem Menschen ist es gegeben, allein auf Grund von Rationalität und Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten und Fertigkeiten mit dem Leben umzugehen. Mancher kann das nicht und es ist die Pflicht derer, die das können, auf die anderen Rücksicht zu nehmen....
geschrieben von det
Da ist wieder der Grat zwischen Toleranz und Akzeptanz einerseits und Aufklärung, Weiterentwicklung andererseits - in Abhängigkeit von "Fähigkeiten". Positiv interpretiert ließe sich auch so argumentieren: Hilf ihm, sich "bei hässlichen Schicksalen" nicht auf ein virtuelles Wesen zu verlassen, sondern auf seine eigenen Fähigkeiten, auf eigene Stärken mit Widrigkeiten des Lebens umzugehen. Hilf ihm, solche "Prüfungen" als Chancen auf Selbstbesinnung und zur Stärkung dieser eigenen Fähigkeiten zu verwenden. Meditation hat diesen Effekt: Selbstbesinnung. Mit diesem Balanceakt versuche ich seit Jahren umzugehen. Und dann gibt es zum Beispiel auch (etwas extrem interpretiert) Leute, die aus "Glaubensgründen" der "Überzeugung" sind, für ihren "Großen" Ungläubige ermorden zu müssen. Da verbietet sich doch sofort jegliche Toleranz und Akzeptanz. Wüsstest du also ganz sicher, dass so einer einem Irrglauben unterliegt und du hättest klare Beweise dafür, du würdest sie ihm doch ins Gesicht schreien. Oder? Oder würdest du Rücksicht auf seine Gefühle nehmen und ihm seinen Glauben lieber nicht nehmen wollen? Ich denke, deine Meinung vermuten zu können. dieg048
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
Du verlangst von einem Glauben, einer versuchten Beschreibung des Unerklärlichen und nicht Beschreibbaren, trotzdem logische Konsequenz?
geschrieben von det
Warum sollte es nicht möglich sein, dass mir jemand erklärt, wo sein Glaube herrührt, was ihn verursacht, was das "Unerklärliche" denn ist? Wenn etwas nicht beschreibbar ist, so akzeptiere ich natürlich, dass darüber nichts geschrieben werden kann. Gerne akzeptiere ich dazu eine leere Zeile. Nur: ich will ja nicht im ersten Anlauf die volle Wahrheit. Mir würde es genügen, wenn ein Menschlein mir hilft, immer mehr zu verstehen.
... denn wenn es den Schöpfergott gibt, dann ist er in seinem gesamten Sein so weit jenseits aller unserer Vorstellungskraft, daß es vermessen wäre ...
geschrieben von det
Das sehe ich auch so: unendlich in allen (guten?) Eigenschaften, die ich mir nur vorstellen kann. Weil das nur so sein kann, hinterfrage ich, was Gläubige von diesem Wesen so alles "wissen?", sorry, glauben zu wissen. Es sind also Merkmale von Glaubensanspekten, die ich hinterfrage, wenn sie mir nicht einsichtig sind. Wenn viele solcher Merkmale nicht zu einem, in allen (guten?) Eigenschaften unendlichen Wesen passen, so frage ich natürlich einen Stock tiefer nach Wurzeln und Wahrheitsgehalt.
Religion muß keine logisch durchdachten und in sich konsistenten Aussagen machen, das ist nicht ihre Aufgabe.
geschrieben von det
Habe ich gefordert, dass Religionen logisch durchdachte Aussagen machen? Mir ist es egal, ob "Religionen das wollen oder nicht". Aber ein dummes Menschlein wie ich hinterfragt, was aus seiner beschränkten Sicht nicht zusammenpasst. Und dabei berücksichtigt es auch, dass es Dinge geben könnte, die das unendlich intelligente Wesen uns nicht "offenbaren" will. Nur: Wie würde solch ein Wesenszug zu einem unendlich intelligenten Wesen passen? Kannst du mir sagen, wer den Religionen eine Aufgabe - und welche genau?- gegeben hat? Erfüllen die Religionen diese Aufgaben? Schon immer? diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
... nichts zum Inhalt schreibe. Nö, dazu habe ich absolut keine Lust bei dem Fanatismus und der Intoleranz, mit denen hier die Atheisten auftreten.
Liebe Marina, soweit ich die vielen Seiten hier verstehe, finde ich Fanatismus und Intoleranz auf beiden Seiten. Das scheint also eher "menschlich-natürlich" zu sein, sich auf Kosten anderer profilieren zu wollen und daher andere zu deprofilieren. (Und das ist tatsächlich auf ein Grundverhalten zurückzuführen). Was mich betrifft: mich treibt die "Wahrheitssuche", das Richtige, nicht Religion oder Atheismus. Falls es einen Gott geben sollte, dann hat er uns "einen Geist gegeben", um ihn zu nutzen. Damit wir in der Lage sind, die richtigen Zusammenhänge zu finden. Warum denn sonst? Dabei ist das selbstkritische Hinterfragen von Überlieferungen vielleicht die wichtigste Fähigkeit. Weil Wissen "eigentlich" nur zunehmen kann. Länger als 3 Milliarden Jahre gab es nur Organismen, die nicht über sich selbst (und Gott) nachdenken konnten. Warum sollten wir das nicht offen und selbstkritisch weiterentwickeln, zumal das Gottes Idee dazu sein müsste - falls es dieses Wesen geben sollte. Wer sich mit "Grundverhalten" befasst, das aller Lebewesen und daher auch das des Menschen, (der von den gering entwickelten Organismen abstammt), der erkennt, warum es zu Religionen kam, warum das sogenannte "Böse" existiert, was es wirklich ist, welche Wurzeln es hat und was sich statt dessen die Menschen zusammenreimten, als sie durch ihr Bewusstsein dem damals nicht Erklärbaren gegenüberstanden. diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
... das mit dem Urknall und dem Entstehen ist alles allerdings nur Theorie. ... mir selbst sehr zweifelnd ... . Nur gibt es für uns beiden immer wieder andere Schlüsse.
Lieber Gerd, die Theoriefähigkeit ist das, was uns am meisten von Tieren unterscheidet. Das Verstehen .... Wenn du sagst "NUR Theorie", dann hört sich das für mich so an, als ob du das noch nie überlegt hast.
Wenn du immer wieder Gott für das Elend auf dieser Welt verantworlich machst dann hast du die Existens des Menschen nicht verstanden. Mach die Erde untertan so steht es und genau das macht der Mensch.
Gerd, du irrst da aus meiner Sicht "ein wenig". Ich wende mich gegen die Ansicht von Strenggläubigen, das Gute dem Gott und das Schlechte den Menschen zuzuordnen. Schließlich glauben die Erstgenannten ja an einen Universalschöpfer - ausgenommen, dass er auch mit dem "Schlechten" zu tun hat. Das entspricht aus meiner Sicht dem simplen "Gesundbeten". Und "Macht Euch die Erde untertan" ist die schlimmste Anweisung, die ich mir vorstellen kann. Sie hat zur Folge, sich die ganze Natur "untertan" zu machen, zu unterwerfen, nicht sie zu schützen. Die Ressourcenausbeutung, die Ausbeutung von Tieren, die Ausbeutung von Menschen samt Kindern hat diese Anweisung zur Folge. Ich sage das oft auch so: Eigener Vorteil zu Lasten von wem auch immer. "Untertan"gilt auch für Menschen über Menschen, also "Herrenrasse" über "niedere" Rassen, das Recht des Stärkeren. Es ist wirklich die fatalste "Anweisung" Gottes. Schon deshalb kann sie NIEMALS von einem unendlich intelligenten Wesen stammen, sondern von Menschen mit einem Verständnis von vor mehr als 2000 Jahren. Sorry, nimm´das nicht persönlich. Aber vielleicht denkst du ´mal darüber nach.
...gibt es unglaublich viele Menschen die voller Liebe sind helfen und machen was sie können damit es eine schöne Welt wird. Andere zerstören nach Leibeskräften ohne Rücksicht auf Verluste. Sieh es als Prüfung dann bekommst du ein anderes Gefühl.
Es ist eher eine winzige Minderheit, die altruistisch sozial ausgerichtet sind. Die überwiegende Mehrheit ist "natürlich" ausgerichtet, nach ihrem Grundverhalten, dessen Egozentrik sofort durchbricht, wenn es um Existenzielles geht. Und übersieh das Folgende nicht: Es gibt sehr viele Machthaber, die sich andere "untertan" machen. Die "Unterworfenen" wehren sich und wenn sie schlechte Ausrüstung haben, dann greifen sie zu schlimmen Terrorismus und zerstören. Versteh´mich bitte nicht falsch: was hier steht, beschreibt Widerstandskämpfer gegen Machthaber, die sich schwächere Menschen "UNTERTAN" machen wollen, .... weil sie "höchste Anweisungen" dafür erhalten haben wollen. Kann man seinen Gott für so dumm verkaufen?
Im übrigen lebe ich sehr gerne auch mit der Gewissheit an ein späteres Leben. Nichts geht verloren doch vieles verändert sich auch nach dem Tod als Mensch
Klar, zu glauben beruhigt die Menschen. Das ist ja auch der Grund, warum Glaube und Religionen vor langer Zeit einst entstanden. Die Menschen erhielten durch ihren Glauben ein Gefühl der Sicherheit, das ihnen auch heute noch hilft. Völlig gleichgültig, ob es ein richtiger oder ein verkehrter Glaube ist, Hauptsache Glaube. Gerd ich halte mich nicht für einen Missionierer. Was ich schreibe, geht eher auf ganz sachliche Analysen zurück, insbesondere auf das in der Evolution entstanden Grundverhalten (auch) der Hominiden, über das heute noch kaum jemand in der Gesellschaft informiert ist. Es ist aber existent - und jeder erlebt dessen Symptome täglich. .... und noch ein Wort zur "Prüfung". Soll ich es hinterlistig nennen, wenn mich einer "prüft", der aufgrund seiner Allwissenheit schon vor meiner Geburt wusste, wie ich mich dereinst verhalten werde? Kannst du die vielen Inkonsistenzen und das "Zurechtbiegen" wirklich nicht erkennen? Gerne überlasse ich dir - auf Wunsch- kostenlos die Kompaktversionen zugehöriger Bücher. diego48
hat auf das Thema Re: Existiert Gott? im Forum Religionen-Weltanschauungen geantwortet
Ich muss ein wenig schmunzeln, wenn ich für meinen Glauben Beweise antreten soll.
Nicht der Glaube soll "bewiesen" werden, eher die "Existenz Gottes". Und dazu halte ich Beweise für nicht möglich. Es gibt aber Indizien, mit deren Hilfe man Wahrscheinlichkeiten schätzen kann. Und deren Ergebnisse halte ich für sehr eindrucksvoll.
....und eines ist doch klar die Wissenschaftler haben keine Antwort sontern nur Theorien.
Au weia!! ... NUR Theorien! Es ist dir vermutlich nicht klar, dass die Fähigkeit zur Theoriebildung uns vielleicht am meisten von unbewussten Tieren unterscheidet. NUR Theorien! Ohne Theorien hätten wir heute noch nicht einmal das Rad, schon gar nicht alle anderen Fortschritte in Technik und Gesundheitswesen.
Für mich ist Gott eine intelligente Energie die weder Zeit noch Raum benötigt, weder Vergangenheit noch Zukunft.
Intelligent, eher unendlich intelligent, OK. Das dürfte mit Allwissenheit gleichzusetzen sein. Ich nehme ´mal an, dass es dann diese unendliche Intelligenz war, die alle Gesetzmäßigkeiten der unbewussten Evolution erfand und dann den Urknall zündete. Es startete dann eine Entwicklungsautomatik, die nur dann eine "Selektion der Natur" hervorbrachte, wenn harter Wettbewerb unter den Arten existiert. Das ist tatsächlich so. Hominiden gibt es nur durch diese harte "Selektion". Und niemand dürfte das jemals besser gewusst haben als dieses Superintelligente Wesen. Und dass diese unbewusste Evolution nur durch Selektion, das sind die Grundantriebe, funktionieren kann, wusste das Wesen auch schon immer. Und was die Folge davon sein wird, auch! Ich kann dir jede Menge leicht nachvollziehbarer Belege dafür geben, dass diese statements richtig sind. Damit existieren jede Menge Indizien, dass das intelligente Wesen zu jeder Zeit wusste, was sich auf der Erde (uns anderswo) entwickeln wird - und das Wesen hat das zugelassen!!!
Gott ist aber hier bei uns "mitten unter uns" Wer glaubt kann seine Nähe spüren und seine Wunder sehen.
Die Menge der vermeintlichen Wunder ist in den vergangenen Jahrhunderte eher geringer geworden. Ich würde gerne ein Wunder kennen, von dem man überzeugt sein kann. Und mal ganz ehrlich: das unendlich intelligente Wesen würde Wunder verwenden, um uns Botschaften zu geben? Hat es denn da keine universelleren Möglichkeiten? Unendliche Intelligenz bedeutet ja in diesem Fall auch, dass dem Wesen klar ist, dass es Zweifler zu den Wundern geben muss, je nachdem, wie weit sie von dem Wunder entfernt sind (physisch und geistig). Und ist das Wesen denn nicht ungerecht, wenn es den einen ein Wunder direkt erleben lässt und einen anderen nicht?
Gott ist eben nicht für den Unfug der Menschen verantwortlich, das sind nur die Menschen selbst denen er einen freien Willen gegeben hat
Wie weiter vorn erläutert: Wir haben so lang keinen freien Willen, so lang unser Bewusstsein uns glauben lässt, dass ein Verhalten nach unseren Grundantrieben "freie Entscheidungen" seien. Und dann: das unendlich intelligente Wesen schuf eine Entwicklungsautomatik der unbewussten Evolution (vor und) ab Urknall, während der auch das Verhalten entstand, und das unendlich intelligente Wesen hat dennoch keine Verantwortung am Verhalten der Menschen?? Es mag kompliziert klingen, aber das Theme "Grundantriebe" hat es wirklich in sich. Daraus lässt sich unglaublich viel ableiten. diego48

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